AB 227467
Galladé Chantal · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion · 2018-03-08
Wortprotokoll
Vielen Dank, Kollege Werner Salzmann. Sie schaffen es tatsächlich immer wieder, den Turnaround zur Ausländerquote zu machen. Ich spreche heute von Schusswaffen. Es steht Ihnen frei, einen Vorstoss, was für einen auch immer, im Ausländerbereich zu machen.
Ich kann Ihnen Folgendes sagen: Die Anzahl Schusswaffen in unserem Land korreliert mit der Anzahl der Schusswaffentoten. Das können Sie seit 1998, seit wir mit dem Waffengesetz eine Statistik haben, kontinuierlich verfolgen. Mit jeder Massnahme, mit der wir seit Verschärfung der Waffengesetzgebung die Anzahl Schusswaffen reduziert haben, ist die Anzahl der Schusswaffentoten gesunken. Ich weiss, dass Sie nicht gerne im Zusammenhang mit Schusswaffen über Menschenleben sprechen. Das machen Sie nicht gerne. Das ist unangenehm. Aber es hängt eben direkt zusammen.
Zu Ihrer Frage zu Ausländerinnen und Ausländern: Erstens lässt sich die Zuwanderung nicht im selben Mass steuern wie die Zahl der Schusswaffen. Es handelt sich da um Menschen, die beispielsweise infolge der Personenfreizügigkeit hier Arbeit suchen. Es handelt sich zum Beispiel um Menschen auf der Flucht. Das können Sie nicht einfach steuern. Die allergrösste Mehrheit dieser Menschen ist weder kriminell, noch bringt sie andere Menschen um. Ich finde diese Verbindung von Menschen, die keinen Schweizer Pass haben, und Schusswaffen unzulässig.