AS 2006 1791
Verordnung über den Ausgleich der Folgen der kalten Progression für die natürlichen Personen bei der direkten Bundessteuer (Verordnung über die kalte Progression, VKP)
Verordnung über den Ausgleich der Folgen der kalten Progression für die natürlichen Personen bei der direkten Bundessteuer (Verordnung über die kalte Progression, VKP)
Änderung vom 12. April 2006
Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
I Die Verordnung vom 4. März 19961 über die kalte Progression wird wie folgt geän- dert:
Art. 1 Abs. 2 Bst. a
2 Der Ausgleich berücksichtigt:
a. für die Tarife und Abzüge nach dem 2. Abschnitt die Erhöhung des Landes- indexes der Konsumentenpreise vom 31. Dezember 1995 bis 31. Dezember 2005;
Art. 2 Abs. 1 und 2
1 Die Steuer für ein Steuerjahr beträgt:
Franken bis 12 600 Franken Einkommen 0 und für je weitere 100 Franken Einkommen –.77; für 27 400 Franken Einkommen 113.95 und für je weitere 100 Franken Einkommen –.88 mehr; für 35 900 Franken Einkommen 188.75 und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.64 mehr; für 47 900 Franken Einkommen 505.55 und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.97 mehr; für 62 900 Franken Einkommen 951.05 und für je weitere 100 Franken Einkommen 5.94 mehr; für 67 700 Franken Einkommen 1 236.15 und für je weitere 100 Franken Einkommen 6.60 mehr; für 89 800 Franken Einkommen 2 694.75 und für je weitere 100 Franken Einkommen 8.80 mehr; für 116 800 Franken Einkommen 5 070.75 und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.— mehr;
1 SR 642.119.2
2006-0329 1791
Verordnung über die kalte Progression AS 2006
Franken für 152 700 Franken Einkommen 9 019.75 und für je weitere 100 Franken Einkommen 13.20 mehr; für 655 000 Franken Einkommen 75 323.35; für 655 100 Franken Einkommen 75 336.50 und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.50 mehr. 2 Für Ehegatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben, sowie für verwitwete, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebende, geschiedene und ledige Steuerpflichtige, die mit Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen im glei- chen Haushalt zusammenleben und deren Unterhalt zur Hauptsache bestreiten, beträgt die jährliche Steuer: Franken bis 24 500 Franken Einkommen 0 und für je weitere 100 Franken Einkommen 1.—; für 44 000 Franken Einkommen 195.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.— mehr; für 50 500 Franken Einkommen 325.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 3.— mehr; für 65 200 Franken Einkommen 766.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 4.— mehr; für 78 200 Franken Einkommen 1 286.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 5.— mehr; für 89 600 Franken Einkommen 1 856.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 6.— mehr; für 99 400 Franken Einkommen 2 444.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 7.— mehr; für 107 600 Franken Einkommen 3 018.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 8.— mehr; für 114 100 Franken Einkommen 3 538.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 9.— mehr; für 118 900 Franken Einkommen 3 970.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 10.— mehr; für 122 200 Franken Einkommen 4 300.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.— mehr; für 123 900 Franken Einkommen 4 487.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 12.— mehr; für 125 600 Franken Einkommen 4 691.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 13.— mehr; für 775 800 Franken Einkommen 89 217.— für 775 900 Franken Einkommen 89 228.50 und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.50 mehr.
Verordnung über die kalte Progression AS 2006
Art. 3 Abs. 1 und 3
1 Von den allgemeinen, frankenmässig festgelegten Abzügen beträgt der Abzug für
Versicherungsprämien und Sparkapitalzinsen (Art. 33 Abs. 1 Bst. g DBG): a. mit Beiträgen nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstaben d und e DBG:
1. für verheiratete Personen, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter
Ehe leben, 3000 Franken,
2. für die übrigen Steuerpflichtigen 1500 Franken;
b. ohne Beiträge nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstaben d und e DBG:
1. für verheiratete Personen, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter
Ehe leben, 4500 Franken,
2. für die übrigen Steuerpflichtigen 2250 Franken.
3 Der Abzug vom Erwerbseinkommen des zweitverdienenden Ehegatten (Art. 33
Abs. 2 DBG) beträgt 7000 Franken.
Art. 4 Sozialabzüge Die Sozialabzüge betragen: a. für jedes Kind (Art. 35 Abs. 1 Bst. a DBG) 5600 Franken; b. für jede unterstützungsbedürftige Person (Art. 35 Abs. 1 Bst. b DBG)
5600 Franken.
II Diese Änderung tritt am 1. Januar 2007 in Kraft.
12. April 2006 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Moritz Leuenberger Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz
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