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preparatory:AB 205255

Schneider-Ammann Johann N. · Bundesrat · Bern · 2016-09-27

Wortprotokoll

Der Bundesrat verweigert sich nicht einem Bericht, der die Tourismusbranche spezifisch beschreibt und spezifisch für diese Branche Schlussfolgerungen zieht. Sie haben Recht, Herr Ständerat Rieder, ich habe gestern Vertreter der gesamten Tourismusbranche bei mir versammelt gehabt. Wir haben gestern eine Standortbestimmung gemacht. Wir haben gestern einzelne Aspekte für eine Weiterbearbeitung miteinander festgelegt. Die Stimmung im Tourismusbereich war gar nicht so alarmistisch, wenn ich das einmal so sagen darf. Es war eine realistische Diskussion. Es ist tatsächlich so, dass uns vor allem die Digitalisierung auch in dieser Branche enorm fordern wird. Die Digitalisierung ist jetzt in der Tourismusbranche angekommen, und mit der Digitalisierung will man sich jetzt auseinandersetzen. Das ist auch etwas, was für mich selbstverständlich ist. Ich erinnere daran, dass wir die Digitalisierungsthematik vor allem auch in die BFI-Botschaft geschrieben haben, um den zu bildenden Leuten etwas beizubringen, was die Digitalisierung eigentlich sein kann und wie man damit umgehen kann. Wir müssen also zuerst ganz kommune Grundlagen schaffen, damit wir uns dann der Herausforderung auch kompetent stellen können.

Das gesagt, ist es richtig, Frau Ständerätin Keller-Sutter, dass wir Ihnen in der schriftlichen Stellungnahme zum Postulat mitgeteilt haben, dass wir an einem Bericht arbeiten, dass wir diesen Bericht - der Teil zur Beherbergung wird etwa 30 Seiten stark sein - Ende Jahr fertiggestellt haben. Es ist nicht ein Bericht, der spezifisch auf den Tourismus ausgerichtet ist; das ist auch richtig. Wenn Sie das Postulat überweisen, werden wir uns in einer zweiten Phase noch ganz spezifisch mit dem Tourismus beschäftigen wollen und beschäftigen müssen. Mit dem gestrigen Tag ist der Startschuss diesbezüglich eigentlich gefallen.

So gesehen bräuchten wir das Postulat nicht. Ich mache Ihnen weiterhin beliebt, dass Sie es nicht annehmen. Wir sind an der Arbeit.