AS 2018 4453
AS 2018 4453
Verordnung des WBF über die Produktion und das Inverkehrbringen von Futtermitteln, Zusatzstoffen für die Tierernährung und Diätfuttermitteln (Futtermittelbuch-Verordnung, FMBV)
Änderung vom 31. Oktober 2018
Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) verordnet:
I Die Futtermittelbuch-Verordnung vom 26. Oktober 20111 wird wie folgt geändert:
Aufgehoben
Art. 23f Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 31. Oktober 2018 1 Die Futtermittelzusatzstoffe, die mit der Änderung vom 31. Oktober 2018 aus der Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe nach Anhang 2 gestrichen wurden, und Vormischungen, die solche enthalten, dürfen ab dem Inkrafttreten der Änderung vom 31. Oktober 2018 noch während 6 Monaten in Verkehr gebracht werden. 2 Mischfuttermittel für Nutztiere, die nach bisherigem Recht gekennzeichnet sind, dürfen ab dem Inkrafttreten der Änderung vom 31. Oktober 2018 noch während
1 Jahr in Verkehr gebracht werden.
3 Mischfuttermittel für Heimtiere, die nach bisherigem Recht gekennzeichnet sind, dürfen ab dem Inkrafttreten der Änderung vom 31. Oktober 2018 noch während
2 Jahren in Verkehr gebracht werden.
1 SR 916.307.1
2018-1632 4453
Futtermittelbuch-Verordnung AS 2018
II
1 Die Anhänge 1.4, 8.2 und 8.3 erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.
2 Die Anhänge 2, 7, 8.1, 8.4 und 10 werden gemäss Beilage geändert.
3 Anhang 3.2 wird aufgehoben.
III Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2019 in Kraft.
31. Oktober 2018 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung: Johann N. Schneider-Ammann
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Anhang 1.4
Liste der Einzelfuttermittel, die nicht gemeldet werden müssen (Katalog der Einzelfuttermittel)
Die Liste der Einzelfuttermittel, die nicht gemeldet werden müssen, entspricht dem Katalog der Einzelfuttermittel im Anhang der Verordnung (EU) Nr. 68/20132.
2 Verordnung (EU) Nr. 68/2013 der Kommission vom 16. Januar 2013 zum Katalog der Einzelfuttermittel, ABl. L 29 vom 30.1.2013, S. 3; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2017/1017, ABl. L 159 vom 21.6.2017, S. 48.
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Anhang 2 (Art. 17 Abs. 1)
Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe (Zusatzstoffliste)
1 1. Kategorie: Technologische Futtermittelzusatzstoffe
Ziff. 1.1
Den Futtermittelzusatzstoff 1a0001 zu Beginn der Tabelle einfügen.
Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchst- Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie alter gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1a0001 1 a Lactobacillus fermen- Zubereitung aus Lactoba- Hunde – – – In der Gebrauchsanweisung für tum (NCIMB 41636), cillus fermentum (NCIMB den Zusatzstoff und die Vormi- Lactobacillus planta- 41636), Lactobacillus schung sind die Lagerbedingungen rum (NCIMB 41638) plantarum (NCIMB anzugeben. und Lactobacillus 41638) und Lactobacillus Der Zusatzstoff darf nur in Hafer- rhamnosus (NCIMB rhamnosus (NCIMB erzeugnissen und in pasteurisierter
41640 41640) mit einem Gesamt- Milch verwendet werden.
gehalt an Lactobacilli von mindestens 1,0 × 108 Empfohlene Verwendungsmengen KBE/g Zusatzstoff (mit des Zusatzstoffs: einem Mindestgehalt jedes – 6 × 108 KBE/kg Hafererzeug- Lactobacillus von nissen (90 % Feuchtigkeitsge- 1,0 × 107 KBE/g Zusatz- halt); stoff) – 2,7 × 1010 KBE/kg pasteuri- sierter Milch. Charakterisierung des Wirkstoffs: Für Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchst- Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie alter gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Lebensfähige Zellen von Futtermittelunternehmer operative Lactobacillus fermentum Verfahren und angemessene (NCIMB 41636), Lactoba- organisatorische Massnahmen cillus plantarum (NCIMB festlegen, um Risiken beim Einat- 41638) und Lactobacillus men und bei Haut- oder Augen- rhamnosus (NCIMB kontakt zu vermeiden. Wenn die 41640) Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertret- bares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Hautschutz, zu verwenden.
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Ziff. 1.3
Zusatzstoff E 322 streichen und nachfolgende Futtermittelzusatzstoffe zu Beginn der Tabelle einfügen.
Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchst- Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie alter gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1c322 1 c; d; e; f Lecithine Zubereitung aus Lecithinen Alle Tierarten – – – mit einem Mindestgehalt von: – Phospholipide ≥ 18 %, – Lysophospholipide ≥ 11 %, – Feuchtigkeitsgehalt ≤1% Lecithine (CAS-Nr. 8002-43-5) aus Sojabohnen 1c322(i) 1 c; d; e; f Flüssige Lecithine Zubereitung aus Lecithin- Alle Tierarten – – – en: Phospholipide ≥ 48 %, Feuchtigkeitsgehalt ≤ 1 % Flüssig Flüssige Lecithine (CAS-Nr. 8002-43-5) aus Rapssaat, Sonnenblumen und/oder Sojabohnen
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Höchst- Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie alter gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1c322(ii) 1 c; d; e; f Hydrolisierte Zubereitung aus hydroli- Alle Tierarten – – – Lecithine sierten Lecithinen: Phos- pholipide ≥ 44 %, Feuch- tigkeitsgehalt ≤ 1 % Flüssig Flüssige hydrolisierte Lecithine (CAS-Nr. 8002-43-5) aus Sonnen- blumen und/oder Soja- bohnen 1c322(iii) 1 c; d; e; f Entölte Lecithine Zubereitung aus entölten Alle Tierarten – – – Lecithinen mit einem Mindestgehalt von: Phospholipide ≥ 75 %, Feuchtigkeitsgehalt ≤ 2 % Fest Feste entölte Lecithine (CAS-Nr. 8002-43-5) aus Sonnenblumen und/oder Sojabohnen, entfettet durch Lösungsmittelextraktion
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Ziff. 1.4
1.4 Funktionsgruppen: g) Bindemittel, h) Verhinderung der Absorption von Radionukliden und i) Trennmittel Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels mit
12 % Feuchtigkeit
1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 535 1 g; i Natriumferrocyanid Na4[Fe(CN)6] ∙ 10H2O Alle Höchstgehalt: 80 mg/kg NaCl (berechnet als Ferrocyanidanion) E 536 1 g; i Kaliumferrocyanid K4[Fe(CN)6] ∙ 3H2O Alle Höchstgehalt: 80 mg/kg NaCl (berechnet als Ferrocyanidanion) E 551a 1 g; i Kieselsäure, gefällt –* Alle – – Alle Futtermittel und getrocknet E 551b 1 g; i Kolloidales Silicium- –* Alle – – Alle Futtermittel dioxid E 551c 1 g; i Kieselgur (Diato- –* Alle – – Alle Futtermittel meenerde, gereinigt) E 552 1 g; i Calcium-Silikat, –* Alle – – Alle Futtermittel synthetisch E 554 1 g; i Natriumaluminium- –* Alle – – Alle Futtermittel silikat, synthetisch E 558 1 g; i Bentonit- –* Alle – 20 000 Alle Futtermittel. Montmorillonit Mischungen mit Zusatzstoffen der Grup- pen «Antibiotika», «Wachstumsförderer» sowie «Kokzidiostatika und andere Arz- neimittel» sind unzulässig, ausser Mo- nensin- Natrium, Narasin, Lasalocid- Natrium, Flavophospholipol, Salinomycin- Natrium, Nicarbazin und Robenidin.
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels mit
12 % Feuchtigkeit
1 2 3 4 5 6 7 8 9 Angabe auf dem Etikett: spezifische Bezeichnung des Zusatzstoffes. – 1 g; i Paraffinöl Medizinisches Weissöl Alle – 50 000 Nur zugelassen in Zusatzstoffvormischun- gen und in Mineralfuttermitteln. Höchstgehalt für Vormischungen und Mineralfuttermittel. Mischfuttermittel: Höchstgehalt gemäss Vormischungsanteil. 1m558i 1 g; h; i Bentonit Bentonit: ≥ 50 % Smektit Alle – 20 000 Angaben in der Gebrauchsanweisung: – «Die gleichzeitige orale Verabreichung von Makroliden ist zu vermeiden»; Für Geflügel: – «Die gleichzeitige Verabreichung von Robenidin ist zu vermeiden». Die gleichzeitige Verabreichung von Kokzidiostatika ausser Robenidin ist kontraindiziert bei einer Bentonit-Menge ab 5000 mg/kg Alleinfuttermittel. Die Gesamtmenge an Bentonit darf den in Alleinfuttermitteln zulässigen Höchstgeh- alt von 20 000 mg/kg Alleinfuttermittel nicht übersteigen. Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Hand- schuhe zu tragen.
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels mit
12 % Feuchtigkeit
1 2 3 4 5 6 7 8 9 Bei Verwendung zur Beherrschung einer Kontamination mit Radionukliden: Die Mischung verschiedener Bentonitquel- len darf den in Alleinfuttermitteln zulässi- gen Höchstgehalt von 20 000 mg/kg Alleinfuttermittel nicht übersteigen. Der Zusatzstoff darf verwendet werden, wenn Futtermittel durch radioaktives Cäsium kontaminiert sind, um es in Tieren und ihren Erzeugnissen zu bekämpfen. E 559 1 g; i Kaolinit-Tone, Natürliche Mischungen von Alle – – Alle Futtermittel asbestfrei tonartigen Mineralien mit einem Gehalt von mindes- tens 65 % komplexen wasserhaltigen Alumini- umsilikaten, deren Haupt- bestandteil Kaolinit ist* E 560 1 g; i Steatit, chlorithaltig Natürliche Mischungen von Alle – – Alle Futtermittel (natürliche Mischun- Steatit und Chlorit, asbest- gen) frei – Mindestreinheit der Mischungen: 85 % E 561 1 g; i Vermiculit Natürliches Magnesium- Alle – – Alle Futtermittel Aluminium-Eisen-Silikat, hitzeexpandiert, asbestfrei Höchstgehalt an Fluor: 0,3 %*
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels mit
12 % Feuchtigkeit
1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 562 1 g; i Sepiolit Wasserhaltiges Magnesi- Alle – 20 000 Alle Futtermittel um-Silikat sedimentärer Herkunft mit min. 60 % Sepiolit und max. 30 % Montmorillonit, asbestfrei E 563 1 g; i Sepiolit-Ton Wasserhaltiges Magnesi- Alle – 20 000 Alle Futtermittel um-Silikat sedimentärer Herkunft mit mindestens
40 % Sepiolit und 25 %
Illit, asbestfrei * E 565 1 g; i Ligninsulfonate –* Alle – – Alle Futtermittel E 566 1 g; i Natrolith-Phonolith Natürliche Mischungen von Alle – 25 000 Alle Futtermittel Alumosilikaten (alkali- und erdalkalihaltig) und Alumohydrosilikaten, Natrolith (43–46,5 %) und Feldspat*
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels mit
12 % Feuchtigkeit
1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 567 1 g; i Klinoptilolith vulka- Calcium-Alumosilikat- Schweine, – 20 000 Alle Futtermittel nischen Ursprungs hydrat vulkanischen Geflügel Ursprungs mit einem Mindestgehalt von 85 % Klinoptilolith und einem Höchstgehalt von 15 % Feldspat, Glimmer und Lehm, frei von Fasern und Quarz Höchstgehalt an Blei: 1g568 1 g; i Klinoptilolith sedi- Klinoptilolith (hydriertes Alle Tierarten – 10 000 Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung mentären Ursprungs Natrium-Calcium- Alumi- sollten Atem- und Augenschutz sowie niumsilicat) sedimentären Handschuhe getragen werden. Ursprungs ≥ 80 % und Die Gesamtmenge an Klinoptilolit sedi- Tonminerale ≤ 20 % mentären Ursprungs aus allen Quellen darf (faser- und quarzfrei). den Höchstgehalt von 10 000 mg nicht CAS-Nummer 12173-10-3 überschreiten. E 599 1 g; i Perlit Natürliches Natrium- Alle – – Alle Futtermittel Aluminium-Silikat, hitze- expandiert, asbestfrei* * Höchstgehalt an Dioxinen: 500 pg WHO-PCDD/F-TEQ/kg. Der Dioxingehalt ist die Summe polychlorierter Dibenzo-para-dioxine (PCDD) und polychlorierter Dibenzofurane (PCDF), ausgedrückt in toxischen Äquivalenten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter Anwendung der WHO-TEF (Toxizitätsäquiva- lenzfaktoren). Der Gehalt ist als Höchstgehalt auszudrücken, d.h. bei der Berechnung der Gehalte ist davon auszugehen, dass alle unter der Nachweisgrenze liegenden Werte aller gleichartigen Verbindungen der Nachweisgrenze entsprechen.
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Ziff. 1.6
1.6 Funktionsgruppe: k) Silierzusatzstoffe
Kennnum- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen mer gorie gruppe
1 k Alpha-amylase EC 3.2.1.1 aus Bacillus amyloliquefaciens Enzyme Silagekonservierung 1 k Alpha-amylase EC 3.2.1.1 aus Aspergillus orizae DS 114 Enzyme Silagekonservierung ou CBS 585.94 1 k Alpha-amylase EC 3.2.1.1 aus Bacillus subtilis DS 098 Enzyme Silagekonservierung 1 k Beta-glucanase EC 3.2.1.6 aus Aspergillus niger MUCL Enzyme Silagekonservierung 39199
1 k Cellulase EC 3.2.1.4 aus Aspergillus niger Enzyme Silagekonservierung
1 k Cellulase EC 3.2.1.4 aus Trichoderma longibrachiatum Enzyme Silagekonservierung ATCC PTA-10001, ATCC 74252, CBS 120604 294 1 k Xylanase EC 3.2.1.8 aus Trichoderma longibrachiatum Enzyme Silagekonservierung MUCL 39203, CBS 614.94
1 k Enterococcus faecium CCM 6226 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Enterococcus faecium CNCM I-3236/ATCC 19434 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Enterococcus faecium NCIMB 30122 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Enterococcus faecium SF202 DSM 4788 ATCC 53519 Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Enterococcus faecium SF301 DSM 4789 ATCC 55593 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri CCM 1819 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus buchneri KKP. 907 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus casei ATCC 7469 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum DSM 12836 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum DSM 12837 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum K KKP/593/p Mikroorganismen Silagekonservierung
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Kennnum- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen mer gorie gruppe
1 k Lactobacillus plantarum LP287 DSM 5257 ATCC 55058 Mikroorganismen Silagekonservierung 1 k Lactobacillus plantarum LP329 DSM 5258 ATCC 55942 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactobacillus plantarum NCIMB 30094 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Lactococcus lactis SR 3.54 NCIMB 30117 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus acidilactici DSM 16243 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus DSM 12834 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus DSM 16244 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Pediococcus pentosaceus MBS-PP-01 Mikroorganismen Silagekonservierung
1 k Saccharomyces cerevisiae IFO 0203 Mikroorganismen Silagekonservierung
1k1009 1 k Pediococcus pentosaceus DSM 14021 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 84/2014 1k1010 1 k Pediococcus acidilactici DSM 23688 (33-11 NCIMB 30085) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 84/2014 1k1011 1 k Pediococcus acidilactici DSM 23689 (33-06 NCIMB 30086) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 84/2014 1k20601 1 k Enterococcus faecium NCIMB 10415 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 304/214 1k20602 1 k Enterococcus faecium DSM 22502, NCIMB 11181, Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 304/2014 CCM 6226 1k20710 1 k Lactobacillus brevis DSM 12835 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 863/2011 1k20711 1 k Lactobacillus rhamnosus NCIMB 30121 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1263/2011 1k20713 1 k Lactobacillus plantarum NCIMB 41028 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 841/2012 1k20714 1 k Lactobacillus plantarum L54 NCIMB 30148 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 841/2012 1k20715 1 k Lactobacillus brevis DSM 21982 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 838/2012 1k20716 1 k Lactobacillus plantarum DSM 23377 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 (AK 5106 DSM 20174) 1k20717 1 k Lactobacillus plantarum CNCM I-3235/ATCC 8014 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20718 1 k Lactobacillus plantarum IFA 96 (DSM 19457) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20719 1 k Lactobacillus plantarum DSM 16565 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012
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Kennnum- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen mer gorie gruppe
1k20720 1 k Lactobacillus plantarum DSM 16568 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20721 1 k Lactobacillus plantarum LMG-21295 (MiLAB 393) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20722 1 k Lactobacillus plantarum DSM 11672 = Lactobacillus Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 plantarum CNCM MA 18/5U 1k20724 1 k Lactobacillus plantarum VTT E-78076 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20725 1 k Lactobacillus plantarum ATCC PTSA-6139 (24011) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20726 1 k Lactobacillus plantarum LP286 DSM 4784 ATCC 53187 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20727 1 k Lactobacillus plantarum LP318 DSM 4785 (DSM 18113) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20728 1 k Lactobacillus plantarum LP319 DSM 4786 (DSM 18114) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20729 1 k Lactobacillus plantarum LP346 DSM 4787 ATCC 55943 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20730 1 k Lactobacillus plantarum LP347 DSM 5284 ATCC 55944 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1065/2012 1k20731 1 k Lactobacillus plantarum DSM 3676 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1119/2012 1k20732 1 k Lactobacillus plantarum DSM 3677 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1119/2012 1k20733 1 k Lactobacillus buchneri DSM 13573 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1119/2012 1k20734 1 k Lactobacillus buchneri NCIMB 30139 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 96/2013 1k20735 1 k Lactobacillus casei ATCC PTA 6135 (LC 32909) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 96/2013 1k20736 1 k Lactobacillus plantarum NCIMB 30083 (LSI) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 308/213 1k20737 1 k Lactobacillus plantarum NCIMB 30084 (L-256) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 308/2013 1k20738 1 k Lactobacillus buchneri DSM 22501 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1113/2013 1k20739 1 k Lactobacillus buchneri NCIMB 40788/CNCM I-4323; Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1113/2013 1k2074 1 k Lactobacillus buchneri DSM 16774 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1263/2011 1k20740 1 k Lactobacillus buchneri 40177/ATCC PTA-6138 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1113/2013 1k20741 1 k Lactobacillus buchneri LN4637/ ATCC PTA-2494 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1113/2013
1k20742 1 k Lactobacillus kefiri DSM 19455 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 774/2013 1k20743 1 k Lactobacillus plantarum NCIMB 40027 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1113/2013
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Kennnum- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen mer gorie gruppe
1k20744 1 k Lactobacillus brevis IFA 92 DSM 23231 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 399/2014 1k20745 1 k Lactobacillus collinoides DSMZ 16680 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 399/2014 1k20746 1 k Lactobacillus plantarum PL14D/CSL CECT 4528 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 399/2014 1k20747 1 k Lactobacillus cellobiosus Q1 NCIMB 30169 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 399/2014 1k20748 1 k Lactobacillus paracasei NCIMB 30151 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 849/2014 1k20749 1 k Lactobacillus plantarum 16627 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 849/2014 1k2075 1 k Lactobacillus buchneri DSM 12856 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1263/2011 1k20752 1 k lactobacillus diolivorans DSM 32074 Mikroorganismen Silagekonseriverung EU VO 2017/194 1k20753 1 k Lactobacillus plantarum DSM 29024 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 2017/912 1k20754 1 k Lactobacillus plantarum C KKP/788/p Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 2017/1907 1k20755 1 k Lactobacillus casei DSM 28872 Mikroorganismen Silagekonseriverung EU VO 2017/1903 1k20756 1 k Lactobacillus rhamnosus DSM 29226 Mikroorganismen Silagekonseriverung EU VO 2017/1903 1k2077 1 k Lactobacillus paracasei DSM 16773 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1263/2011 1k2081 1 k Lactococcus lactis DSM 11037 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1263/2011 1k2082 1 k Lactococcus lactis NCIMB 30160 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1263/2011 1k2083 1 k Lactococcus lactis NCIMB 30117 (CCM 4754) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 227/2012 1k21008 1 k Lactobacillus plantarum NCIMB 30238 und Pediococcus Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1489/2015 pentosaceus NCIMB 30237 1k21009 1 k Pediococcus acidilactici CNCM I-3237/ATCC 8042 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 304/2014 1k21013 1 k Pediococcus acidilactici 30005 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 849/2014 1k21014 1 k Pediococcus parvulus DSM 28875 Mikroorganismen Silagekonseriverung EU VO 2017/1903 1k2104 1 k Pediococcus acidilactici CNCM MA 18/5M (DSM 11673) Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1119/2012 1k2105 1 k Pediococcus pentosaceus NCIMB 30171 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1119/2012 1k2106 1 k Pediococcus pentosaceus NCIMB 12455 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1119/2012
1k2107 1 k Pediococcus pentosaceus NCIMB 30168 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1119/2012
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Kennnum- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Untergruppe Bezeichnung Verwendung Sonstige Bestimmungen mer gorie gruppe
1k2111 1 k Propionibacterium acidipropionici CNCM MA 26/4U Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 990/2012 1k2706 1 k Lactobacillus paracasei DSM 16245 Mikroorganismen Silagekonservierung EU VO 1263/2011 E 250 1 k Natriumnitrit Chemische Substan- Silagekonservierung zen
Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie gehalt gehalt
mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1k202 1 k Kaliumsorbat C6H7 KO2 ≥ 99 % Alle – 300 Die Futtermittelunternehmer müssen für CAS-Nr.: 24634-61-5 die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren aufgrund der Verwendung des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutz- ausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand- schuhen. Der Zusatzstoff wird in leicht und mässig schwer zu silierendem Material verwen- det.
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mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1k236 1 k Ameisensäure CH2O2 ≥ 84,5 % Alle Tierarten 10 000 Die Futtermittelunternehmer müssen für Flüssig die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und CAS-Nr.: 64-18-6 organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren aufgrund der Verwendung des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutz- ausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand- schuhen. Die Mischung verschiedener Quellen von Ameisensäure darf die zulässigen Höchst- gehalte in Alleinfuttermitteln nicht über- schreiten
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mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1k237 1 k Natriumformiat Fest: Alle – 10 000 Die Futtermittelunternehmer müssen für Natriumformiat ≥ 98 % (Amei- die Anwender des Zusatzstoffs und der Flüssig: sensäu- Vormischungen operative Verfahren und Natriumformiat ≥ 15 % reäqui- organisatorische Massnahmen festlegen, Ameisensäure (≤ 75 %) valent) um Gefahren aufgrund der Verwendung Wasser ≤ 25 % des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Charakterisierung des Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf Wirkstoffs: ein Minimum reduziert werden, so ist bei Fest: der Handhabung des Zusatzstoffs und der Natriumformiat ≥ 98 % Vormischungen eine persönliche Schutz- Chemische Formel: ausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand- NaHCO2 schuhen. CAS-Nr.: 141-53-7 Die Mischung verschiedener Quellen von Flüssig: Ameisensäure darf die zulässigen Höchst- Formaldehyd ≤ 6,2 mg/kg gehalte in Alleinfuttermitteln nicht über- Acetaldehyd ≤ 5 mg/kg schreiten. Butylaldehyd ≤ 25 mg/kg Natriumformiat ≥ 15 % Ameisensäure (≤ 75 %) Hergestellt durch chemi- sche Synthese
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mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1k280 1 k Propionsäure Propionsäure ≥ 99,5 % Wiederkäuer – – Die gleichzeitige Verabreichung weiterer C3H6O2 Schweine – 30 000 organischer Säuren in den zugelassenen Höchstmengen ist kontraindiziert. CAS-Nr.: 79-09-4 Geflügel – 10 000 Der Zusatzstoff wird in leicht zu silieren- dem Material verwendet3. Bei gleichzeitiger Verwendung mit anderen Quellen des Wirkstoffs darf der zugelassene Höchstgehalt nicht überschritten werden. Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille, Hand- schuhe und Schutzkleidung zu tragen. 1k281 1 k Natriumpropionat Natriumpropionat ≥ 98,5 % Wiederkäuer – – Die gleichzeitige Verabreichung weiterer C3H5O2Na Schweine – 30 000 organischer Säuren in den zugelassenen Höchstmengen ist kontraindiziert. CAS-Nr: 137-40-6 Geflügel – 10 000 Der Zusatzstoff wird in leicht zu silieren- dem Material verwendet4. Bei gleichzeitiger Verwendung mit anderen Quellen des Wirkstoffs darf der zugelassene Höchstgehalt nicht überschrit- ten werden. Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille, Hand- schuhe und Schutzkleidung zu tragen.
3 Leicht zu silierendes Futter: > 3 % lösliche Kohlenhydrate im Frischmaterial (z. B. Maisganzpflanze, Weidelgras, Trespe oder Zuckerrübenschnitzel). 4 Leicht zu silierendes Futter: > 3 % lösliche Kohlenhydrate im Frischmaterial (z. B. Maisganzpflanze, Weidelgras, Trespe oder Zuckerrübenschnitzel).
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mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1k284 1 k Ammoniumpropionat Zubereitung aus Ammoni- Wiederkäuer – – Die gleichzeitige Verabreichung weiterer umpropionat ≥ 19,0 %, Schweine – 30 000 organischer Säuren in den zugelassenen Propionsäure ≤ 80,0 % und Höchstmengen ist kontraindiziert. Wasser ≤ 30 % Geflügel – 10 000 Der Zusatzstoff wird in leicht zu silieren- Ammoniumpropionat: dem Material verwendet5. C3H9O2N Bei gleichzeitiger Verwendung mit CAS-Nr.: 17496-08-1 anderen Quellen des Wirkstoffs darf der zugelassene Höchstgehalt nicht überschrit- ten werden. Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille, Hand- schuhe und Schutzkleidung zu tragen.
5 Leicht zu silierendes Futter: > 3 % lösliche Kohlenhydrate im Frischmaterial (z. B. Maisganzpflanze, Weidelgras, Trespe oder Zuckerrübenschnitzel).
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mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1k301 1 k Natriumbenzoat Natriumbenzoat: ≥ 99,5 % Alle 2400 Die Futtermittelunternehmer müssen für C7H5NaO2 die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und CAS-Nr.: 532-32-1 organisatorische Massnahmen festlegen, Hergestellt durch chemi- um Gefahren aufgrund der Verwendung sche Synthese des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutz- ausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand- schuhen. Die Mischung verschiedener Quellen von Natriumbenzoat darf die zulässigen Höchstgehalte nicht überschreiten.
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Ziff. 1.7
1.7 Funktionsgruppen: m) Verringerung der Kontamination mit Mykotoxinen und n) Stoffe zur Verbesserung der hygienischen Beschaffenheit Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1m01 1 m Mikroorganismus- Zubereitung aus lebensfä- Schweine 1,7×108 Zur Verringerung der Kontamination von Stamm DSM 11798 higen Zellen von Mikroor- Alle Vogelarten Futtermitteln mit dem Mykotoxin: Tri- der Coriobacteri- ganismus-Stamm DSM chothecene. aceae- Familie 11798 der Coriobacteri- In der Gebrauchsanweisung für den BBSH 797 aceae-Familie mit mindes- Zusatzstoff und die Vormischung sind die tens 5 × 109 KBE/g Zusatz- Lagertemperatur, die Haltbarkeit und die stoff. Pelletierstabilität anzugeben. Fest Die Verwendung des Zusatzstoffs ist in Futtermitteln zulässig, die den EU- Vorschriften über unerwünschte Stoffe in der Tierernährung genügen. Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sollten Atemschutz und Handschuhe getragen werden. 1m03 1 m Fumonisinesterase Zubereitung aus Fumonisi- Schweine 15 Zur Verringerung der Kontamination von EC 3.1.1.87 nesterase, gewonnen aus Alle Vogelarten Futtermitteln mit dem Mykotoxin: Fumo- FUMzyme Komagataella pastoris nisine. DSM 26643, mit mindes- In der Gebrauchsanweisung für den tens 3000 U/g(1). Zusatzstoff und die Vormischung sind die Analysemethode: Lagerbedingungen und die Pelletierstabili- Zur Bestimmung der Fu- tät anzugeben. monisinesterase-Aktivität:
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mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Hochleistungsflüssigchro- Empfohlene Höchstdosis: 300 U/kg matographie gekoppelt mit Alleinfuttermittel. Tandem-Massenspek- trometrie (HPLC-MS/MS), Die Verwendung des Zusatzstoffs ist basierend auf der Quantifi- in Futtermitteln zulässig, die den zierung der freigesetzten EU-Vorschriften über unerwünschte Stoffe Tricarballylsäure infolge in der Tierernährung genügen. der Einwirkung des En- Sicherheitshinweis: Während der Hand- zyms auf Fumonisin B1 bei habung sind Atemschutz, Schutzbrille und pH-Wert 8,0 und 30 °C. Handschuhe zu tragen. 1m558 1 m Bentonit Bentonit: ≥ 70 % Smektit Wiederkäuer – 20 000 Zur Verringerung der Kontamination von < 10 % Opal und Feldspat Geflügel Futtermitteln mit dem Mykotoxin Aflato- < 4 % Quartz und Calcit Schweine Angaben in der Gebrauchsanweisung: Aflatoxin-B1- – «Die gleichzeitige orale Verabreichung Bindungskapazität von Makroliden ist zu vermeiden»; Für Geflügel: – «Die gleichzeitige Verabreichung von Robenidin ist zu vermeiden». Die gleichzeitige Verabreichung von Kokzidiostatika ausser Robenidin ist kontraindiziert bei einer Bentonit-Menge ab 5000 mg/kg Alleinfuttermittel. Die Gesamtmenge an Bentonit darf den in Alleinfuttermitteln zulässigen Höchstgeh- alt von 20 000 mg/kg Alleinfuttermittel nicht übersteigen.
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mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Die Verwendung des Zusatzstoffs ist in Futtermitteln erlaubt, die den Rechtsvor- schriften über unerwünschte Stoffe in Futtermitteln genügen. Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Hand- schuhe zu tragen. 1k236 1 n Ameisensäure CH2O2 ≥ 84,5 % Alle Tierarten 10 000 Die Futtermittelunternehmer müssen für Flüssig die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und CAS-Nr.: 64-18-6 organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren aufgrund der Verwendung des Stoffes zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht ausgeräumt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutz- ausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Hand- schuhen. Die Mischung verschiedener Quellen von Ameisensäure darf die zulässigen Höchst- gehalte in Alleinfuttermitteln nicht über- schreiten
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2 2. Kategorie: Sensorische Futtermittelzusatzstoffe
Ziff. 2.1
2.1 Funktionsgruppe: a) Farbstoffe
Kennnum- Kate- Funktions- Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung, Tierart oder Mindest- Höchst- Sonstige Bestimmungen mer gorie gruppe Beschreibung Tierkategorie gehalt gehalt
mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 102 2 a (iii)6 Tartrazin C16H9N4O9S2Na3 Zierfische – – – Körnerfressende – 150 – Ziervögel Kleinnager – 150 – E 110 2 a (iii) Gelborange S C16H10N2O7S2Na2 Zierfische – – – (Sunsetgelb FCF) Körnerfressende – 150 – Ziervögel Kleinnager – 150 – E 124 2 a (iii) Ponceau 4 R C20H11N2O10S3Na3 Zierfische – – – E 127 2 a (iii) Erythrosin C20H6I6O5Na2H2O Zierfische, – – – Reptilien
6 i) Stoffe, die einem Futtermittel Farbe geben oder die Farbe in einem Futtermittel wiederherstellen; ii) Stoffe, die bei Verfütterung an Tiere Lebensmitteln tierischen Ursprungs Farbe geben; iii) Stoffe, die die Farbe von Zierfischen und -vögeln positiv beeinflussen.
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mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2a131 2 a (iii) Patentblau V Calcium- oder Natrium- Alle nicht – 250 Hinweise zur Anwendersicherheit: Atem- verbindung des inneren Lebensmittel schutz, Schutzbrille und Handschuhe Salzes von produzierende während der Handhabung. [4-(α-(4-Diethylamino- Tiere phenyl)-5-hydroxy-2,4- disulfophenyl-methyli- den)2,5- cyclohexadien-1- yliden] diethylammoni- umhydroxid und sonstigen Farbstoffen sowie Natri- umchlorid und/oder Natriumsulfat und/oder Calciumsulfat als den wichtigsten farblosen Bestandteilen. Das Kaliumsalz ist eben- falls zulässig. Zusammensetzung des Zusatzstoffs Reinheitskri- terien: mindestens 90 % der Gesamtfarbstoffe, berechnet als Natrium-, Calcium- oder Kalium- salze. Leukobase: Nicht mehr als 1,0 %.
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mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 132 2 a (iii) Indigotin C16H8N2O8S2Na2 Zierfische – – – E 141 a (iii) Chlorophyll-Kupfer- – Zierfische – – – Komplex Körnerfressende – 150 – Ziervögel Kleinnager – 150 – E 160a 2 a (iii) Beta-Karotin C40H56 Kanarienvögel – – – E 160c 2 a Capsanthin C40H56O3 Geflügel ausser – 807 – Truthühner E 160b 2 a Bixin C25H30O Hunde und – – – Katzen E 160f 2 a Beta-Apo-8’- C32H44O2 Geflügel – 808 – Carotinsäure- Ethylester E 161b 2 a(iii) Lutein C40H56O2 Geflügel – 809 –
7 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161c, E 161g, E 161h, E 161i). 8 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161c, E 161g, E 161h, E 161i). 9 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161c , E 161g, E 161h, E 161i).
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mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2a161g 2 a Canthaxanthin C40H52O2 Masthühner und – 25 Canthaxanthin darf in Verkehr gebracht Triphenylphosphinoxid Mastgeflügelar- und als Zusatzstoff in Form einer Zuberei- (TPPO) ≤ 100 mg/kg ten von geringe- tung verwendet werden. rer wirtschaftli- Die Mischung von Canthaxanthin mit Dichlormethan cher Bedeutung ≤ 600 mg/kg anderen Carotinoiden und Xanthophyllen sollte 80 mg/kg im Alleinfuttermittel nicht CAS-Nummer: 514-78-3, übersteigen. Fester Form, durch Sicherheitshinweis: Atemschutz, Schutz- chemische Synthese brille und Handschuhe während der gewonnen. Handhabung. Reinheit: Assay: mindes- Höchstwerte in Lebensmitteln einhalten. tens 96 % Carotinoide ausser Canthaxanthin: höchstens 5 % der Farb- stoffe insgesamt. Legegeflügel – 8 und Junggeflü- gel für Lege- zwecke
Zierfische und – 100 Canthaxanthin darf in Verkehr gebracht -vögel, ausser und als Zusatzstoff in Form einer Zuberei- Hennen für die tung verwendet werden. Aufzucht von Ziervögeln
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mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Hennen für die – 8 Die Mischung von Canthaxanthin mit Aufzucht von anderen Carotinoiden und Xanthophyllen Ziervögeln sollte 100 mg/ kg im Alleinfuttermittel nicht übersteigen. Sicherheitshinweis: Atemschutz, Schutz- brille und Handschuhe während der Handhabung. E 161i 2 a Citranaxanthin C33H44O Legehennen – 8010 – 2a161j 2 a(ii)(iii) Astaxanthin C40H52O4 Fische – 100 Fische und Krebstiere: a(ii) Triphenylphosphinoxid Krebstiere 100 Zierfische: a(iii) (TPPO) ≤ 100 mg/kg Zierfische 100 Astaxanthin darf in Verkehr gebracht und Dichlormethan als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung ≤ 600 mg/kg verwendet werden. CAS-Nr.: 7542-45-2 In der Gebrauchsanweisung für den Astaxanthin, in fester Zusatzstoff und die Vormischungen sind Form, durch chemische die Stabilitäts- und die Lagerbedingungen Synthese gewonnen anzugeben. Reinheitskriterien: Die Mischung von Astaxanthin und anderen – Assay (ausgedrückt Carotenoiden und Xanthophyllen darf 100 als Astaxanthin): min- mg/kg Alleinfuttermittel nicht überschreiten destens 96 % der Ge- (Feuchtigkeitsgehalt von 12 %). samtfarbstoffe. Sicherheitshinweis: Bei der Handhabung – andere Carotinoide als sind Atemschutz, Schutzbrille und Hand- Astaxanthin: höchstens schuhe zu tragen.
10 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161c, E 161g, E 161h, E 161i).
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mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9
5 % der Gesamtfarb-
stoffe E 161h 2 a Zeaxanthin C40H56O2 Geflügel – 8011 – E 161y 2 a Astaxanthinreiche Biomasse, konzentriert Lachs - 100 Der Höchstgehalt ist als Astaxanthin Phaffia rhodozyma ausder Hefe Phaffia Forellen 100 ausgedrückt. Verabreichung erst ab einem (ATCCSD-5340) rhodozyma(ATCCSD- Alter von 6 Monaten zulässig. Die Mi- 5340), abgetötet, mit schung des Zusatzstoffs mit Canthaxanthin mindestens 10,0g ist unter der Bedingung zulässig, dass die Astaxanthin je kg Zusatz- Gesamtkonzentration von Astaxanthin und stoff Canthaxanthin 100 mg/kg im Alleinfut- termittel nicht übersteigt. 2a(ii)167 2 a(ii) Panaferd Wirkstoff: Lachse, Forellen – 100 Der Höchstgehalt wird ausgedrückt als An roten Carotinoiden Astaxanthin (C40H52O4, Summe aus: Astaxanthin, Adonirubin und reiches Paracoccus CAS: 472-61-7) Canthaxanthin. carotinifaciens Adonirubin (C40H52O3, Verabreichung an Tiere unter sechs 3-Hydroxy-beta, Monaten oder leichter als 50 g nicht beta-carotene-4,4'-dione, zulässig. CAS: 511-23801) Die Mischung des Zusatzstoffs mit Asta- Canthaxanthin xanthin oder Canthaxanthin ist zulässig, (C40H52O2, sofern die Gesamtkonzentration der CAS: 514-78-3) Summe aus Astaxanthin, Adonirubin und Canthaxanthin aus anderen Quellen
100 mg/kg im Alleinfuttermittel nicht
übersteigt.
11 Einzeln oder zusammen mit den anderen Carotinoiden und Xanthophyllen (E 160c, E 160e, E 160f, E 161b, E 161c, E 161g, E 161h, E 161i).
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mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Zusammensetzung des Zusatzstoffs: Zubereitung von getrock- netem, sterilisiertem Paracoccus carotinifa- ciens (NITE SD 00017) mit 20–23 g/kg Astaxanthin, 7–15 g/kg Adonirubin, 1–5 g/kg Canthaxanthin. Analysemethode: Normalphasen- Hochleistungsflüssigkeits- chromatografie (HPLC) verbunden mit UV/Vis- Detektion zur Bestim- mung von Astaxanthin, Adonirubin und Canthaxanthin in Futter- mitteln und Fischgewebe
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mg/kg des Allein- futtermittels mit 12 % Feuchtigkeit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 E 172 2 a (iii) Eisenoxidrot Fe2O3 Zierfische – – – Hunde und – – – Katzen Alle Stoffe, die zur Färbung von Alle Nur in Futtermitteln zugelassen aufgrund Lebensmitteln zugelassen sind, ausser der Verarbeitung von: Patentblau V, Brillantsäuregrün und I) Lebensmittelabfällen; Canthaxanthin II) sonstigem Ausgangsmaterial, das mit diesen Stoffen denaturiert oder zum Zweck einer innerbetrieblichen not- wendigen Identitätssicherung bei der technischen Fertigung gefärbt worden ist Hunde und – – – Katzen
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3 3. Kategorie: Ernährungsphysiologische Futtermittelzusatzstoffe
Ziff. 3.1
3.1 Funktionsgruppe: a) Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3a672a 3 a «Reti- Retinylacetat Triphenylphos- Ferkel (Saugferkel 16 000 Der Zusatzstoff wird Futtermitteln nylacetat» phinoxid (TPPO) ≤ 100 mg/kg und abgesetzte durch eine Vormischung beigegeben. oder «Vita- Charakterisierung des Wirk- Ferkel) Retinylacetat darf in Verkehr gebracht min A» stoffs Retinylacetat Mastschweine 6 500 und als Zusatzstoff in Form einer C22H32O2 Zubereitung verwendet werden. Sauen 12 000 CAS-Nr.: 127-47-9 Für den auf dem Etikett angegebenen Sonstige Schweine – Gehalt ist die folgende Äquivalenz zu Retinylacetat, in fester Form, Hühner und Geflü- ≤ 14 Tg. 20 000 verwenden: 1 IE = 0,344 μg Retinyl- durch chemische Synthese gelarten von gerin- acetat. gewonnen. gerer wirtschaft- > 14 Tg. 10 000 Die Mischung aus Retinylacetat, Reinheitskriterien: min. 95 % licher Bedeutung Retinylpalmitat oder Retinylpropionat (min. 2,76 mIE/g). Truthühner ≤ 28 Tg. 20 000 darf den Höchstgehalt für die relevan- Analysemethoden: ten Tierarten und Kategorien von Zur Bestimmung von Vita- > 28 Tg. 10 000 Tieren nicht überschreiten. min A im Futtermittelzusatz- Sonstige Geflügel 10 000 In der Gebrauchsanweisung für den stoff: Dünnschichtchromato- Zusatzstoff und die Vormischungen grafie und UV-Detektion Milchkühe und 9 000 sind die Lager- und die Stabilitätsbe- (TLC-UV) (Europäisches Zuchtkühe dingungen anzugeben. Arzneibuch (Ph. Eur.) Aufzuchtkälber 4 Mt. 16 000
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Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 6. Ausgabe, Monografie Sonstige Kälber und 25 000 Sicherheitshinweis: Bei der Handha- 0217)12. Bestimmung von Kühe bung sind Atemschutz, Schutzbrille Vitamin A in Vormischungen und Handschuhe zu tragen. und Futtermitteln: Hochleis- Lämmer und Kitze ≤ 2 Mt. 16 000 tungsflüssigkeitschromatogra- für die Aufzucht fie (RP-HPLC) mit UV- oder > 2 Mt. 25 000 Fluoreszenzdetektion – An- hang 9 der vorliegenden Mastrinder, -schafe 10 000 Verordnung. und -ziegen Sonstige Rinder, – Schafe und Ziegen Säugetiere Nur Milch- austausch- futtermit- tel: 25 000 Sonstige Tierarten – 3a672b «Retinyl- Retinylpalmitat Triphenylp- Ferkel (Saugferkel 16 000 Der Zusatzstoff wird Futtermitteln palmitat» hosphinoxid (TPPO) ≤ 100 und abgesetzte durch eine Vormischung beigegeben. oder «Vita- mg/kg des Zusatzstoffs Cha- Ferkel) Retinylpalmitat darf in Verkehr ge- min A» rakterisierung des Wirkstoffs Mastschweine 6 500 bracht und als Zusatzstoff in Form Retinylpalmitat C36H60O2 einer Zubereitung verwendet werden. CAS-Nr.: 79-81-2 Retinylpal- Sauen 12 000 mitat, in fester und flüssiger Sonstige Schweine –
12 Die Ph. Eur. kann in Deutsch und Französisch unter www.bundespublikationen.admin.ch oder beim Bundesamt für Bauten und Logistik, Vertrieb Publikatio- nen, 3003 Bern, bezogen werden.
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Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Form, durch chemische Hühner und ≤ 14 Tg. 20 000 Für den auf dem Etikett angegebenen Synthese gewonnen: min. Geflügelarten Gehalt ist die folgende Äquivalenz zu 90 % oder 1,64 mIE/g. von geringerer > 14 Tg. 10 000 verwenden: 1 IE = 0,5458 μg Retinyl- Analysemethoden: wirtschaftlicher palmitat. Zur Bestimmung von Vitamin Bedeutung Die Mischung aus Retinylacetat, A im Futtermittelzusatzstoff: Truthühner ≤ 28 Tg. 20 000 Retinylpalmitat oder Retinylpropionat Dünnschichtchromatografie darf den Höchstgehalt für die relevan- und UV-Detektion (TLC-UV) > 28 Tg. 10 000 ten Tierarten und Kategorien von (Europäisches Arzneibuch (Ph. Sonstiges Geflügel 10 000 Tieren nicht überschreiten. Eur) 6. Ausgabe, Monografie 0217)13. Bestimmung von Milchkühe und 9 000 In der Gebrauchsanweisung für den Vitamin A in Vormischungen Zuchtkühe Zusatzstoff und die Vormischungen und Futtermitteln: Hochleis- sind die Lager- und die Stabilitätsbe- Aufzuchtkälber 4 Mt. 16 000 dingungen anzugeben. tungsflüssigkeitschromatogra- fie (RP-HPLC) mit UV- oder Andere Kälber und 25 000 Sicherheitshinweis: Bei der Handha- Fluoreszenzdetektion. Kühe bung sind Atemschutz, Schutzbrille Anhang 9 der vorliegenden Lämmer und Kitze ≤ 2 Mt. 16 000 und Handschuhe zu tragen. Verordnung. für die Aufzucht Mastrinder, -schafe 10 000 und -ziegen Sonstige Rinder, – Schafe und Ziegen
13 Die Ph. Eur. kann in Deutsch und Französisch unter www.bundespublikationen.admin.ch oder beim Bundesamt für Bauten und Logistik, Vertrieb Publikatio- nen, 3003 Bern, bezogen werden.
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Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Säugetiere – Nur Milch- austausch- futtermit- tel: 25 000 Sonstige Tierarten – 3a672c «Retinyl- Retinylpropionat Triphenylp- Ferkel (Saugferkel 16 000 Der Zusatzstoff wird Futtermitteln propionat» hosphinoxid (TPPO) und abgesetzte durch eine Vormischung beigegeben. oder «Vita- ≤ 100 mg/kg des Zusatzstoffs Ferkel) Retinylpropionat darf in Verkehr min A» Charakterisierung des Wirk- Mastschweine 6 500 gebracht und als Zusatzstoff in Form stoffs Retinylpropionat einer Zubereitung verwendet werden. C23H34O2 Sauen 12 000 Für den auf dem Etikett angegebenen CAS-Nr. 7069-42-3 Sonstige Schweine – Gehalt ist die folgende Äquivalenz zu Retinylpropionat, in flüssiger Hühner und Geflü- ≤ 14 Tg. 20 000 verwenden: 1 IE = 0,3585 μg Retinyl- Form, durch chemische gelarten von gerin- propionat. Synthese gewonnen: min. gerer wirtschaft- >14 Tg. 10 000 Die Mischung aus Retinylacetat,
95 % oder 2,64 mIE/g licher Bedeutung Retinylpalmitat oder Retinylpropionat
Analysemethoden: Truthühner ≤ 28 Tg. darf den Höchstgehalt für die relevan- Zur Bestimmung von Vitamin ten Tierarten und Kategorien von > 28 Tg. Tieren nicht überschreiten. A im Futtermittelzusatzstoff: Dünnschichtchromatografie Sonstige Geflügel 10 000 In der Gebrauchsanweisung für den und UV-Detektion (TLC-UV) Milchkühe und 9 000 Zusatzstoff und die Vormischungen (Europäisches Arzneibuch Zuchtkühe sind die Lager- und die Stabilitätsbe-
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Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 (Ph. Eur.) 6. Ausgabe, Mono- Aufzuchtkälber 4 Mt. 16 000 dingungen anzugeben. grafie 0217)14. Bestimmung Sicherheitshinweis: Bei der Handha- von Vitamin A in Vormi- Sonstige Kälber und 25 000 Kühe bung sind Atemschutz, Schutzbrille schungen und Futtermitteln: und Handschuhe zu tragen. Hochleistungsflüssigkeits- Lämmer und Kitze ≤ 2 Mt. 16 000 chromatografie (RP-HPLC) für die Aufzucht mit UV- oder Fluoreszenz- > 2 Mt. – detektion – Anhang 9 der vorliegenden Verordnung. Mastrinder, -schafe 10 000 und -ziegen Sonstige Rinder, – Schafe und Ziegen Säugetiere Nur Milchaus- tauschfut- termittel: 25 000 Sonstige Tierarten – 3a160(a) 3 a Beta-Carotin Triphenylphosphinoxid Alle Tierarten – Beta-Carotin darf in Verkehr gebracht (TPPO) ≤ 100 mg/kg des und als Zusatzstoff in Form einer Zusatzstoffs Zubereitung verwendet werden. C40H56 Für Milchaustauschfuttermittel für Kälber wird ein Höchstgehalt von
14 Die Ph. Eur. kann in Deutsch und Französisch unter www.bundespublikationen.admin.ch oder beim Bundesamt für Bauten und Logistik, Vertrieb Publikatio- nen, 3003 Bern, bezogen werden.
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Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 CAS-Nummer: 7235-40-7, 50 mg Beta-Carotin/kg Milchaus- in fester Form, durch Fermen- tauschfuttermittel empfohlen. tierung oder chemische Syn- In der Gebrauchsanweisung für den these gewonnen. Zusatzstoff und die Vormischung sind Bei der Fermentierung ver- die Lager- und Stabilitätsbedingungen wendete Stämme: Blakeslea anzugeben. trispora Thaxter slant XCPA Sicherheitshinweis: beim Umgang mit 07-05-1 (CGMCC(1) 7.44) dem Wirkstoff ist ein Atemschutz zu und XCPA 07-05-2 (CGMCC tragen. 7.45). Reinheitskriterien: – (Assay) mindestens 96 % der Gesamtfarbstoffe (Trockenmasse) ausge- drückt als Beta-Carotin. – Andere Carotinoide als Beta-Carotin ≤ 3 % der Gesamtfarbstoffe. Analysemethode: Zur Bestimmung von Beta- Carotin im Futtermittelzusatz- stoff: spektralphotometrisches Verfahren auf der Grundlage des Europäischen Arzneibu-
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Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ches (Ph. Eur. monograph 1069) 15. Bestimmung von Beta-Carotin in Vormischungen und Fut- termitteln: Umkehrphasen- Hochleistungsflüssigkeits- chromatografie (RP-HPLC) in Verbindung mit einem UV-Detektor. E 670 3 a Vitamin D2 – Ferkel 10000 IE Nur in Milchaustauschfuttermitteln. Kälber Gleichzeitige Verabreichung von Vitamin D3 unzulässig Rinder 4000 IE Gleichzeitige Verabreichung von Schafe Vitamin D3 unzulässig Tiere der Pferde- gattung Sonstige Tierarten 2000 IE Gleichzeitige Verabreichung von oder Tierkategorien, Vitamin D3 unzulässig ausser Geflügel und Fische 3a671 3 a «Chole- Cholecalciferol Schweine 2000 IE Vitamin D3 darf in Verkehr gebracht calciferol» 0.05 mg und als Zusatzstoff in Form einer
15 Die Ph. Eur. kann in Deutsch und Französisch unter www.bundespublikationen.admin.ch oder beim Bundesamt für Bauten und Logistik, Vertrieb Publikatio- nen, 3003 Bern, bezogen werden.
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Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 oder «Vita- Charakterisierung des Wirk- Milchaustausch- 10000 IE Zubereitung verwendet werden. min D3» stoffs: Futtermittel für 0.25 mg Der Zusatzstoff ist Futtermitteln als Cholecalciferol Ferkel Vormischung beizugeben. C27H44O In der Gebrauchsanweisung für den CAS-Nummer: 67-97-0 Rinder 4000 IE Zusatzstoff und die Vormischungen Cholecalciferol, fest und 0.1 mg sind die Lager- und die Stabilitätsbe- harzförmig, hergestellt durch dingungen anzugeben. Milchaustausch- 10000 IE chemische Synthese Futtermittel für 0.25 mg Höchstgehalt der Kombination Reinheitskriterien: Kälber 25-Hydroxycholecalciferol/Cholecalcif erol je kg Alleinfuttermittel: Mindestens 80 % (Cholecal- Schafe 4000 IE – ≤ 0,125 mg (1) (entspricht 5000 IE ciferol und Prächolecalciferol) 0.1 mg Vitamin D3) für Masthühner und und höchstens 7 % Tachysterol Masthühner 5000 IE Masttruthühner,
0.125 mg – ≤ 0,080 mg für sonstiges Geflügel,
– ≤ 0,050 mg für Schweine. Truthühner 5000 IE
0.125 mg Die gleichzeitige Verabreichung von
Vitamin D2 ist unzulässig. Sonstiges Geflügel 3200 IE
0.080 mg Für Anwender des Zusatzstoffs und der
Vormischungen müssen Futtermittelun- Equiden 4000 IE ternehmer operative Verfahren und
0.1 mg organisatorische Massnahmen festle-
Fische 3000 IE gen, um der sehr gefährlichen Wirkung
0.075 mg von Vitamin D3 beim Einatmen zu
begegnen. Können die Risiken auf- Andere Tierarten 2000 IE grund dieser sehr gefährlichen Wirkung
0.05 mg mit solchen Verfahren und Massnah-
men nicht ausgeräumt oder auf ein
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Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Mindestmass reduziert werden, so ist bei der Handhabung von Zusatzstoff und Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, ein- schliesslich Atemschutz. 3a670a 3 a 25-Hydroxy- Zusammensetzung des Zusatz- Masthühner 0,100 mg 1. Der Zusatzstoff wird Futtermitteln cholecal- stoffs: Sonstiges Geflügel 0,080 mg als Vormischung beigegeben. ciferol Stabilisierte Form von 2. Höchstgehalt der Kombination 25-Hydroxycholecalciferol Masttruthühner 0,100 mg 25-Hydroxycholecalciferol/ Vita- Charakterisierung des Wirk- Schweine 0,050 mg min D3 (Cholecalciferol) je kg Al- stoffs: leinfuttermittel 25-Hydroxycholecalciferol, – ≤ 0,125 mg (5000 IE Vitamin C27H44O2.H2O, CAS- D3) für Masthühner und Mast- Nummer: 63283-36-3 truthühner; Reinheitsanforderungen: – ≤ 0,080 mg für sonstiges Geflü- 25-Hydroxycholecalciferol gel; > 94 % – ≤ 0,050 mg für Schweine. Sonstige verwandte Sterole 3. Gleichzeitige Verabreichung von jeweils < 1 % Vitamin D2 unzulässig
4. Ethoxyquingehalt ist auf dem
Analysemethode: Etikett anzugeben. Bestimmung von 25-Hydroxycholecalciferol: 5. Sicherheit: Es ist Atemschutz zu Hochleistungsflüssig- tragen. chromatographie mit Massen- spektrometrie-Kopplung (HPLC-MS)
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Kenn- Kate- Funk- Futtermittel- Chemische Bezeichnung, Beschrei- Tierart oder Tierkategorie Höchstalter Höchstge- Sonstige Bestimmungen nummer gorie tions- zusatzstoff bung Tg.=Tage halt pro kg gruppe Mt.= Monate Alleinfutter- mittel mit 12 % Feuchtig- keitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Bestimmung von Vitamin D3 in Alleinfuttermittel: Reverse-Phase-HPLC mit UV-Detektion bei 265 nm [EN 12821:2000] – Alle Stoffe der Gruppe, Alle – Alle Futtermittel ausgenommen Vitamin A und Vitamin D
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Ziff. 3.2
3.2 Funktionsgruppe: b) Verbindungen von Spurenelementen
Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 3b101 3 b E1 Eisen(II)-carbonat (Siderit) Aus Erz gewonnenes siderithalti- Schafe: 500 (insge- Für alle Tierarten ausgenommen Eisen – Fe ges Pulver mit einem Mindestge- samt) Ferkel, Kälber, Hühner bis halt von 70 % FeCO3 und 39 % Rinder und Geflügel: 14 Tage und Truthühner bis Gesamteisen 450 (insgesamt) 28 Tage. Charakterisierung des Wirkstoffs: Heimtiere: 600 Bei der Berechnung des Gesamt- Chemische Formel: FeCO3 (insgesamt) eisengehalts im Futtermittel wird CAS-Nr.: 563-71-3 die Menge an inertem Eisen Sonstige Arten: 750 nicht berücksichtigt. (insgesamt) Eisen(II)-carbonat darf als Zusatzstoff in Form einer Zube- reitung in Verkehr gebracht und verwendet werden. Der Zusatzstoff wird Futtermit- teln als Vormischung beigege- ben. Für Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operati- ve Verfahren und angemessene organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken durch Einatmen und durch Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung zu verwenden. In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und von diesen enthaltenden Vormischungen ist Folgendes anzugeben: ‚Wegen seiner begrenzten Bioverfügbar- keit sollte Eisen(II)-carbonat nicht als Eisenquelle für Jungtie- re verwendet werden. 3b102 Eisen(III)-chlorid- Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat, Schafe: 500 (insge- Bei der Berechnung des Gesamt- Hexahydrat als Pulver mit einem Eisengehalt samt) eisengehalts im Futtermittel wird von mindestens 19 %. Rinder und Geflügel: die Menge an inertem Eisen Charakterisierung des Wirkstoffs: 450 (insgesamt) nicht berücksichtigt. Chemische Formel: FeCl3 · 6H2O Ferkel bis zu Sicherheitsmassnahmen: siehe CAS-NR.: 10025-77-1 1 Woche vor dem unter 3b101. 3b103 Eisen(II)-sulfat-Monohydrat Eisen(II)-sulfat-Monohydrat in Absetzen: 3b102: Der Zusatzstoff wird Pulver- oder Granulatform, mit 250 mg/Tag (insge- Futtermitteln als flüssige Vormi- einem Eisengehalt von mindes- samt) schung beigegeben. Charakterisierung des Wirkstoffs: (insgesamt) 3b107 et 3b108: Chemische Formel: FeSO4 · H2O Sonstige Arten: 750 – darf als Zusatzstoff in Form (insgesamt) einer Zubereitung in Verkehr CAS-Nr.: 17375-41-6 gebracht und verwendet wer- 3b104 Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat, als den. Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 18 %.
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 Charakterisierung des Wirkstoffs: – Diesen Zusatzstoff den Chemische Formel: Futtermitteln als Vormi- CAS-Nr.: 7782-63-0 3b105 Eisen(II)-fumarat Eisen(II)-fumarat, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindes- tens 30 %. Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: C4H2FeO4 CAS-Nr.: 141-01-5 Hydrat bei dem das Eisen und die aus Sojaprotein gewonnenen Amino- säuren durch koordinative kova- lente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 9 %. Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhyd- rolysat. Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da. Hydrolysatchelat lat als Pulver mit einem Eisen- gehalt von mindestens 10 %.
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 Mindestens 50 % chelatisiertes Eisen. Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhyd- rolysat. 3b108 Eisen(II) Glycinchelat- Eisen(II)-Glycinchelat-Hydrat als Hydrat Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 15 %. Feuchtigkeit: höchstens 10 %. Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: x = Anion von Glycin. 3b110 Eisendextran 10 % Kolloide wässrige Lösung von Saugferkel: 200 Sicherheitsmassnahmen siehe Eisendextran mit 25 % Eisen- mg/Tag einmalig in unter 3b101 dextran (10 % Gesamteisen, der ersten Lebenswo- Angaben in der Gebrauchsan-
15 % Dextran), 1,5 % Natrium- che und 300 mg/Tag weisung:
chlorid, 0,4 % Phenol und einmalig in der 73,1 % Wasser zweiten Lebenswo- – «Der Zusatzstoff darf nur che einzeln direkt über Ergän- Charakterisierung des Wirkstoffs: zungsfuttermittel verfüttert Eisendextran werden.» Chemische Formel: – «Der Zusatzstoff darf nicht (C6H10O5)n · [Fe(OH)3]m an Ferkel mit einem Mangel IUPAC-Bezeichnung: Eisen(III)- an Vitamin E und/oder Selen hydroxid-Dextran- (α,3-α1,6 verabreicht werden.» Glucan)-Komplex
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 CAS Nr.: 9004-66-4 – «In den ersten beiden Le- benswochen, in denen Eisen- dextran 10 % verabreicht wird, sollten gleichzeitig kei- ne anderen Eisenverbindun- gen verwendet werden.» 3b201 3 b E2 Kaliumjodid und Kalzi- Kl Tiere der Pferdegat- 3b201 und 3b202: Jod – I umstearat als Pulver mit tung: 4 (insgesamt) – Der Zusatzstoff wird Misch- einem Mindestgehalt von Der Milchgewinnung futtermitteln als Vormi-
69 % Jod. dienende Wieder- schung beigegeben.
CAS-Nummer: 7681-11-0 käuer und Lege- – Kaliumjodid und Kalziumjo- hennen: 5 (insgesamt) dat, wasserfrei, dürfen in 3b202 Kalziumjodat, wasserfrei als Ca(IO3)2 Verkehr gebracht und als Zu- Pulver mit einem Mindest- Fisch: 20 (insgesamt) satzstoffe in Form einer Zu- gehalt von 63,5 % Jod. Sonstige Tierarten bereitung verwendet werden.
10 (insgesamt) – Schutzmassnahmen sind
Zubereitung aus Kalziumjo- gemäss nationalen Vorschrif- dat, wasserfrei mit einem ten zur Umsetzung von Jodgehalt von 1–10 % Rechtsvorschriften über Ge- sundheit und Sicherheit am Überzugmittel und Disper- Arbeitsplatz zu nehmen. zu giermittel (Polyoxyethylen ergreifen. (20), Sorbitanmonolaurat – Der empfohlene Höchstgeh- (E432), Glycerin- alt an Gesamtjod im Allein- Polyethylenglycolricinoleat futtermittel beträgt für: (E484), Polyethylenglycol – Tiere der Pferdegattung 3 Einzelfuttermittel (Kalzium- – Katzen 5 mg/kg, Magnesium- Karbonat,
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 Maisspindeln) als Granulie- – der Milchgewinnung die- rungshilfsmittel. Partikel < nende Wiederkäuer CAS-Nummer: 7789-80-2 – Legehennen 3 mg/kg. 3b301 3 b Kobalt – Kobalt(II)acetat-Tetrahydrat Co(CH3COO)2 ∙ 4H2O Für alle Kobalt- Nur für Wiederkäuer mit voll Co als Kristalle/Granulat, mit CAS-Nummer: 6147-53-1 Zulassungen (3b801, entwickeltem Pansen, Tiere der einem Mindestgehalt von 3b802, 3b803, 3b804, Pferdegattung, Hasentiere,
23 % Kobalt 3b805): Nagetiere, herbivore Reptilien
Partikel < 50 μm: unter 1 % 1 (insgesamt) und Zoosäuger 3b302 Kobalt(II)carbonat als CoCO3 Der Zusatzstoff wird Futtermit- Pulver, mit einem Mindest- teln als Vormischung beigege- CAS-Nummer: 513-79-1 ben. gehalt von 46 % Cobalt. Co(OH)2 Schutzmassnahmen sind nach Kobaltcarbonat mindestens
75 %, CAS-Nummer: 21041-93-0 nationalen Vorschriften über
Gesundheit und Sicherheit am Kobalthydroxid: 3 %–15 %, Arbeitsplatz zu ergreifen. Bei Wasser: höchstens 6 % der Handhabung sind Hände, Atemwege und Augen zu schüt- Partikel < 11 μm: unter zen. 90 % Obligatorischer Hinweis auf der 3b303 Kobalt(II)carbonat- 2CoCO3 ∙ 3Co(OH)2 ∙ H2O Kennzeichnung des Zusatzstoffs hydroxid(2:3)-Monohydrat CAS-Nummer: 51839-24-8 und der Vormischung: Kobalt(II)carbonat- – «Es wird empfohlen, den hydroxid(2:3)- Monohydrat- Zusatz von Cobalt auf Pulver mit einem Mindest- 0,3 mg/kg Alleinfuttermittel gehalt von 50 % Kobalt zu beschränken. In diesem Partikel < 50 μm: unter Zusammenhang sollte das
98 % Risiko eines Cobaltmangels
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 3b304 Gecoatetes Kobalt(II)carbo- 2CoCO3 ∙ 3Co(OH)2 ∙ H2O aufgrund der örtlichen Gege- nathydroxid (2:3)-Mono- benheiten und der spezifi- CAS-Nummer: 51839-24-8 schen Zusammensetzung des hydrat Futters berücksichtigt wer- Gecoatetes Kobalt(II)carbo- den.» nathydroxid (2:3)-Mono- hydrat-Granulat mit einem Obligatorischer Hinweis auf der Cobaltgehalt von 1 %–5 % Kennzeichnung der Zusatzstoffe und Vormischungen mit 3b302, 3,0 %) und Dispergiermittel – «Futter mit diesem Zusatz- (Polyoxyethylen, Sorbitan- stoff nur in staubfreier Form monolaurat, Glycerin- anbieten.» Polyethylenglyvolricinoleat, Polyethylenglycol 300, Sorbitol und Maltodextrin) Partikel < 50 μm: unter 1 % tahydrat mit einem Mindest- CAS-Nummer: 10026-24-1 gehalt von 20 % Kobalt Partikel < 50 μm: unter 95 % 3 b E4 Kupferacetat Kupfer-(II)- Cu(CH1COO)2 ∙ H2O Schweine Folgende Erklärungen sind auf Kupfer – acetat, Monohydrat – Ferkel bis zu dem Etikett und in den Begleit- Cu Basisches Kupfer-(II)- CuCO3 ∙ Cu(OH)2 ∙ H2O 12 Wochen: 170 papieren anzubringen: carbonat, Monohydrat (insgesamt) * Bei Rindern nach Beginn des – sonstige Schweine Wiederkäueralters: Sofern Kupfer-(II)-chlorid, CuCl2 ∙ 2H2O 25 (insgesamt) der Kupfergehalt in Futter- Dihydrat mitteln weniger als 20 mg/kg Kupfer-(II)-oxid CuO beträgt: «Der Kupfergehalt
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 Kupfer-(II)-sulfat, Mono- CuSO4 ∙ H2O Rinder* dieses Futtermittels kann bei hydrat – Milchaustausch- Rindern, die auf Weiden mit futtermittel und hohem Molybdän- oder Kupfer-(II)-sulfat, Pen- CuSO4 ∙ 5H2O Schwefelgehalt gehalten tahydrat sonstige Allein- futtermittel für werden, zu Kupfermangel 3b409 Dikupferchloridtrihydroxid Cu2(OH)3Cl Rinder vor dem führen». Wiederkäueralter ** Bei Schafen: Sofern der Aminosäuren-Kupferchelat, Cu(x)1–3 ∙ nH2O Gehalt an Kupfer in Futter- Hydrat 15 (insgesamt) (x = Anion von Aminosäuren aus – sonstige Rinder mitteln 10 mg/kg übersteigt: hydrolisiertem Sojaprotein) 35 (insgesamt) «Der Kupfergehalt dieses Molekulargewicht höchstens Futtermittels kann bei be-
1500 Schafe** 15 (insge- stimmten Schafrassen zu
samt) Vergiftungen führen». Glycin-Kupferchelat-Hydrat Cu (x)1–3 ∙ nH2O Fische 25 (insgesamt) Zusätzliche Bedingungen für den (x = Anion des synthetischen Zusatzstoff 4b4.10: Glycins) Schalentiere 50 (insgesamt) – Der Zusatzstoff wird Futter- 3b4.10 Kupferchelat des Hydro- Kupferchelat des Hydroxyana- sonstige Tierarten 25 mitteln als Vormischung bei- xyanalogs von Methionin logs von Methionin mit einem gegeben. (insgesamt) – Hinweise zur Anwendersi- Gehalt von 18 % Kupfer und 79,5-81 % (2-Hydroxy-4- cherheit: Atemschutz, methylthio) buttersäure Mineral- Schutzbrille und Handschuhe öl: ≤ 1 % bei der Handhabung. CAS-Nr.: 292140-30-8
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 3b411 Kupfer-Bilysinat Pulver oder Granulat mit einem Der Zusatzstoff wird Futtermit- Gehalt an Kupfer von ≥ 14,5 % teln als Vormischung beigege- und Lysin von ≥ 84,0 %. ben. Charakterisierung des Wirkstoffs: Zur Sicherheit der Anwender: Kupferchelat von L-lysinat-HCl Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Hand- Chemische Formel: habung. In die Kennzeichnung sind CAS-Nr.: 53383-24-7 folgende Angaben aufzunehmen: – Für Futtermittel für Schafe, falls der Kupfergehalt des Futtermittels 10 mg/kg über- steigt: «Der Kupfergehalt dieses Futtermittels kann bei bestimmten Schafrassen zu Vergiftungen führen». – Für Futtermittel für Rinder nach Erreichen des Wieder- käueralters, falls der Kupfer- gehalt des Futtermittels we- niger als 20 mg/kg beträgt: «Der Kupfergehalt dieses Futtermittels kann bei Rin- dern, die auf Weiden mit ho- hem Molybdän- oder Schwe- felgehalt gehalten werden, zu Kupfermangel führen». – «Der Lysingehalt des Zusatz- stoffes sollte bei der Formu- lierung von Futtermitteln be- rücksichtigt werden»
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 3b501 3 b E5 Mangan(II)- chlorid, Mangan(II)-chlorid, Tetrahydrat, Fische 100 (insge- Der Zusatzstoff wird Futtermit- Mangan – Tetrahydrat als Pulver mit einem Mindestge- samt) teln als Vormischung beigege- Mn halt von 27 % Mangan. Charakte- Andere Tierarten 150 ben. risierung des Wirkstoffs Man- (insgesamt) Mangan(II)-chlorid, Tetrahydrat, gan(II)-chlorid, Tetrahydrat darf als Zusatzstoff in Form Chemische Formel: MnCl2 · einer Zubereitung in Verkehr 4H2O gebracht und verwendet werden. CAS-Nr.: 13446-34-9 Die Futtermittelunternehmer 3b502 Mangan(II)- oxid Mangan(II)-oxid als Pulver mit müssen für die Verwender des einem Mindestgehalt von 60 % Zusatzstoffs und der Vormi- Mangan; Mindestgehalt von schungen operative Verfahren 77,5 % MnO und Höchstgehalt und geeignete organisatorische von 2 % MnO2. Massnahmen festlegen, um Charakterisierung des Wirkstoffs: Risiken beim Einatmen und bei Mangan(II)-oxid Haut- oder Augenkontakt zu verhüten, insbesondere wegen Chemische Formel: MnO des Gehalts an Schwermetallen, CAS-Nr: 1344-43-0 darunter Nickel. Wenn die Risiken durch diese Verfahren 3b503 Mangan(II)- sulfat, Mono- Mangan(II)-sulfat, Monohydrat, und Massnahmen nicht auf ein hydrat als Pulver mit einem Mindestge- vertretbares Mass reduziert halt von 95 % Mangan(II)-sulfat, werden können, sind Zusatzstoff Monohydrat, und von 31 % und Vormischungen mit geeig- Mangan. neter persönlicher Schutzausrüs- Charakterisierung des Wirkstoffs: tung zu verwenden. Mangan(II)-sulfat, Monohydrat Chemische Formel: CAS-Nr.: 10034-96-5
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 3b504 Aminosäuren- Mangan- Mangan-Aminosäurekomplex, chelat, Hydrat bei dem das Mangan und die aus Sojaprotein gewonnenen Amino- säuren durch koordinative kova- lente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Mindestge- halt von 8 % Mangan. Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: Mn(x)1–3 · nH2O, x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus mit Säure hydrolysiertem Sojaprotein; Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da. 3b505 Proteinhydrolysate- Proteinhydrolysate-Manganchelat Manganchelat als Pulver mit einem Mindestge- halt von 10 % Mangan. Mindes- tens 50 % chelatisiertes Mangan. Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: Mn(x)1–3 · rolysaten mit einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhyd- rolysat. 3b506 Glycin-Manganchelat- Glycin-Manganchelat, Hydrat, als Hydrat Pulver mit einem Mindestgehalt von 15 % Mangan. Feuchtigkeit: höchstens 10 %.
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: Mn(x)1-3 · 3b507 Dimanganchloridtrihydroxid Granulatpulver mit einem Min- destgehalt von 44 % Mangan und einem Höchstgehalt von 7 % Manganoxid. Charakterisierung des Wirkstoffs: Dimanganchloridtrihydroxid Chemische Formel: Mn2(OH)3Cl CAS-Nr.: 39438-40-9 3b5.10 Manganchelat des Hydro- Methionin mit einem Gehalt von Der Zusatzstoff wird Futtermit- xyanalogs von Methionin 15,5 %–17 % Mangan und 77 %– teln als Vormischung beigege-
78 % (2-Hydroxy-4-methylthio) ben.
buttersäure Hinweise zur Anwendersicher- Mineralöl: ≤ 1 heit: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe bei der Hand- habung. 3b601 3 b E6 Zinkacetat, Dihydrat Zn(CH3 ∙ COO)2 ∙ 2H2O Hunde und Katzen: – 3b602 Zink – Zn Zinc chlorid anhydrous ZnCl2 200 (insgesamt) – Salmoniden und 3b603 Zinkoxid ZnO Milchaustauschfut- – 3b604 Zinksulfat, Heptahydrat ZnSO4 ∙ 7H2O termittel für Kälber: Bleigehalt max. 600 mg/kg 3b605 Zinksulfat, Monohydrat ZnSO4 ∙ H2O 180 (insgesamt) –
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 3b606 Aminosäuren-Zinkchelat, Zn(x)1–3 ∙ nH2O Ferkel, Sauen, 3b606: Aminosäuren-Zinkchelat Hydrat (x = Anion von Aminosäuren aus Kaninchen und alle darf in Verkehr gebracht und als hydrolisiertem Sojaprotein), Fischarten ausser Zusatzstoff in Form einer Zube- Molekulargewicht höchstens Salmoniden: 150 reitung verwendet werden.
1500 (insgesamt) Der Zusatzstoff wird Futtermit-
3b607 Glycin-Zinkchelat-Hydrat Glycin-Zinkchelat-Hydrat als Andere Arten und teln als Vormischung beigege- solid Pulver, mit einem Mindestgehalt Kategorien: 120 ben. von 15 % Zink. (insgesamt) Für Anwender des Zusatzstoffs Feuchtigkeit: höchstens 10 % und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operati- Charakterisierung des Wirkstoffs ve Verfahren und angemessene Chemische Formel: Zn(x)1–3 · organisatorische Massnahmen nH2O, x = Anion von Glycin. festlegen, um Gefahren beim 3b608 Glycin-Zinkchelat-Hydrat Zn (x)1–3 ∙ nH2O Einatmen und bei Berührungen liquid mit der Haut oder den Augen zu (x = Anion des synthetischen verhüten. Wenn die Risiken mit Glycins) diesen Verfahren und Massnah- men nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormi- schungen mit geeigneter persön- licher Schutzausrüstung zu verwenden. 3b609 Zinkchloridhydroxid- Zn5(OH)8Cl2 · (H2O) Der Zusatzstoff wird Futtermit- Monohydrat teln als Vormischung beigege- 3b610 Zinkchelat des Hydroxyana- Zinkchelat des Hydroxyanalogs ben. logs von Methionin von Methionin mit einem Gehalt Hinweise zur Anwendersicher- von 17,5 %–18 % Zink und heit: Beim Umgang mit dem Zusatzstoff sind Atemschutz,
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8
81 % (2-Hydroxy-4-methylthio) Schutzbrille und Handschuhe zu
buttersäure tragen. Erdöl: ≤ 1 % Der Beitrag des Zusatzstoffs zur 3b611 Methionin- Zinkchelat (1:2) Pulver mit einem Mindestgehalt Versorgung mit Methionin über an 78 % DL- Methionin und die Nahrung sollte berücksichtigt einem Zinkgehalt zwischen werden. 17,5 % und 18,5 % Charakterisierung des Wirkstoffs Methionin-Zinkchelat: Zink- Methionin 1:2 (Zn(Met) 2) Chemische Formel: CAS-Nummer: 151214-86-7 3b613 Zinkbislysinat Pulver oder Granulat mit einem Der Zusatzstoff wird Futtermit- Mindestgehalt von 13,5 % Zink teln als Vormischung beigegeben. und einem Mindestgehalt von Zinkbislysinat darf in Verkehr 85,0 % Lysin. gebracht und als Zusatzstoff in Zink in Form von Zinkchelat von Form einer Zubereitung verwen- Bislysinat: mindestens 85 %. det werden. Charakterisierung des Wirkstoffs: Für Verwender des Zusatzstoffs Zinkchelat von Bislysinat-HCl und der Vormischungen in Futtermittelbetrieben müssen Chemische Formel: operative Verfahren und ange- 2H2O nahmen festgelegt werden, um CAS-Nr.: 23333-98-4 Gefahren beim Einatmen und bei Berührungen mit der Haut und den Augen zu vermeiden. Wenn
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 die Gefahren mit diesen Verfah- ren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, muss bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine geeignete persönliche Schutzaus- rüstung getragen werden.
3 b E7 Natriummolybdat Na2MoO4 ∙ 2H2O Alle Tierarten
Molybdän 2,5 (insgesamt) – Mo 3b8.10 3 b E8 Natriumselenit Na2SeO3 Alle Tierarten Selen – Se Sel-Plex Selen in organischer Form, 0,5 (insgesamt) Betrifft: Selen in organischer Form hauptsächlich Selenmethionin – 3b8.10, 3b8.11, 3b8.12, aus Saccharomyces cerevi- (63 %), und Selenverbindungen 3b813, 3b814, 3b815 siae CNCM I-3060 (inakti- mit niedrigem Molekulargewicht (34–36 %) mit einem Gehalt von 1. Der Zusatzstoff wird Futter- vierte Selenhefe) mitteln als Vormischung bei- gegeben. (97–99 % Selen in organischer Form) 2. Zur Sicherheit der Anwen- der: Atemschutz, Schutzbrille Analysemethode16: und Handschuhe während der Zeeman-Graphitrohrofen- Handhabung. Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) oder Hydrid-AAS
16 Ausführliche Informationen zu den Analysemethoden sind auf der Homepage des gemeinschaftlichen Referenzlabors unter www.irmm.jrc.be/html/crlfaa/ abrufbar.
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 3b8.11 Alkosel R397 Charakterisierung des Wirkstoffs: 3. Maximale Supplementierung Selenmethionin aus Sac- Selen in organischer Form, mit organischem Selen: charomyces cerevisiae hauptsächlich Selenmethionin 0,20 mg Se/kg Alleinfutter- NCYC R397 (inaktivierte (63 %) Inhalt von 2000–3500 mg mittel mit einem Feuchtig- Selenhefe) Se/kg (97–99 % Selen in organi- keitsgehalt von 12 %. scher Form) Analysemethode: Zeeman-Graphitrohrofen- Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) oder Hydrid-AAS 3b8.12 Selsaf Charakterisierung des Zusatz- Selenmethionin aus Saccha- stoffs: romyces cerevisiae Selen in organischer Form, CNCM I-3399 hauptsächlich Selenmethionin (63 %) Inhalt von 2000– (inaktivierte Selenhefe) 2400 mg Se/kg (97–99 % Selen in organischer Form) Charakterisierung des Wirkstoffs: Selenmethionin aus Saccharomy- ces cerevisiae CNCM I-3399 (inaktivierte Selenhefe) Analysemethode: Zeeman-Graphitrohrofen- Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) oder Hydrid-AAS
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 3b813 Selemax 1000/2000 Zubereitung aus Selen in organi- Plexomin Se 2300 scher Form: Selenomethionin Selengehalt: 1000 bis 2650 mg Selen in organischer Form > 98 % des enthaltenen Selens Selenomethionin > 70 % des enthaltenen Selens Charakterisierung des Wirkstoffs Selenomethionin aus Saccharo- myces cerevisiae NCYC R646 3b814 Selisseo Feste und flüssige Zubereitung Hydroxy-Analog von von Hydroxy-Analog von Selen- Selenmethionin methionin Selengehalt: 18 000–24 000 mg Organisches Selen > 99 % des Gesamtgehalts an Se Hydroxy-Analog von Selenme- thionin > 98 % des Gesamtge- halts an Se Feste Zubereitung: 5 % Hydroxy- Analog von Selenmethionin und
95 % Trägerstoff
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 Flüssige Zubereitung: 5 % Hydroxy-Analog von Selenme- thionin und 95 % destilliertes Wasser Charakterisierung des Wirkstoffs: Organisches Selen aus Hydroxy- Analog von Selenmethionin (R,S-2-Hydroxy-4- methylselenbutansäure) Chemische Formel: C5H10O3Se CAS-Nr: 873660-49-2 3b815 L-Selenomethionin Feste Zubereitung aus Excential L-Selenmethionin mit einem Selmet Charakterisierung des Wirkstoffs: Organisches Selen in Form von L-Selenmethionin (2-Amino-4- methylselanyl-butansäure) aus chemischer Synthese. Chemische Formel: C5H11NO2Se CAS-Nr.: 3211-76-5 Kristallines Pulver mit L-Selenmethionin >
97 % und Selen > 39 %
3b816 DL-Selenmethionin Feste Zubereitung aus DL- Der Zusatzstoff wird Futtermit- Selenmethionin mit einem teln als Vormischung beigege- Selengehalt von 1800 mg/kg bis ben. Hinweise zur Anwendersicher-
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 Charakterisierung des Wirkstoffs: heit: Bei der Handhabung sind Organisches Selen in Form von Atemschutz, Schutzbrille und DL-Selenmethionin ((RS2)-2- Handschuhe zu tragen. Amino-4- methylselanyl- Technologische Zusatzstoffe butansäure) aus chemischer oder Einzelfuttermittel, die in Synthese der Zusatzstoffzubereitung Chemische Formel: C5H11NO2Se enthalten sind, gewährleisten ein Staubbildungspotenzial < 0,2 mg CAS-Nr: 2578-28-1 Selen/m3 Luft. Pulver mit mindestens 97 % In der Gebrauchsanweisung für DL-Selenmethioni den Zusatzstoff und die Vormi- schungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzuge- ben. Wenn die Zubereitung einen technologischen Zusatzstoff oder Einzelfuttermittel enthält, für die ein Höchstgehalt festgelegt ist oder die anderen Beschränkun- gen unterliegen, so stellt der Hersteller des Futtermittelzu- satzstoffs diese Informationen den Kunden zur Verfügung. Maximale Supplementierung mit Selen in organischer Form: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %
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Kenn- Kate- Funktions- Element Futtermittelzusatzstoff Chemische Bezeichnung Höchstgehalt des Elemen- Sonstige Bestimmungen nummer gorie gruppe tes in mg/kg des Alleinfut- termittels mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt 1 2 3 4 5 6 7 8 3b817 Selenomethionin aus Sac- Zubereitung aus organischem Der Zusatzstoff wird Futtermit- charomyces cerevisiae Selen: Selengehalt: 2000 bis 2400 teln als Vormischung beigege- (inaktivierte Selenhefe) Organisches Selen > 98 % des Hinweise zur Anwendersicher- insgesamt enthaltenen Selens heit: Bei der Handhabung sind Selenomethionin > 70 % des Atemschutz, Schutzbrille und insgesamt enthaltenen Selens Handschuhe zu tragen. Charakterisierung des Wirkstoffs: Technologische Zusatzstoffe Selenomethionin aus Saccharo- oder Einzelfuttermittel, die in myces cerevisiae NCYC R645 der Zusatzstoffzubereitung enthalten sind, gewährleisten ein Chemische Formel: C5H11NO2Se Staubbildungspotenzial < 0,2 mg Selen/m3 Luft. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormi- schungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzuge- ben. Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %.
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Ziff. 3.3
3.3 Funktionsgruppe: c) Aminosäuren, deren Salze und Analoge
Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3c301 3 c DL-Methionin, Methionin: min. 99 % Alle DL-Methionin (technisch rein) kann technisch rein IUPAC-Bezeichnung: 2-Amino-4- auch in Trinkwasser verwendet (methylthio)buttersäure werden. CAS-Nr.: 59-51-8 Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs C5H11NO2S und der Vormischungen: «Falls der Zusatzstoff über das Trinkwasser verabreicht wird, ist ein Protein- überschuss zu vermeiden.» 3c302 3 c Natrium-DL- DL-Methioningehalt: mindestens 40 % DL-Methionin (technisch rein) kann (3.1.4) Methionin, Natrium: mindestens 6,2 % auch in Trinkwasser verwendet flüssig Wasser: höchstens 53,8 % werden. DL-Methionin-Natrium-Konzentrat, Obligatorischer Hinweis auf der flüssig, technisch rein Kennzeichnung des Zusatzstoffs Charakterisierung des Wirkstoffs: und der Vormischungen: «Falls der IUPAC-Bezeichnung: Natriumsalz der Zusatzstoff über das Trinkwasser 2-Amino- 4-(methylthio)buttersäure verabreicht wird, ist ein Protein- CAS-Nummer: 41863-30-3 überschuss zu vermeiden.» Chemische Formel: (C5H11NO2S)Na
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3c303 3 c DL-Methionin, Zubereitung mit DL-Methionin: Wieder- (3.1.5) geschützt DL-Methionin mindestens 74 % käuer durch Copo- Stearinsäure: höchstens 19 % lymer Vinylpy- Copolymer-poly(2-vinylpyridin)co- ridin/ Styrol styrol: höchstens 3 % Ethylcellulose und Natriumstearat: höchstens 0,5 % Charakterisierung des Wirkstoffs: IUPAC-Bezeichnung: 2-Amino-4- (methylthio)buttersäure CAS-Nummer: 59-51-8 Chemische Formel: C5H11NO2S 3c304 3 c DL-Methionin, Zubereitung mit: Wieder- - - geschützt DL-Methionin: mindestens 85 % käuer durch Ethylcel- Ethylcellulose: höchstens 4 % lulose Stärke: höchstens 8 % Natriumaluminiumsilicat: höchstens 1,5 % Natriumstearat: höchstens 1 % Wasser: höchstens 2 % Charakterisierung des Wirkstoffs IUPAC-Bezeichnung: 2-Amino-4- (methylthio)buttersäure CAS-Nr.: 59-51-8 Chemische Formel: C5H11NO2S
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3c305 3 c L-Methionin L-Methionin mit einer Reinheit von Alle L-Methionin kann auch in Trink- mindestens 98,5 % wasser verwendet werden. Charakterisierung des Wirkstoffs: Obligatorischer Hinweis auf der Durch Fermentierung mit Esche-richia Kennzeichnung des Zusatzstoffs coli (KCCM 11252P und KCCM und der Vormischungen: 11340P) hergestelltes L-Methionin «Falls der Zusatzstoff über das ((2S)-2-Amino-4-(methylthio)- Trinkwasser verabreicht wird, ist Buttersäure). ein Proteinüberschuss zu vermei- Chemische Formel: C5H11NO2S den.» CAS-Nr: 63-68-3 Bei einer freiwilligen Angabe des Zusatzstoffs auf der Kennzeichnung der Einzelfuttermittel und Mischfut- termittel, Folgendes hinzufügen: – Name und Kennnummer des Zusatzstoffs – zugesetzte Menge des Zusatz- stoffs. 3c306 3 c DL-Methionyl- Chemisch synthetisiertes, kristallines Fische und Auf der Etikettierung ist der Feuch- DL-Methionin Pulver mit einem Mindestgehalt von Krebstiere tigkeitsgehalt anzugeben. 93 % DL-Methionyl-DL-Methionin, einem Höchstgehalt von 3 % DL-Methionin und einem Höchstgehalt von 3 % Natriumsulfat (in der Trockensubstanz) Charakterisierung des Wirkstoffs DL-Methionyl-DL-Methionin (2-[(2- Amino-4-methylsulfan-
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 ylbutanoyl)amino]-4-methyl- sulfanylbuttersäure) Chemische Formel: C10H20N2O3S2 CAS-Nr: 52715-93-2 3c307 3 c Hydroxyana- Hydroxyanalog von Methionin: Alle Hinweise zur Anwendersicherheit: (3.1.6) log von Me- Methionin: mindestens 88 % Atemschutz, Schutzbrille und thionin Wasser: höchstens 12 % Handschuhe während der Handha- Charakterisierung des Wirkstoffs bung tragen. IUPAC-Bezeichnung: 2-Hydroxy-4- Das Hydroxyanalog von Methionin (methylthio)buttersäure kann auch in Trinkwasser verwen- CAS-Nr: 583-91-5 det werden. Chemische Formel: C5H10O3S Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: – «Falls der Zusatzstoff über das Trinkwasser verabreicht wird, ist ein Proteinüberschuss zu vermeiden.» Gegebenenfalls Hinweis auf der Kennzeichnung von Futtermittel- Ausgangserzeugnissen und Misch- futtermitteln in der Liste der Zu- satzstoffe: – Bezeichnung des Zusatzstoffs – Menge des zugesetzten Hydro- xyanalogs von Methionin
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3c308 3 c Calciumsalz Hydroxyanalog von Methionin: Alle Hinweise zur Anwendersicherheit: (3.1.7) des Hydro- Methionin: mindestens 84 % Atemschutz, Schutzbrille und xyanalogs von Calcium: mindestens 11,7 % Handschuhe während der Handha- Methionin Wasser: höchstens 1 % bung tragen. Charakterisierung des Wirkstoffs Obligatorischer Hinweis auf der IUPAC-Bezeichnung: 2-Hydroxy-4- Kennzeichnung des Zusatzstoffs (methylthio)buttersäure, Calciumsalz und der Vormischungen: CAS-Nr.: 4857-44-7 – Gehalt an Hydroxyanalog von Methionin Chemische Formel: (C5H9O3S)2Ca Gegebenenfalls Hinweis auf der Kennzeichnung von Einzelfutter- mitteln und Mischfuttermitteln in der Liste der Zusatzstoffe: – Bezeichnung des Zusatzstoffs – Menge des zugesetzten Hydro- xyanalogs von Methionin 3c309 3 c Isopropylester Zubereitung aus dem Isopropylester Alle : Obligatorischer Hinweis auf der (3.1.8) des Hydro- des Hydroxyanalogs von Methionin: Kennzeichnung des Zusatzstoffs xyanalogs von Methionin: mindestens 95 % und der Vormischungen: Methionin Wasser: höchstens 0,5 % – Gehalt an Hydroxyanalog von Charakterisierung des Wirkstoffs Methionin IUPAC-Bezeichnung: Isopropylester Gegebenenfalls Hinweis auf der von 2- Hydroxy-4- Kennzeichnung von Einzelfutter- (methylthio)buttersäure mitteln und Mischfuttermitteln in CAS-Nr: 57296-04-5 der Liste der Zusatzstoffe: – Bezeichnung des Zusatzstoffs Chemische Formel: C8H16O3S – Menge des zugesetzten Hydro- xyanalogs von Methionin
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9
3.2.2 3 c L-Lysin- Basisches L-Lysin-Konzentrat, flüssig, Alle
Konzentrat, aus der Fermentation von Saccharose, flüssig Melasse, Stärkeprodukten und ihren Hydrolysaten NH2-(CH2)4-CH(NH2)-COOH
3.2.3 3 c L-Lysin- L-Lysin-Monohydrochlorid, technisch Alle
Monohyd- rein rochlorid NH2-(CH2)4-CH(NH2)-COOH · HCI (L-Lysin-HCl) 3c323 3 c L-Lysin-Sulfat Granulat mit einem Mindestgehalt von Alle 10 000 In der Kennzeichnung des Zusatz-
55 % L-Lysin und einem Höchstgehalt stoffs ist der Gehalt von L-Lysin
von anzugeben. – 4 % Feuchtigkeit und L-Lysin-Sulfat darf in Verkehr – 22 % Sulfat. gebracht und als Zusatzstoff in Charakterisierung des Wirkstoffs: Form einer Zubereitung verwendet durch Fermentation mit Esche-richia werden. coli (CGMCC 3705) hergestelltes Die Futtermittelunternehmer L-Lysin-Sulfat müssen für die Anwender des Chemische Formel: C12H28N4O4 · Zusatzstoffs und der Vormischun- H2SO4/[NH2-(CH2)4-CH(NH2)- gen operative Verfahren und COOH]2SO4 organisatorische Massnahmen CAS-Nr: 60343-69-3 festlegen, um Risiken durch Einat- men zu vermeiden.
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3.2.4 3 c L-Lysin- L-Lysin-Monohydrochlorid-Konzentrat, Alle Obligatorische Deklaration: Monohydro- flüssig, aus der Fermentation von – Wasser chlorid- Saccharose, Melasse, Stärkeprodukte – L-Lysin Konzentrat, und ihren Hydrolysaten flüssig (L- NH2-(CH2)4-CH(NH2)-COOH · HCl Lysin-HCl, flüssig) 3.2.5 3 c L-Lysin-Sulfat L-Lysin-Sulfat und seine Nebenproduk- Alle Obligatorische Deklaration: und seine te aus der Fermentation von Zucker- – Wasser Nebenprodukte sirup, Melasse, Getreide, Stärkeproduk- – L-Lysin aus der Fer- ten und ihren Hydrolysaten mit Coryne- mentation bacterium glutamicum [NH2-(CH2)4- 3c391 3 c L-Cystin Durch Hydrolyse natürlichen Keratins Alle Zur Sicherheit der Anwender: Bei aus Geflügelfedern gewonnenes kristal- der Handhabung sollten Atem- lines Pulver mit einem Mindestgehalt an schutz, Schutzbrille und Handschu- L-Cystin von 98,5 % he getragen werden. Charakterisierung des Wirkstoffs In der Gebrauchsanweisung für den IUPAC-Bezeichnung: (2R)-2-Amino-3- Zusatzstoff und die Vormischungen [(2R)-2-amino-3-hydroxy-3- oxopropyl] ist Folgendes anzugeben: disulfanyl-propionsäure – Verarbeitungsstabilität und CAS-Nr: 56-89-3 Lagerbedingungen. – Supplementierung mit L- Cystin Chemische Formel: C6H12N2O4S2 entsprechend dem Bedarf der Zieltierart an schwefelhaltigen Aminosäuren und dem Gehalt an sonstigen schwefelhaltigen Aminosäuren in der Futterration.
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3c401 3 c L-Tyrosin Durch Hydrolyse von Keratin aus Alle Zur Sicherheit der Anwender: Geflügelfedern gewonnenes Pulver mit Atemschutz, Schutzbrille und einem Mindestgehalt an L-Tyrosin von Handschuhe während der Handha-
95 % bung.
Charakterisierung des Wirkstoffs Die Anweisungen für den Gebrauch IUPAC-Bezeichnung: (2S)-2-Amino- 3- müssen die folgende Empfehlung (4-hydroxyphenyl)propansäure enthalten: Der Gehalt an L-Tyrosin CAS-Nr.: 60-18-4 sollte 5 g/kg bezogen auf Alleinfut- termittel mit einem Feuchtigkeits- Chemische Formel: C9H11NO3 gehalt von 12 % für zur Lebensmit- telerzeugung genutzte Tiere und
15 g/kg bezogen auf Alleinfutter-
mittel mit einem Feuchtigkeitsge- halt von 12 % für nicht zur Le- bensmittelerzeugung genutzte Tiere nicht überschreiten. 3c410 3 c L-Threonin Pulver mit einem Mindestgehalt von 98 L-Threonin darf in Verkehr ge- (3.3.1) % L-Threonin (in der Trockensubstanz) bracht und als Zusatzstoff in Form Charakterisierung des Wirkstoffs: einer Zubereitung verwendet L-Threonin, hergestellt durch Fermen- werden. tierung mit Escherichia coli DSM Für Anwender des Zusatzstoffs und
25086 oder FERM BP-11383 oder der Vormischungen müssen Fut-
FERM BP-10942 oder NRRL B-30843 termittelunternehmer operative oder KCCM 11133P oder DSM 25085 Verfahren und organisatorische oder CGMCC 3703 oder CGMCC 7.58. Massnahmen festlegen, um Gefah- Chemische Formel: C4H9NO3 ren beim Einatmen zu vermeiden. CAS-Nr: 72-19-5 Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatz- stoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden. L-Threonin kann auch in Trinkwas- ser verwendet werden. Obligatorische Hinweise in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs: Feuchtigkeitsgehalt. 3c370 3 c L-Valin L-Valin, mindestens 98 % (in der Alle Der Feuchtigkeitsgehalt ist auf der Trockensubstanz) Etikettierung anzugeben. Charakterisierung des Wirkstoffs Zur Sicherheit der Anwender: Bei L-Valin ((2S)-2-Amino-3- der Handhabung sind Atemschutz, methylbutansäure), hergestellt durch Schutzbrille und Handschuhe zu Fermentierung mit Escherichia coli tragen. NITE SD 00066 oder NITE BP-01755 oder Escherichia coli (K-12 AG314) FERM ABP-10640 oder Corynebac- terium glutamicum (KCCM 80058) oder Corynebacterium glutamicum (DSM 25202) Chemische Formel: C5H11NO2 CAS-Nr.: 72-18-4
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3c440 3 c L-Tryptophan Pulver mit einem Mindestgehalt von 98 Alle L-Tryptophan darf in Verkehr % L-Tryptophan (in der Trockensub- gebracht und als Zusatzstoff in stanz). Form einer Zubereitung verwendet Höchstgehalt von 10 mg/kg werden. 1,1′-Ethyliden-bis-L-tryptophan (EBT). Für die Nutzer von Zusatzstoff und Charakterisierung des Wirkstoffs: Vormischungen müssen die Fut- termittelunternehmer operative L-Tryptophan, hergestellt durch Fer- Verfahren und organisatorische mentierung mit Escherichia coli KCCM Massnahmen festlegen, um Risiken 11132P oder DSM 25084 oder FERM beim Einatmen und bei Haut- oder BP-11200 oder FERM BP-11354 oder Augenkontakt zu vermeiden. CGMCC 7.59 oder CGMCC 3667. Der Endotoxingehalt des Zusatz- Chemische Formel: C11H12N2O2 stoffs und sein Staubbildungspoten- CAS-Nr.: 73-22-3 zial müssen eine Exposition gegen- Alle über Endotoxin von höchstens 1
600 IE Endotoxinen/m3 Luft
gewährleisten Bei Wiederkäuern muss L- Tryp- tophan vor dem Abbau im Pansen geschützt werden. Obligatorische Angaben auf dem Etikett des Zusatzstoffs: – Feuchtigkeitsgehalt.
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3c361 3 c L-Arginin Pulver mit einem L-Arginin-Gehalt von Alle Der Feuchtigkeitsgehalt muss in der mindestens 98 % (in der Trockensub- Kennzeichnung des Zusatzstoffs stanz) und einem Feuchtigkeitsgehalt angegeben sein. von höchstens 10 % L-Arginin darf in Verkehr gebracht Charakterisierung des Wirkstoffs: und als Zusatzstoff in Form einer L-Arginin ((S)-2-amino-5- Zubereitung verwendet werden guanidinovaleriansäure), hergestellt durch Fermentierung mit Corynebac- terium glutamicum KCTC 10423BP Chemische Formel: C6H14N4O2 CAS-Nr: 74-79-3 3c362 3 c L-Arginin Pulver mit einem L-Arginin-Gehalt von Alle L-Arginin darf als Zusatzstoff in mindestens 98 % (in der Trockensub- Form einer Zubereitung in Verkehr stanz) und einem Wassergehalt von gebracht und verwendet werden. höchstens 0,5 % Der Zusatzstoff kann auch in Charakterisierung des Wirkstoffs: Tränkwasser verwendet werden. L-Arginin ((S)-2-Amino-5- In der Gebrauchsanweisung für den guanidinovaleriansäure), hergestellt Zusatzstoff und die Vormischung durch Fermentierung mit Corynebac- sind die Lagerbedingungen, die terium glutamicum KCCM 80099. Stabilität bei Wärmebehandlung Chemische Formel: C6H14N4O2 und die Stabilität in Tränkwasser CAS-Nummer: 74-79-3 anzugeben. Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Arginin, insbesondere über das Tränkwasser,
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 sind alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren zu berücksichtigen, um einer unaus- gewogenen Ernährung vorzubeu- gen.» Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischun- gen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um den potenziellen Risiken bei der Verwendung des Stoffs zu begegnen, insbesondere weil er ätzend für Haut und Augen ist.
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3c372 3 c Guanidinoes- Pulver mit einem Mindestgehalt von Masthühner, 600 1200 In der Kennzeichnung des Zusatz- sigsäure 98 % Guanidinoessigsäure (bezogen auf Absetzfer- stoffs ist der Feuchtigkeitsgehalt die Trockenmasse) kel und anzugeben. Charakterisierung des Wirkstoffs: Mast- Guanidinoessigsäure darf in Ver- Durch chemische Synthese hergestellte schweine kehr gebracht und als Zusatzstoff in Guanidinoessigsäure Form einer Zubereitung verwendet Chemische Formel: C3H7N3O2 werden. CAS-Nummer: 352-97-6 Bei der Verwendung des Zusatz- stoffes ist im Futter des Tieres auf Verunreinigungen: die Menge an Methyl-Donoren – Cyanamidgehalt höchstens 0,03 % ausser Methionin zu achten. – Dicyandiamidgehalt höchstens 0,5 % Die Futtermittelunternehmer müssen für die Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischun- gen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Gefahren durch Einatmen zu vermeiden. 3c3.5.1 3 c L-Histidin- L-Histidin-Monochlorid-Monohydrat Salmoniden – – Monochlorid- 98 % erzeugt von Escherichia coli Monohydrat (ATCC 9637) C3H3N2-CH2-CH(NH2)-COOH · HCl · 3c3.6.1 3 c L-Arginin L-Arginin 98% aus Corynebacterium Alle – – glutamicum (ATCC13870) Chemische Formel: C6H14N4O2
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Kenn- Kate- Funktions- Futtermittelzusatz- Beschreibung Tierarten Mindestge- Höchstgehalt Sonstige Bemerkungen nummer gorie Gruppe stoff halt
mg/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 3c3.8.1 3 c L-Isoleucin L-Isoleucin mit einem Reinheitsgrad Toutes Der Feuchtigkeitsgehalt ist anzuge- von mindestens 93,4 % (in der Trocken- ben. substanz), hergestellt aus Escherichia Sicherheitshinweise: beim Umgang coli (FERM ABP-10641) mit dem Wirkstoff ist ein Atem- ≤ 1 % nicht identifizierte Verunreini- schutz zu tragen. gungen (in der Trockensubstanz) Charakterisierung des Wirkstoffs: L-Isoleucin (C6H13NO2)
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Anhang 7 (Art. 21)
Zulässige Toleranzen für die Angabe der Zusammensetzung von Einzelfuttermitteln oder Mischfuttermitteln
Teil A Teil A: Toleranzen für analytische Bestandteile bei Einzel- und Mischfuttermitteln 1 Die in diesem Teil festgelegten Toleranzen schliessen technische und analytische Abweichungen ein. Sobald analytische Toleranzen für Messungenauigkeiten und Verfahrensvarianten festgelegt sind, werden die im Absatz 2 enthaltenen Werte entsprechend angepasst, damit sie nur die technischen Toleranzen betreffen. 2 Wenn festgestellt wird, dass die Zusammensetzung eines Einzelfuttermittels oder eines Mischfuttermittels von dem auf der Etikette angegebenen Wert der analyti- schen Bestandteile gemäss Anhang 1.1, 1.2, 8.2 und 8.3 abweicht, gelten folgende Toleranzen:
Bestandteil Angegebener Wert Toleranz17
[%] Unter dem angegebe- Über dem angegebe- nen Wert nen Wert
Rohfett <8 1 2 8–24 12,5 % 25 % Rohfett, Futter für nicht der Lebens- <16 2 4 mittelgewinnung dienende Tiere 16–24 12,5 % 25 % Rohprotein <8 1 1 8–24 12,5 % 12,5 % Rohprotein, Futter für nicht der <16 2 2 Lebensmittelgewinnung dienende 16–24 12,5 % 12,5 % Tiere Rohasche <8 2 1 8–32 25 % 12,5 %
17 Diese Toleranzen werden als absoluter Wert (dieser Wert muss vom angegebenen Wert subtrahiert oder dazu addiert werden) oder als relativer Wert, gefolgt von einem %-Symbol, angegeben (dieser Prozentsatz ist für die Berechnung der zulässigen Abwei- chung auf den angegebenen Gehalt der anzuwenden).
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Bestandteil Angegebener Wert Toleranz
[%] Unter dem angegebe- Über dem angegebe- nen Wert nen Wert
Rohfaser <10 1,75 1,75 10–20 17,5 % 17,5 % Zucker <10 1,75 3,5 10–20 17,5 % 35 % Stärke <10 3,5 3,5 10–20 35 % 35 % Calcium <1 0,3 0,6 1–5 30 % 60 % Magnesium <1 0,3 0,6 1–5 30 % 60 % Natrium <1 0,3 0,6 1–5 30 % 60 % Gesamtphosphor <1 0,3 0,3 1–5 30 % 30 % Chlorwasserstoffsäureunlösliche <1 Kein Grenzwert 0,3 Asche 1–<5 30 % Kalium <1 0,2 0,4 1–5 20 % 40 % Feuchtigkeit <2 Kein Grenzwert 0,4 5–12,5 1
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Bestandteil Angegebener Wert Toleranz
[%] Unter dem angegebe- Über dem angegebe- nen Wert nen Wert
Energiewert18 5% 10 % Proteinwert19 10 % 20 %
18 Diese Werte gelten, wenn keine Toleranz nach einem vorgeschriebenen Verfahren festge- legt wurde. 19 Diese Werte gelten, wenn keine Toleranz nach einem vorgeschriebenen Verfahren festge- legt wurde.
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Anhang 8.1 (Art. 7, 8 und 9)
Allgemeine Bestimmungen über die Kennzeichnung der Einzelfuttermittel und der Mischfuttermittel
Ziff. 3
3. Synonyme Begriffe in bestimmten Sprachen:
a. Im Deutschen kann die Bezeichnung «Einzelfuttermittel» ersetzt wer- den durch «Futtermittel-Ausgangserzeugnis»; im Italienischen kann die Bezeichnung «materia prima per mangimi» ersetzt werden durch «mangime semplice»; b. Im Italienischen kann der Ausdruck «alimento» zur Bezeichnung von Heimtier-Futtermitteln verwendet werden.
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Anhang 8.2 (Art. 7 und 9)
Kennzeichnungsangaben für Einzelfuttermittel und Mischfuttermittel für Nutztiere
Kapitel I: Kennzeichnung von Futtermittelzusatzstoffen
1. Folgende Zusatzstoffe sind mit ihrer spezifischen Bezeichnung, der
Kennnummer, der zugesetzten Menge und der entsprechenden Bezeich- nung der Funktionsgruppe gemäss Anhang 6.1 oder der Kategorie nach Artikel 25 FMV aufzuführen: a. Zusatzstoffe, für die ein Höchstgehalt für mindestens ein der Lebens- mittelgewinnung dienendes Tier festgelegt ist; b. Zusatzstoffe der Kategorien «zootechnische Zusatzstoffe» sowie «Kok- zidiostatika und Histomonostatika»; c. Zusatzstoffe, bei denen der in der Zulassung empfohlene Höchstgehalt überschritten wird. Die Angaben auf der Etikette sind gemäss der Zulassung des entsprechenden Zusatzstoffs zu machen. Die zugesetzte Menge wird als Menge des entsprechenden Zusatzstoffs aus- gedrückt, ausser in dessen Zulassung steht ein Stoff in der Spalte «Mindest- gehalt/Höchstgehalt». In diesem Fall wird die zugesetzte Menge als Menge dieses Stoffs ausgedrückt.
2. Bei Zusatzstoffen der Funktionsgruppe «Vitamine, Provitamine und che-
misch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung», die nach Ziff. 1 angegeben werden müssen, kann auf der Etikette statt der zugesetzten Menge in der Rubrik «Zusatzstoffe» die für die gesamte Haltbarkeitsdauer garantierte Ge- samtmenge in der Rubrik «Analytische Bestandteile» angegeben werden.
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3. Die Bezeichnung der Funktionsgruppe nach den Ziffern 1, 4 und 6 kann er-
setzt werden durch die nachfolgend aufgeführte entsprechende Abkürzung, sofern Anhang 1 der Verordnung (EU) Nr. 1831/200320 keine Abkürzung vorsieht:
Funktionsgruppe Bezeichnung und Beschreibung Abkürzung
1h Stoffe zur Beherrschung einer Kontamination Radionuklid- mit Radionukliden: Stoffe, welche die Absorpti- Beherrscher on von Radionukliden verhindern oder ihre Aus- scheidung fördern; 1m Stoffe zur Verringerung der Kontamination von Mykotoxin- Futtermitteln mit Mykotoxinen: Stoffe, die die Verringerer Aufnahme von Mykotoxinen unterdrücken oder verringern, ihre Ausscheidung fördern oder ihre Wirkungsweise verändern können 1n Stoffe zur Verbesserung der hygienischen Hygiene- Beschaffenheit: Stoffe oder gegebenenfalls Verbesserer Mikroorganismen, die die Hygieneeigenschaften eines Futtermittels durch die Verringerung einer spezifischen mikrobiologischen Kontamination positiv beeinflussen 2b Aromastoffe: Stoffe, deren Zusatz zu Futtermit- Aromen teln deren Geruch oder Schmackhaftigkeit ver- bessert 3a Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Vitamine Stoffe mit ähnlicher Wirkung 3b Verbindungen von Spurenelementen Spurenelemente 3c Aminosäuren, deren Salze und Analoge Aminosäuren 3d Harnstoff und seine Derivate Harnstoff 4c Stoffe, welche die Umwelt günstig beeinflussen Umwelt- Verbesserer
4. Futtermittelzusatzstoffe, auf deren Vorhandensein auf der Etikette mit Wor-
ten, Bildern oder Illustrationen hingewiesen wird, sind je nach Fall gemäss
Ziff. 1 oder 2 anzugeben.
5. Der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb gibt auf Anfrage des
Käufers die Bezeichnungen, die Kennnummer und die Funktionsgruppe der Futtermittelzusatzstoffe an, die unter den Ziff. 1, 2 und 4 nicht aufgeführt sind. Ausgenommen sind Aromastoffe. 6. Die Bezeichnung der Futtermittelzusatzstoffe, die unter den Ziff. 1, 2 und 4 nicht aufgeführt sind, oder zumindest die Funktionsgruppe «Aromastoffe» kann fakultativ angegeben werden.
20 Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung, ABl. L 268 vom 18.10.2003, S. 29; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2015/2294 der Kommis- sion vom 9. Dezember 2015, ABl. L 324 vom 10.12.2015, S. 3.
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7. Wird ein sensorischer oder ernährungsphysiologischer Futtermittelzusatz-
stoff fakultativ angegeben, wird die zugesetzte Menge des Zusatzstoffs je nach Fall gemäss Ziff. 1 oder 2 angegeben. 8. Zählt ein Futtermittelzusatzstoff zu mehr als einer Funktionsgruppe, ist auf der Etikette die Funktionsgruppe oder die Kategorie anzugeben, die beim be- treffenden Futtermittel seiner Hauptfunktion entspricht.
9. Die Angaben zur korrekten Verwendung von Einzelfuttermitteln und Misch-
futtermitteln, wie sie in der Zulassung des entsprechenden Zusatzstoffs fest- gehalten sind, werden auf der Etikette angegeben.
Kapitel II: Kennzeichnung der analytischen Bestandteile
1. Die analytischen Bestandteile von Mischfuttermitteln für der Lebensmittel-
gewinnung dienende Tiere sind auf der Etikette in einer Rubrik «Analytische Bestandteile»21 wie folgt anzugeben:
Mischfuttermittel Zieltierart Analytische Bestandteile und Gehalte
Alleinfuttermittel Alle Tierarten – Rohprotein Alle Tierarten – Rohfaser Alle Tierarten – Rohfett Alle Tierarten – Rohasche Alle Tierarten – Calcium Alle Tierarten – Natrium Alle Tierarten – Phosphor Schweine und Geflügel – Lysin Schweine und Geflügel – Methionin Ergänzungsfuttermittel: Alle Tierarten – Calcium Mineralstoffe Alle Tierarten – Natrium Alle Tierarten – Phosphor Schweine und Geflügel – Lysin Schweine und Geflügel – Methionin Wiederkäuer – Magnesium Ergänzungsfuttermittel: Alle Tierarten – Rohprotein andere Alle Tierarten – Rohfaser Alle Tierarten – Rohfett Alle Tierarten – Rohasche Alle Tierarten – Calcium ≥ 5 % Alle Tierarten – Natrium Alle Tierarten – Phosphor ≥ 2 % Schweine und Geflügel – Lysin Schweine und Geflügel – Methionin Wiederkäuer – Magnesium ≥ 0,5 %
21 Im Deutschen kann der Ausdruck «analytische Bestandteile» ersetzt werden durch «In- haltsstoffe».
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2. Für Stoffe, die in diese Rubrik fallen und auch sensorische oder ernährungs- physiologische Futtermittelzusatzstoffe sind, wird die Gesamtmenge ange- geben.
3. Wird der Energiewert oder der Proteinwert angegeben, müssen die einschlä-
gigen Bestimmungen von Anhang 8.6 eingehalten werden.
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Anhang 8.3 (Art. 7 Abs. 1 und 9 Abs. 1 Bst. f)
Kennzeichnungsangaben für Einzelfuttermittel und Mischfuttermittel für nicht Lebensmittel produzierende Tiere
Kapitel I: Kennzeichnung von Futtermittelzusatzstoffen
1. Folgende Zusatzstoffe sind mit ihrer spezifischen Bezeichnung und der
Kennnummer, falls vorhanden, oder nur dieser, der zugesetzten Menge und der entsprechenden Bezeichnung der Funktionsgruppe oder der Kategorie gemäss Anhang 6.1 aufzuführen: a. Zusatzstoffe, für die ein Höchstgehalt für mindestens ein nicht der Lebensmittelgewinnung dienendes Tier festgelegt ist; b. Zusatzstoffe der Kategorien «zootechnische Zusatzstoffe» sowie «Kokzidiostatika und Histomonostatika»; c. Zusatzstoffe, bei denen der in der Zulassung empfohlene Höchst- gehalt überschritten wird. Die Angaben auf der Etikette sind gemäss der Zulassung des entspre- chenden Zusatzstoffs zu machen. Die zugesetzte Menge wird als Menge des entsprechenden Zusatzstoffs aus- gedrückt, ausser in dessen Zulassung steht ein Stoff in der Spalte «Mindest- gehalt/Höchstgehalt». In diesem Fall wird die zugesetzte Menge als Menge dieses Stoffs ausgedrückt.
2. Bei Zusatzstoffen der Funktionsgruppe «Vitamine, Provitamine und che-
misch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung», die nach Ziff. 1 angegeben werden müssen, kann auf der Etikette statt der zugesetzten Menge in der Rubrik «Zusatzstoffe» die für die gesamte Haltbarkeitsdauer garantierte Ge- samtmenge in der Rubrik «Analytische Bestandteile» angegeben werden.
3. Die Bezeichnung der Funktionsgruppe nach den Ziffern 1, 5 und 7 kann er-
setzt werden durch die in der Tabelle in Anhang 8.2 Ziff. 3 aufgeführte ent- sprechende Abkürzung, sofern Anhang 6.1 keine Abkürzung vorsieht.
4. Futtermittelzusatzstoffe, auf deren Vorhandensein auf der Etikette mit Wor-
ten, Bildern oder Illustrationen hingewiesen wird, sind je nach Fall gemäss
Ziff. 1 oder 2 anzugeben.
5. Abweichend von Ziff. 1 kann für Zusatzstoffe der Funktionsgruppen «Kon-
servierungsmittel», «Antioxidationsmittel», «Farbstoffe» und «Aromastof- fe» gemäss Anhang 6.1. lediglich die betreffende Funktionsgruppe angege- ben werden. In diesem Fall werden die Angaben gemäss Absatz 1 und 2 von dem für die Kennzeichnung verantwortlichen Betrieb auf Anfrage des Käu- fers mitgeteilt.
6. Der für die Kennzeichnung verantwortliche Betrieb gibt auf Anfrage des
Käufers die Bezeichnungen, die Kennnummer und die Funktionsgruppe der
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Futtermittelzusatzstoffe an, die unter den Ziff. 1, 2 und 4 nicht aufgeführt sind. Ausgenommen sind Aromastoffe. 7. Die Bezeichnung der Futtermittelzusatzstoffe, die unter den Ziff. 1, 2 und 4 nicht aufgeführt sind, oder zumindest die Funktionsgruppe «Aromastoffe» kann fakultativ angegeben werden.
8. Wird ein sensorischer oder ernährungsphysiologischer Futtermittelzusatz-
stoff fakultativ angegeben, wird die zugesetzte Menge des Zusatzstoffs je nach Fall gemäss Ziff. 1 oder 2 angegeben. 9. Zählt ein Futtermittelzusatzstoff zu mehr als einer Funktionsgruppe, ist auf der Etikette die Funktionsgruppe oder die Kategorie anzugeben, die beim be- treffenden Futtermittel seiner Hauptfunktion entspricht.
10. Die Angaben zur korrekten Verwendung von Einzelfuttermitteln und Misch-
futtermitteln, wie sie in der Zulassung festgehalten sind, werden auf der Eti- kette angegeben.
Kapitel II: Kennzeichnung der analytischen Bestandteile
1. Die analytischen Bestandteile von Mischfuttermitteln für nicht der Lebens-
mittelgewinnung dienende Tiere sind auf der Etikette in einer Rubrik «Ana- lytische Bestandteile» wie folgt anzugeben:
Mischfuttermittel Zieltierart Analytische Bestandteile
Alleinfuttermittel Katzen, Hunde und Pelztiere – Rohprotein Katzen, Hunde und Pelztiere – Rohfaser Katzen, Hunde und Pelztiere – Rohfett Katzen, Hunde und Pelztiere – Rohasche Ergänzungsfuttermittel: Alle Tierarten – Calcium Mineralstoffe Alle Tierarten – Natrium Alle Tierarten – Phosphor Ergänzungsfuttermittel: Katzen, Hunde und Pelztiere – Rohprotein andere Katzen, Hunde und Pelztiere – Rohfaser Katzen, Hunde und Pelztiere – Rohfett Katzen, Hunde und Pelztiere – Rohasche
2. Für Stoffe, die in diese Rubrik fallen und auch sensorische oder ernährungs- physiologische Futtermittelzusatzstoffe sind, wird die Gesamtmenge ange- geben.
3. Wird der Energiewert und/oder der Proteinwert angegeben, müssen die ein-
schlägigen Bestimmungen von Anhang 8.6 eingehalten werden.
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Anhang 8.4 (Art. 12)
Sonderbestimmungen für die Kennzeichnung von nicht konformen Futtermitteln
Ziff. 1 und 3
1. Kontaminierte Materialien sind auf der Etikette wie folgt zu kennzeichnen:
«[Futtermittel mit zu hohem Gehalt an … (Bezeichnung der unerwünschten Stoffe gemäss Anhang 10); als Futtermittel erst nach Entgiftung durch einen zugelassenen Betrieb zu verwenden]». Die Zulassung solcher Betriebe er- folgt gemäss Artikel 37 FMV.»
3. Ehemalige Lebensmittel, die verarbeitet werden müssen, bevor sie als Fut-
termittel verwendet werden können, werden auf der Etikette wie folgt ge- kennzeichnet, vorbehalten der Ziff. 1 und 2: «[ehemalige Lebensmittel, als Futtermittel erst nach (Bezeichnung des geeigneten Verfahrens) zu verwen- den, gemäss Anhang 1.4 Teil B].»
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Anhang 10 (Art. 19 Abs. 1, 2 und 3)
Unerwünschte Stoffe in Futtermitteln
Teile 1 und 2 Teil 1 Höchstgehalte für unerwünschte Stoffe in Futtermitteln Die Höchstkonzentrationen an unerwünschten Stoffen in Futtermitteln müssen den Vorschriften von Anhang I der Richtlinie 2002/32/EG22 entsprechen.
Teil 2 Aktionsgrenzwerte (Auslösewerte) für unerwünschte Stoffe in Futtermitteln Die für Futtermittel geltenden Auslösewerte müssen den Vorschriften von Anhang II der Richtlinie 2002/32/EG entsprechen. Die Spalte 4 dieses Anhangs enthält die Massnahmen, die im Fall einer Überschreitung der Auslösewerte zu treffen sind.
22 Richtlinie 2002/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. Mai 2002 über unerwünschte Stoffe in der Tierernährung, ABl. L 140 vom 30.5.2002, S. 10; zuletzt ge- ändert durch Verordnung (EU) 2017/2229, ABl. L 319 vom 4.12.2017, S. 6.
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