AS 2003 2225
Europäisches Übereinkommen vom 5. März 1996 über Personen, welche an Verfahren vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte teilnehmen
Europäisches Übereinkommen vom 5. März 1996 über Personen, welche an Verfahren vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte teilnehmen
SR 0.101.3; AS 2000 1664
I
Geltungsbereich des Übereinkommens am 17. Juli 20031 Vertragsstaaten Ratifikation In-Kraft-Treten Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbe- halt (U)
Albanien 26. Februar 2003 1. April 2003 Andorra 24. November 1998 1. Januar 1999 Belgien 29. Juni 2000 1. August 2000 Bulgarien* 31. Mai 2001 1. Juli 2001 Dänemark 28. August 1998 1. Januar 1999 Deutschland 11. September 2001 1. November 2001 Finnland 23. Dezember 1998 1. Februar 1999 Frankreich* 17. November 1998 1. Januar 1999 Georgien* a 10. Mai 2001 U 1. Juli 2001 Irland 7. Mai 1999 1. Juli 1999 Island 4. November 1998 1. Januar 1999 Italien* 6. März 1998 1. Januar 1999 Kroatien* 2. Dezember 1999 1. Februar 2000 Liechtenstein* a 21. Januar 1999 U 1. März 1999 Litauen 18. Februar 2003 1. April 2003 Luxemburg 12. März 1999 1. Mai 1999 Moldova* 8. November 2001 1. Januar 2002 Niederlande* 21. Januar 1997 1. Januar 1999 Aruba 21. Januar 1997 1. Januar 1999 Niederländische Antillen 21. Januar 1997 1. Januar 1999 Norwegen a 12. Dezember 2001 U 1. Februar 2002 Österreich 10. Januar 2001 1. März 2001 Rumänien 9. April 1999 1. Juni 1999 Schweden 30. September 1998 1. Januar 1999 Schweiz* a 27. August 1998 U 1. Januar 1999 Slowakei* 21. Mai 2003 1. Juli 2003 Slowenien 29. November 2001 1. Januar 2002 Spanien* 19. Januar 2001 1. März 2001 Tschechische Republik* 24. Juni 1998 1. Januar 1999
1 Diese Veröffentlichung ergänzt und ersetzt die frühere in AS 2000 1669.
2001-2188 2225
Personen, welche an Verfahren vor dem europäischen Gerichtshof AS 2003 für Menschenrechte teilnehmen. Europäisches Übereinkommen
Vertragsstaaten Ratifikation In-Kraft-Treten Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbe- halt (U)
Ungarn* 1. April 1998 1. Januar 1999 Vereinigtes Königreich 9. November 2001 1. Januar 2002 Zypern 9. Februar 2000 1. April 2000 * Vorbehalte und Erklärungen a Unterzeichnung ohne Ratifikationsvorbehalt
II Vorbehalte und Erklärungen
Bulgarien Die Republik Bulgarien erklärt, dass die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a des Übereinkommens auf ihre eigenen Staatsangehörigen nicht anwend- bar sind.
Frankreich Anlässlich der Ratifizierung des Übereinkommens erklärt die Republik Frankreich, dass Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a auf inhaftierte Personen nicht anwendbar ist. Für die Anwendung von Artikel 4 Absatz 1 müssen die ausländischen Staatsangehö- rigen, auf die sich Artikel 1 Absatz 1 des Übereinkommens bezieht, mit den für die Einreise nach Frankreich erforderlichen Reisepapieren ausgestattet sein und über die allenfalls nötigen Visa verfügen. Ausländer, die von französischem Territorium verwiesen wurden, müssen zusätzlich über ein sogenanntes Spezialvisum verfügen. Diese Visa werden innert kürzester Frist unter Vorbehalt der Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b des Übereinkommens von den zuständigen französi- schen Konsularvertretern ausgestellt. Die Republik Frankreich erklärt, dass sie unter Berücksichtigung der Begriffe von Artikel 4 Absatz 4 Absatz 2 Buchstabe a dieses Artikels dahingehend interpretiert, dass dieser auf französischem Territorium auf Personen, die ihren gewöhnlichen Wohnsitz in Frankreich haben, nicht anwendbar ist.
Georgien Gemäss Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe b des Europäischen Übereinkommens erklärt die Regierung von Georgien, dass die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 2 Buch- stabe a auf georgische Staatsbürger nicht anwendbar sind.
Personen, welche an Verfahren vor dem europäischen Gerichtshof AS 2003 für Menschenrechte teilnehmen. Europäisches Übereinkommen
Italien Im Sinne von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe b des Übereinkommens erklärt Italien, dass die Bestimmungen von Absatz 2 auf seine eigenen Staatsangehörigen nicht anwendbar sind.
Kroatien Gemäss Artikel 4 Absatz 4 Buchstabe b des Übereinkommens, erklärt die Republik Kroatien, dass die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a auf kroatische Staatsangehörige nicht anwendbar sind.
Liechtenstein Das Fürstentum Liechtenstein erklärt, dass die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a auf liechtensteinische Staatsangehörige nicht anwendbar sind.
Moldova Auf der Grundlage von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe b erklärt die Republik Moldo- va, dass die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a auf ihre Staatsange- hörigen nicht anwendbar sind. Die Republik Moldova erklärt, dass das Übereinkommen keine Anwendung findet für das Gebiet, das gegenwärtig von den Behörden der selbsternannten Republik Transnistrien kontrolliert wird, bis der Konflikt in dieser Region definitiv geregelt ist. Die Republik Moldova behält sich das Recht vor, die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a auf inhaftierte Personen nicht anzuwenden.
Niederlande Das Niederländische Königreich anerkennt das genannte Übereinkommen für das Königreich in Europa, die Niederländischen Antillen und Aruba.
Schweiz Aufgrund eines Übermittlungsfehlers konnte die Unterzeichnung des genannten Übereinkommens nicht mit der folgenden Erklärung des Schweizerischen Bundes- rates versehen werden, die im Unterzeichnungsprotokoll gebührend berücksichtigt sein müsste. «Die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a des Übereinkommens finden keine Anwendung auf Schweizer Staatsangehörige, die in der Schweiz wegen eines schweren Verbrechens gegen den Staat, die Landesverteidigung oder die Verteidigungskraft des Landes verfolgt werden oder verurteilt wurden».
Personen, welche an Verfahren vor dem europäischen Gerichtshof AS 2003 für Menschenrechte teilnehmen. Europäisches Übereinkommen
Slowakei
Die Slowakische Republik erklärt, dass die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a hinsichtlich der Staatsbürger der Slowakischen Republik nicht anwendbar sind.
Spanien Gemäss Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe b des Übereinkommens erklärt das Königreich Spanien, dass die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a des Überein- kommens auf seine eigenen Staatsangehörigen nicht anwendbar sind.
Tschechische Republik Die Regierung der Tschechischen Republik erklärt, dass die Bestimmungen von Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a des Übereinkommens hinsichtlich der Staatsbürger der Tschechischen Republik nicht anwendbar sind.
Ungarn Die Republik Ungarn erklärt hiermit gemäss Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a des Übereinkommens, dass sie sich das Recht vorbehält, die Bestimmungen von Ab- satz 2 Buchstabe a dieses Artikels auf ihre eigenen Staatsangehörigen nicht anzu- wenden.