preparatory:AB 148792
Schneider-Ammann Johann N. · Bundesrat · Bern · 2012-12-12
Wortprotokoll
Ich empfehle Ihnen, mit der Kommission zu stimmen. Es ist wie vorhin bei Artikel 48 betreffend das Fleisch. Über die Kontingentierung können keine höheren Produzentenpreise erwirkt werden. Der Absatz von Schweizer Pferden, von Pferden aus der Freibergerzucht, wird nicht gesteigert werden können. Sie werden nicht attraktiver. Es führt zu einer Konzentration bei wenigen grossen Händlern, die allenfalls profitieren. Man schränkt auch die Auswahlmöglichkeit für Pferdeliebhaber und Pferdeprofis ein, wenn man nicht nur das Freibergerpferd anspricht, und das ist ja wohl nicht die Idee.
Der Vollzug wird mit der Inlandleistung sehr viel aufwendiger. Der Bund unterstützt die Freibergerzucht mit 3 Millionen Franken pro Jahr. Der Bund unterstützt die Freibergerzucht mit gezielten Absatzförderungsmassnahmen. Sie wissen, ich liebe die Freiberger. Ich habe mich für das Nationalgestüt starkgemacht. Die Freibergerzucht braucht das Nationalgestüt, damit die Forschung weitergeht und damit diese Pferdegattung eine ganz solide wissenschaftliche Basis hat. Ich trage auch die eben erwähnten Unterstützungsmassnahmen mit. Es mag nicht nach viel tönen, aber es sind immerhin 3 Millionen Franken pro Jahr und die Marketingunterstützung.
Ein auf der Inlandleistung basierendes Versteigerungssystem kann, wie gesagt, eigentlich nur im Interesse einiger weniger sein. Deshalb mache ich Ihnen beliebt, die Kommission zu unterstützen.