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preparatory:AB 273014

Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2020-12-07

Wortprotokoll

Ich bitte Sie hier dringend, der Minderheit und damit dem Bundesrat zu folgen. Jetzt verkaufen wir ja Autobahnvignetten im Ausland. Das heisst, Sie können, je nach Land, an irgendeine Tankstelle gehen und dort die Vignette kaufen, wenn Sie in die Schweiz einreisen wollen. Das möchten wir nicht mehr, weil auch Ausländer die Möglichkeit haben, die Vignette elektronisch zu kaufen. Sie können sie auch noch beim Grenzübertritt kaufen.

Der Vertrieb im Ausland kostet uns 8 Millionen Franken. Ich glaube nicht, dass es in der heutigen Zeit gerechtfertigt ist, ein Vertriebsnetz für Autobahnvignetten im Ausland zu unterhalten, wenn man diese heute so einfach elektronisch kaufen [PAGE 1215] kann. Man kann auch beim Grenzübertritt kurz anhalten und eine Klebevignette kaufen. Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, diese Dienstleistung aufrechtzuerhalten, auch nicht für Touristen. Es macht einfach keinen Sinn. Gerade die Corona-Zeit hat gezeigt, dass Leute, die das vorher nicht elektronisch gemacht haben, sich daran gewöhnt haben. 8 Millionen Franken pro Jahr sparen Sie nirgends so rasch, wie wenn Sie hier der Minderheit zustimmen.

Ich bitte Sie, der Minderheit und dem Bundesrat zuzustimmen.