AS 2001 2150
AS 2001 2150
Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV)
Änderung vom 9. Juli 2001
Das Eidgenössische Departement des Innern verordnet:
I Die Krankenpflege-Leistungsverordnung vom 29. September 19951 wird wie folgt geändert:
Art. 12 Bst. f–k und m Die Versicherung übernimmt neben den Kosten für die Diagnose und die Behand- lung auch die Kosten der folgenden Massnahmen der medizinischen Prävention (Art. 26 KVG):
Massnahme Voraussetzung
f. Impfung und Booster gegen Diph- Bei Kindern und Jugendlichen bis therie, Tetanus, Pertussis, Po- 16 Jahre sowie bei nicht immunen Er- liomyelitis; Impfung gegen Masern, wachsenen, gemäss «Impfplan für routi- Mumps und Röteln nemässige Schutzimpfungen» Stand Dezember 1997 des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der Schweizeri- schen Kommission für Impffragen (SKIF) und den Empfehlungen zur Poliomyelitis-Impfung 1999 (Bulletin des BAG 43/1999). g. Booster-Impfung gegen Tetanus und Bei Personen über 16 Jahren gemäss Diphtherie «Impfplan für routinemässige Schutz- impfungen» Stand Dezember 1997 des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der Schweizerischen Kommission für Impffragen (SKIF).
1 SR 832.112.31; AS 2001 295
2150 2001-1431
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Massnahme Voraussetzung
h. Haemophilus-Influenzae-Impfung Bei Kleinkindern bis zum Alter von fünf Jahren gemäss «Impfplan für routine- mässige Schutzimpfungen» Stand Dezember 1997 des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der Schweize- rischen Kommission für Impffragen (SKIF). i. Grippe-Impfung (jährlich) Bei Personen mit einer Grunderkran- kung, bei denen eine Grippe zu schwe- ren Komplikationen führen kann (gemäss den Empfehlungen zur Grippe- prävention des Bundesamtes für Ge- sundheit (BAG), der Arbeitsgruppe In- fluenza und der Schweizerischen Kom- mission für Impffragen (SKIF), Stand August 2000; Supplementum XIII, BAG 2000), und bei über 65jährigen Personen. k. Hepatitis-B-Impfung 1. Bei Neugeborenen HBs-Ag-positiver Mütter und bei Personen, die einer Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind.
2. Impfung nach den Empfehlungen des
Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der Schweizerischen Kommissi- on für Impffragen (SKIF) von 1997 (Beilage zum Bulletin des BAG 5/98 und Ergänzung des Bulletins 36/98) und 2000 (Bulletin des BAG 44/2000). Ziffer 2 gilt bis zum 31. Dezember 2006. m. Pneumokokken-Impfung 1. Mit Polysacharid-Impfstoff: Erwachsene und Kinder ab zwei Jahren mit schweren chronischen Krankheiten, Immunsuppression, Diabetes mellitus, zerebraler Liquorfistel, funktioneller oder ana- tomischer Asplenie oder vor einer Splenektomie.
2. Mit Konjugat-Impfstoff:
Kinder unter fünf Jahren gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Kommission für Impffragen von 2001 (Bulletin des BAG 29/2001).
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Art. 13 Bst. b Ziff. 1 Die Versicherung übernimmt bei Mutterschaft die folgenden Kontrollunter- suchungen (Art. 29 Abs. 2 Bst. a KVG):
Massnahme Voraussetzung
b. Ultraschallkontrollen Nach einem umfassenden Aufklärungs-
1. In der normalen Schwanger- und Beratungsgespräch, das dokumen-
schaft eine Kontrolle in der tiert werden muss. Die Kontrollen dür- 10.–12. Schwangerschafts- fen nur durch Ärzte oder Ärztinnen woche; eine Kontrolle in der durchgeführt werden, die über eine Zu- 20.–23. Schwangerschaftswoche. satzausbildung für diese Untersu- chungsmethode, welche auch die kom- munikative Kompetenz umfasst, und über die nötige Erfahrung verfügen. Ziffer 1 gilt bis zum 31. Dezember 2006
2 Geburtsgebrechen im Sinne von Absatz 1 sind:
28. Angeborene Speicheldrüsen- und Speichelgangaffektionen (Fisteln, Stenosen,
Zysten, Tumoren, Ektasien und Hypo- oder Aplasien sämtlicher grossen Spei- cheldrüsen); 28a. Kongenitale Retention oder Ankylose von Zähnen, sofern mehrere Molaren oder mindestens zwei nebeneinander liegende Zähne im Bereich der Prämola- ren und Molaren (exklusive Weisheitszähne) der zweiten Dentition betroffen sind; fehlende Anlagen (exklusive Weisheitszähne) sind retinierten und ankylo- sierten Zähnen gleichgestellt.
II Der Anhang 1 der Krankenpflege-Leistungsverordnung vom 29. September 1995 erhält die neue Fassung gemäss Beilage.
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III 1 Unter Vorbehalt der Absätze 2 und 3 tritt diese Änderung am 1. Januar 2002 in Kraft.
2 Die Änderung von Artikel 12 Buchstaben f–k und m tritt rückwirkend auf den
1. Juli 2001 in Kraft.
3 Die Änderung von Artikel 19a Absatz 2 Ziffern 28 und 28a tritt rückwirkend auf
den 1. Januar 2001 in Kraft.
9. Juli 2001 Eidgenössisches Departement des Innern: Ruth Dreifuss
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Anhang 1 (Art. 1)
Vergütungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für bestimmte ärztliche Leistungen
Einleitende Bemerkungen Dieser Anhang stützt sich auf Artikel 1 der Leistungsverordnung. Er enthält keine abschliessende Aufzählung der ärztlichen Pflicht- oder Nichtpflichtleistungen. Er enthält: – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit durch die Leistungskommission geprüft wurde und deren Kosten demgemäss übernommen, allenfalls nur unter bestimmten Voraussetzungen übernom- men oder gar nicht übernommen werden; – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit noch abgeklärt wird, für die jedoch die Kosten unter bestimmten Vorausset- zungen und in einem festgelegten Umfang übernommen werden; – besonders kostspielige oder schwierige Leistungen, die von der obligatori- schen Krankenpflegeversicherung nur vergütet werden, wenn sie von hierfür qualifizierten Leistungserbringern durchgeführt werden.
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1 Chirurgie
1.1 Allgemein
1.2 Transplantationschirurgie
1.3 Orthopädie, Traumatologie
1.4 Urologie
2 Innere Medizin
2.1 Allgemein
2.2 Herz- und Kreislauferkrankungen, Intensivmedizin
2.3 Neurologie inkl. Schmerztherapie
2.4 Physikalische Medizin, Rheumatologie
2.5 Krebsbehandlung
3 Gynäkologie, Geburtshilfe
4 Pädiatrie, Kinderpsychiatrie
5 Dermatologie
6 Ophthalmologie
7 Oto-Rhino-Laryngologie
8 Psychiatrie
9 Radiologie
9.1 Röntgendiagnostik
9.2 Andere bildgebende Verfahren
9.3 Interventionelle Radiologie
10 Komplementärmedizin
Alphabetischer Index
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
1 Chirurgie
1.1 Allgemein
Massnahmen bei Ja Eingeschlossen sind. 1.9.1967 Herzoperationen Herzkatheterismus; Angiokardiograpie ein- schliesslich Kontrastmittel; Unterkühlung; Verwendung einer Herz-Lungen-Maschine; Verwendung eines Cardioverters als Pace- maker, Defibrillator oder Monitor; Blut- konserven und Frischblut; Einsetzen einer künstlichen Herzklappe einschliesslich Pro- these; Implantation eines Pacemakers ein- schliesslich Gerät. Stabilisierungssys-tem Ja Alle Patienten, die für eine Bypass- 1.1.2002 für koronare Bypass- Operation vorgesehen sind. Operationen am Spezielle Vorteile können in folgenden schlagenden Herzen Fällen erwartet werden: – Schwer verkalkte Aorta; – Nierenversagen; – chronisch obstruktive respiratorische Erkrankungen; – hohes Alter (über 70–75 Jahre). Kontraindikationen: – Tiefe intramyokardiale und schwer ver- kalkte oder diffuse sehr kleine (>1,5 mm) Gefässe. – Peroperative hämodynamische Instabi- lität auf Grund der Manipulation am Herz oder aufgrund einer Ischämie. Endoprothesen Ja 27.6.1968 Operative Mammare- Ja Zur Herstellung der physischen und psychi- 23.8.1984/ konstruktion schen Integrität der Patientin nach medizi- 1.3.1995 nisch indizierter Amputation. Eigenbluttransfusion Ja 1.1.1991 Operative Adipositas- Ja a. Nach Rücksprache mit dem Vertrauens- 1.1.2000 behandlung (Gastric arzt oder der Vertrauensärztin. Roux-Y Bypass, b. Der Patient oder die Patientin darf nicht Gastric Banding, älter sein als 60 Jahre. Vertical Banded Ga- c. Der Patient oder die Patientin hat einen stroplasty) Bodymass Index (BMI) von mehr als 40. d. Eine zweijährige adäquate Therapie zur Gewichtsreduktion war erfolglos. e. Vorliegen einer der folgenden Komorbi- ditäten: Arterielle Hypertonie mit breiter Manschette gemessen; Diabetes melli- tus; Schlafapnoe-Syndrom; Dyslipidä- mie; degenerative behindernde Verände- rungen des Bewegungsapparates; Koro- naropathie; Sterilität mit Hyperandroge- nismus; polyzystische Ovarien bei Frau- en in gebärfähigem Alter.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
f. Durchführung der Operation in einem Spitalzentrum, das über ein inter- disziplinäres Team mit der notwen- digen Erfahrung verfügt (Chirurgie, Psychotherapie, Ernährungsberatung, Innere Medizin). g. Das Spital muss ein Evaluationsregister führen. Adipositasbehandlung Nein 25.8.1988 mit Magenballons
1.2 Transplantationschirurgie
Nierentransplantation Ja Eingeschlossen ist die Operation beim 25.3.1971 Spender samt der Behandlung allfälliger 23.3.1972 Komplikationen und eine angemessene Entschädigung für den effektiv erlittenen Erwerbsausfall. Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders. Herztransplantation Ja Bei schweren, unheilbaren Herzkrankhei- 31.8.1989 ten wie insbesondere ischämischer Kardio- pathie, idiopathischer Kardiomyopathie, Herzmissbildungen und maligner Arrhythmie. Isolierte Lungen- Ja Bei Patienten im Endstadium einer chroni- 1.4.1994 transplantation schen Lungenerkrankung. In folgenden Zentren: Universitätsspital Zürich, Hôpital cantonal universitaire de Genève in Zusammenarbeit mit dem Cen- tre hospitalier universitaire vaudois, wenn ein Evaluationsregister geführt wird. Herz-Lungentrans- Nein 31.8.1989/ plantation 1.4.1994 Lebertransplantation Ja Durchführung in einem Zentrum, das über 31.8.1989/ die nötige Infrastruktur und Erfahrung ver- 1.3.1995 fügt (Mindestfrequenz: durchschnittlich zehn Lebertransplantationen pro Jahr). Kombinierte Pan- Ja In folgenden Zentren: Universitätsspital 1.4.1994 kreas- und Nieren- Zürich, Hôpital cantonal universitaire de transplantation Genève, wenn ein Evaluationsregister ge- führt wird. Isolierte Pankreas- Nein 31.8.1989/ transplantation (Pan- 1.4.1994 creas Transplantation Alone, Pancreas After Kidney)
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Hautautograft mit ge- Ja Bei Erwachsenen: 1.1.1997/ züchteten Keratino- – Verbrennungen von 70% oder mehr 1.1.2001 zyten der gesamten Körperoberfläche; – tiefe Verbrennungen von 50% oder mehr der gesamten Körperoberfläche. Bei Kindern: – Verbrennungen von 50% oder mehr der gesamten Körperoberfläche; – tiefe Verbrennungen von 40% oder mehr der gesamten Körperoberfläche. Allogene Ja, in Bei schwer heilendem Ulcus cruris nach 1.1.2001 Transplantation mit Evaluation erfolgloser Behandlung mit konven- bis zweischichtigem tionellen Behandlungsmethoden während 31.12.2002 menschlichem leben- 6–12 Monaten. dem Hautäquivalent Nach den Richtlinien der Swiss Tissue (bestehend aus Der- Repair Society von September 2000. mis und Epidermis)
1.3 Orthopädie, Traumatologie
Behandlung von Ja Leistungspflicht nur bei eindeutig thera- 16.1.1969 Haltungsschäden peutischem Charakter, d.h., wenn durch Röntgenaufnahmen feststellbare Struktur- veränderungen oder Fehlbildungen der Wirbelsäule manifest geworden sind. Pro- phylaktische Massnahmen, die zum Ziel haben, drohende Skelettveränderungen zu verhindern, namentlich Spezialgymnastik zur Stärkung eines schwachen Rückens, gehen nicht zu Lasten der Krankenversi- cherung. Arthrosebehandlung Nein 25.3.1971 mit intraartikulärer Injektion eines künst- lichen Gleitmittels Arthrosebehandlung Nein 12.5.1977 mit intraartikulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Mischinjektion mit Nein 1.1.1997 Jodoformöl zur Arthrosebehandlung Extrakorporale Stoss- Nein, in 1.1.1997 / wellentherapie Evaluation 1.1.2000/ (ESWT) am Bewe- 1.1.2002 gungsapparat Viskosupplementation Nein 1.1.1998 / mit Hylaninjektion 1.1.2000 zur Behandlung der Kniearthrose
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Hüftprotektor zur Nein 1.1.1999 / Verhinderung von 1.1.2000 Schenkelhalsfrak- turen Osteochondrale Nein 1.1.2002 Mosaikplastik zur Deckung von Knorpel-Knochen- Defekten Autologe Chondro- Nein 1.1.2002 zytentransplantation
1.4 Urologie
Uroflowmetrie Ja Bei Erwachsenen 3.12.1981 (Messung des Urin- flusses mit kurven- mässiger Registrie- rung) Extrakorporale Stoss- Ja Indikationen: 22.8.1985 wellenlithotripsie ESWL eignet sich (ESWL), Nierenstein- a. bei Harnsteinen des Nierenbeckens, zertrümmerung b. bei Harnsteinen des Nierenkelches, c. bei Harnsteinen des proximalen Ureters, falls die konservative Behandlung jeweils erfolglos geblieben ist und wegen der Lage, der Form und der Grösse des Steines ein Spontanabgang als unwahrscheinlich be- urteilt wird. Die mit der speziellen Lagerung des Patienten verbundenen erhöhten Risiken bei der Narkose erfordern eine besonders kompetente fachliche und apparative Betreuung während der Narkose (spezielle Ausbildung der Ärzte und Narkosegehilfen und adäquate Überwachungsgeräte). Operative Behandlung bei Erektionsstörungen – Penisprothese Nein 1.1.1993/ 1.4.1994 – Revaskularisations- Nein 1.1.1993/ chirurgie 1.4.1994 Implantation eines Ja Bei schwerer Harninkontinenz 31.8.1989 künstlichen Sphink- ters Laser bei Tumoren der Ja 1.1.1993 Blase und des Penis
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Embolisationsbehand- lung bei Varikozele testis – mittels Verödungs- Ja 1.3.1995 oder Coilmethode – mittels Balloons Nein 1.3.1995 oder Mikrocoils Transuretrale ultra- Nein 1.1.1997 schallgesteuerte laser- induzierte Prostatek- tomie Elektrische Neuromo- Ja. in An einer anerkannten Institution mit uro- 1.7.2000 bis dulation der sakralen Evaluation dynamischer Abteilung zur vollständigen 31.12.2004 Spinalnerven mit ei- urodynamischen Untersuchung und einer nem implantierbaren Abteilung für Neuromodulation zur peri- Gerät zur Behandlung pheren Nerven-Evaluation (PNE-Test). von Harninkontinenz Nach erfolgloser konservativer Behandlung oder Blasenent- (inklusive Rehabilitation). leerungsstörungen2 Nach einem positiven peripheren Nerven- Evaluationstest (PNE). Führung eines Evaluationsregisters.
2 Innere Medizin
2.1 Allgemein
Ozon-Injektions- Nein 13.5.1976 therapie Hyperbare Sauerstoff- Ja Bei therapie – Chronischen Bestrahlungsschäden und 1.4.1994 Bestrahlungsspätschäden – Osteomyelitis am Kiefer 1.9.1988 – Chronischer Osteomyelitis. Frischzellentherapie Nein 1.1.1976 Serocytotherapie Nein 3.12.1981 Impfung gegen Ja Bei Behandlung eines bereits von einem 19.3.1970 Tollwut tollwütigen oder der Tollwut verdächtigen Tier gebissenen Patienten. Behandlung der Ja – Bei Übergewicht von 20 Prozent oder 7.3.1974 Adipositas mehr. – Bei Übergewicht und konkomittierender Krankheit, welche durch die Gewichts- reduktion günstig beeinflusst werden kann. – durch Ampheta- Nein 1.1.1993 minderivate – durch Schilddrü- Nein 7.3.1974 senhormon – durch Diuretica Nein 7.3.1974 – durch Chorion- Nein 7.3.1974 Gonadotropin- Injektionen
2 In Kraft seit 1. Juli 2000.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Hämodialyse («künst- Ja 1.9.1967 liche Niere») Hämodialyse in Ja 27.11.1975 Heimbehandlung Peritonealdialyse Ja 1.9.1967 Enterale Ernährung Ja Wenn eine ausreichende perorale sonden- 1.3.1995 zu Hause freie Ernährung ausgeschlossen ist. Parenterale Ernährung Ja 1.3.1995 zu Hause Insulintherapie mit Ja Unter folgenden Voraussetzungen: 27.8.1987/ einer Infusionspumpe – Der Patient ist ein extrem labiler Diabe- 1.1.2000 tiker. – Er kann auch mit der Methode der Mehrfachinjektion nicht befriedigend eingestellt werden. – Die Indikation des Pumpeneinsatzes und die Betreuung des Patienten erfolgen durch ein qualifiziertes Zentrum oder, nach Rücksprache mit dem Vertrauens- arzt, durch einen frei praktizierenden Facharzt mit entsprechender Erfahrung. Ambulante parente- Ja 1.1.1997 rale antibiotische Gabe mit Infusions- pumpe Plasmapherese Ja Indikationen: 25.8.1988 – Hyperviskositätssyndrom – Krankheiten des Immunsystems, bei de- nen die Plasmapherese sich als wirksam erwiesen hat, wie insbesondere – myastenia gravis – trombotisch trombozytopenische Purpura – immunhämolytische Anämie – Leukämie – Goodpasture-Syndrom – Guillain-Barré-Syndrom. – Akute Vergiftungen – Familiäre Hypercholesterinämie homo- zygoter Form. LDL-Apherese Ja Bei homozygoter familiärer Hypercholeste- 25.8.1988 rinämie. Nein Bei heterozygoter familiärer Hypercholeste- 1.1.1993/ rinämie. 1.3.1995
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Hämatopoïetische In den durch die Zertifizierungsstelle der Stammzell-Trans- Swiss-Transplant-Arbeitsgruppe für Blood plantation and Marrow Transplantation (STABMT) qualifizierten Zentren, gemäss den von «The Joint Accreditation Committee of IS- HAGE Europe and EBMT (JACIE)» her- ausgegebenen Richtlinien: «Accre-ditation Manual for Blood and Marrow Progenitor Cell Processing, Collection and Trans- plantation» von Mai 1999. Die Leistungserbringer müssen ein Evaluationsregister mit Mengen- und Kostenstatistik führen. – autolog Ja Bei Lymphomen 1.1.1997 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei akuter myeloischer Leukämie. Ja Beim multiplen Myelom. 1.1.2002 Ja, in 1.1.2002 bis Evaluation 31.12.2006 Bei myelodysplastischen Syndromen Beim Neuroblastom Beim Medulloblastom Bei der chronisch myeloischen Leukämie Beim Mammakarzinom Beim Keimzelltumor Beim Ovarialkarzinom Beim Ewing-Sarkom Bei Weichteilsarkomen und beim Wilms- Tumor Beim Rhabdomyosarkom Beim kleinzelligen Bronchuskarzinom Bei seltenen soliden Tumoren im Kindes- alter. Nein Im Rückfall einer akuten myeloischen 1.1.1997 Leukämie Im Rückfall einer akuten lymphatischen Leukämie Beim Mammakarzinom mit fortgeschritte- nen Knochenmetastasen Bei kongenitalen Erkrankungen. Nein, in Bei Autoimmunerkrankungen. 1.1.2002 Evaluation – allogen Ja Bei akuter myeloischer Leukämie 1.1.1997 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei der chronischen myeloischen Leukämie Beim myelodysplastischen Syndrom Bei der aplastischen Anämie Bei Immundefekten und Inborn errors Bei der Thalassämie und der Sichelzell- anämie (HLA-identisches Geschwister als Spender). Ja, in 1.1.2002 bis Evaluation 31.12.2006
Beim multiplen Myelom
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Bei lymphatischen Krankheiten (Hodgkin’s, Non-Hodgkin’s, chronisch lymphatische Leukämie) Beim Nierenzellkarzinom Beim Melanom Die Kosten des Eingriffs beim Spender 1.1.1997 samt der Behandlung allfälliger Komplika- tionen und eine angemessene Entschädi- gung für den effektiv erlittenen Erwerbs- ausfall gehen zu Lasten des Versicherers des Empfängers. Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders. Nein Bei soliden Tumoren. 1.1.1997 Nein, in Bei Autoimmunkrankheiten 1.1.2002 Evaluation Beim Mammakarzinom. Gallenstein- Ja Intrahepatische Gallensteine; extrahepati- 1.4.1994 zertrümmerung sche Gallensteine im Bereich des Pankreas und des Choledokus. Gallenblasensteine bei inoperablen Patien- ten (auch laparoskopische Cholezystekto- mie ausgeschlossen). Polysomnographie Ja Bei dringender Verdachtsdiagnose auf: Polygraphie – Schlafapnoesyndrom 1.3.1995 – periodische Beinbewegung im Schlaf 1.1.1997 – Narkolepsie, wenn die klinische Diag- nose unsicher ist, – ernsthafte Parasomnie (z.B. epileptische nächtliche Dystonie oder gewalttätiges Verhalten im Schlaf), wenn die Diag- nose unsicher ist und wenn daraus the- rapeutische Konsequenzen erwachsen. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richtli- nien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chro- nobiologie von 1999. Ja Bei dringender Verdachtsdiagnose auf: 1.1.1997 bis – eine Ein- und Durchschlafstörung, wenn 31.12.2001 die initiale Diagnose unsicher ist und nur wenn die Behandlung, ob verhal- tensmässig oder medikamentös, nicht erfolgreich ist; – persistierende zirkadiane Rhythmusstö- rung, wenn die klinische Diagnose unsi- cher ist. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richtli- nien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chro- nobiologie von 1999. Nein Routineabklärung der vorübergehenden 1.1.1997 und der chronischen Insomnie, der Fibrosi- tis und des Chronic fatigue syndrome.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Messung des Melato- Nein 1.1.1997 ninspiegels im Serum Multiple-Sleep Ja Indikationsstellung und Durchführung in 1.1.2000 Latency-Test qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- linien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chro- nobiologie von 1999. Maintenance of Ja Indikationsstellung und Durchführung in 1.1.2000 WakefullnessTest qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- linien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chro- nobiologie von 1999. Aktigraphie Ja Indikationsstellung und Durchführung in 1.1.2000 qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- linien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chro- nobiologie von 1999. Atemtest mit Harn- Ja 16.9.1998/ stoff 13C zum Nach- 1.1.2001 weis von Helicobacter pylori
2.2 Herz- und Kreislauferkrankungen, Intensivmedizin
Sauerstoff-Insufflation Nein 27.6.1968 Sequentielle peristal- Ja 27.3.1969/ tische Druckmassage 1.1.1996 EKG-Langzeitregist- Ja Als Indikationen kommen vor allem Rhyth- 13.5.1976 rierung mus- und Überleitungsstörungen, Durch- blutungsstörungen des Myokards (Koronar- erkrankungen) in Frage. Das Gerät kann auch der Überwachung der Behandlungsef- fizienz dienen. Implantierbares Ja Gemäss den Richtlinien der Arbeitsgruppe 1.1.2001 Ereignisrekorder- Herzschrittmacher und Elektrophysiologie system zur Erstellung der Schweizerischen Gesellschaft für Kar- eines subkutanen diologie vom 26. Mai 2000. Elektrokardiogramms Telefonische Über- Nein 12.05.1977 wachung von Pacemaker-Patienten
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Rehabilitation für Ja – Patienten mit Status nach Myokardin- 12.5.1977/ Patienten mit Herz- farkt, mit oder ohne PTCA. 1.1.1997 / Kreislauferkrankun- – Patienten mit Status nach Bypass-Ope- 1.1.2000 gen ration. – Status nach anderen Interventionen am Herzen oder an den grossen Gefässen. – Patienten nach PTCA, vor allem bei vorgängiger Inaktivierung und/oder Vorliegen multipler Risikofaktoren. – Patienten mit chronischer Herzkrankheit und multiplen therapierefraktären Risikofaktoren und sonst guter Lebens- erwartung. – Patienten mit chronischer Herzkrankheit und mit schlechter Ventrikelfunktion. Die Therapie kann ambulant oder stationär in einer ärztlich geleiteten Institution durchgeführt werden, welche bezüglich Programmablauf, Personal und Infrastruk- tur dem Anforderungsprofil der Schweiz. Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation der Schweiz. Gesellschaft für Kardiologie von 1990 entspricht. Eher für eine statio- näre Rehabilitation sprechen: – erhöhtes kardiales Risiko – verminderte Leistung des Myokards – Komorbidität (Diabetes mellitus, COPD usw.). Die Dauer eines ambulanten Rehabilitati- onsprogramms beträgt je nach Intensität des Behandlungsangebotes zwischen zwei und sechs Monaten. Die Dauer der stationären Behandlung be- trägt in der Regel vier Wochen, kann aber in weniger komplexen Fällen auf zwei bis drei Wochen verkürzt werden. Implantation eines Ja 31.8.1989 Defibrillators Intraaortale Ballon- Ja 1.1.1997 pumpe in der inter- ventionellen Kardio- logie Transmyokardiale La- Nein In Evaluation 1.1.2000 ser-Revaskularisation
2.3 Neurologie inkl. Schmerztherapie
Massagen bei Ja 23.3.1972 Lähmungen infolge Erkrankung des Zent- ralnervensystems
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Visuelle evozierte Ja 15.11.1979 Potenziale als Gegen- stand neurologischer Spezialuntersuchun- gen Elektrostimulation des Ja Behandlung schwerer chronischer 21.4.1983/ Rückenmarkes durch Schmerzzustände, vor allem Schmerzen 1.3.1995 die Implantation eines vom Typ der Deafferentation (Phantom- Neurostimulationssys- schmerzen), Status nach Diskushernie mit tems Wurzelverwachsungen und entsprechenden Sensibilitätsausfällen in den Dermatomen, Kausalgie, vor allem auch Plexusfibrosen nach Bestrahlung (Mammakarzinom), wenn eine strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode statt- gefunden hat. Der Wechsel des Pulsgene- rators gehört zur Pflichtleistung. Elektrostimulation Ja Behandlung schwerer chronischer Schmer- 1.3.1995 tiefer Hirnstrukturen zen vom Typ der Deafferentation zentraler durch Implantation Ursache (z.B. Hirn-/Rückenmarksläsionen, eines Neurostimula- intraduraler Nervenausriss), wenn eine tionssystems strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefun- den hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflichtleistung. Stereotaktische Ope- Ja Etablierte Diagnose einer idiopathischen 1.7.2000 rationen zur Behand- parkinsonschen Krankheit. lung der chronischen Progredienz der Krankheitssymptome über therapieresistenten mindestens 2 Jahre. parkinsonschen Ungenügende Symptomkontrolle durch Krankheit (Radiofre- Dopamin-Behandlung (off-Phänomen, quenzläsionen und on/off-Fluktuationen, on-Dyskinesien). chronische Stimula- Abklärung und Durchführung in speziali- tionen im Pallidum, sierten Zentren, welche über die notwendi- Thalamus und Sub- gen Infrastrukturen verfügen (funktionelle thalamus)3 Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiolo- gie). Transkutane elektri- Ja Wendet der Patient selber den TENS-Sti- 23.8.1984 sche Nervenstimula- mulator an, so vergütet ihm der Versicherer tion (TENS) die Mietkosten des Apparates unter folgen- den Voraussetzungen: – der Arzt oder auf seine Anordnung der Physiotherapeut muss die Wirksamkeit der TENS am Patienten erprobt und ihn in den Gebrauch des Stimulators einge- wiesen haben; – der Vertrauensarzt muss die Selbstbe- handlung durch den Patienten als indi- ziert bestätigt haben;
3 In Kraft seit 1. Juli 2000.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– Die Indikation ist insbesondere gegeben bei: – Schmerzen, die von einem Neurom ausgehen; so z.B. durch Druck aus- lösbare lokalisierte Schmerzen im Bereiche von Amputationsstümpfen. – Schmerzen, die von einem neuralgi- schen Punkt aus durch Stimulation (Druck, Zug oder elektrische Rei- zung) ausgelöst oder verstärkt werden können, wie z.B. ischialgieforme Schmerzzustände oder Schulter-Arm- Syndrome. – Schmerzzustände nach Nervenkom- pressionserscheinungen; z.B. weiter bestehende Schmerzausstrahlungen nach Diskushernieoperation oder Carpaltunneloperation. Baclofen-Therapie mit Ja Therapierefraktäre Spastizität. 1.1.1996 Hilfe eines implan- tierten Medikamen- ten-Dosierers Intrathekale Behand- Ja 1.1.1991 lung chronischer so- matogener Schmerzen mit Hilfe eines implantierten Medika- menten-Dosierers Motorisch evozierte Ja Diagnostik neurologischer Krankheiten. 1.1.1999 Potenziale als Gegen- Die verantwortliche untersuchende Person stand neurologischer besitzt das Zertifikat bzw. den Fähigkeits- Spezialuntersuchun- ausweis für Elektroencephalographie oder gen Elektroneuromyographie der Schweizeri- schen Gesellschaft für klinische Neuro- physiologie. Resektive kurative Ja Indikation: 1.1.1996 «Herdchirurgie» der – Nachweis des Vorliegens einer «Herd- Epilepsie epilepsie» – Schwere Beeinträchtigung des Patienten durch das Anfallsleiden. – Nachgewiesene Pharmakotherapieresis- tenz. – Abklärung und Durchführung an einem Epilepsiezentrum, das über die nötige diagnostische Infrastruktur, insbeson- dere Elektrophysiologie, MRI, PET, über Neuropsychologie sowie über die chirurgisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmög- lichkeiten verfügt.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Palliative Chirurgie Ja – Sofern die Ablärung ergibt, dass eine 1.1.1996 der Epilepsie durch: kurative «Herdchirurgie» nicht indiziert – Balkendurch- ist und mit einem palliativen Verfahren trennung eine verbesserte Anfallskontrolle und – Selektive Lebensqualität ermöglicht wird. Amygdalohippo- – Abklärung und Durchführung an einem kampektomie Epilepsiezentrum, das über die nötige – Multiple subapiale diagnostische Infrastruktur, insbeson- Operation nach dere Elektrophysiologie, MRI, PET, Morell-Whisler über Neuropsychologie sowie über die – Vagusstimulation chirurgisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmög- lichkeiten verfügt. – Führung eines Evaluationsregisters. Laser-Diskushernien- Nein 1.1.1997 operation; Laser-Dis- kusdekompression Kryoneurolyse Nein Bei der Behandlung von Schmerzen der 1.1.1997 lumbalen intervertebralen Gelenke. Spondylodese mittels Ja, in – Degenerative Instabilität der Wirbel- 1.1.1999 bis Diskuskäfigen Evaluation säule mit Diskushernie, Diskushernien- 31.12.2001 rezidiv oder Stenose bei Patienten mit therapieresistenten invalidisierenden spondylogenen oder radikulären Schmerzen, bedingt durch klinisch und radiologisch nachgewiesene instabile, degenerative Pathologien der Wirbel- säule. – Nach Misserfolg einer hinteren Spon- dylodese mit Pedikelschraubensystem.
2.4 Physikalische Medizin, Rheumatologie
Arthrosebehandlung Nein 25.3.1971 mit intraartikulärer Injektion eines künst- lichen Gleitmittels Arthrosebehandlung Nein 12.5.1977 mit intraartikulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Synoviorthese Ja 12.5.1977 Low-Level-Laser- Nein 1.1.2001 Therapie
2.5 Krebsbehandlung
Krebsbehandlung mit Ja 27.8.1987 Infusionspumpen (Chemotherapie) Laser bei palliativer Ja 1.1.1993 minimaler Chirurgie
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Isolierte Extremitäten- Ja Bei malignen Melanomen mit aus- 1.1.1997/ Perfusion in Hyper- schliesslichem Befall einer Extremität. 1.1.2001 thermie mit Tumor- Bei Weichteilsarkomen mit aus- Necrosis-Factor schliesslichem Befall einer Extremität. (TNF) In spezialisierten Zentren mit Erfahrung in der interdisziplinären Behandlung von aus- gedehnten Melanomen und Sarkomen mit dieser Methode. Das behandelnde Team setzt sich zusammen aus onkologischen Chirurgen, vaskulären Chirurgen, Ortho- päden, Anästhesisten und Intensiv- medizinern. Die Behandlung muss im Operationssaal unter Vollnarkose und kontinuierlicher Überwachung mittels Swan-Ganz-Katheter durchgeführt werden. Nein Bei Melanomen und Sarkomen mit 1.1.2001 – Befall oder Infiltration der Extremitäten- Wurzel (z. B. Inguinalbefall); – Fernmetastasen. Extrakorporelle Ja Beim kutanen T-Zell-Lymphom 1.1.1997 Photochemotherapie (Sézary-Syndrom)
3 Gynäkologie, Geburtshilfe
Ultraschalldiagnostik Ja Vorbehalten bleibt Artikel 13 Buchstabe b 23.3.1972/ in der Geburtshilfe KLV für Ultraschallkontrollen während der 1.1.1997 und Gynäkologie Schwangerschaft. Künstliche Ja Mittels intrauteriner Insemination. Höchs- 1.1.2001 Insemination tens drei Behandlungszyklen pro Schwan- gerschaft. In-vitro-Fertilisation Nein 1.4.1994 zur Abklärung der Sterilität In-Vitro-Fertilisation Nein 28.8.1986/ und Embryotransfer 1.4.1994 Sterilisation: – bei der Frau Ja Im Rahmen der ärztlichen Behandlung 11.12.1980 einer Frau in gebärfähigem Alter ist die Sterilisation eine Pflichtleistung, wenn eine Schwangerschaft wegen eines voraussicht- lich bleibenden krankhaften Zustandes oder einer körperlichen Anomalie zu einer Ge- fährdung des Lebens oder zu einer voraus- sichtlich dauernden gesundheitlichen Schä- digung der Patientin führen müsste, und andere Methoden der Schwangerschafts- verhütung aus medi- zinischen Gründen (im Sinne weit- herziger Interpretation) nicht in Betracht kommen.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– beim Ehemann Ja Wo die zu vergütende Sterilisation der Frau 1.1.1993 nicht möglich oder vom Ehepaar nicht er- wünscht ist, hat der Versicherer der Frau für die Kosten der Sterilisation des Ehe- mannes aufzukommen. Laser bei Cervix- Ja 1.1.1993 Carcinom in situ Nicht chirurgische Ja Bei therapieresistenten funktionellen 1.1.1998 Ablation des Endome- Menorrhagien in der Prämenopause. triums Papanicolau-Test zur Ja 1.1.1996 Früherkennung des Zervixkarzinoms (Art. 12 Bst. c KLV) Dünnschicht-Zytolo- Ja, in Mit den Methoden Thinprep oder 1.7.2000 bis gie zur Früherken- Evaluation Autocyte Prep. 31.12.2002 nung des Zervix- karzinoms (Art. 12 Bst. c KLV)4
4 Pädiatrie, Kinderpsychiatrie
Spiel- und Malthera- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7.3.1974 pie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt. Behandlung bei Ja Nach dem vollendeten fünften Altersjahr. 1.1.1993 Enuresis mit Weck- apparaten Elektrostimulation der Ja Bei organischen Miktionsstörungen. 16.2.1978 Harnblase Gruppenturnen für Nein 18.1.1979 übergewichtige Kinder Atemmonitoring; Ja Bei Risikosäuglingen auf Anordnung 25.8.1988/ Atem- und Herz- eines Arztes oder einer Ärztin einer regio- 1.1.1996 frequenzmonitoring nalen SIDS-Abklärungsstelle.
5 Dermatologie
PUVA-Behandlung Ja 15.11.1979 dermatologischer Affektionen Selektive Ultraviolett- Ja Sofern unter verantwortlicher Aufsicht 11.12.1980 Phototherapie (SUP) und Kontrolle eines Arztes durchgeführt. Embolisationsbehand- Ja Es dürfen höchstens die gleichen Kosten 27.8.1987 lung von Gesichts- wie für eine operative Behandlung hämangiomen (Excision) in Rechnung gestellt werden. (interventionelle Radiologie) Laser bei: – Naevus Ja 1.1.1993 teleangiectaticus
4 In Kraft seit 1. Juli 2000.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– Condylomata Ja 1.1.1993 acuminata Klimatherapie am Nein 1.1.1997/ Toten Meer 1.1.2001
6 Ophthalmologie
Sehschule Ja Sofern vom Arzt selbst oder unter dessen 27.3.1969 unmittelbarer Aufsicht durchgeführt. Visuelle evozierte Ja 15.11.1979 Potenziale als Gegen- stand ophtalmologi- scher Spezialuntersu- chungen Ultraschallbiometrie Ja 8.12.1983 des Auges vor Staroperationen Laser bei: – diabetischer Ja 1.1.1993 Retinopathie – Retinaleiden (inkl. Ja 1.1.1993 Apoplexia retinae) – Kapsulotomie Ja 1.1.1993 – Trabekulotomie Ja 1.1.1993 Excimer-Laser-Be- Nein 1.3.1995 handlung zur Myopie-Korrektur Radiäre Keratotomie Nein 1.3.1995 zur Myopie-Korrektur Refraktive Chirurgie Ja Wenn die Anisometropie nicht durch 1.1.1997 zur Behandlung der Brillen korrigiert werden kann und eine Anisometropie Kontaktlinsenunverträglichkeit besteht. Implantation von Nein In Evaluation 1.1.2000 Myopie-Linsen Deckung von Cornea- Ja 1.1.2001 Defekten mittels Amnionmembran Photodynamische Ja, in Bei der exsudativen, prädominant klassi- 1.7.2000 bis Therapie der Makula- Evaluation schen Form der altersbedingten Makula- 31.12.2002 degeneration mit degeneration. Verteporfin5 Maximal vier Behandlungen pro Jahr. Führung eines Evaluationsregisters.
7 Oto-Rhino-Larynologie
Sprachheilbehandlung Ja Wenn sie vom Arzt selbst vorgenommen 23.3.1972 oder unter dessen unmittelbarer Leitung und Aufsicht durchgeführt wird (vgl. aber auch Art. 10 und 11 der KLV). Ultraschallvibrations- Ja 7.3.1974 aerosole
5 In Kraft seit 1. Juli 2000.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
Behandlung mit Nein 18.1.1979 «Elektronischem Ohr» nach Methode Tomatis (sog. Audio- Psychophonologie) Stimmprothese Ja Implantation anlässlich einer totalen 1.3.1995 Laryngektomie oder nach erfolgter totaler Laryngektomie. Der Wechsel einer implan- tierten Stimmprothese gehört zur Pflicht- leistung. Laser bei: – Papillomatose der Ja 1.1.1993 Atemwege – Zungenresektion Ja 1.1.1993 Cochlea-Implantat Ja Bei peri- und postlingual ertaubten 1.4.1994 zur Behandlung beid- Kindern und spät ertaubten Erwachsenen. seitiger Taubheit ohne In folgenden Zentren: Hôpital cantonal nutzbare Hörreste universitaire de Genève, Universitätsspitä- ler Basel, Bern und Zürich, Kantonsspital Luzern; wenn ein Evaluationsregister ge- führt wird. Das Hörtraining im Zentrum ist als Be- standteil der Therapie zu übernehmen. Implantation eines Ja Indikationen: 1.1.1996 knochenverankerten – chirurgisch nicht korrigierbare Erkran- perkutanen Hörgerätes kungen und Missbildungen von Mittel- ohr und äusserem Gehörgang – Umgehung eines riskanten chirurgi- schen Eingriffes am einzig hörenden Ohr – Intoleranz eines Luftleitungsgerätes – Ersatz eines konventionellen Knochen- leitungsgerätes bei Auftreten von Beschwerden, ungenügendem Halt oder ungenügender Funktion. Laser-Vaporisierte Nein 1.1.1997 Palatoplastik Speichelsteinlithotrip- Ja In spezialisierten Zentren, die ein Evalua- 1.1.1997 bis sie tionsregister führen. 31.12.2003
8 Psychiatrie
Behandlung von 25.3.1971 Rauschgiftsüchtigen – ambulant Ja Leistungskürzungen zulässig bei nachge- wiesenem schweren Selbstverschulden. – stationär Ja Substitutionsbehand- Ja 1. Einhaltung folgender Bestimmungen, 1.1.2001 lung bei Richtlinien und Empfehlungen: Opiatabhängigkeit a. Bei der methadongestützten Be- handlung: Methadonbericht «Sucht- mittelersatz in der Behandlung He- roinabhängiger in der Schweiz» (dritte Auflage) Dezember 1995.
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b. Bei der buprenorphingestützten Behandlung: Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) an die kantonalen Gesundheitsbehör- den für die Anwendung von Bu- prenorphin (Subutex) zur Behand- lung von Opioidabhängigen, Januar 2000. c. Bei der heroingestützten Behandlung: Die Bestimmungen der Verordnung über die ärztliche Verschreibung von Heroin vom 8. März 1999 (SR 812.121.6) sowie die Richtlinien und Empfehlungen des Handbuches des BAG zur heroingestützten Be- handlung «Richtlinien, Empfehlun- gen, Information», September 2000.
2. Die verwendete Substanz oder das ver-
wendete Präparat muss in der Arznei- mittelliste mit Tarif (ALT) oder in der Spezialitätenliste (SL) in der von der IKS genehmigten therapeutischen Gruppe (IT) aufgeführt sein.
3. Die Substitutionsbehandlung umfasst
die folgenden Leistungen: a. ärztliche Leistungen: – Eintrittsuntersuchung inkl. Suchtanamnese, Psycho- und So- matostatus mit besonderem Au- genmerk auf suchtbedingte und der Sucht zu Grunde liegende Stö- rungen. – Einholen von Zusatzinformationen (Familie, Lebenspartner, frühere Behandlungsstellen). – Erstellen der Diagnose und der Indikation. – Erstellen eines Behandlungspla- nes. – Einleiten des Bewilligungsverfah- rens und Erstellen von Berichten an den Krankenversicherer. – Einleiten und Durchführung der Substitutionsbehandlung. – Qualitätssicherung. – Behandlung von Störungen durch den Gebrauch weiterer psychotro- per Substanzen. – Evaluation des therapeutischen Prozesses. – Rückfragen bei der Abgabestelle. – Überprüfung der Diagnose und der Indikation.
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– Anpassung der Behandlung und daraus resultierender Schriftver- kehr mit Behörden. – Berichterstattung an Behörden und Krankenversicherer. – Qualitätskontrolle. b. Leistungen des Apothekers oder der Apothekerin: – Herstellen von peroralen Lösungen nach ALT, inklusive Qualitäts- kontrolle. – Überwachte Abgabe der Substanz oder des Präparates. – Buchhaltung über den Wirkstoff und Berichterstattung an die Be- hörde. – Berichterstattung an den verant- wortlichen Arzt oder die verant- wortliche Ärztin. – Beratung.
4. Die Leistung muss von der nach Ziffer 1
zuständigen Einrichtung erbracht wer- den.
5. Für die Substitutionsbehandlung wird
eine pauschale Vergütung vereinbart. Opiatentzugseilver- Nein 1.1.2001 fahren (UROD) unter Sedation Opiatentzugseilver- Nein In Evaluation. 1.1.1998 fahren (UROD) unter Narkose Ambulanter Opiatent- Nein 1.1.1999 zug nach der Me- thode: Endorphine Stimulated Clean & Addiction Personality Enhancement (ESCAPE) Gruppenpsychothera- Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 25.3.1971/ pie 1.1.1996 Entspannungstherapie Ja In einer ärztlichen Praxis oder in einem 22.3.1973 mit der Methode nach Spital unter direkter ärztlicher Aufsicht. Ajuriaguerra Spiel- und Malthera- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7.3.1974 pie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt. Psychodrama Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 13.5.1976/ 1.1.1996 Therapiekontrolle Nein 16.2.1978 durch Video Musiktherapie Nein 11.12.1980
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9 Radiologie
9.1 Röntgendiagnostik
Computertomographie Ja Keine Routineuntersuchungen (Screening) 15.11.1979 (Scanner) Knochendensitometrie – mit Doppelenergie- Ja – Bei einer klinisch manifesten Osteopo- 1.3.1995 Röntgen-Absorp- rose und nach einem Knochenbruch bei tiometrie (DEXA) inadäquatem Trauma. – Bei Langzeit-Cortisontherapie oder Hypogonadismus. – Gastrointestinale Erkrankungen 1.1.1999 (Malabsorption, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). – Primärer Hyperparathyreoïdismus (so- fern keine klare Operationsindikation besteht). – Osteogenesis imperfecta. Die DEXA-Untersuchungskosten werden 1.3.1995 nur in einer Körperregion übernommen. Spätere DEXA-Untersuchungen werden nur übernommen, wenn eine medikamen- töse Behandlung erfolgt, und höchstens jedes zweite Jahr. – mit Ganzkörper- Nein 1.3.1995 Scanner Knochendensitometrie Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1.1996 zur Osteoporoseprä- Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis vention mit Doppel- komparativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 energie-Röntgen- lichen Bewertung des osteoporotischen Absorptiometrie Frakturrisikos durchgeführt werden und (DEXA) – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif. Knochendensitometrie Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1996 bis zur Osteoporoseprä- Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur 31.12.2002 vention mittels peri- komperativen klinischen und wirtschaft- pherem quantitativem lichen Bewertung des osteoporotischen CT (pQCT) Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif. Ultraschallmessung Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1996 des Knochens Evaluation schweizerischen Multizenterstudie zur bis komparativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 lichen Bewertung des osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen.
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistungen einen gesamtschweizeri- schen Tarif. Knochenanalytische Methoden: – Knochenresorp- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1996 tionsmarker Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis komparativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 lichen Bewertung des osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif. – Knochenforma- Ja, in – Untersuchungen, die im Rahmen der 1.1.1996 tionsmarker Evaluation schweizerischen Multizenter-Studie zur bis komparativen klinischen und wirtschaft- 31.12.2002 lichen Bewertung des osteoporotischen Frakturrisikos durchgeführt werden und – Vornahme in Zentren, die an der Studie teilnehmen. – Die Tarifpartner vereinbaren für diese Leistung einen gesamtschweizerischen Tarif.
9.2 Andere bildgebende Verfahren
Magnetische Kern- Ja 1.1.1999 resonanz (MRI) Positron-Emissions- Ja, in 1. Durchführung in Zentren, welche die 1.1.2001 Tomographie (PET) Evaluation Richtlinien der Schweizerischen Ge- bis sellschaft für Nuklearmedizin (SGNM) 31.12.2005 vom 1. Juni 2000 über die Qualitäts- voraussetzungen für PET erfüllen.
2. Bei folgenden Indikationen:
a. In der Kardiologie: – Bei einem nuklearkardiologisch, echographisch oder koronarangio- graphisch dokumentierten Infarkt und Verdacht auf «hibernating myocardium» vor einer Interven- tion (PTCA/CABG) zum Nachweis oder Ausschluss einer Ischämie bei angiographisch dokumentierter Dreigefässerkran- kung, z.B. nach Bypass bei kom- plexer Koronaranatomie. – Präoperativ vor einer Herztrans- plantation. b. In der Onkologie:
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– Bei malignen Lymphomen: Staging, Resttumordiagnostik, Rezidivdiagnostik. – Tumorstaging von nicht klein- zelligen Lungenkarzinomen und vom malignen Melanom. – Beim Keimzellentumor des Man- nes: Staging, Resttumordiagnose nach Therapie. – Beim kolorektalen Karzinom: Restaging auf Lokalrezidiv, Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen bei begründetem Verdacht (z.B. Tumormarkererhö- hung); Diagnose zur Differenzie- rung einer Narbe gegenüber einem Tumor. Resttumordiagnose nach Therapie. – Beim Mammakarzinom: Lymph- knotenstaging; Diagnose von Fernmetastasen bei Hochrisikopa- tientinnen. c. In der Neurologie: – Präoperativ bei Hirntumoren. – Präoperativ vor einer aufwendigen Revaskularisationschirurgie bei zerebraler Ischämie. – Abklärung von Demenzen bei Per- sonen, die jünger als 70 Jahre sind. – Bei therapieresistenter fokaler Epilepsie.
3. Die Untersuchungen müssen im Rah-
men der schweizerischen PET-Outcome- Studie zur Erfassung der Kos- tenauswirkung und des Nutzens beim Patientenmanagement durchgeführt werden.
9.3 Interventionelle Radiologie
Pionen-Strahlen- Nein In Evaluation 1.1.1993 therapie Protonen-Strahlen- Ja Intraokuläre Melanome 28.8.1986 / therapie 1.1.2002 Ja, in Eva- Indikationen: 1.1.2002 luation – Tumore im Bereich des Schädels: Chor- bis dome, Chondrosarkome, ORL-Tumoren 31.12.2006 (z.B. Platten-epithelkarzinome, Adeno- karzinome, Adenoidcystische Karzino- me, Mukoepidermoidkarzinome, Esthe- sioneuroblastome, seltene Tumore wie z.B. Paragangliome oder Hämangiope- ricytome). – Tumore des Hirns und der Hirnhäute (Low Grade Gliome Grad 1 und 2 sowie Meningiome).
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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht
– Tumore ausserhalb des Schädels im Be- reich der Wirbelsäule, des Körper- stamms und der Extremitäten (Weich- teil- und Knochensarkome, Prostatakar- zinome). – Tumore bei Kindern und Jugendlichen, wenn zum Schutz des wachsenden Or- ganismus eine besonders schonende Be- strahlung angezeigt ist. Durchführung: In einem qualifizierten Zentrum, das über die nötige Infrastruktur verfügt, wie: – Gantry – Moderne Strahlenapplikation (z.B. Spot- Scanning, IMPT) – Protonenbeschleuniger – Umfassende technische Sicherheits- massnahmen – Strahlenschutz, Strahlenüberwachung – Techniksupport – Speziell ausgebildetes Personal (Ärzte, Physiker, nicht-akademisches Personal). Das Zentrum muss eine Betriebsbewil- ligung des BAG haben und über ausrei- chende Erfahrung mit Protonen- therapie über mehrere Jahre verfügen. Radiochirurgie Ja Indikationen: 1.1.1996 – Akustikusneurinome – Rezidive von Hypophysenadenomen oder Kraniopharyngeomen – nicht radikal operable Hypophysenade- nome oder Kraniopharyngeome – arterio-venöse Missbildungen – Meningeome. – Bei Hirnmetastasen mit einem Volumen 1.1.1999 von maximal 25 ccm bzw. einem bis Durchmesser von maximal 3,5 cm, 31.12.2002 wenn nicht mehr als drei Metastasen vorliegen und das Grundleiden unter Kontrolle ist (keine systemischen Meta- stasen nachweisbar), zur Beseitigung nicht anders behandelbarer Schmerzen. Die Leistungserbringer (Gamma Knife und LINAC) müssen ein Evaluations- register führen und die Kosten erfassen. – Bei primären malignen Hirntumoren mit einem Volumen von maximal 25 ccm bzw. einem Durchmesser von maximal 3,5 cm, wenn der Tumor auf Grund der Lokalisation nicht operabel ist. Die Leistungserbringer (Gamma Knife und LINAC) müssen ein Evaluationsregister führen und die Kosten erfassen. Nein In Evaluation 1.1.1996 – bei funktionellen Störungen.
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10 Komplementärmedizin
Akupunktur Ja Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 bildung in dieser Disziplin durch die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) anerkannt ist. Anthroposophische Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Medizin Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die bis Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) 30.6.2005 anerkannt ist. Chinesische Medizin Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die bis Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) 30.6.2005 anerkannt ist. Homöopathie Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die bis Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) 30.6.2005 anerkannt ist. Neuraltherapie Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die bis Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) 30.6.2005 anerkannt ist. Phytotherapie Ja, in Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren Weiter- 1.7.1999 Evaluation bildung in dieser Disziplin durch die bis Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) 30.6.2005 anerkannt ist.
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Alphabetischer Index
A Adipositasbehandlung – durch Amphetaminderivate (2.1) – durch Chorion-Gonadotropin-Injektionen (2.1) – durch Diuretica (2.1) – mit Magenballons (1.1) – operative Behandlung (1.1) – durch Schilddrüsen-Hormon (2.1) Allogene Transplantation mit zweischichtigem menschlichem lebendem Hautäquivalent (1.2) Aktigraphie (2.1) Akupunktur (10) Ambulante parenterale antibiotische Gabe mit Infusionspumpe (2.1) Ambulanter Opiatentzug (nach der ESCAPE-Methode) (8) Anthroposophische Medizin (10) Arthrosebehandlung – intraartikuläre Injektion eines Gleitmittels (1.3, 2.4) – intraartikuläre Injektion von Teflon oder Silikon als Gleitmittel (1.3, 2.4) Atemmonitoring (4) Atem- und Herzfrequenzmonitoring (4) Atemtest mit natürlichem Kohlenstoffisotop 13 zur Bestimmung der Helicobacterpylori-Elimi- nation (2.1) Autozyte (s. Dünnschichtzytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms) (3)
B Baclofen-Therapie bei Spastik mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3) Blasenentleerungsstörungen (s. elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven) (1.4) Buprenorphingestützte Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8)
C Chinesische Medizin (10) Cochlea-Implantat zur Behandlung beidseitiger Taubheit ohne nutzbare Hörreste (7) Chondrozytentransplantation (autologe) (1.3) Computertomographie (Scanner) (9.1) Cornea-Defekte (Deckung von Cornea-Defekten mittels einer Amnionmembran) (6)
D Deckung von Cornea-Defekten mittels einer Amnionmembran (6) Defribillator-Implantation (2.2) Dünnschichtzytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms (3)
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E Eigenbluttransfusion (1.1) Elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven mit einem implantierbaren Gerät zur Behandlung der Harninkontinenz oder von Blasenentleerungsstörungen (1.4) Elektrokardiogramm-Langzeitregistrierung (2.2) Elektrokardiogramm (implantierbares Ereignisrekordersystem zur Erstellung eines subkutanen EKG) (2.2) «Elektronisches Ohr» (Tomatis) (7) Elektrostimulation der Harnblase (4) Elektrostimulation des Rückenmarks durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen durch Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) Embolisationsbehandlung von Gesichtshämangiomen (5) Embolisationsbehandlung bei Varikozele testis (1.4) Endoprothesen (1.1) Enterale Ernährung zu Hause (2.1) Entspannungstherapie nach Ajuriaguerra (8) Epilepsie – Resektive kurative «Herdchirurgie» (2.3) – Palliative Chirurgie (2.3) Erektionsstörungen – Penisprothese (1.4) – Revaskularisationschirurgie (1.4) ESCAPE-Methode, ambulanter Opiatentzug (8) Excimer-Laser-Behandlung zur Myopie-Korrektur (6) Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) am Bewegungsapparat (1.3.) Extrakorporelle Photochemotherapie (2.5) Extrakorporale Stosswellenlithotripsie bei Nierensteinen (ESWL) (1.4)
F Frischzellentherapie (2.1) Früherkennung des Zervixkarzinoms (3)
G Gallensteinzertrümmerung (2.1) Gruppenpsychotherapie (8) Gruppenturnen für übergewichtige Kinder (4)
H Haltungsschäden – Behandlung von Haltungsschäden (1.3) Hämatopoïetische Stammzell-Transplantation (2.1) Hämodialyse (künstliche Niere) (2.1) Hämodialyse in Heimbehandlung (2.1)
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Harninkontinenz (s. elektrische Neuromodulation der sakralen Spinalnerven) (1.4) Hautautograft mit gezüchteten Keratinozyten (1.2) Heileurythmie (s. anthroposophische Medizin) Heroingestützte Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8) Herz-Lungen-Tansplantation (1.2) Herzoperationen (1.1) Herztransplantation (1.2) Hörgerät; Implantation eines knochenverankerten perkutanen Hörgerätes (7) Homöopathie (10) Hüftprotektor zur Verhinderung von Schenkelhalsfrakturen (1.3) Hyperbare Sauerstofftherapie (2.1)
I Impfung gegen Tollwut (2.1) Implantation eines Defibrillators (2.2) Implantation eines knochenverankerten perkutanen Hörgerätes (7) Implantation eines künstlichen Sphinkters (1.4) Implantation eines Neurostimulationssystems (2.3) – zur Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen (2.3) – zur Elektrostimulation des Rückenmarks (2.3) Implantation von Myopie-Linsen (6) Implantierbares Ereignisrekordersystem zur Erstellung eines subkutanen Elektrokardiogramms (2.2) Insulintherapie mit einer Infusionspumpe (2.1) Intraaortale Ballonpumpe in der interventionellen Kardiologie (2.2) Intrathekale Behandlung chronischer somatogener Schmerzen mit Hilfe eines implantierten Medikamentendosierers (2.3) In-vitro-Fertilisation (3) In-vitro-Fertilisation und Embryotransfer (3) Iscadortherapie (s. anthroposophische Medizin) Isolierte Gliedmassenperfusion mit Hyperthermie und Einsatz des Tumor-Necrosis-Faktors alpha (2.5)
K Kardiale Rehabilitation (2.2) Klimatherapie am Toten Meer (5) Knochenanalytische Methoden zur Osteoporoseprävention – Knochenresorptionsmarker (9.1) – Knochenformationsmarker (9.1) Knochendensitometrie (9.1) Komplementärmedizin (10) Krebsbehandlung mit Infusionspumpen (2.5) Kryoneurolyse (2.3) Künstliche Insemination (3)
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L Laser bei: – Cervix-Ca in situ (3) – Condylomata acuminata (5) – Diabetischer Retinopathie (6) – Kapsulotomie (6) – Naevus teleangiectaticus (5) – palliativer minimaler Krebschirurgie (2.5) – Papillomatose der Atemwege (7) – Retinaleiden (6) – Trabekulotomie (6) – Tumoren der Blase und des Penis (1.4) – Zungenresektion (7) Laser-Diskushernienoperation / Laserdiskusdekompression (2.3) Laservaporisierte Palatoplastik (7) LDL-Apherese (2.1) Lebertransplantation (1.2) Low-Level-Laser-Therapie (2.4) Lungentransplantation (1.2)
M Magnetische Kernresonanz als bildgebendes Verfahren (MRI) (9.2) Maintenance of Wakefullness Test (2.1) Makuladegeneration (Photodynamische Therapie mit Verteporfin) (6) Massagen bei Lähmungen infolge Erkrankung des Zentralnervensystems (2.3) Messung des Melatoninspiegels im Serum (2.1) Methadongestützte Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8) Mischinjektion mit Jodoformöl zur Arthrosebehandlung (1.3) Motorisch evozierte Potenziale als Gegenstand neurologischer Spezialuntersuchungen (2.3) Multiple Sleep Latency Test (2.1) Musiktherapie (8) Myopie-Korrektur – durch Excimer-Laser-Behandlung (6) – durch radiäre Keratotomie (6) – Implantation von Myopie-Linsen (6)
N Neuraltherapie (10) Neurostimulationssystem (2.3) Nicht chirurgische Ablation des Endometriums (3) Nierensteinzertrümmerung (1.4) Nierentransplantation (1.2)
Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2001
O Operative Adipositasbehandlung (1.1) Operative Behandlung bei Erektionsstörungen – Penisprothese (1.4) – Revaskularisationschirurgie (1.4) Operative Mammarekonstruktion (1.1) Opiatabhängigkeit (Substitutionsbehandlung) (8) Opiatentzug, ambulant (nach der ESCAPE-Methode) (8) Opiatentzugseilverfahren (UROD) (8) Osteochondrale Mosaikplastik zur Deckung von Knorpel-Knochen-Defekten (1.3) Ozon-Injektionstherapie (2.1)
P Pacemaker (telefonische Überwachung) (2.2) Palliative Chirurgie der Epilepsie (2.3) Pankreastransplantation (1.2) Papanicolau-Test zur Früherkennung des Zervixkarzinoms (3) Parenterale antibiotische Gabe mit Infusionspumpe (ambulant) (2.1) Parenterale Ernährung zu Hause (2.1) Parkinsonsche Krankheit (stereotaktische Operationent) (2.3) Peritonealdialyse (2.1) Photodynamische Therapie der Makuladegeneration mit Verteporfin (6) Phytotherapie (10) Pionen-Strahlentherapie (9.3) Plasmapherese (2.1) Polygraphie (2.1) Polysomnographie (2.1) Positron-Emissions-Tomographie (PET) (9.2) Protonen-Strahlentherapie (9.3) Psoriasisbehandlung – mittels PUVA (5) – mittels selektiver Ultraviolett-Phototherapie (SUP) (5) Psychodrama (8) PUVA-Behandlung dermatologischer Affektionen (5)
R Radiäre Keratotomie zur Myopie-Korrektur (6) Radiochirurgie (9.3) Rauschgiftsuchtbehandlung (8) Refraktive Chirurgie zur Behandlung der Anisometropie (6) Rehabilitation für Patienten mit Herz- und Kreislauferkrankungen (2.2) Resektive kurative «Herdchirurgie» der Epilepsie (2.3)
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S Sauerstoff-Insufflation (2.2) Sauerstofftherapie (hyperbare) (2.1) Scanner (Computertomographie) (9.1) Schmerztherapie – Elektrostimulation des Rückenmarks durch Implantation eines Neurostimulationssys- tems (2.3) – Elektrostimulation tiefer Hirnstrukturen durch Implantation eines Neurostimulations- systems (2.3) – Intrathekale Behandlung chronischer somatogener Schmerzen mit Hilfe eines implan- tierten Medikamentendosierers (2.3) – Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) (2.3) Sehschule (6) Selektive Ultraviolett-Phototherapie (SUP) (5) Sequenzielle peristaltische Druckmassage (2.2) Serocytotherapie (2.1) Speichelsteinlithotripsie (7) Sphinkter – Implantation eines künstlichen Sphinkters (1.4) Spiel- und Maltherapie bei Kindern (4, 8) Spondylodese mit Diskuskäfigen (2.3) Sprachheilbehandlung (7) Stabilisierungssystem für koronare Bypass-Operationen am schlagenden Herzen (1.1) Sterilisation – bei der Frau (3) – beim Ehemann (3) Stereotaktische Operationen zur Behandlung der chronisch therapieresistenten parkinsonschen Krankheit (Radiofrequenzläsionen und chronische Stimulationen im Pallidum, Thalamus und Subthalamus) (2.3) Stimmprothese (7) Stosswellentherapie in der Orthopädie (1.3) Substitutionsbehandlung bei Opiatabhängigkeit (8) Synoviorthese (2.4)
T Telefonische Überwachung von Pacemaker-Patienten (2.2) Therapiekontrolle durch Video (8) Thinprep (s. Dünnschichtzytologie zur Früherkennung des Zervixkarzinoms) (3.) Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) (2.3) Transmyokardiale Laser-Revaskularisation (2.2) Transuretrale ultraschallgesteuerte laserinduzierte Prostatektomie (1.4)
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U Ultra Rapid Opiate Detoxification (UROD) (8) Ultraschallbiometrie des Auges vor Staroperationen (6) Ultraschalldiagnostik – in der Geburtshilfe und Gynäkologie (3) Ultraschallmessung des Knochens (9.1) Ultraschallvibrationsaerosole (7) Uroflowmetrie (1.4)
V Viscum-album-Therapie (s. anthroposophische Medizin) Viskosupplementation mit Hylaninjektion zur Behandlung der Kniearthrose (1.3) Visuelle evozierte Potenziale (2.3, 6)
W Weckapparate bei Enuresis (4)
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