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preparatory:AB 151480

Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2014-03-13

Wortprotokoll

Ich habe hier Leute aus Kosovo zitiert. Bei der dortigen Bevölkerung besteht ganz offensichtlich ein Bedürfnis nach einer Armee - einer eigenen Armee -, die für Stabilität im Innern sorgt. Die Geschichte hat diese Leute wahrscheinlich gelehrt, dass man immer eine Armee im Land hat, entweder die eigene oder eine fremde. Längerfristig sind die Bestrebungen, eine eigene Armee zu haben, durchaus verständlich, denn die Armee ist in jedem Land ein Faktor für Stabilität und für die innere Sicherheit. Das Bedürfnis der dortigen Bevölkerung ist ganz offensichtlich: wenn schon eine Armee, dann lieber eine eigene. Zurzeit hat Kosovo allerdings keine solche, also will die Bevölkerung lieber fremde Truppen, die für Stabilität sorgen.