AS 2018 1575
Verordnung des EDI über die Sicherheit von Spielzeug
Verordnung des EDI über die Sicherheit von Spielzeug (Spielzeugverordnung, VSS)
Änderung vom 12. März 2018
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, gestützt auf Artikel 23 der Spielzeugverordnung vom 15. August 20121, verordnet:
I Die Spielzeugverordnung vom 15. August 2012 wird wie folgt geändert:
Art. 25d Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 12. März 2018 Spielzeug, das der Änderung vom 12. März 2018 nicht genügt, darf noch bis zum 30. April 2019 nach bisherigem Recht eingeführt und hergestellt werden. Es darf noch bis zur Erschöpfung der Bestände an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.
II Anhang 2 wird gemäss Beilage geändert.
III Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2018 in Kraft.
12. März 2018 Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen: Hans Wyss
1 SR 817.023.11
2017-3451 1575
Spielzeugverordnung AS 2018
Anhang 2 (Art. 3 Abs. 1 Bst. b)
Besondere Sicherheitsanforderungen an Spielzeug
Ziff. 3/11 Bst. a
11. Grenzwerte für die Migrationsprüfung:
a. Abweichend von den Ziffern 3 und 4 dürfen die folgenden Grenzwerte in der Migrationsprüfung von Spielzeug und Spielzeugbestandteilen nicht überschritten werden:
Element oder Verbindung mg/kg mg/kg mg/kg in trockenen, brüchi- in flüssigen oder in abgeschabten gen, staubförmigen haftenden Spiel- Spielzeug- oder geschmeidigen zeugmaterialien materialien Spielzeugmaterialien
Aluminium 5625 1406 70000 Antimon 45 11,3 560 Arsen 3,8 0,9 47 Barium 1500 375 18750 Bor 1200 300 15000 Cadmium 1,3 0,3 17 Chrom(3+) 37,5 9,4 460 Chrom(6+) 0,02 0,005 0,2 Cobalt 10,5 2,6 130 Kupfer 622,5 156 7700 Blei 2,0 0,5 23 Mangan 1200 300 15000 Quecksilber 7,5 1,9 94 Nickel 75 18,8 930 Selen 37,5 9,4 460 Strontium 4500 1125 56000 Zinn 15000 3750 180000 Organozinn-Verbindungen 0,9 0,2 12 Zink 3750 938 46000
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Spielzeugverordnung AS 2018
Ziff. 3/15
15. Für chemische Stoffe, die in Spielzeug verwendet werden, das zur Verwen-
dung durch Kinder unter 36 Monaten bestimmt ist, oder in anderem Spiel- zeug, das dazu bestimmt ist, in den Mund genommen zu werden, gelten fol- gende spezifischen Grenzwerte:
Stoff CAS-Nummer Grenzwert
TCEP 115-96-8 5 mg/kg (Grenzwert für den Gehalt) TCPP 13674-84-5 5 mg/kg (Grenzwert für den Gehalt) TDCP 13674-87-8 5 mg/kg (Grenzwert für den Gehalt) Bisphenol A 80-05-7 0,04 mg/l (Migrationsgrenzwert) entsprechend den Verfahren nach EN 71-10:2005 und EN 71-11:20052 Formamid 75-12-7 20 µg/m3 (Emissionsgrenzwert) nach höchs- tens 28 Tagen ab Beginn der Emissionsprüfun- gen bei Spielzeugmaterialien aus Schaumstoff, die mehr als 200 mg/kg (Schwellenwert, der sich auf den Gehalt bezieht) enthalten. 1,2-Benzisothiazol- 2634-33-5 5 mg/kg (Gehaltsgrenzwert) in wässrigem 3(2H)-on Spielzeugmaterial, entsprechend den Verfahren nach EN 71-10:2005 und EN 71-11:2005 Reaktionsmasse aus: 55965-84-9 1 mg/kg (Gehaltsgrenzwert) in wässrigem 5-Chlor-2-methyl-4- Spielzeugmaterial isothiazolin-3-on [EG-Nr. 247-500-7] und 2-Methyl-2H- isothiazol-3-on [EG- Nr. 220-239-6] (3:1) 5-Chlor-2- 26172-55-4 0,75 mg/kg (Gehaltsgrenzwert) in wässrigem methylisothiazolin- Spielzeugmaterial 3(2H)-on 2-Methylisothiazolin- 2682-20-4 0,25 mg/kg (Gehaltsgrenzwert) in wässrigem 3(2H)-on Spielzeugmaterial Phenol 108-95-2 5 mg/l (Migrationsgrenzwert) in polymeren Materialien entsprechend den Verfahren nach EN 71-10:2005 und EN 71-11:2005
10 mg/kg (Gehaltsgrenzwert) als Konservie-
rungsmittel entsprechend den Verfahren nach EN 71-10:2005 und EN 71-11:2005
2 Die aufgeführten Normen können kostenlos eingesehen und gegen Bezahlung bezogen werden bei der Schweizerischen Normen-Vereinigung (SNV), Bürglistrasse 29,
8400 Winterthur; www.snv.ch.
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