preparatory:AB 170311
Schneider-Ammann Johann N. · Bundesrat · Bern · 2014-12-11
Wortprotokoll
Es gibt zwei Gründe, die zur Ablehnung führen sollten: Erstens liegt die Kompetenz zur Verpflichtung der Universitäten nicht beim Bund, und zweitens laufen im Bereich der Medizinerförderung viele Initiativen, die auch bereits gute erste Resultate erbringen. Ich mache darauf aufmerksam, dass seit 2008 im Inland 34 Prozent mehr Arztdiplome ausgestellt wurden. Ich mache darauf aufmerksam, dass im Studienjahr 2013/14 in Basel, Bern, Lausanne und Zürich 200 zusätzliche Studienplätze bereitgestellt wurden; es wurde gesagt. Genf ist daran, in der Hausarztmedizin zusätzliche Studienplätze anzubieten. Das Tessin will eine biomedizinische Fakultät eröffnen, und an den ETH werden Anstrengungen unternommen, um ETH-Absolventen über Passerellen den Zugang zum Medizinstudium zu ermöglichen.
Das Thema ist prominent, es wird in der BFI-Botschaft 2017-2020 eines der Schwergewichtskapitel darstellen. Mit anderen Worten: Die von Herrn Nationalrat Neirynck [PAGE 1313] angestrebten Verbesserungen sind unterwegs, und deshalb kann man die Motion ablehnen.