AS 2023 218
Verordnung des WBF
über die Produktion und das Inverkehrbringen von Futtermitteln, Zusatzstoffen für die Tierernährung und Diätfuttermitteln
(Futtermittelbuch-Verordnung, FMBV)
(Futtermittelbuch-Verordnung, FMBV)
Präambel
Das Bundesamt für Landwirtschaft,
gestützt auf Artikel 70 Absatz 6 der Futtermittel-Verordnung
vom 26. Oktober 20111 (FMV),
verordnet:
I
Die Futtermittelbuch-Verordnung vom 26. Oktober 20112 wird wie folgt geändert:
Ersatz eines Ausdrucks
Betrifft nur den französischen Text.
Art. 23m Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 24. April 2023
1 Futtermittelzusatzstoffe, die mit der Änderung vom 24. April 2023 aus der Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe nach Anhang 2 gestrichen werden, und Vormischungen, die solche enthalten, dürfen ab dem Inkrafttreten der Änderung vom 24. April 2023 noch während sechs Monaten in Verkehr gebracht und verwendet werden.
2 Mischfuttermittel und Einzelfuttermittel für Nutztiere, die nach bisherigem Recht gekennzeichnet sind, dürfen ab dem Inkrafttreten der Änderung vom 24. April 2023 noch während einem Jahr in Verkehr gebracht werden.
3 Mischfuttermittel und Einzelfuttermittel für Heimtiere, die nach bisherigem Recht gekennzeichnet sind, dürfen ab dem Inkrafttreten der Änderung vom 24. April 2023 noch während zwei Jahren in Verkehr gebracht werden.
4 Natriumcitrate, Kaliumcitrate, Sorbitol, Mannitol, Calciumhydroxid, Xylitol, Ammoniumlaktat und Ammoniumacetat, die durch die Änderung vom 24. April 2023 als Futtermittelzusatzstoffe eingestuft wurden, dürfen bis zum 30. Mai 2028 weiterhin in Verkehr gebracht und als Einzelfuttermittel verwendet werden.
II
1 Anhang 1.4 erhält die neue Fassung gemäss Beilage.
2 Die Anhänge 2 und 9 werden gemäss Beilage geändert.
III
Diese Verordnung tritt am 1. Juni 2023 in Kraft.
24. April 2023 | Bundesamt für Landwirtschaft: Christian Hofer |
(Art. 1a)
Liste der Einzelfuttermittel, die nicht gemeldet werden müssen (Katalog der Einzelfuttermittel)
1. Allgemeine Bestimmungen
1.1 Die Bezeichnung eines im Verzeichnis nach Ziffer 3 aufgeführten Einzelfuttermittels darf nur für ein Einzelfuttermittel benutzt werden, das den Anforderungen des betreffenden Eintrags genügt.
1.2 Alle Einträge im Verzeichnis nach Ziffer 3 müssen den Beschränkungen in der Verwendung von Einzelfuttermitteln gemäss dem anwendbaren Recht entsprechen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Einhaltung der Bestimmungen des 6. Kapitels der FMV bei Einzelfuttermitteln, die genetisch veränderte Organismen sind oder aus genetisch veränderten Organismen hergestellt wurden oder aus einem Fermentationsverfahren mit genetisch veränderten Mikroorganismen stammen. Einzelfuttermittel, die aus tierischen Nebenprodukten bestehen oder solche enthalten, müssen den Anforderungen der VTNP3 genügen. Futtermittelunternehmen, die ein im Katalog eingetragenes Einzelfuttermittel verwenden, sorgen dafür, dass es Artikel 7 FMV genügt.
1.3 «Ehemalige Lebensmittel» sind Lebensmittel, ausgenommen wiederverwertbare Reste aus der Speisenzubereitung (Catering-Rückfluss), die in völliger Übereinstimmung mit dem anwendbaren Recht für den menschlichen Verzehr hergestellt wurden, aber aus praktischen oder logistischen Gründen oder wegen Problemen bei der Herstellung oder wegen Mängeln der Verpackung oder sonstiger Art nicht mehr für diesen Zweck bestimmt sind und bei einer Verwendung als Futtermittel kein Gesundheitsrisiko bergen. Für ehemalige Lebensmittel und Catering-Rückfluss sind nur dann Höchstgehalte gemäss Anhang 1.1 Ziffer 1 festzulegen, wenn sie zu Futtermitteln weiterverarbeitet werden.
1.4 Entsprechend der guten Praxis im Sinne von Artikel 41 FMV müssen Einzelfuttermittel frei sein von chemischen Verunreinigungen, die sich aus ihrem Herstellungsverfahren ergeben, sowie von Verarbeitungshilfsstoffen, sofern nicht ein besonderer Höchstgehalt im Katalog festgelegt ist. Zur Verwendung in Futtermitteln verbotene Stoffe dürfen nicht vorhanden sein, entsprechend werden für diese Stoffe keine solchen Höchstgehalte festgelegt.
1.5 Entsprechend der guten Praxis im Sinne von Artikel 41 FMV können im Katalog die Gehalte der chemischen Verunreinigungen in Einzelfuttermitteln, die sich aus dem Herstellungsverfahren oder durch Verarbeitungshilfsstoffe ergeben, angegeben worden sein, wenn diese mit einem Gehalt von 0,1 % oder mehr vorhanden sind. Im Katalog können auch Gehalte unter 0,1 % festgelegt worden sein, wenn dies einer guten Handelspraxis zuträglich ist. Wenn im Glossar nach Ziffer 2 oder im Verzeichnis nach Ziffer 3 nicht anders angegeben, werden sämtliche Höchstgehalte in Gewichtsprozent ausgedrückt. Die Bestimmungen für chemische Verunreinigungen und Verarbeitungshilfsstoffe nach dieser Ziffer gelten nicht für Einzelfuttermittel, die in der Liste der angemeldeten Einzelfuttermittel nach Artikel 9 Absatz 3 FMV aufgeführt sind.
Die besonderen Höchstgehalte für chemische Verunreinigungen und Verarbeitungshilfsstoffe werden entweder bei der Beschreibung der Verfahren im Glossar nach Ziffer 2, der Beschreibung des Einzelfuttermittels im Verzeichnis nach Ziffer 3 oder am Ende einer Kategorie dieses Verzeichnisses angegeben. Der im Glossar nach Ziffer 2 bei einem bestimmten Verfahren angegebene Höchstgehalt gilt für die Einzelfuttermittel im Verzeichnis nach Ziffer 3, in deren Beschreibung auf dieses Verfahren Bezug genommen wird, sofern das fragliche Verfahren der Beschreibung im Glossar nach Ziffer 2 entspricht. Diese Vorgabe gilt nicht, wenn im Verzeichnis nach Ziffer 3 ein besonderer Höchstgehalt festgelegt ist.
1.6. Einzelfuttermittel, die nicht unter Ziffer 12 des Verzeichnisses nach Ziffer 3 aufgeführt sind und die durch Fermentation hergestellt wurden oder ein natürliches Vorhandensein von Mikroorganismen aufweisen, dürfen mit lebenden Mikroorganismen in Verkehr gebracht werden, sofern die beabsichtigte Verwendung der Einzelfuttermittel und diese enthaltenden Mischfuttermittel:
a. nicht die Vermehrung dieser Mikroorganismen betrifft; und
b. nicht mit einer Funktion von einem oder mehreren Mikroorganismen gemäss Anhang 6.1 verknüpft ist.
Das Vorhandensein von Mikroorganismen sowie etwaige daraus resultierende Funktionen dürfen nicht auf den Einzelfuttermitteln und den diese enthaltenden Mischfuttermitteln angegeben werden.
1.7. Die botanische Reinheit eines Einzelfuttermittels muss mindestens 95 % betragen. Der Anteil an botanischen Verunreinigungen, wie etwa Rückständen anderer Ölsaaten oder Ölfrüchte, die aus einem vorangegangenen Herstellungsverfahren stammen, darf jedoch für jede Art Ölsaat oder Ölfrucht höchstens 0,5 % betragen. Abweichend von diesen allgemeinen Regeln wird im Verzeichnis nach Ziffer 3 ein spezifischer Wert festgelegt.
1.8. Der Bezeichnung des Einzelfuttermittels im Verzeichnis nach Ziffer 3 werden gegebenenfalls die gebräuchliche Bezeichnung/Eigenschaft eines oder mehrerer der in der letzten Spalte des Glossars nach Ziffer 2 aufgeführten Verfahren hinzugefügt, um deutlich zu machen, dass es das entsprechende oder die entsprechenden Verfahren durchlaufen hat, es sei denn das Verfahren ist bereits in der jeweiligen Beschreibung des Einzelfuttermittels im Verzeichnis nach Ziffer 3 enthalten. Die Angabe der gebräuchlichen Bezeichnung/Eigenschaft beim Verfahren «Trocknen» ist optional. Ein Einzelfuttermittel, dessen Bezeichnung eine Kombination einer im Verzeichnis nach Ziffer 3 aufgeführten Bezeichnung mit der gebräuchlichen Bezeichnung/Eigenschaft eines oder mehrerer der im Glossar nach Ziffer 2 aufgeführten Verfahren ist, gilt als in den Katalog aufgenommen. Die Etikette weist die für dieses Einzelfuttermittel verbindlichen Angaben auf, gegebenenfalls entsprechend den Einträgen in der letzten Spalte des Glossars nach Ziffer 2 oder des Verzeichnisses nach Ziffer 3. Findet sich eine Angabe in der letzten Spalte des Glossars nach Ziffer 2, so ist die für das Verfahren verwendete besondere Methode in der Bezeichnung des Einzelfuttermittels anzugeben.
1.9. Weicht das Herstellungsverfahren für ein Einzelfuttermittel von dem im Glossar nach Ziffer 2 beschriebenen entsprechenden Verfahren ab, ist der Herstellungsprozess in der Beschreibung des betreffenden Einzelfuttermittels gemäss dem Verzeichnis nach Ziffer 3 zu erläutern.
1.10. Bei den Bezeichnungen einiger Einzelfuttermittel sind Synonyme zulässig. Solche Synonyme werden in der Spalte «Bezeichnung» des Eintrags für das entsprechende Einzelfuttermittel im Verzeichnis nach Ziffer 3 in eckigen Klammern angefügt.
1.11. Die botanische Bezeichnung einer Pflanze wird nur in der Beschreibung des ersten Eintrags für diese Pflanze im Verzeichnis nach Ziffer 3 aufgeführt.
1.12. In Artikel 7 Absatz 2 und in Anhang 1.1 Ziffer 6 sind die Anforderungen für die Angabe des Feuchtegehalts festgelegt. In Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a und Anhang 1.2 sind die Anforderungen für die Kennzeichnung anderer analytischer Komponenten festgelegt. Zudem muss in Übereinstimmung mit Anhang 1.1 Ziffer 5 der Gehalt an salzsäureunlöslicher Asche angegeben werden, wenn er allgemein 2,2 % übersteigt oder wenn er bei einem bestimmten Futtermittel den im entsprechenden Abschnitt von Anhang 1.2 festgelegten Gehalt übersteigt.
1.13. In Abweichung von Ziffer 1.12 gelten die folgenden Bestimmungen:
a. Die verbindliche Angabe der analytischen Bestandteile im Verzeichnis nach Ziffer 3 ersetzt die verbindlichen Angaben nach dem entsprechenden Abschnitt von Anhang 1.2.
b. Werden in der Spalte für verbindliche Angaben im Verzeichnis nach Ziffer 3 keine analytischen Bestandteile genannt, die in Übereinstimmung mit dem entsprechenden Abschnitt von Anhang 1.2 anzugeben wären, muss keiner dieser Bestandteile gekennzeichnet werden; ist jedoch für salzsäureunlösliche Asche kein Gehalt im Verzeichnis nach Ziffer 3 festgelegt, muss der Gehalt angegeben werden, wenn er 2,2 % übersteigt.
c. Enthält die Spalte «Verbindliche Angaben» im Verzeichnis nach Ziffer 3 einen oder mehrere Werte für den Feuchtegehalt, so gelten diese Gehalte anstelle der Gehalte nach Anhang 1.1 Ziffer 6; liegt der Feuchtegehalt jedoch unter 14 %, so ist seine Angabe nicht zwingend; enthält diese Spalte keine Angabe über den Feuchtegehalt, so gilt Anhang 1.1 Ziffer 6.
1.14. Artikel 6 gilt für einen Futtermittelunternehmer, der für ein Einzelfuttermittel mehr Eigenschaften beansprucht als die in der Spalte «Beschreibung» im Verzeichnis nach Ziffer 3 genannten oder der ein im Glossar in Ziffer 2 genanntes Verfahren anführt, das als Angabe gelten kann (z. B. Pansenschutz).
1.15. Besteht ein im Verzeichnis nach Ziffer 3 aufgeführtes Einzelfuttermittel, bei dessen Bezeichnung gemäss einer Fussnote die Art zusätzlich anzugeben ist, aus mehreren Arten, so kann es nur dann als Einzelfuttermittel angesehen werden, wenn die Merkmale und der Ursprung der für die Einzelfuttermittel verwendeten Pflanzen oder Tiere oder Teile davon gleich sind.
2. Glossar der Verfahren
Das Glossar der Verfahren entspricht Teil B des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 68/20134.
3. Verzeichnis der Einzelfuttermittel
Das Verzeichnis der Einzelfuttermittel entspricht Teil C des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 68/2013.
(Art. 17 Abs. 1)
Liste der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe (Zusatzstoffliste)
1 Kategorie 1: Technologische Futtermittelzusatzstoffe
Ziff. 1.1
Der Zusatzstoff 1a700 wird aus der Liste gestrichen.
Der Zusatzstoff 1a237a wird gemäss nachstehendem Text angepasst.
Kennnummer | Kategorie | Funktionsgruppe | Futtermittelzusatzstoff | Chemische Bezeichnung, Beschreibung | Tierart oder Tierkategorie | Höchstalter | Mindestgehalt | Höchstgehalt | Sonstige Bestimmungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
mg/kg des Alleinfuttermittels | |||||||||
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
1a237a | 1 | a | Kaliumdiformiat | Kaliumdiformiat: 50 ± 5 % Flüssig (50:50 mit Wasser verdünnt) Charakterisierung des Wirkstoffs: C2H3O4K CAS-Nummer: 20642-05-1 Einecs-Nummer: 243-934-6 Hergestellt durch chemische Synthese | Sauen | – | – | 12000 | In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen anzugeben. Nur zugelassen in rohem Fisch und Fischnebenprodukten zu Fütterungszwecken mit einem Höchstgehalt von 9000 mg Kaliumdiformiat als Wirkstoff pro kg rohem Fisch. Der Gehalt an Kaliumdiformiat darf bei entwöhnten Ferkeln und Mastschweinen höchstens 6000 mg/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % und bei Sauen höchstens 12000 mg/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % betragen, sowohl bei Verwendung allein als Konservierungsstoff als auch bei Verwendung in Kombination mit anderen Kaliumdiformiatquellen. Die Mischung verschiedener Quellen von Ameisensäure darf in Alleinfuttermitteln für entwöhnte Ferkel, Mastschweine und Sauen den zulässigen Höchstgehalt von 10000 mg/kg Alleinfuttermittel nicht überschreiten. In die Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff, die Vormischungen und die entsprechenden Futtermittel für zur Lebensmittelerzeugung genutzte Tiere ist folgender Hinweis aufzunehmen: «Die gleichzeitige Verwendung verschiedener organischer Säuren oder ihrer Salze ist nicht zulässig, wenn für eine(s) oder mehrere davon der zulässige Höchstgehalt erreicht oder nahezu erreicht ist.» Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Augen-, Haut- und Atemschutz, zu verwenden. |
Entwöhnte Ferkel Mastschweine | – | – | 6000 |
Ziff. 1.5
Die Kopfzeile der Spalten 5, 7 und 8 wird gemäss nachstehendem Text angepasst.
Der Zusatzstoff 4d1712 wird am Ende der Tabelle gemäss nachstehendem Text eingefügt.
Kennnummer | Kategorie | Funktionsgruppe | Futtermittelzusatzstoff | Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung | Tierart oder Tierkategorie | Mindestgehalt | Höchstgehalt | Sonstige Bestimmungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
mg/kg oder Einheiten/kg des Alleinfuttermittels mit 12 % Feuchtigkeit | ||||||||
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
4d1712 | 1 | j | Pediococcus acidilactici CNCM I-4622 | Zubereitung aus Pediococcus acidilactici CNCM I-4622 mit mindestens 1 × 1010 KBE/g
| Alle Tierarten | 1 × 109 KBE | – | In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen anzugeben. Der Zusatzstoff darf nur in Mischfuttermitteln verwendet werden, die als Vormischung zur Zubereitung flüssiger Futtermittel im Betrieb bestimmt sind, oder in festen Einzelfuttermitteln, die zur Zubereitung flüssiger Futtermittel im Betrieb bestimmt sind. Darf in Futtermitteln mit folgenden zulässigen Kokzidiostatika verwendet werden: Halofuginon, Diclazuril, Decoquinat und Nicarbazin. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschließlich Atemschutz, zu verwenden. |
Ziff. 1.6
Die Zusatzstoffe 1k20713, 1k20714, 1k20719, 1k20720, 1k20723 und 1k20724 werden aus der Liste gestrichen.
Die Zusatzstoffe 1k2071, 1k2073 und 1k2083 werden gemäss nachstehendem Text angepasst.
Der Zusatzstoff 1k1801 wird am Ende der Tabelle gemäss nachstehendem Text eingefügt.
Kennnummer | Kategorie | Funktionsgruppe | Futtermittelzusatzstoff | Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung | Tierart oder Tierkategorie | Höchstalter | Mindestgehalt | Höchstgehalt | Zulassung geregelt in den folgenden EU-Rechtsakten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Aktivitätseinheiten/kg frischen Materials oder mg/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % | |||||||||
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
1k2071 | 1 | k | Lactiplantibacillus plantarum DSM 21762 | Zubereitung aus Lactiplantibacillus plantarum DSM 21762 mit mindestens 5 × 1011 KBE/g Zusatzstoff. Fest Charakterisierung des Wirkstoffs: Lebensfähige Zellen von Lactiplantibacillus plantarum DSM 21762 | Alle Tierarten | – | – | – | Durchführungsverordnung (EU) 2023/8 der Kommission, vom 3. Januar 2023, Fassung gemäss ABl. L 2 vom 4.1.2023, S. 28 |
1k2073 | 1 | k | Lactiplantibacillus plantarum NCIMB 30236 | Zubereitung aus Lactiplantibacillus plantarum NCIMB 30236 mit mindestens 1,2 × 1011 KBE/g Zusatzstoff. Fest Charakterisierung des Wirkstoffs: Lebensfähige Zellen von Lactiplantibacillus plantarum NCIMB 30236 | Alle Tierarten | – | – | – | Durchführungsverordnung (EU) 2023/8 der Kommission, vom 3. Januar 2023, Fassung gemäss ABl. L 2 vom 4.1.2023, S. 28 |
1k2083 | 1 | k | Lactococcus lactis NCIMB 30117 | Zubereitung aus Lactococcus lactis NCIMB 30117 mit mindestens 5 × 1010 KBE/g Zusatzstoff. Fest Charakterisierung des Wirkstoffs: Lebensfähige Zellen von Lactococcus lactis NCIMB 30117 | Alle Tierarten | – | – | – | Durchführungsverordnung (EU) 2023/8 der Kommission, vom 3. Januar 2023, Fassung gemäss ABl. L 2 vom 4.1.2023, S. 28 |
1k1801 | 1 | k | Propionibacterium freudenreichii DSM 33189 und Lentilactobacillus buchneri DSM 12856 | Zubereitung aus Propionibacterium freudenreichii DSM 33189 und Lentilactobacillus buchneri DSM 12856 mit mindestens 5 × 1011 KBE/g, in einem Verhältnis von 1:4 (1 × 1011 KBE P. freudenreichii DSM 33189 und 4 × 1011 KBE L. buchneri DSM 12856/g) Fest Charakterisierung des Wirkstoffs: Lebensfähige Zellen vonPropionibacterium freudenreichii DSM 33189 und Lentilactobacillus buchneri DSM 12856 | Alle Tierarten | – | – | – | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1382 der Kommission, vom 8. August 2022, Fassung gemäss ABl. L 207 vom 9.8.2022, S. 16 |
Ziff. 1.7
Der Zusatzstoff 4d1712 wird am Ende der Tabelle gemäss nachstehendem Text eingefügt.
Kennnummer | Kategorie | Funktionsgruppe | Futtermittelzusatzstoff | Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung | Tierart oder Tierkategorie | Höchstalter | Mindestgehalt | Höchstgehalt | Sonstige Bestimmungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
mg/kg oder Einheiten/kg des Alleinfuttermittels mit 12 % Feuchtigkeit | |||||||||
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
4d1712 | 1 | n | Pediococcus acidilactici CNCM I-4622 | Zubereitung aus Pediococcus acidilactici CNCM I-4622 mit mindestens 1 × 1010 KBE/g
Charakterisierung des Wirkstoffs: | Alle Tierarten | – | 1 × 109 KBE | – | In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen anzugeben. Der Zusatzstoff darf nur in Mischfuttermitteln verwendet werden, die als Vormischung zur Zubereitung flüssiger Futtermittel im Betrieb bestimmt sind, oder in festen Einzelfuttermitteln, die zur Zubereitung flüssiger Futtermittel im Betrieb bestimmt sind. Darf in Futtermitteln mit folgenden zulässigen Kokzidiostatika verwendet werden: Halofuginon, Diclazuril, Decoquinat und Nicarbazin. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschließlich Atemschutz, zu verwenden. |
2 Kategorie 2: Sensorische Futtermittelzusatzstoffe
Ziff. 2.1
Der Zusatzstoff 2a122 wird aus der Liste gestrichen.
Der Zusatzstoff 2a129 wird gemäss nachstehendem Text angepasst.
Kennnummer | Kategorie | Funktionsgruppe | Futtermittelzusatzstoff | Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung | Tierart oder Tierkategorie | Höchstalter | Mindestgehalt | Höchstgehalt | Sonstige Bestimmungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
mg/kg des Alleinfuttermittels mit 12 % Feuchtigkeit | |||||||||
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
2a129 | 2 | a (i) | Allurarot AC | Allurarot AC wird als Stoff mit Natriumsalz als Hauptbestandteil beschrieben. Charakterisierung des Wirkstoffs: Das Calcium- und das Kaliumsalz sind ebenfalls zugelassen. Hergestellt durch chemische Synthese Reinheitskriterien: Gehalt mindestens 85 % Farbstoffe insgesamt, berechnet als das Natriumsalz (bei der Prüfung) Wasserunlösliche Bestandteile: ≤ 0,2 %. Sonstige Farbstoffe: ≤ 3 %. Andere organische Verbindungen als Farbstoffe:
Unsulfonierte primäre Durch Ether extrahierbare Bestandteile: ≤ 0,2 % aus einer Lösung mit pH-Wert7 Chemische Formel: C18H14N2Na2O8S2 CAS-Nummer: 25956-17-6 EINECS-Nummer: | Katzen | – | – | 308 | In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Haut-, Augen- und Atemschutz, zu verwenden. |
Hunde | – | – | 370 | ||||||
Meerschweinchen Chinchilla Degu Hamster Wüstenrennmaus Streifenhörnchen | – | – | 500 | ||||||
Frettchen Sonstige kleine, nicht zur Lebensmittelerzeugung genutzte Säugetiere, ausgenommen Hunde und Katzen | – | – | 99 | ||||||
Kanarienvögel Wellensittiche Beos Tukane | – | – | 45 | ||||||
Unzertrennliche | – | – | 51 | ||||||
Nymphensittiche | – | – | 79 | ||||||
Kakadus | – | – | 115 | ||||||
Amazonenpapageien | – | – | 145 | ||||||
Papageien | – | – | 147 | ||||||
Gelbbrustaras | – | – | 150 | ||||||
Blaulatzaras | – | – | 173 | ||||||
Hyazinth- | – | – | 214 | ||||||
Sonstige Ziervögel | – | – | 45 |
Ziff. 2.2.1
Der Zusatzstoff 2b136-ex wird gemäss nachstehendem Text angepasst.
Die Zusatzstoffe 2b317-eo-i, 2b09037, 2b09499, 2b09519, 2b05077, 2b08064, 2b09260, 2b07053, 2b09027, 2b07075, 2b10023, 2b09168, 2b09804, 2b07022, 2b07038, 2b04026, 2b04048, 2b04015, 2b13169, 2b15012, 2b621i, 2b2816-ex, 2b103-eo, 2b85c-eo, 2b620i, 2b621ii,
2b143-eo, 2b143-di, 2b143-f, 2b143-f-i, 2b143-f-ii, 2b130-eo, 2b2289-t, 2b07057, 2b13010, 2b13042, 2b04003, 2b04010, 2b05040, 2b05041, 2b14038, 2b139-eo, 2b139-rf, 2b139-di und 2b141-eo werden am Ende der Tabelle gemäss nachstehendem Text eingefügt.
Kennnummer | Kate-gorie | Funktions-gruppe | Futtermittelzusatzstoff | Chemische Bezeichnung, Beschreibung | Tierart oder Tierkategorie | Höchstalter | Mindestgehalt | Höchstgehalt | Zulassung geregelt in den folgenden EU-Rechtsakten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
mg/kg des Alleinfuttermittels mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % | |||||||||
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
2b136-ex | 2 | b | Bitterorangenextrakt | Siehe | Masthühner Legehennen Masttruthühner Ferkel Mastschweine Sauen Milchkühe Kälber Mastrinder Schafe/Ziegen Pferde Kaninchen Salmoniden Zierfische Hunde Katzen | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | Durchführungsverordnung (EU) 2022/652 der Kommission, vom 20. April 2022, zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2023/54, ABl. L 3 vom 5.1.2023, S. 12 |
2b317-eo-i | 2 | b | Ätherisches Öl aus Origanum vulgare ssp. hirtum (Link) Ietsw. | Siehe | Masthühner | – | – | 22 | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1248 der Kommission, vom 19 Juli 2022, Fassung gemäss ABl. L 191 vom 20.7.2022, S. 7 |
Legehennen | – | – | 33 | ||||||
Masttruthühner | – | – | 30 | ||||||
Ferkel | – | – | 40 | ||||||
Mastschweine | – | – | 48 | ||||||
Sauen | – | – | 63 | ||||||
Milchkühe | – | – | 57 | ||||||
Kälber | – | – | 100 | ||||||
Mastrinder, Schafe, Ziegen und Pferde | – | – | 88 | ||||||
Kaninchen | – | – | 35 | ||||||
Hunde | – | – | 106 | ||||||
Katzen | – | – | 18 | ||||||
Salmoniden | – | – | 101 | ||||||
Zierfische | – | – | 150 | ||||||
2b09037 | 2 | b | Ethylacrylat | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1250 der Kommission, vom 19 Juli 2022, Fassung gemäss ABl. L 191 vom 20.7.2022, S. 13 |
2b09499 | 2 | b | Pentylisovalerat | ||||||
2b09519 | 2 | b | Butyl-2-methylbutyrat | ||||||
2b05077 | 2 | b | 2-Methylundecanal | ||||||
2b08064 | 2 | b | (2E)-Methylcrotonsäure | ||||||
2b09260 | 2 | b | Ethyl-(E,Z)-deca-2,4-dienoat | ||||||
2b07053 | 2 | b | Butan-2-on | ||||||
2b09027 | 2 | b | Cyclohexylacetat | ||||||
2b07075 | 2 | b | 3,4-Dimethylcyclopentan-1,2-dion | ||||||
2b10023 | 2 | b | 5-Ethyl-3-hydroxy-4-methylfuran-2(5H)-on | ||||||
2b09168 | 2 | b | Phenylethylbutyrat | ||||||
2b09804 | 2 | b | Hexylphenylacetat | ||||||
2b07022 | 2 | b | 4-Methylacetophenon | ||||||
2b07038 | 2 | b | 4-Methoxyacetophenon | ||||||
2b04026 | 2 | b | 3-Methylphenol | ||||||
2b04048 | 2 | b | 3,4-Dimethylphenol | ||||||
2b04015 | 2 | b | 1-Methoxy-4-methylbenzol | ||||||
2b13169 | 2 | b | Trimethyloxazol | ||||||
2b15012 | 2 | b | 4,5-Dihydrothiophen-3(2H)-on | ||||||
2b621i | 2 | b | Mononatriumglutamat | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1266 der Kommission, vom 20 Juli 2022, Fassung gemäss ABl. L 192 vom 21.7.2022, S. 17 |
2b2816-ex | 2 | b | Weihrauchextrakt | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Pferde Hunde | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1383 der Kommission, vom 8 August 2022, Fassung gemäss ABl. L 207 vom 9.8.2022, S. 19 |
2b103-eo | 2 | b | Ätherisches Ylang-Ylang-Öl | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Katzen | – | – | 1 | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1412 der Kommission, vom 19 August 2022, Fassung gemäss ABl. L 217 vom 22.8.2022, S. 1 |
Alle Tierarten ausser Katzen | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | ||||||
2b85c-eo | 2 | b | Ätherisches Buccoblätteröl | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Katzen | – | – | 0,2 | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1419 der Kommission, vom 22 August 2022, Fassung gemäss ABl. L 218 vom 23.8.2022, S. 12 |
Alle Tierarten ausser Katzen | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | ||||||
2b620i | 2 | b | L-Glutaminsäure | Siehe | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1420 der Kommission, vom 22 August 2022, Fassung gemäss ABl. L 218 vom 23.8.2022, S. 17 |
2b621ii | 2 | b | Mononatriumglutamat | Siehe | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b143-eo | 2 | b | Gepresstes ätherisches Orangenöl | Siehe | Masthühner und sonstige Mastgeflügelarten geringerer wirtschaftlicher Bedeutung Legehennen und sonstige Geflügelarten geringerer wirtschaftlicher Bedeutung für Lege- und Zuchtzwecke Masttruthühner | – | – | 80 | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1421 der Kommission, vom 22 August 2022, Fassung gemäss ABl. L 218 vom 23.8.2022, S. 27 |
Alle Suidae für Mastzwecke | – | – | 172 | ||||||
Ferkel aller Suidae-Arten | – | – | 144 | ||||||
Sauen | – | – | 200 | ||||||
Wiederkäuer | – | – | 130 | ||||||
Pferde | – | – | 230 | ||||||
Kaninchen Fische ausser Zierfischen | – | – | 50 | ||||||
Sonstige Arten | – | – | 50 | ||||||
2b143-di | 2 | b | Destilliertes ätherisches Orangenöl | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Masthühner und sonstige Mastgeflügelarten geringerer wirtschaftlicher Bedeutung Legehennen und sonstige Geflügelarten geringerer wirtschaftlicher Bedeutung für Lege- und Zuchtzwecke Masttruthühner | – | – | 80 | |
Suidae | – | – | 200 | ||||||
Wiederkäuer | – | – | 130 | ||||||
Pferde | – | – | 225 | ||||||
Kaninchen Fische ausser Zierfischen | – | – | 80 | ||||||
Sonstige Arten | – | – | 80 | ||||||
2b143-f | 2 | b | Fraktioniertes Orangenöl | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Masthühner und sonstige Mastgeflügelarten geringerer wirtschaftlicher Bedeutung | 15,5 | |||
Legehennen und sonstige Geflügelarten geringerer wirtschaftlicher Bedeutung für Lege- und Zuchtzwecke | – | – | 23,5 | ||||||
Masttruthühner | – | – | 21 | ||||||
Alle Suidae für Mastzwecke | – | – | 34 | ||||||
Ferkel aller Suidae-Arten | – | – | 28,5 | ||||||
Sauen | – | – | 41,5 | ||||||
Kälber (Milchaustauschfuttermittel) | – | – | 66,5 | ||||||
Wiederkäuer für Mastzwecke | - | – | 62,5 | ||||||
Zur Milcherzeugung genutzte Wiederkäuer | – | – | 40,5 | ||||||
Pferde | – | – | 62.5 | ||||||
Kaninchen | – | – | 25 | ||||||
Fische ausser Zierfischen | – | – | 70 | ||||||
Sonstige Arten | – | – | 15,5 | ||||||
2b143-f-i | 2 | b | Fraktioniertes Orangenöl | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Masthühner und sonstige Mastgeflügelarten geringerer wirtschaftlicher Bedeutung | 5,5 | |||
Legehennen und sonstige Geflügelarten geringerer wirtschaftlicher Bedeutung für Lege- und Zuchtzwecke | – | – | 8 | ||||||
Masttruthühner | – | – | 7 | ||||||
Alle Suidae für Mastzwecke | – | – | 11,5 | ||||||
Ferkel aller Suidae-Arten | – | – | 9,5 | ||||||
Sauen | – | – | 14 | ||||||
Kälber (Milchaustauschfuttermittel) | – | – | 23 | ||||||
Wiederkäuer für Mastzwecke | – | – | 21,5 | ||||||
Zur Milcherzeugung genutzte Wiederkäuer | – | – | 14 | ||||||
Pferde | – | – | 21,5 | ||||||
Kaninchen | – | – | 8,5 | ||||||
Fische ausser Zierfischen | – | – | 24,5 | ||||||
Sonstige Arten | – | – | 5,5 | ||||||
2b143-f-ii | 2 | b | Fraktioniertes Orangenöl | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b130-eo | 2 | b | Weisses ätherisches Kampferöl | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Katzen | – | – | 22 | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1451 der Kommission, vom 1. September 2022, Fassung gemäss ABl. L 228 vom 2.9.2022, S. 10 |
Alle Tierarten ausser Katzen | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | ||||||
2b2289-t | 2 | b | Zimttinktur | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b07057 | 2 | b | 3-Ethylcyclopentan-1,2-dion | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1452 der Kommission, vom 1. September 2022 zuletzt geändert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2023/585, ABl. L 77 vom 16.3.2023, S. 7 |
2b13010 | 2 | b | 4-Hydroxy-2,5-dimethylfuran-3(2H)-on | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Hunde Katzen | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b13042 | 2 | b | 4,5-Dihydro-2-methylfuran-3(2H)-on | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Hunde Katzen | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b04003 | 2 | b | Eugenol | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten ausser Geflügel und Fisch | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b04010 | 2 | b | 1-Methoxy-4-(prop-1(trans)-enyl)benzol | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten ausser Geflügel und Fisch | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b05040 | 2 | b | α-Pentylzimtaldehyd | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b05041 | 2 | b | α- Hexylzimtaldehyd | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b14038 | 2 | b | 2-Acetylpyridin | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Alle Tierarten | – | – | Empfohlene Höchstwerte (Siehe EU-VO) | |
2b139-eo | 2 | b | Gepresstes ätherisches Zitronenöl | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Masthühner | – | – | 35 | Durchführungsverordnung (EU) 2022/1490 der Kommission, vom 1. März 2022, Fassung gemäss ABl. L 234 vom 9.9.2022, S. 1 |
Masttruthühner Salmoniden | – | – | 40 | ||||||
Legehennen | – | – | 52 | ||||||
Mastschweine | – | – | 74 | ||||||
Ferkel | – | – | 62 | ||||||
Sauen | – | – | 92 | ||||||
Kälber (Milchaustauschfuttermittel): Mastrinder Milchkühe | – | – | 90 | ||||||
Pferde | – | – | 137 | ||||||
Schafe/Ziegen Kaninchen | – | – | 30 | ||||||
2b139-rf | 2 | b | Rückstandsfraktion aus der Destillation von gepresstem Zitronenöl | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Masthühner | – | – | 11 | |
Legehennen Masttruthühner Kaninchen Salmoniden | – | – | 12 | ||||||
Wiederkäuer Ferkel | – | – | 20 | ||||||
Mastschweine | – | – | 24 | ||||||
Sauen | – | – | 30 | ||||||
Pferde | – | – | 35 | ||||||
2b139-di | 2 | b | Destilliertes ätherisches Zitronenöl (flüchtiger Anteil) | Siehe EU-Verordnung in der letzten Spalte | Masthühner | – | – | 36 | |
Legehennen | – | – | 53 | ||||||
Kaninchen | – | – | 56 | ||||||
Masttruthühner | – | – | 48 | ||||||
Ferkel | – | – | 64 | ||||||
Mastschweine | – | – | 76 | ||||||
Sauen | – | – | 94 | ||||||
Kälber (Milchaustauschfuttermittel): Mastrinder Schafe/Ziegen | – | – | 95 | ||||||
Pferde | – | – | 141 | ||||||
Milchkühe | – | – | 91 | ||||||
Salmoniden Zierfische Hunde | – | – | 60 | ||||||
Katzen | – | – | 30 | ||||||
2b141-eo | 2 | b | Destilliertes ätherisches Limettenöl | Siehe | Masthühner | – | – | 8,5 | |
Legehennen | – | – | 12,5 | ||||||
Masttruthühner | – | – | 11 | ||||||
Ferkel | – | – | 15 | ||||||
Mastschweine | – | – | 18 | ||||||
Laktierende Sauen | – | – | 22 | ||||||
Mastrinder Schafe/Ziegen Pferde | – | – | 33,5 | ||||||
Kälber (Milchaustauschfuttermittel) | – | – | 35,5 | ||||||
Milchkühe | – | – | 21.5 | ||||||
Kaninchen | – | – | 13,5 | ||||||
Salmoniden Zierfische | – | – | 30 |
Ziff. 2.2.2 Bst. a
Die Zusatzstoffe 2, 3, 8, 17, 46, 53, 58, 72, 73, 86, 92, 99, 108, 111, 130, 136, 140, 143, 146, 151, 168, 187, 194, 206, 210, 229, 237, 252, 254, 256, 264, 266, 271, 326 und 334 werden aus der Liste gestrichen.
Ziff. 2.2.2 Bst. c
Gestrichen (inkl. Tabelle)
3 Kategorie 3: Ernährungsphysiologische Futtermittelzusatzstoffe
Ziff. 3.1
Die Zusatzstoffe «Vitamin B12» (ohne Kennnummer) und «Omega 6» (ohne Kennnummer) werden gemäss nachstehendem Text angepasst.
Kennnummer | Kategorie | Funktionsgruppe | Futtermittelzusatzstoff | Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung | Tierart oder Tierkategorie | Höchstalter Tg.=Tage Mt.= Monate | Höchstgehalt pro kg Alleinfuttermittel mit 12 % Feuchtigkeitsgehalt | Sonstige Bestimmungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
3a835 | 3 | a | «Vitamin B12» oder «Cyanocobalamin» | Zubereitung von Cyanocobalamin, gewonnen aus Ensifer adhaerens CNCM I-5541, mit einem Gehalt ≤ 1 % an Cyanocobalamin fest Charakterisierung des Wirkstoffs: C63H88CoN14O14P CAS-Nummer: 68-19-9 Reinheit: ≥ 96 % | Alle Tierarten | – | – | In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Haut-, Augen- und Atemschutz, zu verwenden. Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungspotenzial müssen eine Exposition gegenüber Endotoxin von höchstens 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft gewährleisten |
3 | a | Omega-6 Essentielle ungesättigte Fettsäuren (wie Octade-cadiensäure) | Mastschweine Kühe zur Milch- | – | – |
Ziff. 3.2
Die Tabelle erhält die nachstehende neue Fassung.
Kennnummer | Kategorie | Funktionsgruppe | Futtermittelzusatzstoff | Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung | Tierart oder Tierkategorie | Mindestgehalt | Höchstgehalt | Sonstige Bestimmungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Gehalt des Elements in mg/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % | ||||||||
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
3b101 | 3 | b | Eisen(II)-carbonat (Siderit) | Aus Erz gewonnenes siderithaltiges Pulver mit einem Mindestgehalt von 70 % FeCO3 und 39 % Gesamteisen Chemische Formel: FeCO3 CAS-Nummer: 563-71-3 | Alle Tierarten, ausgenommen Ferkel, Kälber, Hühner bis 14 Tage und Truthühner bis 28 Tage | – | Schafe: Rinder und Geflügel: Heimtiere: Sonstige Arten: 750 (insgesamt) | Bei der Berechnung des Gesamteisengehalts im Futtermittel wird die Menge an inertem Eisen nicht berücksichtigt. Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Für Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operative Verfahren und angemessene organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken durch Einatmen und durch Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung zu verwenden. In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und von diesen enthaltenden Vormischungen ist Folgendes anzugeben: |
3b102 | Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat | Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 19 %. Chemische Formel: FeCl3 · 6H2O CAS-NUMMER: 10025-77-1 | Alle Tierarten | – | Schafe: Rinder und Geflügel: Ferkel bis zu 1 Woche vor dem Absetzen: 250 mg/Tag (insgesamt) Heimtiere: Sonstige Arten: 750 (insgesamt) | Bei der Berechnung des Gesamteisengehalts im Futtermittel wird die Menge an inertem Eisen nicht berücksichtigt. 3b102: Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als flüssige Vormischung beigegeben. 3b103, 3b104, 3b105, 3b106, 3b106i, 3b107, 3b108 und 3b111:
Für Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operative Verfahren und angemessene organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken durch Einatmen und durch Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden, insbesondere wegen des Gehalts an Schwermetallen. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atem-, Haut- und Augenschutz, zu verwenden. Bei Zusatzstoffen, die durch die Hydrolyse von tierischem Protein hergestellt werden, ist auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischungen der tierische Ursprung (Vogelarten) anzugeben. | ||
3b103 | Eisen(II)-sulfat-Monohydrat | Eisen(II)-sulfat-Monohydrat in Pulver- oder Granulatform, mit einem Eisengehalt von mindestens 29 %. Chemische Formel: FeSO4 · H2O CAS-Nummer: 17375-41-6 | ||||||
3b104 | Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat | Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 18 %. Chemische Formel: FeSO4 · 7H2O CAS-Nummer: 7782-63-0 | ||||||
3b105 | Eisen(II)-fumarat | Eisen(II)-fumarat, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 30 %. Chemische Formel: C4H2FeO4 CAS-Nummer: 141-01-5 | ||||||
3b106 | Eisen(II)-Aminosäurechelat- Hydrat | Zubereitung aus Eisen(II)-Aminosäurekomplex, bei dem das Eisen und die aus Sojaprotein gewonnenen Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 9 %. Chemische Formel: Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da. | ||||||
3b106i | Eisen(II)-Aminosäurechelat-Hydrat | Zubereitung aus Eisen(II)-Aminosäurekomplex, bei dem das Eisen und die Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Eisengehalt von 9-10 % und mindestens 18 % freien Aminosäuren. Chemische Formel: Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da. | ||||||
3b107 | Eisen(II)-Protein-Hydrolysatchelat | Eisen(II)-Protein-Hydrolysatchelat als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 10 %. Mindestens 50 % chelatisiertes Eisen. Chemische Formel: Fe(x)1-3 · nH2O (x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhydrolysat) | ||||||
3b108 | Eisen(II) Glycinchelat-Hydrat | Eisen(II)-Glycinchelat-Hydrat als Pulver mit einem Eisengehalt von mindestens 15 %. Feuchtigkeit: höchstens 10 %. Chemische Formel: Fe(x)1-3 · nH2O (x = Anion von Glycin) | ||||||
3b111 | Eisen-Lysin-Chelat und Eisen-Glutaminsäure-Chelat | Mischung aus Eisen-Lysin-Chelaten und Eisen-Glutaminsäure-Chelaten im Verhältnis 1:1 als Pulver mit Chemische Formeln: | ||||||
3b110 | Eisendextran 10 % | Kolloide wässrige Lösung von Eisendextran mit 25 % Eisendextran (10 % Gesamteisen, 15 % Dextran), 1,5 % Natriumchlorid, 0,4 % Phenol und 73,1 % Wasser Eisendextran Chemische Formel: IUPAC-Bezeichnung: Eisen(III)- hydroxid-Dextran- CAS Nr.: 9004-66-4 | Saugferkel | – | 200 mg/Tag einmalig in der ersten Lebenswoche und 300 mg/Tag einmalig in der zweiten Lebenswoche | Sicherheitsmassnahmen siehe unter 3b101 Angaben in der Gebrauchsanweisung:
| ||
3b201 | 3 | b | Kaliumjodid | Kaliumjodid und Kalziumstearat als Pulver mit einem Mindestgehalt von 69 % Jod. Chemische Formel: KI CAS-Nummer: 7681-11-0 | Alle Tierarten | – | Tiere der Pferdegattung: Der Milchgewinnung dienende Wiederkäuer und Legehennen: 5 (insgesamt) Fisch: Sonstige Tierarten oder Tierkategorien: 10 (insgesamt) | 3b201 und 3b202:
3b201, 3b202 und 3b203:
|
3b202 | Kalziumjodat, wasserfrei | Kalziumjodat, wasserfrei als Pulver mit einem Mindestgehalt von 63,5 % Jod. Chemische Formel: Ca(IO3)2 CAS-Nummer: 7789-80-2 | ||||||
3b203 | Gecoatetes Kalziumjodat-Granulat, wasserfrei | Gecoatete Granulat-Zubereitung aus Kalziumjodat, wasserfrei mit einem Jodgehalt von 1–10 % Überzugmittel und Dispergiermittel (Polyoxyethylen (20), Sorbitanmonolaurat (E432), Glycerin-Polyethylenglycolricinoleat (E484), Polyethylenglycol 300, Sorbitol (E420ii) und Maltodextrin): < 5 %. Partikel < 50 μm: < 1,5 %. Chemische Formel: Ca(IO3)2 CAS-Nummer: 7789-80-2 | ||||||
3b304 | 3 | b | Gecoatetes | Gecoatete Granulat-Zubereitung aus Kobalt(II)carbonat mit einem Kobaltgehalt von 1-5 % Überzugmittel (2,3 %–3,0 %) und Dispergiermittel (Polyoxyethylen, Sorbitanmonolaurat, Glycerin-Polyethylenglyvolricinoleat, Partikel < 50 μm: unter 1 % Chemische Formel: CoCO3 CAS-Nummer: 513-79-1 | Wiederkäuer mit voll entwickeltem Pansen Equiden Hasentiere Nagetiere Herbivore Reptilien Zoosäuger | – | 1 (insgesamt) | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Schutzmassnahmen sind nach nationalen Vorschriften über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu ergreifen. Bei der Handhabung sind Hände, Atemwege und Augen zu schützen. Obligatorischer Hinweis auf der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischung: «Es wird empfohlen, den Zusatz von Cobalt auf 0,3 mg/kg Alleinfuttermittel zu beschränken. In diesem Zusammenhang sollte das Risiko eines Cobaltmangels aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der spezifischen Zusammensetzung des Futters berücksichtigt werden.» |
3b401 | 3 | b | Kupfer(II)- diacetat-Monohydrat | Kupfer(II)-diacetat-Monohydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 31 % Chemische Formel: CAS-Nummer: 6046-93-1 | Alle Tierarten | – | Rinder:
Schafe: 15 Ziegen: 35 Ferkel:
Krebstiere: 50 (insgesamt) Sonstige Tiere: | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. In die Kennzeichnung sind folgende Angaben aufzunehmen:
|
3b402 | Kupfer(II)- carbonat-dihydroxy- Monohydrat | Kupfer(II)-carbonat-dihydroxy-Monohydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 52 % Chemische Formel: CAS-Nummer: 100742-53-8 | ||||||
3b403 | Kupfer(II)- chlorid-Dihydrat | Kupfer(II)-chlorid-Dihydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 36 % Chemische Formel: CuCl2 2H2O CAS-Nummer: 10125-13-0 | ||||||
3b404 | Kupfer(II)-oxid | Kupfer(II)-oxid, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 77 % Chemische Formel: CuO CAS-Nummer: 1317-38-0 | ||||||
3b405 | Kupfer(II)- sulfat-Pentahydrat | Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 24 % Chemische Formel: CuSO4 · 5H2O CAS-Nummer: 7758-99-8 | ||||||
3b406 | Kupfer(II)- Aminosäurechelat- Hydrat | Zubereitung aus Kupfer(II)-Aminosäurekomplex, bei dem das Kupfer und die aus Sojaprotein gewonnenen Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 10 % Chemische Formel: Cu(x)1-3•nH2O, Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da. | ||||||
3b406i | Kupfer(II)-Aminosäurechelat-Hydrat | Zubereitung aus Kupfer(II)-Aminosäurekomplex, bei dem das Kupfer und die Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Kupfergehalt von 10-11 % und mindestens 18 % freien Aminosäuren. Chemische Formel: Cu(x)1-3•nH2O, Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da. | ||||||
3b407 | Kupfer(II)- | Kupfer(II)-Protein-Hydrolysatchelat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 10 % und einem Gehalt an cheliertem Kupfer von mindestens 50 % Chemische Formel: Cu(x)1-3 · nH2O (x = Anion einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhydrolysat) | ||||||
3b409 | Dikupferchloridtrihydroxid | Chemische Formel: Cu2(OH)3Cl CAS-Nummer: 1332-65-6 Atacamit/Paratacamit in Reinheit: mind. 90 % alpha-Kristall: mind. 95 % im kristallinen Produkt Cu-Gehalt: mind. 53 % Partikel < 50 μm: unter 1 % | ||||||
3b4.10 | Kupferchelat des Hydroxyanalogs von Methionin | Kupferchelat des Hydroxyanalogs von Methionin mit einem Gehalt von 18 % Kupfer und 79,5-81 % Mineralöl: ≤ 1 % CAS-Nummer: 292140-30-8 | ||||||
3b411 | Kupfer-Bilysinat | Pulver oder Granulat mit einem Gehalt an Kupfer von ≥ 14,5 % und Lysin von ≥ 84,0 %. Kupferchelat von L-lysinat-HCl Chemische Formel: Cu(C6H13N2O2)2 × 2HCl CAS-Nummer: 53383-24-7 | ||||||
3b412 | Kupfer(I)-oxid | Zubereitung aus Kupfer(I)-oxid mit
Granuliert, mit Partikeln < 50 μm: unter 10 % Chemische Formel: Cu2O CAS-Nummer: 1317-39-1 | ||||||
3b413 | Kupfer(II)- Glycinchelat-Hydrat (fest) | Zusammensetzung des Zusatzstoffs Kupfer(II)-Glycinchelat-Hydrat, als Pulver mit einem Kupfergehalt von mindestens 15 % und einem Feuchtigkeitsgehalt von höchstens 13 % Chemische Formel: Cu(x)1-3 · nH2O (x = Anion von Glycin) | ||||||
3b414 | Kupfer(II)- Glycinchelat-Hydrat (flüssig) | Kupfer(II)-Glycinchelat-Hydrat, als Flüssigkeit mit einem Kupfergehalt von mindestens 6 % Chemische Formel: Cu(x)1-3 · nH2O (x = Anion von Glycin) | ||||||
3b415 | Kupfer-LysinChelat und Kupfer-Glutaminsäure-Chelat | Mischung aus Kupfer-Lysin-Chelat und Kupfer-Glutaminsäure-Chelat im Verhältnis 1:1 als Pulver mit einem Kupfergehalt von 17 bis 19 %, einem Lysingehalt von 19 bis 21 %, einem Glutaminsäuregehalt von 9 bis 21 % und höchstens 3 % Feuchtigkeit Chemische Formeln: | ||||||
3b501 | 3 | b | Mangan(II)-chlorid, | Mangan(II)-chlorid, Tetrahydrat, als Pulver mit einem Mindestgehalt von 27 % Mangan. Chemische Formel: MnCl2 · 4H2O CAS-Nummer: 13446-34-9 | Alle Tierarten | – | Fische 100 (insgesamt) Andere Tierarten 150 (insgesamt) | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und geeignete organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen und durch Haut- oder Augenkontakt zu verhüten, insbesondere wegen des Gehalts an Schwermetallen, darunter Nickel. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Haut-, Augen- und Atemschutz, zu verwenden. Bei Zusatzstoffen, die durch Hydrolyse aus tierischem Protein hergestellt werden, ist auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischungen der tierische Ursprung (Vogelart) anzugeben. |
3b502 | Mangan(II)-oxid | Mangan(II)-oxid als Pulver mit einem Mindestgehalt von 60 % Mangan; Mindestgehalt von 77,5 % MnO und Höchstgehalt von 2 % MnO2. Chemische Formel: MnO CAS-Nummer: 1344-43-0 | ||||||
3b503 | Mangan(II)-sulfat, Monohydrat | Mangan(II)-sulfat, Monohydrat, als Pulver mit einem Mindestgehalt von 95 % Mangan(II)-sulfat, Monohydrat, und von 31 % Mangan. Chemische Formel: MnSO4 · H2O CAS-Nummer: 10034-96-5 | ||||||
3b504 | Aminosäuren-Manganchelat, Hydrat | Zubereitung aus einem Mangan-Aminosäurekomplex, bei dem das Mangan und die aus Sojaprotein gewonnenen Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Mindestgehalt von 8 % Mangan. Chemische Formel: Mn(x)1-3•nH2O, Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da. | ||||||
3b504i | Aminosäuren-Manganchelat, Hydrat | Zubereitung aus einem Mangan-Aminosäurekomplex, bei dem das Mangan und die Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Gehalt von 8-9 % Mangan und einem Mindestgehalt von 17 % freier Aminosäuren. Chemische Formel: Mn(x)1-3•nH2O, Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da | ||||||
3b505 | Proteinhydrolysate-Manganchelat | Proteinhydrolysate-Manganchelat als Pulver mit einem Mindestgehalt von 10 % Mangan. Mindestens 50 % chelatisiertes Mangan. Chemische Formel: Mn(x)1-3 · nH2O (x = Anion von Proteinhydrolysaten mit einer beliebigen Aminosäure aus Sojaproteinhydrolysat) | ||||||
3b506 | Glycin-Manganchelat- Hydrat | Glycin-Manganchelat, Hydrat, als Pulver mit einem Mindestgehalt von 15 % Mangan. Feuchtigkeit: höchstens 10 %. Chemische Formel: Mn(x)1-3 · nH2O (x = Anion von Glycin) | ||||||
3b507 | Dimanganchloridtrihydroxid | Granulatpulver mit einem Mindestgehalt von 44 % Mangan und einem Höchstgehalt von 7 % Manganoxid. Chemische Formel: Mn2(OH)3Cl CAS-Nummer: 39438-40-9 | ||||||
3b509 | Manganchelat aus Lysin und Glutaminsäure | Zubereitung von Manganchelaten mit Lysin und Manganchelaten mit Glutaminsäure im Verhältnis 1:1 als Pulver mit einem Mangangehalt zwischen 15 und 17 %, Chemische Bezeichnung: | ||||||
3b510 | Manganchelat des Hydroxyanalogs von Methionin | Manganchelat des Hydroxyanalogs von Methionin mit einem Gehalt von 14 % Mangan und 76 % | ||||||
3b511 | Manganlysinatsulfat | Mangan und die Aminosäure L-Lysin: im Verhältnis 1:1 (Monohydrat) mit einem Gehalt an:
Fest (≤ 10 % Feuchtigkeit) Chemische Bezeichnung: IUPAC: Monoaquamonolysinatmangan(II)-sulfat | ||||||
3b601 | 3 | b | Zinkacetat, Dihydrat | Zinkacetat, Dihydrat, als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 29,6 % Zink Chemische Formel: Zn(CH3 ∙ COO)2 ∙ 2H2O CAS-Nummer: 5970-45-6 | Alle Tierarten | – | Hunde und Katzen: 200 (insgesamt) Salmoniden und Milchaustauschfuttermittel für Kälber: 180 (insgesamt) Ferkel, Sauen, Kaninchen und alle Fischarten ausser Salmoniden: 150 (insgesamt) Andere Arten und Kategorien: 120 (insgesamt) | Diese Zusatzstoffe werden Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Ausgenommen wird 3b602 der in Form von einer flüssigen Vormischung beigegeben werden muss. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und geeignete organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen und durch Haut- oder Augenkontakt zu verhüten, insbesondere wegen des Gehalts an Schwermetallen, darunter Nickel. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Haut-, Augen- und Atemschutz, zu verwenden. Bei Zusatzstoffen, die durch Hydrolyse aus tierischem Protein hergestellt werden, ist auf dem Etikett des Zusatzstoffs und der Vormischungen der tierische Ursprung (Vogelart) anzugeben. |
3b602 | Zinkchlorid, wasserfrei | Wasserfreies Zinkchlorid als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 46,1 % Zink Chemische Formel: ZnCl2 CAS-Nummer: 7646-85-7 | ||||||
3b603 | Zinkoxid | Zinkoxid als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 72 % Zink Chemische Formel: ZnO CAS-Nummer: 1314-13-2 | ||||||
3b604 | Zinksulfat, Heptahydrat | Zinksulfat, Heptahydrat, als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 22 % Zink Chemische Formel: ZnSO4 ∙ 7H2O CAS-Nummer: 7446-20-0 | ||||||
3b605 | Zinksulfat, Monohydrat | Zinksulfat, Monohydrat, als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 34 % Zink Chemische Formel: ZnSO4 ∙ H2O CAS-Nummer: 7446-19-7 | ||||||
3b606 | Aminosäuren-Zinkchelat, Hydrat | Zubereitung aus einem Zink-Aminosäurekomplex, bei dem das Zink und die aus Sojaprotein gewonnenen Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Mindestgehalt von 10 % Zink. Chemische Formel: Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da | ||||||
3b606i | Aminosäuren-Zinkchelat, Hydrat | Zubereitung aus einem Zink-Aminosäurekomplex, bei dem das Zink und die Aminosäuren durch koordinative kovalente Bindungen chelatisiert sind, als Pulver mit einem Gehalt von 10-11 % Zink und einem Mindestgehalt von 17 % freier Aminosäuren Chemische Formel: Zn(x)1-3•nH2O, Höchstens 10 % der Moleküle überschreiten 1500 Da. | ||||||
3b607 | Glycin-Zinkchelat-Hydrat solid | Glycin-Zinkchelat-Hydrat als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 15 % Zink. Feuchtigkeit: höchstens 10 % Chemische Formel: Zn(x)1-3 · nH2O (x = Anion von Glycin) | ||||||
3b608 | Glycin-Zinkchelat-Hydrat liquid | Flüssiges Glycin-Zinkchelat-Hydrat mit einem Mindestgehalt von 7 % Zink Chemische Formel: Zn(x)1-3 · nH2O (x = Anion von Glycin) | ||||||
3b609 | Zinkchloridhydroxid-Monohydrat | Chemische Formel: CAS-Nummer: 12167-79-2 Reinheit: mind. 84 % Zinkoxid: max. 9 % Zinkgehalt: mind. 54 % Partikel < 50 μm: unter 1 % | ||||||
3b610 | Zinkchelat des Hydroxyanalogs von Methionin | Zinkchelat des Hydroxyanalogs von Methionin mit einem Gehalt von 17 % Zink und 79 % | ||||||
3b611 | Methionin- Zinkchelat (1:2) | Pulver mit einem Mindestgehalt an 78 % DL- Methionin und einem Zinkgehalt zwischen 17,5 % und 18,5 % Methionin-Zinkchelat: C10H20N2O4S2Zn CAS-Nummer: 151214-86-7 | ||||||
3b612 | Proteinhydrolysate-Zinkchelat | Proteinhydrolysate-Zinkchelat als Pulver, mit einem Mindestgehalt von 10 % Zink Mindestens 85 % chelatisiertes Zink | ||||||
3b613 | Zinkbislysinat | Pulver oder Granulat mit einem Mindestgehalt von 13,5 % Zink und einem Mindestgehalt von 85,0 % Lysin Zink in Form von Zinkchelat von Bislysinat: mindestens 85 %. Zinkchelat von Bislysinat-HCl Chemische Formel: Zn(C6H13N2O2)2 × 2HCl × 2H2O CAS-Nummer: 23333-98-4 | ||||||
3b614 | Zinkchelat von Methioninsulfat | Zinkchelat von Methioninsulfat als Pulver mit einem Zinkgehalt zwischen 2 % und 15 %. Zink, 2-Amino-4 Methylsulfanylbuttersäure, Sulfat; mit Methionin chelatisiertes Zink in einem molaren Verhältnis von 1: 1. Chemische Formel: C5H11NO6S2Zn CAS-Nummer: 56329-42-1 | ||||||
3b615 | Zink-Lysin-Chelat und ZinkGlutaminsäureChelat | Mischung aus Zink-Lysin-Chelaten und Zink- Glutaminsäure-Chelaten im Verhältnis 1:1 als Pulver mit Chemische Formeln: | ||||||
3b701 | 3 | b | Natriummolybdat- Dihydrat | Natriummolybdat-Dihydrat als Chemische Formel: CAS-Nummer: 10102-40-6 | Schafe | – | 2,5 (insgesamt) | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Für Anwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen müssen Futtermittelunternehmer operative Verfahren und angemessene organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Wenn die Risiken durch diese Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden können, sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung zu verwenden. In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischung ist Folgendes anzugeben: «Die Molybdän-Supplementierung in Futtermitteln für Schafe muss zu einem Verhältnis Cu:Mo in der Ernährung von 3 bis 10 führen, um ein angemessenes Gleichgewicht mit Kupfer zu gewährleisten.» |
3b803 | 3 | b | Natriumselenat | Natriumselenat als Pulver mit einem Mindestgehalt von 41 % Selen Chemische Formel: Na2SeO4 CAS-Nummer: 13410-01-0 | Wiederkäuer | – | 0,50 (insgesamt) | Natriumselenat darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden. Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischung operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen. |
3b801 | Natriumselenit | Natriumselenit als Pulver mit einem Mindestgehalt von 45 % Selen Chemische Formel: Na2SeO3 CAS-Nummer: 10102-18-8 Einecs-Nummer.: 233-267-9 | Alle Tierarten | – | 0,5 (insgesamt) | Natriumselenit darf als Zusatzstoff in Form einer Zubereitung in Verkehr gebracht und verwendet werden. Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischung operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen. | ||
3b802 | Gecoatetes Natriumselenit-Granulat | Granulatzubereitung mit
und
Partikel < 50 μm: unter 5 % Natriumselenit Chemische Formel: Na2SeO3 CAS-Nummer: 10102-18-8 Einecs-Nummer.: 233-267-9 | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischung operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen. | |||||
3b810 | Selenhefe aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3060, inaktiviert | Zubereitung aus organischem Selen: Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3060 Chemische Formel: C5H11NO2Se | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben. Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %. | |||||
3b810i | Selenhefe aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3060, inaktiviert | Zubereitung aus organischem Selen: Selengehalt 3000 bis 3500 mg Se/kg Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3060 Chemische Formel: C5H11NO2Se | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmung zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden. Maximale Supplementierung mit organischem Selen: Das Staubbildungspotenzials des Zusatzstoffs gewährleistet eine maximale Exposition gegenüber Se von 0,2 mg Se/m3. | |||||
3b811 | Selenhefe aus Saccharomyces cerevisiae NCYC R397, inaktiviert | Zubereitung aus organischem Selen: Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae NCYC R397 Chemische Formel: C5H11NO2Se | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen sowie den Kontakt mit Haut, Schleimhäuten oder Augen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen, einschliesslich Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhen. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben. Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %. | |||||
3b812 | Selenhefe aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3399, inaktiviert | Zubereitung aus organischem Selen: Selengehalt: 2000 bis 3500 mg Se/kg Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3399 Chemische Formel: C5H11NO2Se | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager und die Stabilitätsbedingungen anzugeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und von Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen und Hautkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischungen eine persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,2 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %. | |||||
3b814 | Hydroxy-Analog von Selenmethionin | Feste und flüssige Zubereitung von Hydroxy-Analog von Selenmethionin Selengehalt: Feste Zubereitung: 5 % Hydroxy-Analog von Selenmethionin und 95 % Trägerstoff Flüssige Zubereitung: Organisches Selen aus Hydroxy-Analog von Selenmethionin Chemische Formel: C5H10O3Se CAS-Nummer: 873660-49-2 | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Hinweise zur Anwendersicherheit: Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe während der Handhabung. Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %. | |||||
3b815 | L-Selenomethionin | Feste Zubereitung aus L-Selenmethionin mit einem Selengehalt von < 40 g/kg. Organisches Selen in Form von Chemische Formel: C5H11NO2Se CAS-Nummer: 3211-76-5 Kristallines Pulver mit L-Selenmethionin > 97 % und Selen > 39 % | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Hinweise zur Anwendersicherheit: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen. Technologische Zusatzstoffe oder Einzelfuttermittel, die in der Zusatzstoffzubereitung enthalten sind, gewährleisten ein Staubbildungspotenzial < 0,2 mg Selen/m3 Luft. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben. Maximale Supplementierung mit Selen in organischer Form: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %. Wenn die Zubereitung einen technologischen Zusatzstoff oder Einzelfuttermittel enthält, für die ein Höchstgehalt festgelegt ist oder die anderen Beschränkungen unterliegen, so stellt der Hersteller des Futtermittelzusatzstoffs diese Informationen den Kunden zur Verfügung. | |||||
3b816 | DL-Selenmethionin | Feste Zubereitung aus Organisches Selen in Form von Chemische Formel: C5H11NO2Se CAS-Nummer: 2578-28-1 Pulver mit mindestens 97 % | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Hinweise zur Anwendersicherheit: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen. Technologische Zusatzstoffe oder Einzelfuttermittel, die in der Zusatzstoffzubereitung enthalten sind, gewährleisten ein Staubbildungspotenzial < 0,2 mg Selen/m3 Luft. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben. Wenn die Zubereitung einen technologischen Zusatzstoff oder Einzelfuttermittel enthält, für die ein Höchstgehalt festgelegt ist oder die anderen Beschränkungen unterliegen, so stellt der Hersteller des Futtermittelzusatzstoffs diese Informationen den Kunden zur Verfügung. Maximale Supplementierung mit Selen in organischer Form: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % | |||||
3b817 | Selenomethionin aus Saccharomyces cerevisiae NCYC R645 (inaktivierte Selenhefe) | Zubereitung aus organischem Selen: Selengehalt: 2000 bis 2400 mg Se/kg Selenomethionin aus Chemische Formel: C5H11NO2Se | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Hinweise zur Anwendersicherheit: Bei der Handhabung sind Atemschutz, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen. Technologische Zusatzstoffe oder Einzelfuttermittel, die in der Zusatzstoffzubereitung enthalten sind, gewährleisten ein Staubbildungspotenzial < 0,2 mg Selen/m3 Luft. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lager- und die Stabilitätsbedingungen anzugeben. Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %. | |||||
3b818 | Zink-L-Selenomethionin | Feste Zubereitung aus Organisches Selen in Form von Chemische Formel: C5H10ClNO2SeZn Kristallines Pulver mit: L-Selenomethionin > 62 %, Selen > 24,5 %, Zink > 19 % und Chlorid > 20 % | Der Zusatzstoff wird Futtermitteln als Vormischung beigegeben. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischung operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um Risiken beim Einatmen und bei Haut- oder Augenkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so ist bei der Handhabung des Zusatzstoffs und der Vormischung eine geeignete persönliche Schutzausrüstung zu tragen. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischung sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben. Maximale Supplementierung mit organischem Selen: 0,20 mg Se/kg Alleinfuttermittel mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 %. |
Ziff. 3.3
Der Zusatzstoff 3c305 wird gemäss nachstehendem Text angepasst.
Der Zusatzstoff 3c305ii wird nach dem Zusatzstoff 3c305 gemäss nachstehendem Text eingefügt.
Der Zusatzstoff 3c322iii wird nach dem Zusatzstoff 3c322ii gemäss nachstehendem Text eingefügt.
Der Zusatzstoff 3c323i wird nach dem Zusatzstoff 3c323 gemäss nachstehendem Text eingefügt.
Der Zusatzstoff 3c328 wird nach dem Zusatzstoff 3c327 gemäss nachstehendem Text eingefügt.
Der Zusatzstoff 3c371ii wird gemäss nachstehendem Text angepasst.
Die Zusatzstoffe 2b620i und 2b621ii werden nach dem Zusatzstoff 3c451 gemäss nachstehendem Text eingefügt.
Kenn-nummer | Kategorie | Funktions-gruppe | Futtermittelzusatzstoff | Zusammensetzung, chemische Bezeichnung, Beschreibung | Tierart oder Tierkategorie | Mindestgehalt | Höchstgehalt | Sonstige Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
mg Zusatzstoff/kg Alleinfutter mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 % | ||||||||
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
3c305 | 3 | c | L-Methionin | L-Methionin mit einer Reinheit von mindestens 98,5 % Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: C5H11NO2S CAS-Nummer: 63-68-3 | Alle Tierarten | – | – | L-Methionin darf über das Tränkwasser verabreicht werden. In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen ist Folgendes anzugeben: «Bei der Supplementierung mit L-Methionin, insbesondere über das Tränkwasser, sollten alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.» In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen, die Stabilität bei Wärmebehandlung und die Stabilität in Tränkwasser anzugeben. Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungspotenzial müssen gewährleisten, dass die maximale Exposition gegenüber Endotoxin von 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft nicht überschritten wird. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden. |
3c305ii | 3 | c | L-Methionin | Zubereitung aus L-Methionin mit einem Mindestgehalt von 90 % und einem maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 1,5 % Pulver Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: C5H11NO2S CAS-Nummer: 63-68-3. | Alle Tierarten | – | – | L-Methionin darf über das Tränkwasser verabreicht werden. In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen ist Folgendes anzugeben: «Bei der Supplementierung mit L-Methionin, insbesondere über das Tränkwasser, sollten alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.» In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen, die Stabilität bei Wärmebehandlung und die Stabilität in Tränkwasser anzugeben. Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungspotenzial müssen gewährleisten, dass die maximale Exposition gegenüber Endotoxin von 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft nicht überschritten wird. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken aufgrund der Verwendung des Stoffs zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden. |
3c322iii | 3 | c | L-Lysin-Monohydrochlorid | Zubereitung aus L-Lysin-Monohydrochlorid mit einem Mindestgehalt an L-Lysin von 78,8 % und einem Feuchtigkeitsgehalt von ≤ 1 %. Pulver Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: C6H15ClN2O2 CAS-Nummer: 657-27-2 | Alle Tierarten | – | – | In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Gehalt an L-Lysin anzugeben. Der Zusatzstoff kann über das Tränkwasser verabreicht werden. Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Lysin, insbesondere über das Tränkwasser, sollten alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.» Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen sowie Augen- oder Hautkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Augen-, Haut- und Atemschutz, zu verwenden. |
3c323i | 3 | c | L-Lysin-Sulfat | Zubereitung von L-Lysin mit einem Gehalt von:
Fest Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: C12H28N4O4-O4S CAS-Nummer: 60343-69-3 | Alle Tierarten | – | 10000 | In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Gehalt an L-Lysin anzugeben. Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Lysin sollten alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.» Der Endotoxingehalt des Zusatzstoffs und sein Staubbildungspotenzial müssen eine Exposition gegenüber Endotoxin von höchstens 1600 IE Endotoxinen/m3 Luft gewährleisten. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender von Zusatzstoff und Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Haut-, Augen- und Atemschutz, zu verwenden. |
3c328 | 3 | c | L-Lysin-Sulfat | Zubereitung aus L-Lysin-Sulfat mit einem Mindestgehalt von 73 % Pulver Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: [C6H14N2O2]2 SO4 CAS-Nummer: 60343-69-3 | Alle Tierarten | – | 10000 | In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs ist der Gehalt an L-Lysin anzugeben. Der Zusatzstoff kann über das Tränkwasser verabreicht werden. Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Lysin, insbesondere über das Tränkwasser, sollten alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.» Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um potenzielle Risiken durch Einatmen sowie Augen- oder Hautkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Augen-, Haut- und Atemschutz, zu verwenden. |
3c371ii | 3 | c | L-Valin | L-Valin mit einem Mindestgehalt von 98 % (in der Trockensubstanz) und einem maximalen Wassergehalt von 1,5 % Pulver Charakterisierung des Wirkstoffs: Chemische Formel: C5H11NO2 CAS-Nummer: 72-18-4 | Alle Tierarten | – | – | Der Zusatzstoff darf über das Tränkwasser verabreicht werden. In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und Vormischungen sind die Lagerbedingungen, die Stabilität bei Wärmebehandlung und die Stabilität in Tränkwasser anzugeben. In der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen ist Folgendes anzugeben: «Bei der Supplementierung mit L-Valin, insbesondere über das Tränkwasser, sollten alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.» Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und geeignete organisatorische Massnahmen festlegen, um die potenziellen Risiken zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht auf ein vertretbares Mass reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atem-, Haut und Augenschutz, zu verwenden. |
2b620i | 3 | c | L-Glutaminsäure | L-Glutaminsäure Charakterisierung des Wirkstoffs: Reinheit: ≥ 98 % Chemische Formel: C5H9O4N CAS-Nummer: 56-86-0 Einecs-Nummer: 200-293-7 | Alle Tierarten | – | – | In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben. Der Zusatzstoff darf über das Tränkwasser verabreicht werden. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um die potenziellen Risiken durch Einatmen oder Hautkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden. Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit L-Glutaminsäure, insbesondere über das Tränkwasser, sollten alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.» |
2b621ii | 3 | c | Mononatriumglutamat | Mononatriumglutamat Charakterisierung des Wirkstoffs: Reinheit: ≥ 99 % Chemische Formel: C5H8NaNO4 H2O CAS-Nummer: 6106-04-3 Einecs-Nummer: 205-538-1 | Alle Tierarten | – | – | In der Gebrauchsanweisung für den Zusatzstoff und die Vormischungen sind die Lagerbedingungen und die Stabilität bei Wärmebehandlung anzugeben. Der Zusatzstoff darf über das Tränkwasser verabreicht werden. Die Futtermittelunternehmer müssen für die Verwender des Zusatzstoffs und der Vormischungen operative Verfahren und organisatorische Massnahmen festlegen, um die potenziellen Risiken durch Einatmen oder Hautkontakt zu vermeiden. Können diese Risiken durch solche Verfahren und Massnahmen nicht beseitigt oder auf ein Minimum reduziert werden, so sind Zusatzstoff und Vormischungen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung, einschliesslich Atemschutz, zu verwenden. Obligatorischer Hinweis in der Kennzeichnung des Zusatzstoffs und der Vormischungen: «Bei der Supplementierung mit Mononatriumglutamat, insbesondere über das Tränkwasser, sollten alle essenziellen und bedingt essenziellen Aminosäuren berücksichtigt werden, um einer unausgewogenen Ernährung vorzubeugen.» |
(Art. 21 Abs. 2)
Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die Futtermittelkontrolle
Fussnote
Die Probenahmeverfahren und Analysemethoden für die Futtermittelkontrolle entsprechen den Anhängen I–VIII der Verordnung (EG) Nr. 152/20095.