Zur Verbesserung des Bundeshaushaltes sind die Bundesausgaben auf das unbedingt Notwendige zu beschränken und auf die finanziellen Möglichkeiten des Bundes auszurichten.
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611.010
vom 4. Oktober 1974 (Stand am 1. Januar 2018)
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
gestützt auf Artikel 42 bis der Bundesverfassung 1 , 2
nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 3. April 1974 3 ,
beschliesst:
Zur Verbesserung des Bundeshaushaltes sind die Bundesausgaben auf das unbedingt Notwendige zu beschränken und auf die finanziellen Möglichkeiten des Bundes auszurichten.
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Der Bundesrat trifft im Rahmen der Ausgabenplanung die nötigen Vorbereitungen für den Fall einer rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung.
Der Bundesrat sieht gegenüber dem Finanzplan vom 22. August 2012 und späteren mehrjährigen Finanzbeschlüssen die folgenden Einsparungen vor:
2016 |
|
|---|---|
in Millionen Franken |
|
|
60,3 |
|
38,5 |
|
6,3 |
|
132,5 |
|
7,4 |
|
2,0 |
|
13,0 |
|
4,6 |
|
7,7 |
|
24,0 |
|
0 |
|
10,0 |
|
95,0 |
|
40,0 |
|
18,5 |
|
2,9 |
Der Bundesrat kann bei der Budgetierung von einzelnen Sparmassnahmen abweichen, wenn dadurch das jährliche Sparziel insgesamt nicht unterschritten wird.
Die Zuständigkeit der Bundesversammlung zur Festlegung der Aufwand- und Investitionskredite im Voranschlag und seinen Nachträgen bleibt vorbehalten.
Der Bundesrat sieht gegenüber dem provisorischen Finanzplan 2017–2019 vom 1. Juli 2015 die folgenden Einsparungen vor:
2017 |
2018 |
2019 |
|
|---|---|---|---|
in Millionen Franken |
|||
|
135,2 |
243,4 |
249,8 |
|
143,0 |
200,5 |
243,4 |
|
0,3 |
0,9 |
0,9 |
|
2,6 |
2,6 |
2,6 |
|
0,5 |
11,4 |
11,4 |
|
6,8 |
9,0 |
9,4 |
|
130,9 |
0 |
0 |
|
5,2 |
5,2 |
5,2 |
|
68,6 |
60,9 |
66,7 |
|
10,2 |
22,3 |
22,7 |
|
3,5 |
3,9 |
4,2 |
|
67,5 |
4,5 |
6,9 |
|
21,7 |
25,8 |
19,9 |
|
53,1 |
84,5 |
93,5 |
|
6,7 |
6,9 |
7,1 |
Der Bundesrat kann bei der Budgetierung von einzelnen Sparmassnahmen abweichen, wenn dadurch das jährliche Sparziel insgesamt nicht unterschritten wird.
Die Zuständigkeit der Bundesversammlung zur Festlegung der Aufwand- und Investitionskredite im Voranschlag und in seinen Nachträgen bleibt vorbehalten.
Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
Es tritt am 1. Januar 1975 in Kraft.