preparatory:AB 159282
Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2014-03-10
Wortprotokoll
Saab hat bis heute für über 300 Millionen Franken mit über hundert Schweizer Firmen Offsetgeschäfte abgeschlossen. Es handelt sich um freiwillige Vorleistungen von Saab. Saab hat erst nach der Unterzeichnung des Beschaffungsvertrages, das heisst bei einem Ja zum Gripen am 18. Mai 2014, die Pflicht, für 2,2 Milliarden Franken Offsetgeschäfte in allen Regionen der Schweiz abzuschliessen: 65 Prozent in der Deutschschweiz, 30 Prozent in der französischsprachigen und 5 Prozent in der italienischsprachigen Schweiz. Der Anteil der Offsetgeschäfte in der französischsprachigen Schweiz konnte innerhalb eines Jahres von 9 auf 18 Prozent gesteigert werden. Deshalb ist es realistisch, dass die Westschweizer Industrie innerhalb von zehn Jahren bei den Offsetgeschäften für den Gripen 30 Prozent erreichen wird.
Die Aussage, Saab würde fast nur eigene Tochterfirmen sowie die Ruag und ihre Tochterfirmen berücksichtigen, ist nicht zutreffend. Saab hat allein 2013 in der Westschweiz mit 16 Firmen insgesamt 36 Offsetverträge abgeschlossen. Zudem spielen die Besitzverhältnisse einer Firma keine Rolle in Bezug auf die Arbeitsplatzwirksamkeit, die wirtschaftliche Wirkung vor Ort und den Technologietransfer.