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AS 1999 2221

Verordnung über die Fischerei im Bodensee-Obersee

Verordnung über die Fischerei im Bodensee-Obersee

Änderung vom 30. August 1999

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation verordnet:

I Die Verordnung vom 9. Oktober 19971 über die Fischerei im Bodensee-Obersee wird wie folgt geändert:

Ersatz von Ausdrücken Im Ingress und in Artikel 2 Absatz 4 wird der Ausdruck «Eidgenössisches Departe- ment des Innern» ersetzt durch «Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation».

Art. 8 Abs. 2 dritter Satz 2 ... Vom 15. September bis 15. Oktober gilt die Sonnenaufgangszeit vom 15. Sep- tember.

Art. 10 Abs. 9

9 Abweichend von den Absätzen 1 und 8 können die Kantone St. Gallen und Thur-

gau mit Zustimmung der Bevollmächtigten in den sechs Fangnächten vor Karfreitag, soweit sie in die Zeitspanne nach Absatz 3 fallen, die Verwendung von zwei Netzen mit mindestens 40 mm und einem Netz mit mindestens 44 mm Maschenweite zu- lassen.

Art. 11 Abs. 7 7 Abweichend von den Absätzen 1 und 6 können die Kantone St. Gallen und Thur- gau mit Zustimmung der Bevollmächtigten in den sechs Fangnächten vor Karfreitag, soweit sie in die Zeitspanne nach Absatz 3 fallen, die Verwendung von zwei Netzen mit mindestens 40 mm und einem Netz mit mindestens 44 mm Maschenweite zu- lassen.

1 SR 923.31

1999-4869 2221

Fischerei im Bodensee-Obersee AS 1999

Art. 14 Abs. 2 und 3 Bst. d

2 Bodennetze dürfen wie folgt verwendet werden:

a. Barschnetze: vom 10. Januar bis 1. Mai, 12.00 Uhr, und vom 20. Mai, 12.00 Uhr, bis 14. November; b. Felchennetze: vom 10. Januar, 12.00 Uhr, bis 1. April und vom 31. Mai bis 15. Oktober, 12.00 Uhr; c. Hecht-/Zandernetze: vom 10. Januar bis 1. April, 12.00 Uhr, vom 31. Mai, 12.00 Uhr, bis 15. Juli und vom 15. September bis 14. November. 3 Bei der Verwendung der Bodennetze nach den Absätzen 1 und 2 gelten folgende Einschränkungen: d. vom 21. Mai bis 30. September dürfen sie an Sonn- und Feiertagen erst ab

17.00 Uhr gesetzt werden.

Art. 18 Abs. 3 erster Satz 3 Bei der Schleppangelfischerei dürfen pro Patent und pro Boot insgesamt höchstens acht Anbissstellen (Angelhaken) verwendet werden. ...

Art. 27 Abs. 8 zweiter Satz 8 ... In der Zeit vom 20. Mai bis 15. Oktober sind gefangene Barsche über 13 cm Länge, in der übrigen Zeit alle gefangenen Barsche anzulanden.

Art. 28 Abs. 2 2 Die Kantone St. Gallen und Thurgau können mit Zustimmung der Internationalen Bevollmächtigtenkonferenz Schongebiete auch auf dem Hohen See ausscheiden.

Art. 33a Sondermassnahmen für den Fang von Hechten Bis 31. Dezember 2003 gelten für den Fang von Hechten folgende Sondermass- nahmen: a. abweichend von Artikel 14 Absätze 2 Buchstabe c, 4 Buchstabe b und 7 dürfen vom 1. April, 12.00 Uhr, bis 31. Mai, 12.00 Uhr, auf der Halde pro Patent vier Hecht-/Zandernetze und vier Brachsennetze verwendet werden. Die Kantone St. Gallen und Thurgau sorgen dafür, dass dadurch Zander- laichplätze nicht gefährdet werden; b. die Schonzeit und das Schonmass für den Hecht nach Artikel 27 Absatz 1 Buchstabe g gelten nicht; c. abweichend von Artikel 27 Absatz 4 sind gefangene Hechte anzulanden; d. abweichend von Artikel 27 Absatz 6 müssen laichreife oder kurz vor der Laichreife stehende Hechte der zuständigen Stelle nicht zur Verfügung ge- stellt werden.

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Fischerei im Bodensee-Obersee AS 1999

II Der Anhang wird wie folgt geändert:

Tabelle zur Berechnung der Netzhöhe nach der Anzahl der Maschen

Netzhöhe höchstens Maschenweite in mm Anzahl der Maschen

2m 28 40 32 34 ... ...

III Diese Änderung tritt am 15. September 1999 in Kraft.

30. August 1999 Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation:

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