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23.7092 · Fragestunde. Frage · 2023-03-01

Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Erledigt

Wortlaut

Der indirekte Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative wird den Einbau von Wärmepumpen - und somit den Strombedarf - weiter anheizen. Die Stromlücke wird somit mit der Dekarbonisierung nochmals grösser.

Gibt es hier bereits aktualisierte Zahlen bis 2050 (Umfang, Massnahmen, Kosten usw.)?

Stellungnahme des Bundesrates

Die Energieperspektiven 2050 plus des Bundesamts für Energie (BFE) zeigen: Im Szenario ZERO Basis steigt der Strombedarf für Wärmepumpen zur direkten Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser von heute zirka 3 Terawattstunden auf knapp 9 Terawattstunden im Jahre 2050 an. Heute benötigen die reinen Elektroheizungen und Elektroboiler noch gut 5 Terawattstunden an Strom. Diese werden bis 2050 praktisch vollständig ersetzt. Somit steigt im selben Zeitraum der Strombedarf fürs Heizen und Warmwasser insgesamt von heute rund 8 Terawattstunden auf gut 9 Terawattstunden. Der Mehrbedarf aufgrund der Wärmepumpen kann durch den Ersatz der reinen Elektroheizungen und Elektroboiler im Gebäudebereich zu einem grossen Teil kompensiert werden.