AS 2004 4389
Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer
Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (BVO)
Änderung vom 20. Oktober 2004
Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
I Die Verordnung vom 6. Oktober 19861 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer wird wie folgt geändert:
Art. 58 Abs. 2 und 3
2 Ab Unterzeichnung des Zusatzprotokolls vom …2 zum Freizügigkeitsabkommen
bis zu dessen Inkrafttreten, längstens bis 31. Oktober 2005, kann für die Erteilung von Bewilligungen für Kurzaufenthalter nach Artikel 20 an Staatsangehörige von Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowenien, Ungarn, Zypern, der Slowaki- schen und der Tschechischen Republik von den Voraussetzungen von Artikel 8 Absatz 3 abgewichen werden, sofern in einzelnen Branchen ein ausgewiesener Bedarf besteht. In diesen Fällen findet die Ausnahme von den Höchstzahlen nach Artikel 13 Buchstabe d keine Anwendung.
3 Für Angehörige der in Absatz 2 genannten Staaten gelten besondere Höchstzahlen
für den Bund: a. erstmalige Jahresbewilligungen (Art. 15): 700; b. Bewilligungen für Kurzaufenthalter (Art. 21): 2500.
II Die Anhänge 1 und 2 erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.
1 SR 823.21
2 AS … (BBl 2004 …)
2004-1921 4389
Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer AS 2004
III Diese Änderung tritt am 1. November 2004 in Kraft.
20. Oktober 2004 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Joseph Deiss Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz
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Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer AS 2004
Anhang 1 (Art. 14 und 15)
1 Die Höchstzahlen für erstmalige Jahresbewilligungen, die zu einer Erwerbs-
tätigkeit berechtigen, werden insgesamt auf 4000 festgesetzt: a. Höchstzahlen für die Kantone: 2000 Zürich 352 Schaffhausen 25 Bern 236 Appenzell A.Rh. 22 Luzern 101 Appenzell I.Rh. 6 Uri 12 St. Gallen 106 Schwyz 36 Graubünden 69 Obwalden 12 Aargau 123 Nidwalden 10 Thurgau 59 Glarus 18 Tessin 76 Zug 30 Waadt 165 Freiburg 63 Wallis 75 Solothurn 60 Neuenburg 60 Basel-Stadt 77 Genf 124 Basel-Landschaft 64 Jura 19 b. Höchstzahl für den Bund: 2000 2 Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. November 2004 bis 31. Oktober 2005.
3 Die durch die Änderung vom 22. Oktober 20033 der Verordnung des Bundesrates
freigegebenen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin bean- sprucht werden. Sie werden der Höchstzahl des Bundes (Abs. 1 Bst. b) angerechnet.
4 Für Staatsangehörige von Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowenien,
Ungarn, Zypern, der Slowakischen und der Tschechischen Republik gelten die besonderen Höchstzahlen von Artikel 58 Absatz 3.
3 AS 2003 3743
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Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer AS 2004
Anhang 2 (Art. 20 und 21)
1 Die Höchstzahlen der Bewilligungen für Kurzaufenthalter werden insgesamt auf
5000 festgesetzt:
a. Höchstzahlen für die Kantone: 2500 Zürich 235 Schaffhausen 12 Bern 294 Appenzell A.Rh. 17 Luzern 120 Appenzell I.Rh. 10 Uri 27 St. Gallen 108 Schwyz 51 Graubünden 402 Obwalden 37 Aargau 85 Nidwalden 20 Thurgau 55 Glarus 18 Tessin 140 Zug 24 Waadt 218 Freiburg 69 Wallis 277 Solothurn 35 Neuenburg 33 Basel-Stadt 37 Genf 120 Basel-Landschaft 38 Jura 18 b. Höchstzahl für den Bund: 2500 2 Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. November 2004 bis 31. Oktober 2005.
3 Die durch die Änderung vom 22. Oktober 20034 der Verordnung des Bundesrates
freigegebenen, aber noch nicht ausgeschöpften Kontingente können weiterhin bean- sprucht werden. Sie werden der Höchstzahl des Bundes (Abs. 1 Bst. b) angerechnet.
4 Für Staatsangehörige von Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowenien,
Ungarn, Zypern, der Slowakischen und der Tschechischen Republik gelten die besonderen Höchstzahlen von Artikel 58 Absatz 3.
4 AS 2003 3743
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