AS 2006 2627
Verordnung der Bundesversammlung über die Richterstellen am Bundesverwaltungsgericht
Verordnung der Bundesversammlung über die Richterstellen am Bundesverwaltungsgericht (Richterstellenverordnung)
vom 17. Juni 2005
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf die Artikel 1 Absatz 4 und 13 Absatz 3 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 20051, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 25. August 20042, beschliesst:
Art. 1 Stellen Das Bundesverwaltungsgericht umfasst höchstens 64 Vollzeitstellen.
Art. 2 Änderung bisherigen Rechts Die Richterverordnung vom 13. Dezember 20023 wird wie folgt geändert:
Titel Verordnung der Bundesversammlung über das Arbeitsverhältnis und die Besoldung der Richter und Richterinnen des Bundesstrafgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts (Richterverordnung)
Art. 1 Gegenstand Diese Verordnung regelt das Arbeitsverhältnis und die Besoldung der Richter und Richterinnen des Bundesstrafgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts.
Art. 3 Amtsdauer Die Amtsdauer richtet sich nach Artikel 9 des Strafgerichtsgesetzes vom 4. Oktober
20024 und nach Artikel 9 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 20055.
SR 173.321
2004-1624 2627
Richterstellenverordnung AS 2006
Art. 6 Präsidialzulagen
1 Die Präsidenten oder Präsidentinnen des Bundesstrafgerichts und des Bundesver-
waltungsgerichts erhalten eine nicht versicherte Präsidialzulage von 30 000 Franken pro Jahr.
2 Die Vizepräsidenten oder Vizepräsidentinnen des Bundesstrafgerichts und des
Bundesverwaltungsgerichts erhalten eine nicht versicherte Präsidialzulage von
20 000 Franken pro Jahr.
3 Die Präsidenten oder Präsidentinnen der Kammern des Bundesstrafgerichts und die Präsidenten oder Präsidentinnen der Abteilungen des Bundesverwaltungsgerichts erhalten eine nicht versicherte Präsidialzulage von 10 000 Franken pro Jahr.
Art. 3 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt zusammen mit dem Verwaltungsgerichtsgesetz vom 17. Juni
20056 am 1. Januar 2007 in Kraft.
Ständerat, 17. Juni 2005 Nationalrat, 17. Juni 2005 Der Präsident: Bruno Frick Die Präsidentin: Thérèse Meyer Der Sekretär: Christoph Lanz Der Protokollführer: Christophe Thomann
6 SR 173.32; AS 2006 2197