AS 2025 553
Verordnung
über die Zollansätze für Waren im Verkehr mit Freihandelspartnern
(ausgenommen EU- und EFTA-Mitgliedstaaten)
(Freihandelsverordnung 2)
(Freihandelsverordnung 2)
Präambel
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:
I
Die Freihandelsverordnung 2 vom 27. Juni 19951 wird wie folgt geändert:
Art. 1 Abs. 1 Bst. a und b1 Die Präferenzbehandlung im Sinne der in Anhang 1 genannten Abkommen und Vereinbarungen wird wie folgt gewährt:a. Für die in Anhang 2 genannten Waren aus der Türkei (TR), Israel (IL), den Färöern (FO), Marokko (MA), der Westbank und dem Gazastreifen (PS), Mazedonien (MK), Mexiko (MX), Jordanien (JO), Singapur (SG), Chile (CL), Tunesien (TN), Libanon (LB), der Republik Korea (KR), den Mitgliedstaaten der Südafrikanischen Zollunion (SACU)2, Ägypten (EG), Kanada (CA), Japan (JP), den Mitgliedstaaten des Kooperationsrates der Arabischen Golfstaaten (GCC)3, Kolumbien (CO), Albanien (AL), Serbien (RS), Peru (PE), der Ukraine (UA), Montenegro (ME), Hongkong, China (HK), Bosnien und Herzegowina (BA), China (CN), den zentralamerikanischen Staaten (CAS; abgeschlossen mit Costa Rica [CR], Panama [PA] und Guatemala [GT]), Georgien (GE), den Philippinen (PH), Ecuador (EC), Indonesien (ID), Moldau (MD) sowie Indien (IN) gelten die dort aufgeführten Zollansätze.b. Für die in Anhang 3 genannten Waren aus Kolumbien (CO), Peru (PE), Guatemala (GT), den Philippinen (PH), Ecuador (EC) und Indien (IN) gelten zusätzlich die dort aufgeführten Zollansätze.
II
1 Anhang 1 wird gemäss Beilage geändert.
2 Die Anhänge 2 und 3 erhalten die neuen Fassungen gemäss Beilage.
III
Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 2025 in Kraft.
3. September 2025 | Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Die Bundespräsidentin: Karin Keller-Sutter |
(Art. 1)
Liste der Abkommen und der Vereinbarungen in Form von Briefwechseln
Ziff. 3636. Handels- und Wirtschaftspartnerschaftsabkommen vom 10. März 20244 zwischen den EFTA-Staaten und Indien (Art. 1.2–2.4).
(Art. 1 Abs. 1 Bst. a, 1a Abs. 1, 3 und 5)
Einfuhrzölle: Waren, Zollansätze und begünstigte Länder5
(Art. 1 Abs. 1 Bst. b)