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AB 68861

Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · Aargau · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2006-12-05

Wortprotokoll

105 Bundesgericht

105 Tribunal fédéral

[VS]

Antrag der Kommission

A2101.0113 Besoldungen und Arbeitgeberbeiträge der Richter

Fr. 15 336 926

[VS]

Proposition de la commission

A2101.0113 Traitements et cotisations patronales des juges

Fr. 15 336 926

[VS] [PAGE 1649]

[VS]

108 Bundesverwaltungsgericht

108 Tribunal administratif fédéral

[VS]

Antrag der Kommission

A2101.0117 Besoldungen der Richter

Fr. 10 995 700

A2101.0144 Bezüge der Eidgenössischen Schatzungskommission

Fr. 142 000

[VS]

Proposition de la commission

A2101.0117 Traitements des juges

Fr. 10 995 700

A2101.0144 Indemnités aux membres de la Commission fédérale d'estimation

Fr. 142 000

[VS]

[VS]

Departement für auswärtige Angelegenheiten

Département des affaires étrangères

[VS]

201 Departement für auswärtige Angelegenheiten

201 Département des affaires étrangères

[VS]

Antrag der Mehrheit

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

[VS]

Antrag der Minderheit

(Maurer, Kaufmann, Pfister Theophil, Schwander, Wäfler, Zuppiger)

A2310.0255 Beiträge der Schweiz an die Uno

Fr. 86 818 700

[VS]

Antrag der Minderheit

(Fässler, Dormond, Frösch, Hofmann Urs, Kiener Nellen, Marti Werner, Rey, Vollmer)

A2310.0280 Zivile Konfliktbearbeitung und Menschenrechte

Fr. 55 970 000

[VS]

Antrag Lang

A2310.0255 Beiträge der Schweiz an die Uno

Fr. 130 678 700

A2310.0266 Teilnahme an der Partnerschaft für den Frieden

Streichen

Schriftliche Begründung

Zu A2310.0255: Es gibt nur eine Organisation, die zur globalen Sicherheitspolitik legitimiert ist: die Uno. Dank ihres universellen Charakters ist das schweizerische Mitmachen bei den Vereinten Nationen vereinbar mit einer aktiven Friedens- wie auch Neutralitätspolitik. Diese erheischen ein maximales und optimales Engagement für die politische Stärkung der Uno gegen sonderbündische Konkurrenzprojekte wie die Nato. Deshalb sollen die beiden direkten Beiträge an die Nato in der Höhe von 3 860 000 Franken zugunsten einer Erhöhung der Beiträge an die Uno gestrichen werden.

Zu A2310.0266: Die Nato ist ein Sonderbund des reichen Nordwestens dieses Planeten, der sich auf Kosten der Uno zu einem globalen Offensivbündnis entwickelt. Die erklärten Ziele der Nato sind die Sicherung der Rohstoffquellen und -routen zugunsten eines unökologischen Wirtschaftssystems, die geostrategische Kontrolle insbesondere über China und Indien sowie die Abwehr von Flüchtlingsströmen. Jegliches Engagement mit der Nato, deren gewichtigste Mitglieder sich um das Völkerrecht foutieren, widerspricht einer aktiven Friedens- und Neutralitätspolitik. Beispielsweise besteht der begründete Verdacht, dass die Schweiz mit ihrer Mitgliedschaft in der Nato-Partnership for Peace mindestens indirekt dazu beigetragen hat, dass ihr PfP-Schwerpunktland Bulgarien 2003 im irakischen Sumpf gelandet ist. Die Nato ist für den weltweiten Frieden, auch den in Afghanistan, nicht förderlich, sondern hinderlich. Deshalb soll die Schweiz zu ihr die Distanz und nicht die Nähe pflegen. Deshalb soll auf die beiden direkten Nato-Beiträge von 460 000 Franken im EDA- und von 3,4 Millionen Franken im VBS-Budget verzichtet werden - zugunsten einer Erhöhung der Beiträge an die Uno.

[VS]

Proposition de la majorité

Adhérer au projet du Conseil fédéral

[VS]

Proposition de la minorité

(Maurer, Kaufmann, Pfister Theophil, Schwander, Wäfler, Zuppiger)

A2310.0255 Contributions de la Suisse à l'ONU

Fr. 86 818 700

[VS]

Proposition de la minorité

(Fässler, Dormond, Frösch, Hofmann Urs, Kiener Nellen, Marti Werner, Rey, Vollmer)

A2310.0280 Gestion civile des conflits et droits de l'homme

Fr. 55 970 000

[VS]

Proposition Lang

A2310.0255 Contributions de la Suisse à l'ONU

Fr. 130 678 700

A2310.0266 Participation au Partenariat pour la paix

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