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20.5226 · Fragestunde. Frage · 2020-03-11

Departement für auswärtige Angelegenheiten

Erledigt

Wortlaut

Auf eine Frage nach der steigenden Klimafinanzierung in der neuen IZA-Strategie versichert der Bundesrat, dass das IZA-Mandat konsequent eingehalten werde.

Kann er das anhand folgender Fragen konkretisieren:

- Welcher Prozentanteil der bisherigen Klimafinanzierung kam in Low Income Countries (LIC) oder in Ländern mit dem höchsten Klimarisikoindex zum Einsatz?

- Nach welchen Kriterien sollen IZA-finanzierte Klimaprojekte in Zukunft geplant werden, sodass sie spezifisch den Ärmsten zugutekommen?

Stellungnahme des Bundesrates

2017 betrug die Klimafinanzierung aus den IZA-Budgets von DEZA und SECO insgesamt 312 Millionen Franken. In bilateralen Projekten wurden gut zwei Drittel davon in Entwicklungs- und Schwellenländern eingesetzt, davon knapp ein Viertel in den am wenigsten entwickelten Ländern - grösstenteils in Afrika. Der Anteil der multilateralen Zusammenarbeit an der Klimafinanzierung aus den IZA-Budgets betrug 102 Millionen Franken. Mehr als die Hälfte dieser Mittel floss in am wenigsten entwickelte Länder.

Mit der IZA-Strategie 2021-2024 soll die Klimafinanzierung klar bedürfnisorientiert eingesetzt werden, d. h. in den Schwerpunktregionen und -ländern, die sehr verwundbar gegenüber dem Klimawandel sind.

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