AS 2003 5197
AS 2003 5197
Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen
Änderung vom 15. Dezember 2003
Das Bundesamt für Kommunikation verordnet:
I Die Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation vom 9. Dezember 19971 über Frequenzmanagement und Funkkonzessionen wird wie folgt geändert:
Art. 2 Abs. 1 Bst. e
1 Frequenznutzungen nach Artikel 8 Buchstabe a FKV sind Frequenznutzungen mit
e. Funkanlagen eines drahtlosen lokalen Netzes nach der unten stehenden Tabelle:
Frequenzbereich Maximale Leistung (Gesamtwert) oder (Sammelfrequenzen) Feldstärke (Höchstwert)
2400 – 2483.5 MHz 100 mW EIRP
5150 – 5350 MHz 200 mW EIRP
17.1 – 17.3 GHz 100 mW EIRP
Art. 7 Frequenzbänder Für die Teilnahme am Amateurfunk stehen die folgenden Frequenzbänder zur Ver- fügung: a. für terrestrische Verbindungen:
1. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession CEPT oder
einer Amateurfunkkonzession 1 oder 2: 135,7 – 137,8 kHza 1,810 – 1,850 MHz 14,000 – 14,350 MHz 1,850 – 2,000 MHzb 18,068 – 18,168 MHz 3,500 – 3,800 MHzb 21,000 – 21,450 MHz 7,000 – 7,100 MHz 24,890 – 24,990 MHz 10,100 – 10,150 MHzb 28,000 – 29,700 MHz 50,000 – 52,000 MHzc 24,000 – 24,050 GHz 144,000 – 146,000 MHz 24,050 – 24,250 GHzb 430,000 – 435,000 MHzb 47,000 – 47,200 GHz
1 SR 784.102.11
2003-2494 5197
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2003
435,000 – 438,000 MHz 75,500 – 76,000 GHzd 438,000 – 440,000 MHzb 76,000 – 77,500 GHzb 1,240 – 1,260 GHzc 77,500 – 78,000 GHz 1,260 – 1,300 GHzb 78,000 – 81,000 GHzb 2,300 – 2,308 GHzc 122,250 – 123,000 GHzb 2,308 – 2,312 GHzb 134,000 – 136,000 GHz 2,312 – 2,450 GHzc 136,000 – 141,000 GHzb 5,650 – 5,725 GHzc 241,000 – 248,000 GHzb 5,725 – 5,850 GHzb 248,000 – 250,000 GHz 10,000 – 10,500 GHzb
2. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession 3:
144,000 – 146,000 MHz 430,000 – 435,000 MHzb 435,000 – 438,000 MHz 438,000 – 440,000 MHzb
a In diesem Frequenzband beträgt die zulässige Leistung maximal 1 Watt ERP. b Frequenzband, das auch anderen Funkanwenderinnen und -anwendern zur Verfügung steht, die in der Benützung Vorrang haben. c Frequenzband, das nur mit Bewilligung der Konzessionsbehörde benützt werden darf. d Zuteilung vorerst bis Ende 2006.
b. für Verbindungen über Amateurfunk-Satelliten:
1. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession CEPT oder
einer Amateurfunkkonzession 1 oder 2: 7,000 – 7,100 MHz 21,000 – 21,450 MHz 14,000 – 14,250 MHz 24,890 – 24,990 MHz 18,068 – 18,168 MHz 28,000 – 29,700 MHz 144,000 – 146,000 MHz 75,500 – 76,000 GHzd 435,000 – 438,000 MHza 76,000 – 77,500 GHza 1,260 – 1,270 GHza, c 77,500 – 78,000 GHz 2,400 – 2,450 GHzb 78,000 – 81,000 GHza 5,650 – 5,670 GHzb, c 134,000 – 136,000 GHz 10,450 – 10,500 GHza 136,000 – 141,000 GHza 24,000 – 24,050 GHz 241,000 – 248,000 GHza 47,000 – 47,200 GHz 248,000 – 250,000 GHz
2. Inhaberinnen und Inhabern einer Amateurfunkkonzession 3:
144,000 – 146,000 MHz 435,000 – 438,000 MHza
a Frequenzband, das auch anderen Funkanwenderinnen und -anwendern zur Verfügung steht, die in der Benützung Vorrang haben. b Frequenzband, das nur mit Bewilligung der Konzessionsbehörde benützt werden darf. c Nur für Verbindungen von der Erde zum Satelliten. d Zuteilung vorerst bis Ende 2006.
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2003
Art. 10 Abs. 2 Aufgehoben
Art. 11 Abs. 2 Aufgehoben
Art. 12 Ausweiskategorien Das Bundesamt führt die Prüfungen zum Erwerb der folgenden Ausweise durch: a. des beschränkt gültigen Betriebszeugnisses für die Sportschifffahrt (Short Range Certificate); b. des Allgemeinen Betriebszeugnisses für die Sportschifffahrt (Long Range Certificate); c. des UKW-Sprechfunkausweises für den Binnenschifffahrtsfunk; d. des Einsteigerausweises für Funkamateurinnen und Funkamateure; e. des Fähigkeitsausweises für den Amateurfunk.
Gliederungstitel vor Art. 21 Aufgehoben
Art. 21 Aufgehoben
Gliederungstitel vor Art. 31
6. Abschnitt:
Fähigkeitsausweis für den Amateurfunk und Einsteigerausweis für Funkamateurinnen und Funkamateure
Art. 31 Prüfung
1 Die Prüfung umfasst schriftliche Arbeiten in den folgenden Fächern:
a. Vorschriften betreffend den Amateurfunk in folgenden Bereichen (Dauer
20 Minuten):
1. Internationales Radioreglement vom 21. Dezember 19592,
2. FKV,
3. vorliegende Verordnung;
2 SR 0.784.403
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2003
b. Grundlagen der Elektro- und Funktechnik (Dauer 75 Minuten):
1. Elektrizität, Magnetismus und Funktheorie:
– elektrische Leitfähigkeit, – Spannungsquellen, – elektrisches Feld, – magnetisches Feld, – elektromagnetisches Feld – sinusförmige Signale, – nicht sinusförmige Signale, – modulierte Signale, – Senderleistungs- und Verhältnisrechnung;
2. Bauelemente:
– Widerstände, – Kondensatoren, – Spulen, – Transformatoren, – Dioden, – Transistoren, – thermische Verluste, Elektronenröhren (Emission), einfache Digi- talschaltung;
3. Schaltungen:
– Kombination von Bauelementen, – Filter, – Netzgeräte, – Verstärker, – Demodulatoren, – Oszillatoren, – Phase Locked Loop (PLL);
4. Empfänger:
– Empfängertypen, – Blockdiagramme, – Funktion der einzelnen Stufen, – Empfängereigenschaften;
5. Sender:
– Sendertypen, – Blockdiagramme, – Funktion der einzelnen Stufen, – Sendereigenschaften;
6. Antennen und Antennenzuleitungen:
– Antennentypen, – Antenneneigenschaften, – Antennenzuleitungen und Anpassung;
7. Wellenausbreitung;
8. Messtechnik:
– Messaufbau und Einfluss von Signalformen auf die Messung, – Messgeräte;
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2003
9. Störungen und Störschutz:
– Störungen in elektronischen Geräten, – Ursache der Störungen, – Abhilfemassnahmen;
10. Schutz gegen elektrische Spannungen, Personenschutz.
2 Für den Einsteigerausweis wird im Fach Grundlagen der Elektro- und Funktechnik
eine Auswahl der weniger komplexen Fragen aus den in Absatz 1 Buchstabe b aufgeführten Gebieten verwendet. Die Fragen sind so zu stellen, dass die Kandi- datinnen und Kandidaten sie durch logisches Überlegen beantworten und nachwei- sen können, dass sie sich mit der Materie befasst haben. Dazu werden einfache Rechenaufgaben aus den Grundlagen der Elektro- und Funktechnik gestellt (Dauer
75 Minuten).
3 Inhaberinnen und Inhaber des Einsteigerausweises müssen für den Fähigkeitsaus-
weis für den Amateurfunk nur die Prüfung im Fach Grundlagen der Elektro- und Funktechnik nach Absatz 1 Buchstabe b ablegen.
Art. 32 Aufgehoben
Art. 33 Aufgehoben
Art. 34 Abs. 1 Bst. g und h
1 Die Prüfung im Fach «Grundlagen der Elektro- und Funktechnik» nach Artikel 31
Buchstabe b müssen nicht ablegen: g. Inhaberinnen und Inhaber des allgemeinen Zeugnisses für Funker des beweglichen Seefunkdienstes; h. Inhaberinnen und Inhaber des Radiotelegrafistenausweises des Flugfunk- dienstes.
Art. 34 Abs. 2 und 3 Aufgehoben
II Diese Änderung tritt am 1. Januar 2004 in Kraft.
15. Dezember 2003 Bundesamt für Kommunikation: Marc Furrer
Frequenzmanagement und Funkkonzessionen. V des BAKOM AS 2003