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AB 61691

Lombardi Filippo · Ständerat · Tessin · Christlichdemokratische Fraktion · 2005-11-30

Wortprotokoll

Wenn ich Herrn Fünfschilling widersprechen darf: Eigentlich ist man am Anfang davon ausgegangen, dass die terrestrische Verbreitung im Privatbereich tatsächlich möglich, hingegen jene von Fernsehprogrammen fast undenkbar sei. Die Lage hat sich inzwischen aber geändert. Man sieht, dass der Bund - auch wir, die Politik - die terrestrische digitale Verbreitung fördern will. Man will, dass diese Verbreitung flächendeckend besteht. Man könnte darüber philosophieren, aber das ist der Wille des Bundesrates und des Parlamentes. Wenn wir von digitaler terrestrischer Verbreitung sprechen, dann ist zu sagen, dass die Kosten im Fernsehbereich viel tiefer sind als früher mit der analogen Verbreitung. Es braucht weniger Sender, weniger Antennen, und man kann pro Frequenz mindestens vier Programme verbreiten, das heisst, man kann die Kosten teilen.

Allerdings braucht es im Berggebiet mehr Sender als im Flachland. Deshalb glaube ich, dass die Mehrheit das richtig sieht: Es braucht in den Bergregionen etwas mehr. Das wollen wir mit dem Antrag der Mehrheit zum Ausdruck bringen.

Stimmen Sie deshalb für Festhalten an unserer ursprünglichen Fassung.

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