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AS 2000 2625

Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer

Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (BVO)

Änderung vom 18. Oktober 2000

Der Schweizerische Bundesrat verordnet:

I Die Anhänge 1–3 der Verordnung vom 6. Oktober 19861 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer erhalten die neue Fassung gemäss Beilage.

II Diese Änderung tritt am 1. November 2000 in Kraft und gilt bis zum Inkrafttreten des Abkommens vom 21. Juni 19992 zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitglied-staaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft ande- rerseits über die Freizügigkeit, längstens aber bis zum 31. Oktober 2001.

18. Oktober 2000 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Adolf Ogi

11140 Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz

Anhang 1 (Art. 14 und 15)

1 Die Höchstzahlen für erstmalige Jahresbewilligungen, die zu einer Erwerbstätig- keit berechtigen, werden insgesamt auf 17 000 festgesetzt:

a. Höchstzahlen für die Kantone: 12 000 Zürich 2 115 Schaffhausen 147 Bern 1 414 Appenzell A.Rh. 129 Luzern 609 Appenzell I.Rh. 35 Uri 69 St. Gallen 641 Schwyz 213 Graubünden 416 Obwalden 69 Aargau 744 Nidwalden 59 Thurgau 351 Glarus 106 Tessin 454 Zug 177 Waadt 994 Freiburg 377 Wallis 448 Solothurn 361 Neuenburg 360 Basel-Stadt 463 Genf 748 Basel-Landschaft 386 Jura 115

b. Höchstzahl für den Bund: 5000 2 Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. November 2000 bis längstens 31. Ok- tober 2001.

3 Die durch die Änderung vom 20. Oktober 19993 der Verordnung des Bundesrates

freigegebenen, aber noch nicht ausgeschöpften Höchstzahlen können weiterhin be- ansprucht werden.

3 AS 1999 3139

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Begrenzung der Zahl der Ausländer AS 2000

Anhang 2 (Art. 18 und 19)

1 Der gesamtschweizerische Höchstbestand der Saisonniers, der zu keinem Zeit-

punkt überschritten werden soll, wird auf 110 000 festgesetzt.

2 Die Höchstzahlen der Saisonbewilligungen werden insgesamt auf 140 000 fest-

gesetzt:

a. Höchstzahlen für die Kantone: 130 000 Von der Höchstzahl von 130 000 wird für die Kantone ein Anteil von

80 000 freigegeben:

Zürich 7 526 Schaffhausen 385 Bern 9 392 Appenzell A.Rh. 543 Luzern 3 849 Appenzell I.Rh. 287 Uri 860 St. Gallen 3 469 Schwyz 1 626 Graubünden 12 877 Obwalden 1 194 Aargau 2 722 Nidwalden 653 Thurgau 1 767 Glarus 576 Tessin 4 472 Zug 781 Waadt 6 964 Freiburg 2 206 Wallis 8 879 Solothurn 1 127 Neuenburg 1 041 Basel-Stadt 1 173 Genf 3 843 Basel-Landschaft 1 217 Jura 571

b. Höchstzahl für den Bund: 10 000 Von der Höchstzahl von 10 000 wird ein Anteil von 8000 freigegeben. 3 Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. November 2000 bis längstens 31. Ok- tober 2001.

4 Bewilligungen an Saisonniers, die nach dem 31. Oktober 2000 einreisen, sind an

die Höchstzahlen für 2000/2001 anzurechnen, auch wenn die Gesuche schon früher eingereicht und behandelt worden sind.

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Begrenzung der Zahl der Ausländer AS 2000

Anhang 3 (Art. 20 und 21)

1 Die Höchstzahlen der Bewilligungen für Kurzaufenthalter werden insgesamt auf

18 000 festgesetzt:

a. Höchstzahlen für die Kantone: 11 000 Zürich 1 939 Schaffhausen 134 Bern 1 314 Appenzell A.Rh. 118 Luzern 567 Appenzell I.Rh. 33 Uri 64 St. Gallen 585 Schwyz 197 Graubünden 382 Obwalden 64 Aargau 680 Nidwalden 55 Thurgau 321 Glarus 98 Tessin 412 Zug 165 Waadt 909 Freiburg 351 Wallis 410 Solothurn 330 Neuenburg 329 Basel-Stadt 421 Genf 681 Basel-Landschaft 336 Jura 105

b. Höchstzahl für den Bund: 7000 2 Die Höchstzahlen gelten für die Zeit vom 1. November 2000 bis längstens 31. Ok- tober 2001.

3 Die durch die Änderung vom 20. Oktober 19994 der Verordnung des Bundesrates

festgesetzten, aber noch nicht ausgeschöpften Höchstzahlen verfallen am 31. Ok- tober 2000.

4 AS 1999 3139

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