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preparatory:AB 145913

Schneider-Ammann Johann N. · Bundesrat · Bern · 2011-09-19

Wortprotokoll

Die Kantone, die Organisationen der Arbeitswelt und die Fachhochschulen haben sich auf fünf Ausrichtungen geeinigt. Das mag ein demokratischer Prozess sein, er ist auf jeden Fall zu akzeptieren. Ich habe eben von Ihnen gehört, dass sämtliche Wirtschaftsverbände etwas anderes verlangen würden. Es gibt in diesem Land etwa 600 Wirtschaftsverbände, Sie haben wahrscheinlich nicht alle gemeint. Aber es sind gewichtigere dabei - das sei zugestanden -, die sich die Ausbildung in Chemie und Life Sciences als eigenständig vorstellen könnten.

Sie haben es Ihrerseits gesagt, Frau Fetz, dass sich die Kantone, die Organisationen der Arbeitswelt und die Fachhochschulen, als sie die fünf Ausrichtungen festgelegt haben, an den 230 Grundausbildungen und an den 200 Bachelor-Studiengängen orientierten, die es schon gibt. Es musste irgendwie ein vernünftiger, überblickbarer Kompromiss gefunden werden. Die Anforderungen für Chemie und Life Sciences sind deckungsgleich mit dem, was im Bereich "Technik, Architektur und Life Sciences" angeboten wird.

Sie haben auch das Kriterium der Anzahl Studierender erwähnt. Es sind 2 Prozent der Berufsmaturandinnen und -maturanden, die diese Ausbildung im Bereich Life Sciences eigenständig beanspruchen. Die Berufsmaturen müssen irgendwie wirtschaftlich durchgeführt werden können, das heisst, es braucht Klassengrössen. Das scheint mir ein wichtiges Kriterium zu sein, um die fünf angebotenen Berufsmaturitätsausrichtungen zu verteidigen.

Dann noch zur Frage der regional unterschiedlichen Umsetzungen: Die Mindestanforderungen sind landesweit standardisiert.

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