AS 2002 3571
Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer
Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (BVO)
Änderung vom 30. Oktober 2002
Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
I Die Verordnung vom 6. Oktober 19861 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer wird wie folgt geändert:
Art. 15 Abs. 5 Aufgehoben
Art. 20 Abs. 3
3 Unabhängig von den in Anhang 2 festgelegten Höchstzahlen können die Kantone
im Rahmen der nach Absatz 4 festgelegten Höchstzahl Aufenthaltsbewilligungen für höchstens acht Monate pro Kalenderjahr an Cabaret-Tänzerinnen erteilen, die eine Darbietung vortragen; der Aufenthalt ohne Erwerbstätigkeit in der Schweiz wird an diese Frist angerechnet und darf höchstens einen Monat betragen.
II Die Anhänge 1 und 2 erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.
III Diese Verordnung tritt am 1. November 2002 in Kraft.
30. Oktober 2002 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Kaspar Villiger Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz
1 SR 823.21
2002-2268 3571
Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer AS 2002
Anhang 1 (Art. 14 und 15)
1 Die Höchstzahlen für erstmalige Jahresbewilligungen, die zu einer Erwerbstätig- keit berechtigen, werden insgesamt auf 4000 festgesetzt: a. Höchstzahlen für die Kantone: 2000 Zürich 352 Schaffhausen 25 Bern 236 Appenzell A.Rh. 22 Luzern 101 Appenzell I.Rh. 6 Uri 12 St. Gallen 106 Schwyz 36 Graubünden 69 Obwalden 12 Aargau 123 Nidwalden 10 Thurgau 59 Glarus 18 Tessin 76 Zug 30 Waadt 165 Freiburg 63 Wallis 75 Solothurn 60 Neuenburg 60 Basel-Stadt 77 Genf 124 Basel-Landschaft 64 Jura 19 b. Höchstzahl für den Bund: 2000
2 Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. November 2002 bis 31. Oktober 2003
3 Die durch die Änderung vom 22. Mai 20022 der Verordnung des Bundesrates frei-
gegebenen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin bean- sprucht werden. Sie werden den Höchstzahlen des Bundes (Abs. 1 Bst. b) angerech- net.
2 AS 2002 1778
3572
Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer AS 2002
Anhang 2 (Art. 20 und 21)
1 Die Höchstzahlen der Bewilligungen für Kurzaufenthalter werden insgesamt auf
5000 festgesetzt:
a. Höchstzahlen für die Kantone: 2500 Zürich 235 Schaffhausen 12 Bern 294 Appenzell A.Rh. 17 Luzern 120 Appenzell I.Rh. 10 Uri 27 St. Gallen 108 Schwyz 51 Graubünden 402 Obwalden 37 Aargau 85 Nidwalden 20 Thurgau 55 Glarus 18 Tessin 140 Zug 24 Waadt 218 Freiburg 69 Wallis 277 Solothurn 35 Neuenburg 33 Basel-Stadt 37 Genf 120 Basel-Landschaft 38 Jura 18 b. Höchstzahl für den Bund: 2500 2 Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. November 2002 bis 31. Oktober 2003.
3 Die durch die Änderung vom 22. Mai 20023 der Verordnung des Bundesrates frei-
gegebenen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin bean- sprucht werden. Sie werden den Höchstzahlen des Bundes (Abs. 1 Bst. b) angerech- net.
3 AS 2002 1778
3573