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AB 79960

Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · Aargau · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2007-06-04

Wortprotokoll

Wir haben soeben von unserer Kollegin Josy Gyr-Steiner Abschied genommen. Seit der Frühjahrssession sind drei weitere Ratsmitglieder aus unserem Rat ausgeschieden oder haben ihren Rücktritt erklärt, nämlich Frau Laura Sadis und die Herren Franco Cavalli und Pierre Salvi.

Unsere Tessiner Kollegin Laura Sadis wurde vor vier Jahren in den Nationalrat gewählt. Sie war Mitglied der WBK. Wir haben sie als engagierte Frau der Mitte kennen- und schätzen gelernt, die als liberale Politikerin auch für die soziale Verantwortung des Staates eintritt. Für sie steht stets die Problemlösung und nicht die Ideologie im Zentrum.

Kollege Pierre Salvi wurde zu Beginn der Sommersession 2002 in unserem Rat vereidigt. Er war Mitglied der SiK und der SPK sowie als Stimmenzähler Mitglied des Büros. Als Vertreter der Sozialdemokraten des Kantons Waadt hat er sich wirkungsvoll vor allem für regionale Interessen engagiert.

Franco Cavalli war zwölf Jahre lang Mitglied des Nationalrates; er war Mitglied der APK, der WBK, der SGK und als Fraktionspräsident der Sozialdemokraten von 1999 bis 2002 auch Mitglied des Büros. Er ist stets als kompetenter, ideenreicher Gesundheitspolitiker, aber auch als scharfzüngiger, debattierfreudiger Analytiker mit sehr weitem Horizont hervorgetreten.

In Ihrem Namen danke ich unserer ehemaligen Kollegin und unseren ehemaligen Kollegen für die Arbeit und den Einsatz, die sie hier im Rat und in den Kommissionen geleistet haben. Alle drei treten ja noch keineswegs in den Ruhestand: Frau Sadis ist im Kanton Tessin in den Regierungsrat gewählt worden, Herr Cavalli wird sich weiterhin für seine beruflichen und sozialen Tätigkeiten einsetzen, und Herr Salvi möchte sich voll seinem Amt als Syndic der Stadt Montreux widmen. Ich wünsche der zurückgetretenen Kollegin und den zurückgetretenen Kollegen in ihren künftigen Aktivitäten viel Erfolg und Befriedigung.

Wir haben nun die Wahlprüfung ihrer Nachfolger und Nachfolgerinnen vorzunehmen.