preparatory:AB 319173
Candinas Martin · Nationalrat · Graubünden · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2023-05-03
Wortprotokoll
Art. 30d[GZ]
Antrag der Kommission: BBl[GZ]
Antrag des Bundesrates: BBl
[VS]
Neuer Antrag der Mehrheit [GZ]
Zustimmung zum Entwurf UREK-N
[VS]
Neuer Antrag der Minderheit I [GZ]
(Suter, Marra, Munz, Nordmann, Schneider Schüttel)[GZ]
Titel [GZ]
Wiederverwendung und Verwertung
Abs. 1 [GZ]
Abfälle müssen der Wiederverwendung oder der Option der stofflichen Verwertung zugeführt werden, welche deren ökologischen Wert am besten erhält.
Abs. 3 [GZ]
Ist eine stoffliche Verwertung entweder technisch nicht möglich, wirtschaftlich nicht tragbar oder umweltbelastender als eine Entsorgung oder die Herstellung neuer Produkte, sind die Abfälle vorrangig stofflich und energetisch und dann energetisch zu verwerten.
[VS]
Neuer Antrag der Minderheit II [GZ]
(Girod, Bäumle, Clivaz Christophe, Egger Kurt, Flach, Klopfenstein Broggini, Munz, Nordmann, Schneider Schüttel)[GZ]
Abs. 1 [GZ]
Zustimmung zum Antrag des Bundesrates
[VS]
Neuer Antrag der Minderheit [GZ]
(Egger Mike, Dettling, Graber, Imark, Page, Rüegger, Wobmann)[GZ]
Abs. 4 [GZ]
Streichen
[VS]
Antrag Wasserfallen Christian [GZ]
Unverändert
Schriftliche Begründung [GZ]
Gemäss sämtlichen vorliegenden Anträgen müssen Abfälle stofflich verwertet werden, wenn dies technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist und die Umwelt weniger belastet als eine andere Entsorgung oder die Herstellung neuer Produkte. Diese Priorisierung, von der folglich nur mit definierten Begründungen abgewichen werden kann, stellt hinsichtlich der Versorgung von Abfallverwertungsanlagen und damit von Fernwärmeverbünden ein grosses Problem dar. Schon heute sind die vorhandenen Abfallmengen oft knapp, um die Fernwärme-Kunden richtig versorgen zu können. Ein grosser Teil der Wärmeenergie in der Schweiz stammt aus Kehrichtverbrennungsanlagen. Werden jetzt die Abfälle in erster Linie der stofflichen Verwertung zugeführt, drohen erhebliche Verluste bei der Fernwärme- und Energieproduktion. Dies ausgerechnet im Moment, wo der Bundesgesetzgeber Programme für neue erneuerbare Heizungen verordnen will. Die Fernwärme ist hierbei eine von mehreren Lösungen, um alte Ölheizungen ersetzen zu können. Zudem ist die thermische Abfallverwertung, ausgenommen die Wasserkraft, der grösste Erzeuger erneuerbaren Stroms in der Schweiz. Etwa 50 Prozent der erneuerbaren elektrischen Energie in der Schweiz stammt aus der Produktion von Kehrichtverbrennungsanlagen. Aus diesen Gründen ist das geltende Recht den neuen Regulierungen vorzuziehen. Nur so kann die notwendige Flexibilität gewahrt werden, die Abfälle der effizientesten und effektivsten und damit nachhaltigsten Verwertung zuzuführen.
[VS]
Art. 30d[GZ]
Proposition de la commission: FF[GZ]
Proposition du Conseil fédéral: FF
[VS]
Nouvelle proposition de la majorité [GZ]
Adhérer au projet CEATE-N
[VS]
Nouvelle proposition de la minorité I [GZ]
(Suter, Marra, Munz, Nordmann, Schneider Schüttel)[GZ]
Titre [GZ]
Réutilisation et valorisation
Al. 1 [GZ]
Les déchets doivent être réutilisés ou recyclés selon l'option de valorisation matière qui permet de conserver au mieux leur valeur écologique.
Al. 3 [GZ]
Si une valorisation matière n'est pas possible pour des raisons techniques, si elle n'est pas économiquement supportable ou si elle est moins respectueuse de l'environnement que l'élimination ou la fabrication de nouveaux produits, les déchets doivent en priorité faire l'objet d'une valorisation matière et énergétique, et ensuite d'une valorisation énergétique.
[VS]
Nouvelle proposition de la minorité II [GZ]
(Girod, Bäumle, Clivaz Christophe, Egger Kurt, Flach, Klopfenstein Broggini, Munz, Nordmann, Schneider Schüttel)[GZ]
Al. 1 [GZ]
Adhérer à la proposition du Conseil fédéral [PAGE 790]
[VS]
Nouvelle proposition de la minorité [GZ]
(Egger Mike, Dettling, Graber, Imark, Page, Rüegger, Wobmann)[GZ]
Al. 4 [GZ]
Biffer
[VS]
Proposition Wasserfallen Christian [GZ]
Inchangé