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19.5117 · Fragestunde. Frage · 2019-03-06

Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Erledigt

Wortlaut

Gemäss Informationen der Deutschen Bundesbahn soll während mehrerer Jahre der Direktzug Zürich-Stuttgart auf der Gäubahn aufgrund der Bauarbeiten in Stuttgart in Stuttgart-Vaihingen enden. Reisende müssten dann mit der S-Bahn weiterfahren. Damit würde diese Linie weiter an Attraktivität verlieren.

- Ist dem Bundesrat diese inakzeptable Verschlechterung bekannt?

- Was gedenkt er zu tun, damit Züge aus der Schweiz nicht in einem Vorortsbahnhof von Stuttgart enden?

Stellungnahme des Bundesrates

Dem Bundesrat ist bekannt, dass die Deutsche Bahn vorübergehend den Zug ab Zürich nur bis Stuttgart-Vaihingen führen wird. Die Dauer der Übergangszeit ist noch nicht bekannt. Begründet ist diese Massnahme durch den unterschiedlichen Projektfortschritt der Anschlussbauwerke und Einsprachen im Raum Stuttgart im Zusammenhang mit "Stuttgart 21". Im Lenkungsausschuss Schweiz-Deutschland hat sich das Bundesamt für Verkehr dezidiert für eine möglichst kurze Übergangszeit und gegen die Beschränkung der Direktzüge Zürich-Stuttgart in Stuttgart-Vaihingen ausgesprochen. Die Deutsche Bahn arbeitet daran, während der Übergangszeit eine Verlängerung von Stuttgart-Vaihingen nach Stuttgart Nord zu verwirklichen. Dazu steht sie mit der Stadt Stuttgart und dem Bundesland Baden-Württemberg in Verbindung. Von Stuttgart Nord gibt es Anschlüsse in einen Grossteil der Region, und der Hauptbahnhof wäre in einer Reisezeit von drei Minuten zu erreichen.