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preparatory:AB 368246

Hübscher Martin · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2025-12-17

Wortprotokoll

Ich möchte noch einmal kurz zusammenfassen, auch im Namen meines Kollegen. Wir haben die Diskussion aufmerksam verfolgt. Dabei möchte ich erneut betonen, dass viel darüber gesprochen worden ist, die pflanzliche Ernährung zu stärken und die Flächen eben nicht als Futterfläche zu verwenden. An dieser Stelle möchte ich nochmals für das Amtliche Bulletin festhalten: Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 1 Million Hektaren. Von dieser einen Million Hektaren landwirtschaftlicher Nutzfläche sind nur etwa 275[NB]000 Hektaren offene Ackerfläche, der Rest ist Grünland. Von der offenen Ackerfläche wird etwa die Hälfte für Getreide genutzt; es handelt sich um verschiedene Getreidearten. Die andere Hälfte verteilt sich auf Kartoffeln, Zuckerrüben, Gemüse, Ölfrüchte, Eiweisspflanzen und etwa 40[NB]000 bis 49[NB]000 Hektaren Mais.[NB]Genau[NB]diesen[NB]Mais[NB]haben[NB]Sie jetzt immer kritisiert, aber ich kann Ihnen sagen, dass er auch eine Versicherung für trockene Jahre darstellt. Dabei geht es nicht um die grossen Flächen, denn die Schweiz besteht überwiegend aus Grasland.

Wie erwähnt, empfiehlt Ihnen die Kommission mit 23 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen, die Volksinitiative "für eine sichere Ernährung - durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser" abzulehnen. Die Kommission teilt grundsätzlich das Anliegen eines hohen Selbstversorgungsgrades und einer nachhaltigen Landwirtschaft, doch die[NB]Annahme[NB]der[NB]Initiative[NB]hätte massive staatliche Eingriffe in Produktion und Konsum zur Folge und würde die Wahlfreiheit aller stark einschränken. Die Kommission lehnt dies entschieden ab.

Den Antrag auf einen Gegenentwurf, der sich auf die Erhaltung der Ökosysteme und der Biodiversität sowie den Schutz von Gewässerqualität, Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität beschränkt hätte, hat die Kommission mit 16 zu 9 Stimmen ebenfalls abgelehnt.

Im Namen der Kommission bitte ich Sie, sowohl die Initiative als auch den Gegenentwurf zur Ablehnung zu empfehlen.