AS 2002 3537
Übereinkommen vom 10. März zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt
Übereinkommen vom 10. März 1988 zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt
SR 0.747.71; AS 1993 1910
I
Geltungsbereich des Übereinkommens am 20. März 2002, Nachtrag1 Vertragsstaaten Ratifikation In-Kraft-Treten Beitritt (B)
Algerien* 11. Februar 1998 B 12. Mai 1998 Argentinien* 17. August 1993 15. November 1993 Barbados 6. Mai 1994 B 4. August 1994 Botswana 14. September 2000 B 13. Dezember 2000 Bulgarien 8. Juli 1999 6. Oktober 1999 Chile 22. April 1994 21. Juli 1994 Dänemark* 25. August 1995 23. November 1995 El Salvador 7. Dezember 2000 B 7. März 2001 Finnland 12. November 1998 10. Februar 1999 Griechenland 11. Juni 1993 9. September 1993 Indien* 15. Oktober 1999 B 13. Januar 2000 Japan 24. April 1998 B 23. Juli 1998 Jemen 30. Juni 2000 B 28. September 2000 Kanada 18. Juni 1993 16. September 1993 Libanon 16. Dezember 1994 B 16. März 1995 Liberia 5. Oktober 1995 3. Januar 1996 Marshallinseln 29. November 1994 B 27. Februar 1995 Mexiko* 13. Mai 1994 B 11. August 1994 Neuseeland 10. Juni 1999 8. September 1999 Pakistan 20. September 2000 B 19. Dezember 2000 Portugal* 5. Januar 1996 B 4. April 1996 Rumänien 2. Juni 1993 B 31. August 1993 Slowakei 8. Dezember 2000 B 8. März 2001 Sri Lanka 4. September 2000 B 3. Dezember 2000 Sudan 22. Mai 2000 B 20. August 2000 Tunesien* 6. März 1998 B 4. Juni 1998 Türkei* 6. März 1998 4. Juni 1998 Turkmenistan 8. Juni 1999 B 6. September 1999 Ukraine 21. April 1994 20. Juli 1994 Usbekistan 25. September 2000 B 24. Dezember 2000
1 Diese Veröffentlichung ergänzt die frühere in AS 1993 1921.
2002-0621 3537
Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt AS 2002
Vertragsstaaten Ratifikation In-Kraft-Treten Beitritt (B)
Vanuatu 18. Februar 1999 B 19. Mai 1999 Vereinigte Staaten 6. Dezember 1994 6. März 1995 Vereinigtes Königreich 3. Mai 1991 1. März 1992 Insel Man 8. Februar 1999 7. Mai 1999 Zypern 2. Februar 2000 B 2. Mai 2000 * Vorbehalte und Erklärungen siehe hiernach.
II
Vorbehalte und Erklärungen Algerien Die Regierung der Demokratischen Volksrepublik Algerien betrachtet sich durch Artikel 6 Absatz des Übereinkommens, nicht als gebunden. Die Regierung erklärt, dass es in jedem Fall der Zustimmung aller beteiligten Parteien bedarf, bevor eine Streitigkeit einem Schiedsverfahren unterworfen oder dem Internationalen Gerichts- hof unterbreitet wird.
Argentinien Die Argentinische Republik erklärt, nach Artikel 16 Absatz 2 des Übereinkommens, dass sie sich durch Artikel 16 Absatz 1 des genannten Übereinkommens nicht als gebunden betrachtet.
Dänemark «…jedoch mit der Einschränkung, dass das Übereinkommen und das Protokoll auf die Färöer und Grönland bis auf weiteres keine Anwendung finden werden.»
Indien Gleiche Erklärung wie Argentinien.
Mexiko Der Beitritt Mexikos zum Übereinkommen und zu seinem Protokoll, erfolgt mit der Massgabe, dass in Auslieferungsangelegenheiten sowohl Artikel 11 des Über- einkommens als auch Artikel 3 des Protokolls in den Vereinigten Mexikanischen Staaten vorbehaltlich der Modalitäten und Verfahren angewendet werden, die in den anwendbaren Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts festgelegt sind.
Portugal In Anbetracht seines innerstaatlichen Rechts ist Portugal der Meinung, dass die Übersetzung des in Artikel 8 genannten Verdächtigen nur möglich ist, sofern schwerwiegende Gründe annehmen lassen, dass er eine der in Artikel 3 genannten
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Straftaten begangen hat, und dass sie immer von einem Gerichtsurteil abhängig sein muss. Ferner ist sie nicht zulässig im Falle, dass die angelastete Straftat die Todes- strafe nach sich zieht.
Tunesien Gleiche Erklärung wie Algerien.
Türkei Gleiche Erklärung wie Argentinien.
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