preparatory:AB 186539
Schneider-Ammann Johann N. · Bundesrat · Bern · 2015-06-17
Wortprotokoll
Der Bundesrat beantragt Ihnen die Annahme der Motion.
Ganz kurz zwei, drei Bemerkungen: Die ersten Schäden gehen auf das Jahr 2011 zurück. 2014 hatten wir es erstmals mit grossen wirtschaftlichen Schäden zu tun. Gefährdet sind Beeren- und Obstkulturen auf etwa 2400 Hektaren mit einem Produktionswert von 146 Millionen Franken. Bei den Trauben ist das Problem auch aufgetreten. Es sind etwa 15 000 Hektaren betroffen; der Produktionswert beträgt etwa 220 Millionen Franken. Die Ertragsverluste im letzten Jahr lagen im Rebbau bei 10 Prozent, in den Steinobstkulturen verbreitet bei über 30 Prozent. Der Bundesrat hat der Agroscope einen Auftrag gegeben, es wird praxisnah und im internationalen Kontext geforscht. Es sind Übergangsmassnahmen getroffen worden.
Das Problem ist erkannt; es ist nicht zu unterschätzen. Deshalb empfiehlt Ihnen der Bundesrat die Annahme der Motion.