Lexipedia

AB 80124

Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · Aargau · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2007-06-06

Wortprotokoll

Erste Abstimmung - Premier vote

Für den Antrag der Minderheit I .... 49 Stimmen

Für den Antrag der Minderheit II .... 32 Stimmen

[VS]

Zweite Abstimmung - Deuxième vote

Für den Antrag der Minderheit I .... 62 Stimmen

Dagegen .... 112 Stimmen

[VS]

Präsidentin (Egerszegi-Obrist Christine, Präsidentin): Somit gibt es keine Änderung im Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer.

[VS]

Ziff. I Ziff. 8

Antrag Schwander

Titel

8. Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG)

Art. 1 Abs. 3

Soweit es keine Regelung enthält, gilt für die Ausgestaltung der Kantons- und Gemeindesteuern das kantonale Recht. Sache der Kantone bleibt insbesondere die Bestimmung der Steuertarife, Steuersätze und Steuerfreibeträge. Die Kantone können degressive Steuertarife vorsehen.

Schriftliche Begründung

Der NFA setzt voraus, dass die Kantone weiterhin ihre uneingeschränkte kantonale Steuerhoheit bewahren können (Art. 129 BV). Das Bundesgericht hat nun mit seinem Urteil vom 1. Juni 2007 die kantonale Steuerhoheit durchbrochen. Nun muss die uneingeschränkte kantonale Steuerhoheit im Bereich Steuertarife und Steuersätze wiederhergestellt werden.

[VS]

Ch. I ch. 8

Proposition Schwander

Titre

8. Loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs des cantons et des communes (LHID)

Art. 1 al. 3

Lorsqu'aucune réglementation particulière n'est prévue, les impôts cantonaux et communaux sont établis en vertu du droit cantonal. Restent en particulier de la compétence des cantons la fixation des barèmes, celle des taux et celle des montants exonérés d'impôt. Les cantons peuvent prévoir des barèmes d'impôt dégressifs.

AB 80124 | Lexipedia | Lexipedia