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AB 132515

Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · Aargau · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2007-06-22

Wortprotokoll

Wir kommen zur Verabschiedung von mehreren Mitarbeitern der Parlamentsdienste.

Zunächst zu einem Wechsel im Weibelteam: Sie haben es alle miterlebt: Unser Weibel Charles Riesen ist seit der zweiten Woche dieser Session im Ständerat tätig. Am Ende dieser Session wird uns ebenfalls Herr Thomas Andrey verlassen. Er tauscht seine Weibeltätigkeit mit einer Tätigkeit im Sekretariat der Dokumentationszentrale. Wir danken den Herren Andrey und Riesen herzlich für ihren kompetenten Arbeitseinsatz im Nationalrat und wünschen ihnen viel Freude und Befriedigung bei ihren neuen Herausforderungen. Wir freuen uns, dass sie den Parlamentsdiensten erhalten bleiben. Frau Wallimann wird den beiden Herren einen guten Tropfen zur Entspannung überreichen. (Beifall)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wenn Herr Riesen neu im Ständerat tätig ist, dann wäre doch das für etliche von Ihnen auch Anreiz, bei den nächsten Wahlen auf der anderen Seite zu kandidieren. (Heiterkeit)

Die beiden Weibel werden durch Herrn Peter Truffer und Herrn Marcel Ellenberger ersetzt. Ich begrüsse Herrn Truffer, der neu für uns tätig ist; Herr Ellenberger wird erst in der nächsten Session zu uns stossen. Ich heisse die beiden [PAGE 1167] Herren ganz herzlich willkommen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. (Beifall)

Damit kommen wir zur Verabschiedung von Frau Sonja Remy. Frau Remy, die seit vierzehn Jahren für die Parlamentsdienste tätig ist, verlässt uns auf Ende dieser Session. Zunächst war sie Bundeshausführerin, seit neun Jahren ist sie zusätzlich als Garderobiere im Ständerat tätig. Die zahlreichen persönlichen Kontakte mit den Ratsmitgliedern haben Frau Remy besonders Freude gemacht. Deshalb verlässt sie uns heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit viel Herzblut hat sie den Besucherinnen und Besuchern das Parlamentsgebäude erläutert und ihnen mit Stolz von den demokratischen Grundregeln unseres Staates erzählt. Für ihre langjährige und wertvolle Mitarbeit danken wir Frau Remy bestens. Frau Remy, wir wünschen Ihnen für den wohlverdienten Ruhestand alles Gute, vor allem viel Gesundheit und Wohlergehen. Vielen Dank! (Beifall)

Nun kommen wir noch zur letzten Verabschiedung, der Verabschiedung von Herrn Vitus Ritler.

Im Sommer 1976 ist Herr Vitus Ritler als Weibel in die Parlamentsdienste eingetreten. Der damalige Stellenwechsel vom Zeughaus Bern ins Bundeshaus ging nicht ganz geräuschlos vor sich: Ein erzürnter Divisionär namens Zumstein - der spätere Generalstabschef - liess den damaligen Generalsekretär Alois Pfister nämlich wissen, dass er Vitus Ritler nicht gerne ziehen lasse, verliere er mit ihm doch seinen äusserst kompetenten und zuverlässigen Chauffeur. Jetzt werde er während der Anlernperiode seines neuen Chauffeurs zum Beifahrer degradiert, was er als eine lästige und ärgerliche Nebenerscheinung betrachte. (Heiterkeit)

Auch die Parlamentsdienste haben Herrn Ritler rasch schätzen gelernt: Bereits nach kurzem Arbeitseinsatz wählten sie ihn zum Chefweibel. Heute verlässt Herr Ritler die Parlamentsdienste als Leiter des Dienstes Betrieb und Weibeldienst, also jenes Dienstes, der für die logistische Vorbereitung und Durchführung der Sessionen und von jährlich 600 Kommissionssitzungen verantwortlich ist. Er ist auch für den Versand von 80 Tonnen Unterlagen zuständig, für alle Anlässe im Haus, die Fahraufträge und Weiteres mehr. In seiner Funktion als Leiter des Dienstes Betrieb und Weibeldienst war Herr Ritler namhaft an der Organisation der Sessionen in Genf, Lugano und Flims beteiligt. Zudem oblag es ihm jedes Jahr, mit den kantonalen Behörden die Feierlichkeiten für die neugewählten Ratspräsidentinnen und -präsidenten zu organisieren.

Herr Ritler führte seinen Dienst mit grossem Engagement und ruhiger Hand und behielt stets den Überblick über die zahlreich anfallenden Aufgaben. Er geht nach 31 Dienstjahren in den Parlamentsdiensten in Pension. Wir danken ihm herzlich für seinen langjährigen und kompetenten Arbeitseinsatz und hoffen, dass er seine Freizeit vermehrt im Lötschental mit seinen Enkelkindern verbringen kann.

Für die Zukunft wünschen wir Ihnen, Herr Ritler, von Herzen alles Gute, viel Glück und ganz viel Gesundheit. (Grosser Beifall)

Nun sind wir am Schluss der Session angelangt. Ich habe Ihnen versprochen, dass wir vor 11 Uhr aufhören - es reicht ganz knapp, aber zugegeben, ich habe Ihre rhetorische Eloquenz unterschätzt.

Ich habe in den vergangenen drei Wochen viel von Ihnen gefordert, und ich wünsche Ihnen, dass Sie in Ihrem Alltag den Berg an Arbeit, der sich während drei Wochen Session bei Ihnen zu Hause angehäuft hat, rasch abtragen können. Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz und Ihr Engagement und möchte es nicht unterlassen, auch den Parlamentsdiensten mit der ganzen Infrastruktur dahinter ebenfalls ganz herzlich zu danken. Ich bitte Frau Wallimann, diesen Dank an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten.

Ich schliesse die Sommersession und wünsche Ihnen alles Gute! (Beifall)

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Schluss der Sitzung und der Session um 10.55 Uhr

Fin de la séance et de la session à 10 h 55

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