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preparatory:AB 371744

Baume-Schneider Elisabeth · Bundesrat · Jura · 2026-03-16

Wortprotokoll

Dem Bundesrat ist bewusst, dass Endometriose für die erkrankten Personen aufgrund der Schmerzen äusserst belastend ist und ihre Lebensqualität einschränkt. Zur Diagnose der Endometriose stehen verschiedene Ansätze zur Verfügung: gynäkologische Untersuchung, bildgebende Verfahren wie MRI und Ultraschall sowie die Bauchspiegelung. Alle diese Diagnoseverfahren werden von der Grundversicherung übernommen. Die Grundversicherung übernimmt Leistungen, die wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind. Insbesondere die Wirksamkeit und die Testgenauigkeit müssen mit wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen sein. Ob der Speicheltest zur Endometriose-Diagnostik die oben genannten Kriterien erfüllt, ist derzeit in Abklärung. Die Dauer des Verfahrens lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen, da noch zu wenige Daten vorliegen.