AB 77584
Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · Aargau · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2007-10-04
Wortprotokoll
Wir kommen nun zur Verabschiedung von langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Parlamentsdienste.
Nous prenons aujourd'hui congé de Monsieur Christian Ayer, secrétaire des Commissions des finances et de la Délégation des finances. Christian Ayer, d'origine fribourgeoise, est un juriste qui est entré très tôt en contact avec les chiffres puisque son père Théo était conseiller d'Etat responsable des finances. Après avoir obtenu son brevet d'avocat, Christian Ayer travailla d'abord dans l'administration cantonale fribourgeoise. Il devint ensuite secrétaire adjoint des Commissions des finances en 1980, puis secrétaire titulaire en 1990. Il se plaisait à occuper le plus beau bureau du Palais du Parlement, la salle dite "de Brienz", avec ses sculptures et ses boiseries uniques, dont la vue n'était gâtée que par un nombre impressionnant de classeurs fédéraux. Dans un tel décor, il fit installer un drapeau suisse sur le modèle de celui qui est en bonne place dans le bureau du secrétaire au trésor à Washington. Sa grande et légitime fierté est d'être secrétaire de la Délégation des finances, un lieu de pouvoir dont le centième anniversaire fut célébré en 2003, ce qui nous valut à l'époque un ouvrage commémoratif. Christian Ayer aura connu toutes les situations financières possibles, avec des déficits abyssaux, des endettements record, puis des périodes de croissance et d'excédents budgétaires permettant d'envisager l'avenir avec sérénité. Christian Ayer voulut goûter un peu de la politique active, et il fut élu au législatif de la Ville de Fribourg en 1982. Il fit naturellement partie de la Commission financière. En 1996, il força la porte de l'exécutif, et on lui confia les services industriels, c'est-à-dire l'eau et le gaz. Arrivé au terme de sa brillante carrière, Christian Ayer pourra mettre en oeuvre une de ses formules préférées, "servir et disparaître", pour réapparaître au Tribunal de Fribourg dont il fait partie comme juge. Christian Ayer aura aimé passionnément son métier. Au moment où il nous quitte, nous adressons à ce fonctionnaire respectueux du milieu politique dans lequel il aura évolué durant ses nombreuses années au service de l'Etat nos plus sincères remerciements pour l'immense travail qu'il a accompli sous la Coupole fédérale. (Standing Ovation; la Présidente remet un cadeau à M. Ayer)
Der nächsten zu verabschiedenden Mitarbeiterin werde ich ein ganz besonderes Kränzlein winden. Es ist Frau Elisabeth Barben, Sekretärin der WBK und stellvertretende Sekretärin des Ständerates. Elisabeth Barben ist vor 29 Jahren in die Dienste des Parlamentes getreten; sie hatte also mehr Ausdauer als Carlo Schmid im Ständerat oder Helmut Hubacher im Nationalrat. Begonnen hat die ausgebildete Germanistin und Lehrerin als Hilfsprotokollführerin im Dienst für das Amtliche Bulletin. Dann wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und später Sekretärin der Kommissionen für Wissenschaft, Bildung und Kultur. Diese Funktion ist auf Elisabeth Barben zugeschnitten: Mit grossem Einsatz, Sachverstand und mit Kreativität hat sie die Kommissionssitzungen vorbereitet, die Präsidentinnen und Präsidenten beraten, Kontakte zu Verwaltung und Kultur, zu Wissenschafts- und Bildungskreisen gepflegt, die Beschlüsse der Kommissionen und Räte begründet und verarbeitet. Frau Barben hat über die ausgezeichnete Betreuung der WBK beider Räte hinaus vieles unternommen, um die persönlichen Kontakte unter den Ratsmitgliedern zu fördern. So fanden hin und wieder überparteiliche Koalitionen bei einem sommerlichen Nachtessen in Spiez ihren Ursprung. Auch innerhalb der Parlamentsdienste nahm Frau Barben die Rolle einer Vermittlerin wahr: Mitarbeitende aller Stufen trafen sich oft in ihrem Büro, und manche junge Stagiaire und mancher Sekretär lernte dort Ratsmitglieder oder die Mitglieder der Geschäftsleitung [PAGE 1701] besser kennen. Als erfahrene Reiseleiterin begleitete Frau Barben mehrere Ratspräsidenten auf Reisen ins Ausland. Nun wird sie, da sie Ende November ihr Amt bei den Parlamentsdiensten altershalber aufgibt, auf eigene Faust Reisen antreten können. Frau Barben, dazu und auch in Ihrem geliebten Spiez wünschen wir Ihnen viel Erfolg und persönlich alles Gute. (Standing Ovation; die Präsidentin überreicht Frau Barben einen Blumenstrauss)
Wir kommen zur Verabschiedung einer weiteren Mitarbeiterin, die Sie alle kennen: Es ist Frau Elisabeth Thürlemann. Am 30. November 2007 verlässt sie altershalber die Parlamentsdienste. Elisabeth Thürlemann hat am 1. August 1997 als Bundeshausführerin begonnen. Knapp fünf Jahre später, am 1. Juli 2002, hat sie die Leitung der Parlamentsbesuche übernommen. Ihre erste grosse Aufgabe war die Betreuung der damals überaus erfolgreichen Ausstellung "Hundert Jahre Parlamentsgebäude", während der das Haus 46 Tage lang ununterbrochen offen war. Neben den ordentlichen Führungen haben in den letzten Jahren die Spezialführungen, zum Teil auch zu ungewöhnlichen Zeiten, an Bedeutung gewonnen. Elisabeth Thürlemann hat diese neuen Aufgaben zusammen mit ihrem Team mit grosser Flexibilität und Engagement angepackt. Mit ihrer engagierten Art hat sie dazu beigetragen, dass die Nachfrage nach Parlamentsbesuchen in den letzten Jahren weiter gestiegen ist. Immer wieder war sie bereit, auch spontane Besuche zu übernehmen. Wir danken ihr dafür ganz herzlich und wünschen Elisabeth Thürlemann für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und ganz viele gute, gesunde Stunden. (Standing Ovation; die Präsidentin überreicht Frau Thürlemann einen Blumenstrauss)
Dann habe ich noch eine letzte Verabschiedung für heute - auch von jemandem, den Sie sehr gut kennen: Mit dem Ende dieser Session und dieser Legislatur verlässt uns Frau Hélène Baessler, französischsprachige Redaktorin beim Dienst für das Amtliche Bulletin. Als Bulletin-Redaktorin hat Hélène Baessler ihren Dienst in der Frühjahrssession 1989 aufgenommen. Bald darauf wurde sie auch mit der Protokollführung in den Kommissionen betraut. Sie hat unsere Verhandlungen somit während fast zwei Jahrzehnten begleitet. Auf Tausenden von Seiten hat Frau Baessler die französischen Voten stets sachkundig und mit sprachlichem Feingefühl aufgezeichnet - eine bestimmt nicht immer leichte Aufgabe, die sie aber mit sicherem Gespür für die stilistischen Finessen in den Reden unserer Romands gemeistert hat. Im Namen unseres Rates danke ich Ihnen, Frau Baessler, für Ihre langjährigen, wertvollen Dienste und wünsche Ihnen Glück und Gesundheit im wohlverdienten Ruhestand. (Standing Ovation; die Präsidentin überreicht Frau Baessler einen Blumenstrauss)
Damit sind wir am Schluss des heutigen Sitzungstages angelangt. Ich wünsche Ihnen noch einen gemütlichen Abend und freue mich, Sie morgen früh um 8 Uhr wiederzusehen.
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Schluss der Sitzung um 18.50 Uhr
La séance est levée à 18 h 50
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