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AS 2003 785

Verordnung betreffend Massnahmen des Bundesamtes für Gesundheit zur Prävention des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms (SARS) (SARS-Verordnung)

Verordnung betreffend Massnahmen des Bundesamtes für Gesundheit zur Prävention des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms (SARS) (SARS-Verordnung)

vom 1. April 2003

Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 10 des Epidemiengesetzes vom 18. Dezember 19701, verordnet:

Art. 1 Zweck Diese Verordnung soll Sofortmassnahmen zur Verminderung des Übertragungsrisi- kos von SARS ermöglichen.

Art. 2 Massnahmen Das Bundesamt für Gesundheit wird ermächtigt, die zur Verminderung des Übertra- gungsrisikos von SARS notwendigen Sofortmassnahmen zu treffen und die entspre- chenden Verfügungen zu erlassen. Insbesondere kann es verfügen, dass Personen, die nach dem 1. März 2003 aus gefährdeten Gebieten eingereist sind, keine beruf- lichen Tätigkeiten ausüben dürfen, die sie in Kontakt mit einer grösseren Anzahl Personen bringen.

Art. 3 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. April 2003 in Kraft und gilt bis zum 30. Juni 2003.

1. April 2003 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Pascal Couchepin Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz

SR 818.101.22 1 SR 818.101

2003-0768 785

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