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AB 32134

Wiederkehr Roland · Nationalrat · Zürich · Evangelische und Unabhängige Fraktion · 2003-03-20

Wortprotokoll

Herr Schlüer, Sie erlauben, dass ich mich an Sie wende. Ich hätte eigentlich gar nicht zu Ihren Anträgen reden wollen, aber wenn ich die Summe Ihrer Anträge betrachte und vor allem wenn ich höre, was Sie hier vorne sagen, dann bekomme ich den Eindruck, Ihre Lebensmaxime sei: Es kann uns in der Schweiz nur gut gehen, wenn es denen ausserhalb der Schweiz schlecht geht. Vielleicht täusche ich mich. Wenn Sie diese Lebensmaxime nämlich hätten, dann könnte man sie nicht ändern.

Meine Lebensmaxime ist komplett anders; ich bin der festen Überzeugung: Es kann uns in der Schweiz nur gut gehen, wenn es denen draussen besser und besser geht. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass mit allen möglichen Mitteln und mit allen möglichen Institutionen und auch Persönlichkeiten, die dazu geeignet sind, Friedensförderung gemacht werden kann. Deshalb kann ich Ihren Anträgen nicht zustimmen, denn ich finde, diese Aufgaben müssen von all jenen Leuten erfüllt werden, die dazu die Fähigkeiten haben. Das ist das Beste, was man haben kann. Ich freue mich darüber, dass unsere Jugend auch wieder demonstriert. Vielleicht ist es noch ein bisschen diffus; aber es ist nötig, dass auch die jungen Leute wieder lernen, für ein Ziel auf die Strasse zu gehen, für den Frieden.

Unsere evangelische und unabhängige Fraktion lehnt alle Minderheitsanträge ab, die jetzt zur Diskussion stehen.