21.7818 · Fragestunde. Frage · 2021-09-16
Departement des Innern
Erledigt
Wortlaut
Aussendienstmitarbeiter von KMUs und Startups sind auf ein Covid-Zertifikat angewiesen. In den meisten Kantonen erhalten Mitarbeiter heute aufgrund eines PCR-Pooltests kein Zertifikat. Ab dem 1. Oktober haben die Firmen nur die Wahl die Personen freizustellen oder die Kosten für die teuren Einzeltests über mehr als 1000 Schweizer Franken pro Person zu übernehmen.
- Ist der Bundesrat bereit diese Praxis zu ändern?
- Was rät er einem Startup ab dem 1. Oktober, welchem die finanziellen Möglichkeiten fehlen?
Stellungnahme des Bundesrates
Ein Covid-Zertifikat im Rahmen der repetitiven Testung zu erhalten, ist grundsätzlich möglich. Dies zuzulassen, obliegt den Kantonen. Im Rahmen der repetitiven Testung, welche weiterhin vom Bundesrat unterstützt wird, können Unternehmen ihren Mitarbeitenden kostenlose PCR-Pool-Tests anbieten. Die Kosten für diese Tests werden weiterhin vom Bund getragen. Die Mehrkosten, welche für die Zertifikatsausstellung anfallen, müssen vom Kanton oder vom Arbeitgeber getragen werden. Zudem hat der Bundesrat am 24. September 2021 entschieden, die Kostenübernahme für alle Tests, die zu einem Zertifikat führen, bis am 10. Oktober 2021 zu verlängern und einen Vorschlag für das weitere Vorgehen in Konsultation an die Kantone zu geben.