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AS 2003 3314

Übereinkommen über nukleare Sicherheit

Übereinkommen vom 17. Juni 1994 über nukleare Sicherheit

SR 0.732.020; AS 1997 2379

I Geltungsbereich des Übereinkommens am 27. August 2003, Nachtrag1 Vertragsstaaten Ratifikation In-Kraft-Treten Beitritt (B)

Argentinien 17. April 1997 16. Juli 1997 Armenien 21. September 1998 20. Dezember 1998 Australien 24. Dezember 1996 24. März 1997 Belarus 29. Oktober 1998 B 27. Januar 1999 Belgien 13. Januar 1997 13. April 1997 Brasilien 4. März 1997 2. Juni 1997 Chile 20. Dezember 1996 20. März 1997 Dänemark* 13. November 1998 11. Februar 1999 Deutschland 20. Januar 1997 20. April 1997 EUROTOM* 31. Januar 2000 B 30. April 2000 Griechenland 20. Juni 1997 18. September 1997 Indonesien 12. April 2002 11. Juli 2002 Italien 15. April 1998 14. Juli 1998 Lettland 25. Oktober 1996 B 23. Januar 1997 Luxemburg 7. April 1997 6. Juli 1997 Moldova 7. Mai 1998 B 5. August 1998 Niederlande* 15. Oktober 1996 13. Januar 1997 Österreich** 26. August 1997 24. November 1997 Pakistan 30. September 1997 29. Dezember 1997 Peru 1. Juli 1997 29. September 1997 Portugal 20. Mai 1998 18. August 1998 Singapur 15. Dezember 1997 B 15. März 1998 Slowenien 20. November 1996 18. Februar 1997 Sri Lanka 11. August 1999 B 9. November 1999 Südafrika 24. Dezember 1996 24. März 1997 Ukraine* 8. April 1998 7. Juli 1998 Vereinigte Staaten 11. April 1999 10. Juli 1999 Zypern 17. März 1999 B 15. Juni 1999 * Vorbehalte und Erklärungen siehe hiernach. ** Einwendungen siehe hiernach.

1 Diese Veröffentlichung ergänzt die frühere in AS 1997 2392.

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Nukleare Sicherheit. Übereinkommen AS 2003

II Vorbehalte und Erklärungen Dänemark Ohne Erstreckung auf Grönland und die Färöer.

EURATOM Erklärung der Europäischen Atomgemeinschaft gemäss Artikel 30 Absatz 4 Ziffer iii des Übereinkommens über nukleare Sicherheit: «Folgende Staaten gehören derzeit der Europäischen Atomgemeinschaft an: Königreich Belgien, Königreich Däne- mark, Bundesrepublik Deutschland, Griechische Republik, Königreich Spanien, Französische Republik, Irland, Italienische Republik, Grossherzogtum Luxemburg, Königreich der Niederlande, Republik Österreich, Portugiesische Republik, Repu- blik Finnland, Königreich Schweden, Vereinigtes Königreich Grossbritannien und Nordirland. Die Gemeinschaft erklärt, dass Artikel 15 und Artikel 16 Absatz 2 des Überein- kommens für sie gelten. Auch Artikel 1 bis 5, Artikel 7 Absatz 1, Artikel 14 Ziffer ii und Artikel 20 bis 35 gelten für sie, jedoch nur insofern, als die in Artikel 15 und Artikel 16 Absatz 2 erfassten Bereiche betroffen sind. Die Gemeinschaft ist aufgrund von Artikel 2 Buchstabe b und der einschlägigen Artikel des Titels II Kapitel 3 ‹der Gesundheitsschutz› des Vertages zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft zusammen mit den genannten Mitgliedstaaten für die unter Artikel 15 und Artikel 16 Absatz 2 des Übereinkommens fallenden Bereiche zuständig.»

Niederlande Für das Königreich in Europa. Ukraine

1. Die Oberste Rada (Parlament) der Ulraine hat in Bewusstsein ihrer Verantwor-

tung den Beschluss gefasst, das Übereinkommen über nukleare Sicherheit zu ratifi- zieren; sie bekräftigt damit ihre Verpflichtung zu den Grundsätzen der nuklearen Sicherheitskultur, stellt ihre Durchführung in der Praxis sicher und vertraut darauf, dass sich die Staatengemeinschaft und die Mitgliedstaaten der Internationalen Atomenergie-Organisation der Einzigartigkeit des Sarkophags («Shelter» bewusst werden, der infolge der weltweiten Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl in der Ukraine nach wie vor besteht. Derzeit gibt es weder Technologien zum Umwandlung des Sarkophags in ein ökolo- gisch sicheres System, noch sind die notwendigen Massnahmen zur Erreichung des hohen Standes nuklearer Sicherheit der Einrichtung in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Übereinkommens näher bestimmt worden. Unter diesen Umständen ist die Ukraine allein nicht in der Lage, dieses grosse Problem in der kürzestmöglichen Zeit zu lösen, und zählt deshalb auf die Unterstüt- zung der Internationalen Atomenergie-Organisation, internationaler Organisationen und einzelner Staaten bei der Lösung der wissenschaftlichen und technologischen

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Nukleare Sicherheit. Übereinkommen AS 2003

Probleme in bezug auf die Gewährleistung der Sicherheit des Sarkophags, was wiederum der Erreichung der Zeile des Übereinkommens über nukleare Sicherheit dienen wird.

2. Artikel 3 des Übereinkommens findet auf den Sarkophag keine Anwendung.

III Einwendung Österreich «Österreich hat den von der Ukraine bei der Ratifikation des Übereinkommens über nukleare Sicherheit angebrachten Vorbehalt geprüft. Nach Auffassung Österreichs gefährdet dieser Vorbehalt Ziel und Zweck des Übereinkommens. Österreich ist der Ansicht, dass die Anwendbarkeit des Übereinkommens zwischen Österreich und der Ukraine unberührt bleibt.»

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