Lexipedia

AB 360432

Pamini Paolo · Nationalrat · Tessin · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2025-09-08

Wortprotokoll

Mein Kollege Thomas Burgherr hat die Meinung unserer Fraktion bezüglich des Nichteintretens auf die Vorlage allgemein dargelegt. Ich möchte jetzt in die Details gehen, falls Eintreten beschlossen wird. Das mache ich gerne im Namen der Fraktion anhand eines Einzelantrags, den ich nach der Kommissionssitzung eingereicht habe. Es geht darum, welche Daten die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) übermitteln kann, und vor allem geht es darum, was die ausländische Steuerverwaltung mit diesen Daten überhaupt machen darf. Wir schlagen vor, dass wir bei Artikel 5 der Gesetzesvorlage einen neuen Absatz 3bis einführen. Artikel 5 betrifft die Aufgaben der ESTV, und insbesondere Absatz 3 des Entwurfes des Bundesrates betrifft die anderweitige Nutzung von Steuerdaten seitens der[NB]ausländischen[NB]Steuerverwaltung. Wir sprechen hier konkret von der französischen und von der italienischen Steuerverwaltung.

Die beiden internationalen bilateralen Abkommen, das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Italienischen Republik über die Besteuerung der Grenzgängerinnen und Grenzgänger bzw. das Abkommen zwischen der Schweiz und Frankreich zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen und zur Vermeidung von Steuerbetrug und Steuerflucht, enthalten schon heute Bestimmungen, die eine anderweitige Nutzung der Steuerdaten nur dann ermöglichen, wenn das konsistent mit dem inländischen Recht des übermittelnden Staates, das wäre die Schweiz, ist und wenn die Verwaltung des übermittelnden Staates, das wäre die ESTV, eine entsprechende Zusage gibt. Was wir hier konkret mit diesem neuen Absatz beantragen, ist eine Einschränkung innerhalb des nationalen Rechts, des inländischen Rechts, für die anderweitige Nutzung der Steuerdaten. Ich wechsle nun zu[NB]Italienisch,[NB]weil[NB]dieser[NB]Sachverhalt insbesondere unsere Beziehung zu Italien betrifft, die ich als Tessiner besonders gut kenne.

Si tratta in particolare di difendere nel nostro diritto nazionale il principio della specialità, che è proprio dell'assistenza amministrativa, e il principio della finalità, che è proprio anche della legislazione sulla protezione dei dati.

In base all'articolo 28 capoverso 2 della Convenzione contro le doppie imposizioni con la Francia e in base all'articolo 7 capoverso 3 dell'Accordo con l'Italia relativo all'imposizione dei lavoratori frontalieri, già oggi abbiamo un passo che recita come segue: "Nonostante le disposizioni precedenti, uno Stato contraente può utilizzare le informazioni ricevute ad altri fini, se tali informazioni possono essere impiegate per tali altri fini secondo la legislazione di entrambi gli Stati e le autorità[NB]competenti dello Stato richiesto ne hanno approvato l'impiego."

Con il nuovo capoverso 3bis intendiamo, appunto, restringere il perimetro di uso non fiscale di questi dati. Essenzialmente vogliamo che l'AFC autorizzi un altro uso soltanto se il lavoratore interessato dai dati scambiati è interessato da reati fiscali, oppure per tutti quegli altri reati, per i quali la Svizzera ammetterebbe un'assistenza giudiziaria penale ai sensi della legge federale sull'assistenza internazionale in materia penale.

Ed è altrettanto chiaro che l'estensione dell'uso dei dati deve restare strettamente limitata al lavoratore interessato, al frontaliere interessato dallo scambio. È escluso ogni impiego nei confronti di terzi o del datore di lavoro, perché questi dati non sono stati raccolti per questa finalità e, conformemente ai principi di finalità e di riconoscibilità previsti dal diritto sulla protezione dei dati, non possono essere usati per[NB]altri[NB]scopi[NB]tantomeno, come dicevo in entrata, in base al principio di specialità su cui si regge l'assistenza amministrativa.

Dieser Antrag gewährleistet, dass wir mit unseren internationalen Abkommen konsistent bleiben, unsere Daten jedoch nicht für allzu viele Zwecke benutzen. Eine kleine Bemerkung: Dieser Antrag wurde in der Kommission nicht besprochen. Deswegen könnte es sein, dass er in den Kommissionsarbeiten der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates weiter vertieft wird.