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26.7281 · Fragestunde. Frage · 2026-03-11

Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Erledigt

Wortlaut

Eine neue Studie von CERES schätzt, dass der Verlust der Biodiversität die grossen Industrien weltweit 430 Mia. Dollar jährlich kostet. Allein der Rückgang der Bestäubung koste 25 Mrd. Dollar. Viele Unternehmen hätten Schwierigkeiten, die entsprechenden Risiken richtig einzuschätzen.
1. Wie beurteilt der Bundesrat die Studie insgesamt und bezüglich ihrer Aussagekraft für die Schweiz?
2. Inwiefern steht er zu diesen Risiken im Austausch mit Unternehmen sowie zu deren diesbezüglicher Resilienz?

Stellungnahme des Bundesrates

1. Die genannte CERES-Studie reiht sich ein in zahlreiche Studien, welche die Bedeutung der Biodiversität für den Menschen und die Wirtschaft unterstreichen. 2. Die Bundesverwaltung erarbeitet Grundlagen zum Umgang mit biodiversitätsbezogenen Risiken. Beispielsweise unterstützte das BAFU das ENCORE Tool, mit dem Finanzinstitutionen Biodiversitätsaspekte in ihre Finanzentscheide einbeziehen können. Das Tool wurde in Zusammenarbeit mit Banken und Versicherungen erarbeitet. Im Rahmen des Aktionsplans Biodiversität laufen zurzeit Arbeiten für ein «Integrales Risikomanagement Biodiversität». Daneben hat sich auch die FINMA mit einem Rundschreiben zur Thematik naturbezogener Risiken an Banken und Versicherungen gewandt.