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17.5308 · Fragestunde. Frage · 2017-06-07

Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Erledigt

Wortlaut

Auf der A13 kommt es immer wieder zu massiven Rückstaus bei den Ausfahrten, zum Beispiel in Widnau, Kriessern und Oberriet. Das führt zu volkswirtschaftlich schädlichen Wartezeiten und provoziert gefährliche Situationen mit schweren Unfällen als denkbarer Folge.

- Wo bestehen für den Bundesrat Möglichkeiten für eine Verbesserung des unhaltbaren Zustands?

- Wäre es eine sinnvolle Lösung, den Pannenstreifen als Einspurstrecke zu nutzen und diesen entsprechend zu markieren?

Stellungnahme des Bundesrates

Im gesamtschweizerischen Vergleich stellt die Autobahn A13 im Rheintal keinen ausserordentlichen Stauschwerpunkt dar. Die Verkehrssituation ist wegen der teilweisen Nähe der Anschlüsse zu den Zollanlagen, die ihrerseits nur über wenig Stauraum verfügen, jedoch komplex. Unter anderem deshalb sowie aufgrund des hohen Pendleraufkommens kommt es an gewissen Autobahnausfahrten immer wieder zu Rückstaus. Der Bundesrat ist sich dieses Sachverhalts bewusst.

Das Bundesamt für Strassen hat die betroffenen Anschlüsse detailliert analysiert und erarbeitet zurzeit Optimierungsmassnahmen. Welche Massnahmen umgesetzt werden können, ist noch offen. Soweit alleine mit Signalisierungs- und Markierungsarbeiten Verbesserungen realisiert werden können, sind diese rasch umsetzbar. Die Umgestaltung der Infrastrukturen der Anschlusswerke würde hingegen Auflageprojekte bedingen und damit einige Jahre in Anspruch nehmen.

Autobahnen im St. Galler Rheintal. Unfallgefahr und volkswirtschaftlicher Schaden durch Rückstaus | Lexipedia | Lexipedia