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AS 2002 4253

AS 2002 4253

Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV)

Änderung vom 9. Dezember 2002

Das Eidgenössische Departement des Inneren verordnet:

I Die Krankenpflege-Leistungsverordnung vom 29. September 19951 wird wie folgt geändert:

Art. 4 Abs. 1 Bst. d

1 Die Versicherung übernimmt die Kosten der folgenden von Chiropraktoren und

Chiropraktorinnen verordneten Analysen, Arzneimittel, der Untersuchung oder Behandlung dienenden Mittel und Gegenstände sowie bildgebenden Verfahren: d. Bildgebende Verfahren:

1. Röntgen des Skelettes,

2. Computertomographie (CT) des Skelettes,

3. Magnetische Kernresonanz (MRI) des Achsenskelettes,

4. Szintigrafie des Skelettes.

Art. 5 Abs. 2 und 4

2 Die Versicherung übernimmt je ärztliche Anordnung die Kosten von höchstens

neun Sitzungen in einem Zeitraum von drei Monaten seit der ärztlichen Anordnung.

4 Soll die Physiotherapie nach einer Behandlung, die 36 Sitzungen entspricht, zu

Lasten der Versicherung fortgesetzt werden, so hat der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin dem Vertrauensarzt oder der Vertrauensärztin zu berichten und einen begründeten Vorschlag über die Fortsetzung der Therapie zu unterbreiten. Der Vertrauensarzt oder die Vertrauensärztin prüft den Vorschlag und beantragt, ob und in welchem Umfang die Physiotherapie zu Lasten der Krankenversicherung fort- gesetzt werden kann.

Art. 6 Abs. 2 und 4

2 Die Versicherung übernimmt je ärztliche Anordnung die Kosten von höchstens

neun Sitzungen in einem Zeitraum von drei Monaten seit der ärztlichen Anordnung.

1 SR 832.112.31

2002-2376 4253

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2002

4 Soll die Ergotherapie nach einer Behandlung, die 36 Sitzungen entspricht, zu

Lasten der Versicherung fortgesetzt werden, so hat der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin dem Vertrauensarzt oder der Vertrauensärztin zu berichten und einen begründeten Vorschlag über die Fortsetzung der Therapie zu unterbreiten. Der Vertrauensarzt oder die Vertrauensärztin prüft den Vorschlag und beantragt, ob und in welchem Umfang die Ergotherapie zu Lasten der Krankenversicherung fortgesetzt werden kann.

3 Die Versicherung übernimmt je ärztliche Anordnung die Kosten von höchstens

zehn Sitzungen. Soll die Diabetes-Beratung nach zehn Sitzungen zu Lasten der Ver- sicherung fortgesetzt werden, so hat der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin dem Vertrauensarzt oder der Vertrauensärztin zu berichten und einen begründeten Vorschlag über die Fortsetzung der Therapie zu unterbreiten. Der Ver- trauensarzt oder die Vertrauensärztin prüft den Vorschlag und beantragt, ob und in welchem Umfang die Beratung zu Lasten der Krankenversicherung fortgesetzt wer- den kann.

Art. 12 Bst. p und r Die Versicherung übernimmt neben den Kosten für die Diagnose und die Behand- lung auch die Kosten der folgenden Massnahmen der medizinischen Prävention

Massnahme Voraussetzung

p Vitamin-K-Prophylaxe Bei Neugeborenen (3 Dosen) r Sonographisches Hüftscreening Im Alter von 0–6 Wochen durch spezi- nach Graf bei Neugeborenen ell in dieser Methode ausgebildete Ärzte und Ärztinnen. Diese Regelung gilt bis zum 31. März 2004.

2 SR 832.10

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2002

II

1 Der Anhang 1 zur Krankenpflege-Leistungsverordnung vom 29. September 1995

erhält die neue Fassung gemäss Beilage.

2 Der Anhang 3 «Analysenliste»3 zur Krankenpflege-Leistungsverordnung vom

29. September 1995 gilt in der Fassung vom 1. Januar 2003.

III Diese Änderung tritt am 1. Januar 2003 in Kraft.

9. Dezember 2002 Eidgenössisches Departement des Innern: Ruth Dreifuss

3 In der AS nicht veröffentlicht (Art. 28)

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2002

Anhang 1 (Art. 1)

Vergütungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für bestimmte ärztliche Leistungen Einleitende Bemerkungen Dieser Anhang stützt sich auf Artikel 1 der Krankenpflege-Leistungsverordnung. Er enthält keine abschliessende Aufzählung der ärztlichen Pflicht- oder Nichtpflicht- leistungen. Er enthält: – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit durch die Leistungskommission geprüft wurde und deren Kosten demgemäss übernommen, allenfalls nur unter bestimmten Voraussetzungen übernom- men oder gar nicht übernommen werden; – Leistungen, deren Wirksamkeit, Zweckmässigkeit oder Wirtschaftlichkeit noch abgeklärt wird, für die jedoch die Kosten unter bestimmten Vorausset- zungen und in einem festgelegten Umfang übernommen werden; – besonders kostspielige oder schwierige Leistungen, die von der obligatori- schen Krankenpflegeversicherung nur vergütet werden, wenn sie von hierfür qualifizierten Leistungserbringern durchgeführt werden.

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2002

1 Chirurgie

1.1 Allgemein

1.2 Transplantationschirurgie

1.3 Orthopädie, Traumatologie

1.4 Urologie und Proktologie

2 Innere Medizin

2.1 Allgemein

2.2 Herz- und Kreislauferkrankungen, Intensivmedizin

2.3 Neurologie inkl. Schmerztherapie

2.4 Physikalische Medizin, Rheumatologie

2.5 Krebsbehandlung

3 Gynäkologie, Geburtshilfe

4 Pädiatrie, Kinderpsychiatrie

5 Dermatologie

6 Ophthalmologie

7 Oto-Rhino-Laryngologie

8 Psychiatrie

9 Radiologie

9.1 Röntgendiagnostik

9.2 Andere bildgebende Verfahren

9.3 Interventionelle Radiologie

10 Komplementärmedizin

11 Rehabilitation

Alphabetischer Index

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2002

Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

1 Chirurgie

1.1 Allgemein

Massnahmen bei Ja Eingeschlossen sind. 1.9.1967 Herzoperationen Herzkatheterismus; Angiokardiograpie einschliesslich Kontrastmittel; Unter- kühlung; Verwendung einer Herz-Lungen- Maschine; Verwendung eines Cardiover- ters als Pacemaker, Defibrillator oder Monitor; Blutkonserven und Frischblut; Einsetzen einer künstlichen Herzklappe einschliesslich Prothese; Implantation eines Pacemakers einschliesslich Gerät. Stabilisierungssystem Ja Alle Patienten, die für eine Bypass- 1.1.2002 für koronare Bypass- Operation vorgesehen sind. Operationen am Spezielle Vorteile können in folgenden schlagenden Herzen Fällen erwartet werden: – Schwer verkalkte Aorta; – Nierenversagen; – chronisch obstruktive respiratorische Erkrankungen; – hohes Alter (über 70–75 Jahre). Kontraindikationen: – Tiefe intramyokardiale und schwer verkalkte oder diffuse sehr kleine (>1,5 mm) Gefässe. – Peroperative hämodynamische Instabi- lität auf Grund der Manipulation am Herz oder aufgrund einer Ischämie. Endoprothesen Ja 27.6.1968 Operative Mammare- Ja Zur Herstellung der physischen und 23.8.1984/ konstruktion psychischen Integrität der Patientin nach 1.3.1995 medizinisch indizierter Amputation. Eigenbluttransfusion Ja 1.1.1991 Operative Adipositas- Ja In Evaluation 1.1.2000 behandlung (Gastric a. Nach Rücksprache mit dem Vertrau- Roux-Y Bypass, ensarzt oder der Vertrauensärztin. Gastric Banding, b. Der Patient oder die Patientin darf nicht Vertical Banded älter sein als 60 Jahre. Gastroplasty) c. Der Patient oder die Patientin hat einen Bodymass Index (BMI) von mehr als 40. d. Eine zweijährige adäquate Therapie zur Gewichtsreduktion war erfolglos.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

e. Vorliegen einer der folgenden Komorbiditäten: Arterielle Hypertonie mit breiter Manschette gemessen; Diabetes mellitus; Schlafapnoe- Syndrom; Dyslipidämie; degenerative behindernde Veränderungen des Bewegungsapparates; Koronaropathie; Sterilität mit Hyperandrogenismus; polyzystische Ovarien bei Frauen in gebärfähigem Alter. f. Durchführung der Operation in einem Spitalzentrum, das über ein inter- disziplinäres Team mit der notwen- digen Erfahrung verfügt (Chirurgie, Psychotherapie, Ernährungsberatung, Innere Medizin). g. Das Spital muss ein einheitliches Evaluationsregister mit Mengen- und Kostenstatistik führen. Adipositasbehandlung Nein 25.8.1988 mit Magenballons Radiofrequenzthera- Nein In Evaluation 1.7.2002 pie zur Behandlung von Varizen

1.2 Transplantationschirurgie

Nierentransplantation Ja Eingeschlossen ist die Operation beim 25.3.1971 Spender samt der Behandlung allfälliger 23.3.1972 Komplikationen und eine angemessene Entschädigung für den effektiv erlittenen Erwerbsausfall. Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders. Herztransplantation Ja Bei schweren, unheilbaren Herzkrank- 31.8.1989 heiten wie insbesondere ischämischer Kardiopathie, idiopathischer Kardio- myopathie, Herzmissbildungen und maligner Arrhythmie. Isolierte Nicht- Ja Bei Patienten im Endstadium einer chro- 1.1.2003 Lebend-Lungen- nischen Lungenerkrankung. transplantation In folgenden Zentren: Universitätsspital Zürich, Hôpital cantonal universitaire de Genève in Zusammenarbeit mit dem Centre hospitalier universitaire vaudois, sofern sie am SwissTransplant-Register teilnehmen. Herz-Lungen- Nein 31.8.1989/ transplantation 1.4.1994 Lebertransplantation Ja Durchführung in einem Zentrum, das 31.8.1989/ über die nötige Infrastruktur und 1.3.1995 Erfahrung verfügt (Mindestfrequenz: durchschnittlich zehn Lebertransplan- tationen pro Jahr).

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Lebend- Nein In Evaluation 1.1.2003 Lebertransplantation Kombinierte Ja In folgenden Zentren: Universitätsspital 1.1.2003 (simultane) Pankreas- Zürich, Hôpital cantonal universitaire de und Nierentransplan- Genève, sofern sie am SwissTransplant- tation Register teilnehmen. Isolierte Pankreas- Nein 31.8.1989/ transplantation 1.4.1994 (Pancreas Transplan- tation Alone, Pancreas After Kidney) Allotransplantation Nein In Evaluation 1.7.2002 der Langerhansschen Inseln Autotransplantation Nein In Evaluation 1.7.2002 der Langerhansschen Inseln Isolierte Pankreas- Nein In Evaluation 1.7.2002 Transplantation Isolierte Dünndarm Nein In Evaluation 1.7.2002 transplantation Leber-Dünndarm- Nein In Evaluation 1.7.2002 und multiviszerale Transplantation Hautautograft Ja Bei Erwachsenen: 1.1.1997/ mit gezüchteten – Verbrennungen von 70 % oder mehr 1.1.2001 Keratinozyten der gesamten Körperoberfläche; – tiefe Verbrennungen von 50 % oder mehr der gesamten Körperoberfläche. Bei Kindern: – Verbrennungen von 50 % oder mehr der gesamten Körperoberfläche; – tiefe Verbrennungen von 40 % oder mehr der gesamten Körperoberfläche.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Allogene Transplan- Nein In Evaluation 1.4.2003 tation mit zwei- schichtigem lebendem Hautäquivalent (bestehend aus Dermis und Epidermis) Ja In Evaluation 1.1.2001/ Kostenübernahme nur auf vorgängige 1.7.2002 besondere Gutsprache des Versicherers bis und mit ausdrücklicher Bewilligung des 31.3.2003 Vertrauensarztes oder der Vertrauensärztin Bei schwer heilendem Ulcus cruris, nach erfolgloser Behandlung mit konventionel- len Behandlungsmethoden während 6–12 Monaten. Nach den Richtlinien der Swiss Tissue Repair Society von September 2000. Einheitliches Evaluationsdesign mit Mengen- und Kostenstatistik. Autologes Epidermis- Nein In Evaluation 1.1.2003 Äquivalent aus Zwei- Schritt-Verfahren

1.3 Orthopädie, Traumatologie

Behandlung von Ja Leistungspflicht nur bei eindeutig thera- 16.1.1969 Haltungsschäden peutischem Charakter, d.h., wenn durch Röntgenaufnahmen feststellbare Struktur- veränderungen oder Fehlbildungen der Wirbelsäule manifest geworden sind. Pro- phylaktische Massnahmen, die zum Ziel haben, drohende Skelettveränderungen zu verhindern, namentlich Spezialgymnastik zur Stärkung eines schwachen Rückens, gehen nicht zu Lasten der Krankenver- sicherung. Arthrosebehandlung Nein 25.3.1971 mit intraartikulärer Injektion eines künst- lichen Gleitmittels Arthrosebehandlung Nein 12.5.1977 mit intraartikulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Mischinjektion mit Nein 1.1.1997 Jodoformöl zur Arthrosebehandlung Extrakorporale Stoss- Nein In Evaluation 1.1.1997 / wellentherapie 1.1.2000/ (ESWT) am Bewe- 1.1.2002 gungsapparat

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Hüftprotektor zur Nein 1.1.1999 / Verhinderung von 1.1.2000 Schenkelhalsfrakturen Osteochondrale Nein 1.1.2002 Mosaikplastik zur Deckung von Knorpel-Knochen- Defekten Viskosupplementation Ja In Evaluation 1.7.2002/ zur Gonarthrosebe- Patienten mit schmerzhafter Gonarthrose 1.1.2003 handlung und eingeschränkter Bewegungsfreiheit, bis welche nicht mehr auf Analgetika oder 31.12.2003 andere konservative Behandlungsformen ansprechen, resp. bei denen diese Be- handlungsormen kontraindiziert sind. Langfristiges Ziel der Behandlung ist das Hinauszögern einer prothetischen Versor- gung. Einheitliches Evaluationsdesign mit Mengen- und Kostenstatistik. – Behandlungen, die im Rahmen der schweizerischen randomisierten kon- trollierten Studie (SVISCOT) zur kom- parativen klinischen und wirtschaftli- chen Bewertung der Viskosupplemen- tation durchgeführt werden. – Für die Viskosupplementationsbe- handlung im Rahmen der SVISCOT wird eine pauschale Vergütung verein- bart.

1.4 Urologie und Proktologie

Uroflowmetrie Ja Bei Erwachsenen 3.12.1981 (Messung des Urinflusses mit kurvenmässiger Registrierung) Extrakorporale Ja Indikationen: 22.8.1985 Stosswellenlithotripsie ESWL eignet sich (ESWL), Nierenstein- a. bei Harnsteinen des Nierenbeckens, zertrümmerung b. bei Harnsteinen des Nierenkelches, c. bei Harnsteinen des proximalen Ureters, falls die konservative Behandlung jeweils erfolglos geblieben ist und wegen der Lage, der Form und der Grösse des Steines ein Spontanabgang als unwahrscheinlich beurteilt wird.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Die mit der speziellen Lagerung des Patienten verbundenen erhöhten Risiken bei der Narkose erfordern eine besonders kompetente fachliche und apparative Betreuung während der Narkose (spezielle Ausbildung der Ärzte und Narkosegehil- fen und adäquate Überwachungsgeräte). Operative Behandlung bei Erektionsstörungen – Penisprothese Nein 1.1.1993/ 1.4.1994 – Revaskulari- Nein 1.1.1993/ sationschirurgie 1.4.1994 Implantation Ja Bei schwerer Harninkontinenz 31.8.1989 eines künstlichen Sphinkters Laser bei Tumoren Ja 1.1.1993 der Blase und des Penis

Embolisations- behandlung bei Varikozele testis – mittels Verödungs- Ja 1.3.1995 oder Coilmethode – mittels Balloons Nein 1.3.1995 oder Mikrocoils Transuretrale Nein 1.1.1997 ultraschallgesteuerte laserinduzierte Prostatektomie Elektrische Neuro- Ja In Evaluation 1.7.2000/ modulation der Kostenübernahme nur auf vorgängige 1.7.2002 sakralen Spinalnerven besondere Gutsprache des Versicherers bis mit einem implantier- und mit ausdrücklicher Bewilligung des 31.12.2004 baren Gerät zur Vertrauensarztes oder der Vertrauensärztin Behandlung von Harninkontinenz An einer anerkannten Institution mit oder Blasenentlee- urodynamischer Abteilung zur voll- rungsstörungen ständigen urodynamischen Untersuchung und einer Abteilung für Neuromodulation zur peripheren Nerven-Evaluation (PNE-Test). Nach erfolgloser konservati- ver Behandlung (inklusive Rehabilitation). Nach einem positiven peripheren Nerven- Evaluationstest (PNE). Einheitliches Evaluationsdesign mit Mengen- und Kostenstatistik.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Elektrische Neuromo- Ja In Evaluation 1.1.2003 dulation der sakralen Kostenübernahme nur auf vorgängige bis Spinalnerven mit ei- besondere Gutsprache des Versicherers 31.12.2007 nem implantierbaren und mit ausdrücklicher Bewilligung des Gerät zur Behandlung Vertrauensarztes oder der Vertrauensärz- der Stuhlinkontinenz tin. An einer anerkannten Institution mit Manometrier-Abteilung zur vollständigen manometrischen Untersuchung und einer Abteilung für Neuromodulation zur peri- pheren Nerven-Evaluation (PNE-Test). Nach erfolgloser konservativer und / oder chirurgischer Behandlung (inklusive Rehabilitation). Nach einem positiven peripheren Nerven-Evaluationstest (PNE). Einheitliches Evaluationsdesign mit Men- gen- und Kostenstatistik.

2 Innere Medizin

2.1 Allgemein

Ozon-Injektions- Nein 13.5.1976 therapie Hyperbare Sauerstoff- Ja Bei therapie – Chronischen Bestrahlungsschäden 1.4.1994 und Bestrahlungsspätschäden – Osteomyelitis am Kiefer 1.9.1988 – Chronischer Osteomyelitis. Frischzellentherapie Nein 1.1.1976 Serocytotherapie Nein 3.12.1981 Impfung gegen Ja Bei Behandlung eines bereits von einem 19.3.1970 Tollwut tollwütigen oder der Tollwut verdächtigen Tier gebissenen Patienten. Behandlung der Ja – Bei Übergewicht von 20 Prozent oder 7.3.1974 Adipositas mehr. – Bei Übergewicht und konkomittieren- der Krankheit, welche durch die Gewichtsreduktion günstig beeinflusst werden kann. – durch Ampheta- Nein 1.1.1993 minderivate – durch Schild- Nein 7.3.1974 drüsenhormon – durch Diuretica Nein 7.3.1974 – durch Chorion- Nein 7.3.1974 Gonadotropin- Injektionen Hämodialyse Ja 1.9.1967 («künstliche Niere») Hämodialyse in Ja 27.11.1975 Heimbehandlung Peritonealdialyse Ja 1.9.1967

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Enterale Ernährung Ja Wenn eine ausreichende perorale sonden- 1.3.1995 zu Hause freie Ernährung ausgeschlossen ist. Sondenfreie enterale Nein 1.7.2002 Ernährung zuhause Parenterale Ernährung Ja 1.3.1995 zu Hause Insulintherapie mit Ja Unter folgenden Voraussetzungen: 27.8.1987/ einer Infusionspumpe – Der Patient ist ein extrem labiler 1.1.2000 Diabetiker. – Er kann auch mit der Methode der Mehrfachinjektion nicht befriedigend eingestellt werden. – Die Indikation des Pumpeneinsatzes und die Betreuung des Patienten erfolgen durch ein qualifiziertes Zentrum oder, nach Rücksprache mit dem Vertrauensarzt, durch einen frei praktizierenden Facharzt mit entsprechender Erfahrung. Ambulante parente- Ja 1.1.1997 rale antibiotische Gabe mit Infusi- onspumpe Plasmapherese Ja Indikationen: 25.8.1988 – Hyperviskositätssyndrom – Krankheiten des Immunsystems, bei denen die Plasmapherese sich als wirk- sam erwiesen hat, wie insbesondere – myastenia gravis – trombotisch trombozytopenische Purpura – immunhämolytische Anämie – Leukämie – Goodpasture-Syndrom – Guillain-Barré-Syndrom. – Akute Vergiftungen – Familiäre Hypercholesterinämie homo- zygoter Form. LDL-Apherese Ja Bei homozygoter familiärer Hyperchole- 25.8.1988 sterinämie. Nein Bei heterozygoter familiärer Hyperchole- 1.1.1993/ sterinämie. 1.3.1995

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Hämatopoïetische In den durch die Zertifizierungsstelle der Stammzell-Trans- SwissTransplant-Arbeitsgruppe für Blood plantation and Marrow Transplantation (STABMT) qualifizierten Zentren, gemäss den von «The Joint Accreditation Committee of ISHAGE Europe and EBMT (JACIE)» herausgegebenen Richtlinien: «Accredita- tion Manual for Blood and Marrow Progenitor Cell Processing, Collection and Transplantation» von Mai 1999. Die Leistungserbringer müssen ein ein- heitliches Evaluationsregister mit Men- gen- und Kostenstatistik führen. – autolog Ja Bei Lymphomen 1.1.1997 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei akuter myeloischer Leukämie. Ja Beim multiplen Myelom. 1.1.2002 Ja In Evaluation 1.1.2002 bis 31.12.2006 Bei myelodysplastischen Syndromen Beim Neuroblastom Beim Medulloblastom Bei der chronisch myeloischen Leukämie Beim Mammakarzinom Beim Keimzelltumor Beim Ovarialkarzinom Beim Ewing-Sarkom Bei Weichteilsarkomen und beim Wilms-Tumor Beim Rhabdomyosarkom Beim kleinzelligen Bronchuskarzinom Bei seltenen soliden Tumoren im Kindes- alter. Nein Im Rückfall einer akuten myeloischen 1.1.1997 Leukämie Im Rückfall einer akuten lymphatischen Leukämie Beim Mammakarzinom mit fortgeschrit- tenen Knochenmetastasen Bei kongenitalen Erkrankungen. Nein In Evaluation 1.1.2002 Bei Autoimmunerkrankungen – allogen Ja Bei akuter myeloischer Leukämie 1.1.1997 Bei akuter lymphatischer Leukämie Bei der chronischen myeloischen Leukämie Beim myelodysplastischen Syndrom Bei der aplastischen Anämie Bei Immundefekten und Inborn errors Bei der Thalassämie und der Sichelzell- anämie (HLA-identisches Geschwister als Spender).

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Ja In Evaluation 1.1.2002 bis 31.12.2006 Beim multiplen Myelom Bei lymphatischen Krankheiten (Hodgkin’s, Non-Hodgkin’s, chronisch lymphatische Leukämie) Beim Nierenzellkarzinom Beim Melanom Die Kosten des Eingriffs beim Spender 1.1.1997 samt der Behandlung allfälliger Kompli- kationen und eine angemessene Entschä- digung für den effektiv erlittenen Erwerb- sausfall gehen zu Lasten des Versicherers des Empfängers. Ausgeschlossen ist eine Haftung des Versicherers des Empfängers beim allfälligen Tod des Spenders. Nein Bei soliden Tumoren. 1.1.1997 Nein In Evaluation 1.1.2002 Bei Autoimmunkrankheiten Beim Mammakarzinom. Gallenstein- Ja Intrahepatische Gallensteine; extrahepati- 1.4.1994 zertrümmerung sche Gallensteine im Bereich des Pankreas und des Choledokus. Gallenblasensteine bei inoperablen Pati- enten (auch laparoskopische Cholezy- stektomie ausgeschlossen). Polysomnographie Ja Bei dringender Verdachtsdiagnose auf: 1.3.1995/ Polygraphie – Schlafapnoesyndrom 1.1.1997/ – periodische Beinbewegungen im Schlaf 1.7.2002 – Narkolepsie, wenn die klinische Dia- gnose unsicher ist – ernsthafte Parasomnie (epileptische nächtliche Dystonie oder gewalttätiges Verhalten im Schlaf), wenn die Dia- gnose unsicher ist und daraus thera- peutische Konsequenzen erwachsen. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- linien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie von 6.9.2001. Nein Routineabklärung der vorübergehenden 1.1.1997 und der chronischen Insomnie, der Fibro- sitis und des Chronic fatigue syndrome

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Nein In Evaluation 1.4.2003 Ja In Evaluation 1.1.1997/ Bei dringender Verdachtsdiagnose auf: 1.7.2002 – eine Ein- und Durchschlafstörung, bis wenn die initiale Diagnose unsicher ist 31.3.2003 und die Behandlung, ob verhaltensmä- ssig oder medikamentös, nicht erfolg- reich ist; – persistierende zirkadiane Rhythmusstö- rung, wenn die klinische Diagnose un- sicher ist. Indikationsstellung und Durchführung in qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- linien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie von 6.9.2001. Einheitliches Evaluationsdesign mit Mengen- und Kostenstatistik Polygraphie Ja In Evaluation 1.7.2002 Bei dringender Verdachtsdiagnose auf bis Schlafapnoe-Syndrom 31.12.2005 Durchführung durch Facharzt oder Fach- ärztin Pneumologie FMH mit Ausbildung in und praktischer Erfahrung mit Respi- ratorischer Polygraphie gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Gesell- schaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie von 6.9.2001. Einheitliches Evaluationsdesign mit Mengen- und Kostenstatistik. Messung des Melato- Nein 1.1.1997 ninspiegels im Serum Multiple-Sleep Ja Indikationsstellung und Durchführung in 1.1.2000 Latency-Test qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- linien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie von 1999. Maintenance of Ja Indikationsstellung und Durchführung in 1.1.2000 WakefullnessTest qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- linien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie von 1999. Aktigraphie Ja Indikationsstellung und Durchführung in 1.1.2000 qualifizierten Zentren, gemäss den Richt- linien der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie von 1999. Atemtest mit Ja 16.9.1998/ Harnstoff 13C zum 1.1.2001 Nachweis von Helicobacter pylori

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Impfung mit dendriti- Nein In Evaluation 1.7.2002 schen Zellen zur Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms Photodynamische Ja Patienten mit aktinischer Keratose, baso- 1.7.2002 Behandlung mit zellularen Karzinomen, Morbus Bowen Methyl-Ester der und dünnen spinozellularen Karzinomen Aminolaevulinsäure

2.2 Herz- und Kreislauferkrankungen, Intensivmedizin

Sauerstoff-Insufflation Nein 27.6.1968 Sequentielle peristalti- Ja 27.3.1969/ sche Druckmassage 1.1.1996 EKG- Ja Als Indikationen kommen vor allem 13.5.1976 Langzeitregistrierung Rhythmus- und Überleitungsstörungen, Durchblutungsstörungen des Myokards (Koronarerkrankungen) in Frage. Das Gerät kann auch der Überwachung der Behandlungseffizienz dienen. Implantierbares Ja Gemäss den Richtlinien der Arbeitsgruppe 1.1.2001 Ereignisrekorder- Herzschrittmacher und Elektrophysiologie system zur Erstellung der Schweizerischen Gesellschaft für eines subkutanen Kardiologie vom 26. Mai 2000. Elektrokardiogramms Telefonische Über- Nein 12.05.1977 wachung von Pacemaker-Patienten Implantation eines Ja 31.8.1989 Defibrillators Intraaortale Ballon- Ja 1.1.1997 pumpe in der inter- ventionellen Kardio- logie Transmyokardiale Nein In Evaluation 1.1.2000 Laser- Revaskularisation Kardiale Resynchro- Nein In Evaluation 1.1.2003 nisationstherapie Intrakoronare Nein In Evaluation 1.1.2003 Brachytherapie

2.3 Neurologie inkl. Schmerztherapie

Massagen bei Ja 23.3.1972 Lähmungen infolge Erkrankung des Zentralnervensystems

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Visuelle evozierte Ja 15.11.1979 Potenziale als Gegen- stand neurologischer Spezialuntersuchun- gen Elektrostimulation des Ja Behandlung schwerer chronischer 21.4.1983/ Rückenmarkes durch Schmerzzustände, vor allem Schmerzen 1.3.1995 die Implantation eines vom Typ der Deafferentation (Phantom- Neurostimulations- schmerzen), Status nach Diskushernie mit systems Wurzelverwachsungen und entsprechen- den Sensibilitätsausfällen in den Derma- tomen, Kausalgie, vor allem auch Plexus- fibrosen nach Bestrahlung (Mamma- karzinom), wenn eine strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefunden hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflicht- leistung. Elektrostimulation Ja Behandlung schwerer chronischer 1.3.1995 tiefer Hirnstrukturen Schmerzen vom Typ der Deafferentation durch Implantation zentraler Ursache (z.B. Hirn- eines Neuro- /Rückenmarksläsionen, intraduraler Ner- stimulationssystems venausriss), wenn eine strenge Indikation erstellt wurde und ein Test mit perkutaner Elektrode stattgefunden hat. Der Wechsel des Pulsgenerators gehört zur Pflicht- leistung. Stereotaktische Ja Etablierte Diagnose einer idiopathischen 1.7.2000 Operationen zur Be- parkinsonschen Krankheit. handlung der chroni- Progredienz der Krankheitssymptome schen therapie- über mindestens 2 Jahre. resistenten parkinson- Ungenügende Symptomkontrolle durch schen Krankheit Dopamin-Behandlung (off-Phänomen, (Radiofrequenzläsio- on/off-Fluktuationen, on-Dyskinesien). nen und chronische Abklärung und Durchführung in Stimulationen im Pal- spezialisierten Zentren, welche über die lidum, Thalamus und notwendigen Infrastrukturen verfügen Subthalamus) (funktionelle Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiologie). Stereotaktische Ja Etablierte Diagnose eines nicht parkinson- 1.7.2002 Operation (Radiofre- schen Tremors, Progredienz der Sympto- quenzläsionen und me über mindestens 2 Jahre; ungenügende chronische Stimulati- Symptomkontrolle durch medikamentöse on des Thalamus) zur Behandlung. Abklärung und Durchfüh- Behandlung des chro- rung in spezialisierten Zentren, die über nischen, die nötigen Infrastrukturen verfügen therapieresistenten, (funktionelle Neurochirurgie, Neurologie, nicht parkinsonschen neurologische Elektrophysiologie, Neu- Tremors roradiologie)

Krankenpflege-Leistungsverordnung AS 2002

Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Transkutane Ja Wendet der Patient selber den TENS- 23.8.1984 elektrische Nerven- Stimulator an, so vergütet ihm der stimulation (TENS) Versicherer die Mietkosten des Apparates unter folgenden Voraussetzungen: – der Arzt oder auf seine Anordnung der Physiotherapeut muss die Wirksamkeit der TENS am Patienten erprobt und ihn in den Gebrauch des Stimulators ein- gewiesen haben; – der Vertrauensarzt muss die Selbst- behandlung durch den Patienten als indiziert bestätigt haben; – Die Indikation ist insbesondere gegeben bei: – Schmerzen, die von einem Neurom ausgehen; so z.B. durch Druck aus- lösbare lokalisierte Schmerzen im Bereiche von Amputationsstümpfen. – Schmerzen, die von einem neuralgi- schen Punkt aus durch Stimulation (Druck, Zug oder elektrische Reizung) ausgelöst oder verstärkt werden können, wie z.B. ischialgie- forme Schmerzzustände oder Schulter-Arm-Syndrome. – Schmerzzustände nach Nerven- kompressionserscheinungen; z.B. weiter bestehende Schmerzaus- strahlungen nach Diskushernie- operation oder Carpaltunnel- operation. Baclofen-Therapie Ja Therapierefraktäre Spastizität 1.1.1996 mit Hilfe eines implantierten Medi- kamenten-Dosierers Intrathekale Behand- Ja 1.1.1991 lung chronischer somatogener Schmer- zen mit Hilfe eines implantierten Medi- kamenten-Dosierers Motorisch evozierte Ja Diagnostik neurologischer Krankheiten. 1.1.1999 Potenziale als Gegen- Die verantwortliche untersuchende Person stand neurologischer besitzt das Zertifikat bzw. den Fähigkeits- Spezialuntersuchun- ausweis für Elektroencephalographie oder gen Elektroneuromyographie der Schweizeri- schen Gesellschaft für klinische Neuro- physiologie. Resektive kurative Ja Indikation: 1.1.1996 «Herdchirurgie» der – Nachweis des Vorliegens einer «Herd- Epilepsie epilepsie» – Schwere Beeinträchtigung des Patien- ten durch das Anfallsleiden.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

– Nachgewiesene Pharmakotherapie- resistenz. – Abklärung und Durchführung an einem Epilepsiezentrum, das über die nötige diagnostische Infrastruktur, insbeson- dere Elektrophysiologie, MRI, PET, über Neuropsychologie sowie über die chirurgisch-therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmög- lichkeiten verfügt. Palliative Chirurgie Ja In Evaluation 1.7.2002 der Epilepsie durch: Kostenübernahme nur auf vorgängige be- sondere Gutsprache des Versicherers und mit ausdrücklicher Bewilligung des Ver- trauensarztes oder der Vertrauensärztin. Balkendurchtrennung Sofern die Ablärung ergibt, dass eine ku- – Selektive rative «Herdchirurgie» nicht indiziert ist Amygdalohippo- und mit einem palliativen Verfahren eine kampektomie verbesserte Anfallskontrolle und Lebens- qualität ermöglicht wird. – Multiple subapiale Abklärung und Durchführung an einem Operation nach Epilepsiezentrum, das über die nötige dia- Morell-Whisler gnostische Infrastruktur, insbesondere – Vagusstimulation Elektrophysiologie, MRI, PET, über Neu- ropsychologie sowie über die chirurgisch- therapeutische Erfahrung und adäquate Nachbehandlungsmöglichkeiten verfügt. Führung eines einheitlichen Evaluations- registers mit Mengen- und Kostenstatistik. Laser-Diskushernien- Nein 1.1.1997 operation; Laser- Diskusdekompression Kryoneurolyse Nein Bei der Behandlung von Schmerzen der 1.1.1997 lumbalen intervertebralen Gelenke. Spondylodese mittels Ja Degenerative Instabilität der Wirbelsäule 1.1.1999 Diskuskäfigen mit Diskushernie, Diskushernienrezidiv bis oder Stenose bei Patienten mit therapiere- 31.12.2001/ sistenten invalidisierenden spondylogenen 1.7.2002 oder radikulären Schmerzen, bedingt durch klinisch und radiologisch nachge- wiesene instabile, degenerative Pathologi- en der Wirbelsäule. Nach Misserfolg einer hinteren Spondylo- dese mit Pedikelschraubensystem

2.4 Physikalische Medizin, Rheumatologie

Arthrosebehandlung Nein 25.3.1971 mit intraartikulärer Injektion eines künst- lichen Gleitmittels

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Arthrosebehandlung Nein 12.5.1977 mit intraartikulärer Injektion von Teflon oder Silikon als «Gleitmittel» Synoviorthese Ja 12.5.1977 Low-Level-Laser- Nein 1.1.2001 Therapie

2.5 Krebsbehandlung

Krebsbehandlung mit Ja 27.8.1987 Infusionspumpen (Chemotherapie) Laser bei palliativer Ja 1.1.1993 minimaler Chirurgie Isolierte Extremitäten- Ja Bei malignen Melanomen mit aus- 1.1.1997/ Perfusion in Hyper- schliesslichem Befall einer Extremität. 1.1.2001 thermie mit Tumor- Bei Weichteilsarkomen mit aus- Necrosis-Factor schliesslichem Befall einer Extremität. (TNF) In spezialisierten Zentren mit Erfahrung in der interdisziplinären Behandlung von ausgedehnten Melanomen und Sarkomen mit dieser Methode. Das behandelnde Team setzt sich zusammen aus onkologi- schen Chirurgen, vaskulären Chirurgen, Orthopäden, Anästhesisten und Intensiv- medizinern. Die Behandlung muss im Operationssaal unter Vollnarkose und kontinuierlicher Überwachung mittels Swan-Ganz- Katheter durchgeführt werden. Nein Bei Melanomen und Sarkomen mit 1.1.2001 – Befall oder Infiltration der Extremitä- ten-Wurzel (z. B. Inguinalbefall); – Fernmetastasen. Extrakorporelle Ja Beim kutanen T-Zell-Lymphom 1.1.1997 Photochemotherapie (Sézary-Syndrom) Brachytherapie mit Nein In Evaluation 1.7.2002 Jod-125-seeds zur Behandlung des Prostatakarzinoms

3 Gynäkologie, Geburtshilfe

Ultraschalldiagnostik Ja Vorbehalten bleibt Artikel 13 Buchstabe b 23.3.1972/ in der Geburtshilfe KLV für Ultraschallkontrollen während 1.1.1997 und Gynäkologie der Schwangerschaft. Künstliche Ja Mittels intrauteriner Insemination. 1.1.2001 Insemination Höchstens drei Behandlungszyklen pro Schwangerschaft. In-vitro-Fertilisation Nein 1.4.1994 zur Abklärung der Sterilität

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

In-Vitro-Fertilisation Nein 28.8.1986/ und Embryotransfer 1.4.1994 Sterilisation: – bei der Frau Ja Im Rahmen der ärztlichen Behandlung 11.12.1980 einer Frau in gebärfähigem Alter ist die Sterilisation eine Pflichtleistung, wenn eine Schwangerschaft wegen eines voraus- sichtlich bleibenden krankhaften Zustan- des oder einer körperlichen Anomalie zu einer Gefährdung des Lebens oder zu einer voraussichtlich dauernden gesundheitli- chen Schädigung der Patientin führen müsste, und andere Methoden der Schwangerschaftsverhütung aus medizini- schen Gründen (im Sinne weitherziger Interpretation) nicht in Betracht kommen. – beim Ehemann Ja Wo die zu vergütende Sterilisation der 1.1.1993 Frau nicht möglich oder vom Ehepaar nicht erwünscht ist, hat der Versicherer der Frau für die Kosten der Sterilisation des Ehemannes aufzukommen. Laser bei Cervix- Ja 1.1.1993 Carcinom in situ Nicht chirurgische Ja Bei therapieresistenten funktionellen 1.1.1998 Ablation des Menorrhagien in der Prämenopause. Endometriums Papanicolau-Test zur Ja 1.1.1996 Früherkennung des Zervixkarzinoms (Art. 12 Bst. c KLV) Dünnschicht- Nein In Evaluation 1.4.2003 Zytologie zur Früh- erkennung des Zervixkarzinoms mit den Methoden Thin- Prep oder Autocyte Prep / SurePath (Art. 12 Bst. c KLV) Ja In Evaluation 1.7.2000 bis 31.3.2003

Nachweis des Human- Nein In Evaluation 1.7.2002 Papilloma-Virus beim Cervix-Screening (Art. 12 c KLV)

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Radiologisch und Ja In Evaluation 1.7.2002 ultraschallgesteuerte Gemäss den Richtlinien der Schweizeri- bis minimal invasive schen Gesellschaft für Senologie vom 31.12.2007 Mammaeingriffe 2.11.2001 (z.B. Core-Biopsie, Einheitliches Evaluationsdesign mit Mammatome, ABBI, Kosten- und Mengenstatistik. Siteselect)

4 Pädiatrie, Kinderpsychiatrie

Spiel- und Malthera- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7.3.1974 pie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt. Behandlung bei Ja Nach dem vollendeten fünften Altersjahr. 1.1.1993 Enuresis mit Weckapparaten Elektrostimulation Ja Bei organischen Miktionsstörungen. 16.2.1978 der Harnblase Gruppenturnen für Nein 18.1.1979 übergewichtige Kinder Atemmonitoring; Ja Bei Risikosäuglingen auf Anordnung 25.8.1988/ Atem- und Herz- eines Arztes oder einer Ärztin einer 1.1.1996 frequenzmonitoring regionalen SIDS-Abklärungsstelle.

5 Dermatologie

PUVA-Behandlung Ja 15.11.1979 dermatologischer Affektionen Selektive Ultraviolett- Ja Sofern unter verantwortlicher Aufsicht 11.12.1980 Phototherapie (SUP) und Kontrolle eines Arztes durchgeführt. Embolisationsbe- Ja Es dürfen höchstens die gleichen Kosten 27.8.1987 handlung von wie für eine operative Behandlung Gesichts- (Excision) in Rechnung gestellt werden. hämangiomen (interventionelle Radiologie) Laser bei: – Naevus Ja 1.1.1993 teleangiectaticus – Condylomata Ja 1.1.1993 acuminata – Aknenarben Nein In Evaluation 1.7.2002 Klimatherapie am Nein 1.1.1997/ Toten Meer 1.1.2001 Ambulante Balneo- Nein In Evaluation 1.7.2002 Phototherapie

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

6 Ophthalmologie

Sehschule Ja Sofern vom Arzt selbst oder unter dessen 27.3.1969 unmittelbarer Aufsicht durchgeführt. Visuelle evozierte Ja 15.11.1979 Potenziale als Gegen- stand ophtalmologi- scher Spezialunter- suchungen Ultraschallbiometrie Ja 8.12.1983 des Auges vor Staroperationen Laser bei: – diabetischer Ja 1.1.1993 Retinopathie – Retinaleiden (inkl. Ja 1.1.1993 Apoplexia retinae) – Kapsulotomie Ja 1.1.1993 – Trabekulotomie Ja 1.1.1993 Excimer-Laser- Nein 1.3.1995 Behandlung zur Myopie-Korrektur Radiäre Keratotomie Nein 1.3.1995 zur Myopie-Korrektur Refraktive Chirurgie Ja Wenn die Anisometropie nicht durch 1.1.1997 zur Behandlung der Brillen korrigiert werden kann und eine Anisometropie Kontaktlinsenunverträglichkeit besteht. Implantation von Nein In Evaluation 1.1.2000 Myopie-Linsen Deckung von Cornea- Ja 1.1.2001 Defekten mittels Amnionmembran Photodynamische Ja In Evaluation 1.7.2002 Therapie der Makula- Kostenübernahme nur auf vorgängige bis degeneration mit besondere Gutsprache des Versicherers 31.12.2005 Verteporfin und mit ausdrücklicher Bewilligung des Vertrauensarztes oder der Vertrauens- ärztin. Bei der exsudativen, prädominant klassi- schen Form der altersbedingten Makula- degeneration. Maximal vier Behandlungen pro Jahr. Führung eines einheitlichen Evaluations- registers mit Mengen- und Kostenstatistik. Dilatation bei Tränen- Nein In Evaluation 1.1.2003 kanalstenose mit Lacri-Cath

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

7 Oto-Rhino-Laryngologie

Sprachheilbehandlung Ja Wenn sie vom Arzt selbst vorgenommen 23.3.1972 oder unter dessen unmittelbarer Leitung und Aufsicht durchgeführt wird (vgl. aber auch Art. 10 und 11 der KLV). Ultraschall- Ja 7.3.1974 vibrationsaerosole Behandlung mit Nein 18.1.1979 «Elektronischem Ohr» nach Methode Tomatis (sog. Audio- Psychophonologie) Stimmprothese Ja Implantation anlässlich einer totalen 1.3.1995 Laryngektomie oder nach erfolgter totaler Laryngektomie. Der Wechsel einer implantierten Stimmprothese gehört zur Pflichtleistung. Laser bei: – Papillomatose der Ja 1.1.1993 Atemwege – Zungenresektion Ja 1.1.1993 Cochlea-Implantat Ja In Evaluation 1.4.1994/ zur Behandlung beid- Kostenübernahme nur auf vorgängige 1.7.2002 seitiger Taubheit ohne besondere Gutsprache des Versicherers nutzbare Hörreste und mit ausdrücklicher Bewilligung des Vertrauensarztes oder der Vertrauens- ärztin. Bei peri- und postlingual ertaubten Kindern und spät ertaubten Erwachsenen. In folgenden Zentren: Hôpital cantonal universitaire de Genève, Universitäts- spitäler Basel, Bern und Zürich, Kantons- spital Luzern; wenn ein einheitliches Evaluationsregister mit Mengen- und Kostenstatistik geführt wird. Das Hörtraining im Zentrum ist als Bestandteil der Therapie zu übernehmen. Implantation eines Ja Indikationen: 1.1.1996 knochenverankerten – chirurgisch nicht korrigierbare Erkran- perkutanen Hörgerätes kungen und Missbildungen von Mitte- lohr und äusserem Gehörgang – Umgehung eines riskanten chirurgi- schen Eingriffes am einzig hörenden Ohr – Intoleranz eines Luftleitungsgerätes – Ersatz eines konventionellen Knochen- leitungsgerätes bei Auftreten von Beschwerden, ungenügendem Halt oder ungenügender Funktion. Laser-Vaporisierte Nein 1.1.1997 Palatoplastik

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Speichelstein- Ja In Evaluation 1.1.1997 lithotripsie In spezialisierten Zentren, die ein einheit- bis liches Evaluationsregister mit Mengen- 31.12.2003 und Kostenstatistik führen.

8 Psychiatrie

Behandlung von 25.3.1971 Rauschgiftsüchtigen – ambulant Ja Leistungskürzungen zulässig bei nachge- wiesenem schweren Selbstverschulden. – stationär Ja Substitutionsbehand- Ja 1. Einhaltung folgender Bestimmungen, 1.1.2001 lung bei Richtlinien und Empfehlungen: Opiatabhängigkeit a. Bei der methadongestützten Behandlung: Methadonbericht «Suchtmittelersatz in der Behand- lung Heroinabhängiger in der Schweiz» (dritte Auflage) Dezember 1995. b. Bei der buprenorphingestützten Behandlung: Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) an die kantonalen Gesundheitsbe- hörden für die Anwendung von Buprenorphin (Subutex) zur Behandlung von Opioidabhängigen, Januar 2000. c. Bei der heroingestützten Behand- lung: Die Bestimmungen der Verordnung über die ärztliche Ver- schreibung von Heroin vom 8. März

1999 (SR 812.121.6) sowie die

Richtlinien und Empfehlungen des Handbuches des BAG zur heroinge- stützten Behandlung «Richtlinien, Empfehlungen, Information», September 2000.

2. Die verwendete Substanz oder das ver-

wendete Präparat muss in der Arznei- mittelliste mit Tarif (ALT) oder in der Spezialitätenliste (SL) in der von der IKS genehmigten therapeutischen Gruppe (IT) aufgeführt sein.

3. Die Substitutionsbehandlung umfasst

die folgenden Leistungen: a. ärztliche Leistungen: – Eintrittsuntersuchung inkl. Suchtanamnese, Psycho- und Somatostatus mit besonderem Augenmerk auf suchtbedingte und der Sucht zu Grunde liegende Störungen.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

– Einholen von Zusatzinformatio- nen (Familie, Lebenspartner, frühere Behandlungsstellen). – Erstellen der Diagnose und der Indikation. – Erstellen eines Behandlungs- planes. – Einleiten des Bewilligungsverfah- rens und Erstellen von Berichten an den Krankenversicherer. – Einleiten und Durchführung der Substitutionsbehandlung. – Qualitätssicherung. – Behandlung von Störungen durch den Gebrauch weiterer psycho- troper Substanzen. – Evaluation des therapeutischen Prozesses. – Rückfragen bei der Abgabestelle. – Überprüfung der Diagnose und der Indikation. – Anpassung der Behandlung und daraus resultierender Schriftver- kehr mit Behörden. – Berichterstattung an Behörden und Krankenversicherer. – Qualitätskontrolle. b. Leistungen des Apothekers oder der Apothekerin: – Herstellen von peroralen Lösun- gen nach ALT, inklusive Quali- tätskontrolle. – Überwachte Abgabe der Substanz oder des Präparates. – Buchhaltung über den Wirkstoff und Berichterstattung an die Behörde. – Berichterstattung an den verant- wortlichen Arzt oder die verant- wortliche Ärztin. – Beratung.

4. Die Leistung muss von der nach

Ziffer 1 zuständigen Einrichtung erbracht werden.

5. Für die Substitutionsbehandlung wird

eine pauschale Vergütung vereinbart. Opiatentzugseilver- Nein 1.1.2001 fahren (UROD) unter Sedation Opiatentzugseilver- Nein In Evaluation 1.1.1998 fahren (UROD) unter Narkose

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Ambulanter Opi- Nein 1.1.1999 atentzug nach der Methode: Endorphine Stimulated Clean & Addiction Personality Enhancement (ESCAPE) Gruppenpsycho- Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 25.3.1971/ therapie 1.1.1996 Entspannungstherapie Ja In einer ärztlichen Praxis oder in einem 22.3.1973 mit der Methode nach Spital unter direkter ärztlicher Aufsicht. Ajuriaguerra Spiel- und Mal- Ja Sofern durch den Arzt oder unter dessen 7.3.1974 therapie bei Kindern direkter Aufsicht durchgeführt. Psychodrama Ja Gemäss Artikel 2 und 3 der KLV. 13.5.1976/ 1.1.1996 Therapiekontrolle Nein 16.2.1978 durch Video Musiktherapie Nein 11.12.1980

9 Radiologie

9.1 Röntgendiagnostik

Computertomographie Ja Keine Routineuntersuchungen (Screening) 15.11.1979 (Scanner) Knochendensitometrie – mit Doppelenergie- Ja – Bei einer klinisch manifesten Osteo- 1.3.1995 Röntgen- porose und nach einem Knochenbruch Absorptiometrie bei inadäquatem Trauma. (DEXA) – Bei Langzeit-Cortisontherapie oder Hypogonadismus. – Gastrointestinale Erkrankungen 1.1.1999 (Malabsorption, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). – Primärer Hyperparathyreoïdismus (sofern keine klare Operationsindikati- on besteht). – Osteogenesis imperfecta. Die DEXA-Untersuchungskosten werden 1.3.1995 nur in einer Körperregion übernommen. Spätere DEXA-Untersuchungen werden nur übernommen, wenn eine medikamen- töse Behandlung erfolgt, und höchstens jedes zweite Jahr. – mit Ganzkörper- Nein 1.3.1995 Scanner Knochendensitometrie Nein 1.1.2003 mittels peripherem quantitativem CT (pQCT) Ultraschallmessung Nein 1.1.2003 des Knochens

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Knochenanalytische Methoden: – Knochen- Nein 1.1.2003 resorptionsmarker – Knochen- Nein 1.1.2003 formationsmarker

9.2 Andere bildgebende Verfahren

Magnetische Kern- Ja 1.1.1999 resonanz (MRI) Positron-Emissions- Ja In Evaluation 1.1.2001 Tomographie (PET) 1. Durchführung in Zentren, welche die bis Richtlinien der Schweizerischen 31.12.2005 Gesellschaft für Nuklearmedizin (SGNM) vom 1. Juni 2000 über die Qualitätsvoraussetzungen für PET erfüllen.

2. Bei folgenden Indikationen:

a. In der Kardiologie: – Bei einem nuklearkardiologisch, echographisch oder koronaran- giographisch dokumentierten Infarkt und Verdacht auf «hiber- nating myocardium» vor einer Intervention (PTCA/CABG) zum Nachweis oder Ausschluss einer Ischämie bei angiographisch dokumentierter Dreigefässerkran- kung, z.B. nach Bypass bei kom- plexer Koronaranatomie. – Präoperativ vor einer Herztrans- plantation. b. In der Onkologie: – Bei malignen Lymphomen: Staging, Resttumordiagnostik, Rezidivdiagnostik. – Tumorstaging von nicht kleinzel- ligen Lungenkarzinomen und vom malignen Melanom. – Beim Keimzellentumor des Man- nes: Staging, Resttumordiagnose nach Therapie.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

– Beim kolorektalen Karzinom: Restaging auf Lokalrezidiv, Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen bei begründetem Verdacht (z.B. Tumormarkerer- höhung); Diagnose zur Differen- zierung einer Narbe gegenüber einem Tumor. Resttumordiagnose nach Therapie. – Beim Mammakarzinom: Lymphknotenstaging; Diagnose von Fernmetastasen bei Hochrisi- ko- patientinnen. c. In der Neurologie: – Präoperativ bei Hirntumoren. – Präoperativ vor einer aufwendi- gen Revaskularisationschirurgie bei zerebraler Ischämie. – Abklärung von Demenzen bei Personen, die jünger als 70 Jahre sind. – Bei therapieresistenter fokaler Epilepsie.

3. Die Untersuchungen müssen im

Rahmen der schweizerischen PET- Outcome-Studie zur Erfassung der Kostenauswirkung und des Nutzens beim Patientenmanagement durch- geführt werden. Magnet- Nein In Evaluation 1.7.2002 Enzephalographie

9.3 Interventionelle Radiologie

Pionen- Nein In Evaluation 1.1.1993 Strahlentherapie Protonen- Ja – Bei intraokulären Melanomen 28.8.1986 Strahlentherapie Protonen- Ja In Evaluation 1.1.2002/ Strahlentherapie Kostenübernahme nur auf vorgängige 1.7.2002 besondere Gutsprache des Versicherers bis und mit ausdrücklicher Bewilligung 31.12.2006 des Vertrauensarztes oder der Vertrauens- ärztin. Indikationen: – Tumore im Bereich des Schädels: Chordome, Chondrosarkome, ORL-Tumoren (z.B. Plattenepithel- karzinome, Adenokarzinome, Adenoidcystische Karzinome, Mukoepidermoidkarzinome, Esthesio- neuroblastome, seltene Tumore wie z.B. Paragangliome oder Hämangiope- ricytome)

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

– Tumore des Hirns und der Hirnhäute (Low Grade Gliome Grad 1 und 2 sowie Meningiome – Tumore ausserhalb des Schädels im Bereich der Wirbelsäule, des Körper- stamms und der Extremitäten (Weich- teil- und Knochensarkome) – Tumore bei Kindern und Jugendlichen, wenn zum Schutz des Organismus eine besonders schonende Behandlung angezeigt ist Durchführung: In einem qualifizierten Zentrum, das über die nötige Infrastruktur verfügt, wie: – Gantry – Moderne Strahlenapplikation (z.B. Spotscanning, IMPT) – Protonenbeschleuniger – Umfassende technische Sicherheits- massnahmen – Strahlenschutz, Strahlenüberwachung- Techniksupport – Speziell ausgebildetes Personal (Ärzte, Physiker, nichtakademisches Personal). Das Zentrum muss eine Betriebsbewilli- gung des BAG haben und über ausrei- chende Erfahrung mit Protonentherapie über mehrere Jahre verfügen. Einheitliches Evaluationsdesign mit Kosten- und Mengenstatistik.

Radiochirurgie Ja Indikationen: 1.1.1996 – Akustikusneurinome – Rezidive von Hypophysenadenomen oder Kraniopharyngeomen – nicht radikal operable Hypophysenade- nome oder Kraniopharyngeome – arterio-venöse Missbildungen – Meningeome. Nein In Evaluation 1.1.1996 – bei funktionellen Störungen Radiochirurgie mit Ja – Bei Hirnmetastasen mit einem Volu- 1.1.2003 LINAC men von maximal 25 ccm bzw. einem Durchmesser von maximal 3,5 cm, wenn nicht mehr als drei Metastasen vorliegen und das Grundleiden unter Kontrolle ist (keine systemischen Metastasen nachweisbar), zur Beseiti- gung nicht anders behandelbarer Schmerzen.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

– Bei primären malignen Hirntumoren mit einem Volumen von maximal

25 ccm bzw. einem Durchmesser von

maximal 3,5 cm, wenn der Tumor auf Grund der Lokalisation nicht operabel ist. Radiochirurgie mit Nein 1.4.2003 Gamma-Knife Ja In Evaluation 1.1.1999 – Bei Hirnmetastasen mit einem Volu- bis men von maximal 25 ccm bzw. einem 31.3.2003 Durchmesser von maximal 3,5 cm, wenn nicht mehr als drei Metastasen vorliegen und das Grundleiden unter Kontrolle ist (keine systemischen Metastasen nachweisbar), zur Beseiti- gung nicht anders behandelbarer Schmerzen. Die Leistungserbringer müssen ein einheitliches Evaluations- register mit Mengen- und Kostenstati- stik führen. – Bei primären malignen Hirntumoren mit einem Volumen von maximal

25 ccm bzw. einem Durchmesser von

maximal 3,5 cm, wenn der Tumor auf Grund der Lokalisation nicht operabel ist. Die Leistungserbringer müssen ein einheitliches Evaluationsregister mit Mengen- und Kostenstatistik führen.

10 Komplementärmedizin

Akupunktur Ja Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren 1.7.1999 Weiterbildung in dieser Disziplin durch die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) anerkannt ist. Anthroposophische Ja In Evaluation 1.7.1999 Medizin Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren bis Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30.6.2005 die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) anerkannt ist. Chinesische Medizin Ja In Evaluation 1.7.1999 Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren bis Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30.6.2005 die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) anerkannt ist. Homöopathie Ja In Evaluation 1.7.1999 Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren bis Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30.6.2005 die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) anerkannt ist.

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Massnahmen Leistungs- Voraussetzungen gültig ab pflicht

Neuraltherapie Ja In Evaluation 1.7.1999 Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren bis Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30.6.2005 die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) anerkannt ist. Phytotherapie Ja In Evaluation 1.7.1999 Durch Ärztinnen oder Ärzte, deren bis Weiterbildung in dieser Disziplin durch 30.6.2005 die Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) anerkannt ist.

11 Rehabilitation

Stationäre Ja Kostenübernahme nur auf vorgängige be- 1.1.2003 Rehabilitation sondere Gutsprache des Versicherers und mit ausdrücklicher Bewilligung des Ver- trauensarztes oder der Vertrauensärztin. Rehabilitation Ja Kostenübernahme nur auf vorgängige be- 12.5.1977/ für Patienten sondere Gutsprache des Versicherers und 1.1.1997/ mit Herz- Kreislauf- mit ausdrücklicher Bewilligung des Ver- 1.1.2000/ erkrankungen trauensarztes oder der Vertrauensärztin. 1.1.2003 – Patienten mit Status nach Myokardin- farkt, mit oder ohne PTCA. – Patienten mit Status nach Bypass- Operation. – Status nach anderen Interventionen am Herzen oder an den grossen Gefässen. – Patienten nach PTCA, vor allem bei vorgängiger Inaktivierung und/oder Vorliegen multipler Risikofaktoren. – Patienten mit chronischer Herzkrank- heit und multiplen therapierefraktären Risikofaktoren und sonst guter Lebens- erwartung. – Patienten mit chronischer Herzkrank- heit und mit schlechter Ventrikelfunk- tion. Die Therapie kann ambulant oder stationär in einer ärztlich geleiteten Institution durchgeführt werden, welche bezüglich Programmablauf, Personal und Infra- struktur dem Anforderungsprofil der Schweiz. Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation der Schweiz. Gesellschaft für Kardiologie von 1990 entspricht. Eher für eine stationäre Rehabilitation sprechen: – erhöhtes kardiales Risiko – verminderte Leistung des Myokards – Komorbidität (Diabetes mellitus, COPD usw.).

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Die Dauer eines ambulanten Rehabilitati- onsprogramms beträgt je nach Intensität des Behandlungsangebotes zwischen zwei und sechs Monaten. Die Dauer der stationären Behandlung beträgt in der Regel vier Wochen, kann aber in weniger komplexen Fällen auf zwei bis drei Wochen verkürzt werden

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