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23.7860 · Fragestunde. Frage · 2023-12-07

Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Erledigt

Wortlaut

Seit Einführung der starren Geschwindigkeitsregelung auf 100 km/h 2014/2015 auf dem Abschnitt der A1 zwischen Wangen an der Aare und Oensingen von 06.00 bis 07.30 Uhr und von 16.30 bis 18.00 Uhr hat sich die Anzahl der Staustunden sprunghaft mehr als verdoppelt.
Kann sich der Bundesrat im Sinne einer entlastenden Sofortmassnahme vorstellen, auf diese Regelung - zumindest versuchsweise - zu verzichten?

Stellungnahme des Bundesrates

Die Signalisierung von Tempo 100 zu fix definierten Zeiten beschränkt sich ausschliesslich auf den Bereich des Anschlusses Wangen an der Aare. Bereits heute wird die Tempobeschränkung regelmässig durch die Verkehrsmanagementzentrale des Bundes (VMZ) aufgehoben, wenn es die Verkehrslage zulässt. Ursache für den Stau in diesem Anschlussbereich ist der Spurabbau von 3 auf 2 Fahrspuren in Fahrtrichtung Zürich nach dem Anschluss Wangen a.A. Der vorgesehene Ausbau zwischen Luterbach – Härkingen auf je 3 Fahrspuren pro Fahrtrichtung wird die Stausituation längerfristig entschärfen. Das Parlament hat diesen Ausbau 2014 verbindlich beschlossen. Die Plangenehmigung ist mittlerweile rechtskräftig. Die Vorarbeiten starten im nächsten Jahr.

Sofortmassnahme zur Stauvermeidung auf dem Abschnitt der A1 Kriegstetten - Oensingen | Lexipedia | Lexipedia