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preparatory:AB 175513

Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2013-09-11

Wortprotokoll

Die drei Mal grössere Lärmbelastung ist wohl eine Frage der Wahrnehmung. Wenn man die Dezibel misst, dann kommt man, wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, für den F-5 auf 106 Dezibel und für den Gripen auf 112 Dezibel. In der Wahrnehmung ist der Gripen aber lauter, das ist so. Der Gripen tönt in der Wahrnehmung der Bevölkerung etwa gleich wie der F/A-18. Damit steigt die Lärmbelastung pro Start. Da wir aber weniger Flugzeuge haben, werden wir tendenziell auch weniger Bewegungen haben. Wir sehen auch vor, einen Teil der Flugbewegungen, insbesondere auch am Anfang einer Pilotenausbildung, in Schweden zu absolvieren. Aber bezüglich Lärmbelastung darf ich nicht zu viel versprechen, denn ein Kampfflugzeug macht per definitionem Lärm. Im Gegensatz zur zivilen Aviatik, wo der Lärm ständig verringert wird, haben wir diese Entwicklung bei Kampfjets nicht. Der Gripen wird in der einzelnen Bewegung mehr Lärm verursachen als der F-5. Wegen der tendenziell eher geringeren Zahl an Bewegungen dürfte die Lärmbelastung gesamthaft aber in etwa gleich bleiben. Wir bemühen uns, mit allen Standortgemeinden, Flugplätzen und Schutzverbänden entsprechende Lösungen zu finden. Aber auch hier kann ich nicht mehr viel versprechen, weil wir schon mit Sommerferien, Nachtflugverboten usw. viel eingespart haben. Wir werden uns bemühen, aber ich kann nicht sagen, dass der Gripen leiser fliegt; das würde nicht stimmen.

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