AS 2009 5887
Verordnung über die Militärdienstpflicht
Berichtigung
Verordnung über die Militärdienstpflicht1 (MDV)
Änderung vom 19. August 2009
Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
I Die Verordnung vom 19. November 20032 über die Militärdienstpflicht wird wie folgt geändert:
Art. 9 Abs. 5, 5bis und 9
5 Für Angehörige der Armee, die ihre Rekrutenschule vor dem 31. Dezember 2003
absolviert haben, gelten folgende Ausnahmen: a. Soldaten, Gefreite und Obergefreite leisten höchstens 130 Tage in Fort- bildungsdiensten der Truppe. Die Ausbildungsdienstpflicht darf insgesamt
300 Tage nicht überschreiten.
b. Korporale, Wachtmeister und Oberwachtmeister leisten höchstens 160 Tage in Fortbildungsdiensten der Truppe. Die Ausbildungsdienstpflicht darf ins- gesamt 460 Tage nicht überschreiten. c. Fouriere, Feldweibel, Hauptfeldweibel, Adjutantunteroffiziere und Subal- ternoffiziere leisten höchstens 200 Tage in Fortbildungsdiensten der Truppe. Die Ausbildungsdienstpflicht darf insgesamt für Fouriere 570 Tage, für Feldweibel, Hauptfeldweibel und Adjutantunteroffiziere 590 Tage und für Subalternoffiziere 770 Tage nicht überschreiten; 5bis Für Angehörige der Armee, die vor dem 1. Januar 2008 zum entsprechenden Grad befördert wurden, gelten folgende Ausnahmen: a. Stabsadjutanten leisten 670 Tage Ausbildungsdienst; b. Hauptadjutanten und Chefadjutanten leisten 770 Tage Ausbildungsdienst.
1 Diese Publikation ersetzt diejenige vom 8. Sept. 2009 (AS 2009 4291).
2 SR 512.21
2009-2676 5887
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
9 Militärdienstpflichtige der Betriebsdetachemente sowie Militärdienstpflichtige, die nach Artikel 60 MG nicht in Formationen der Armee eingeteilt sind, werden im Rahmen von Fortbildungsdiensten der Truppe zu jährlich zu mindestens 10 Tagen aufgeboten. Das Aufgebot richtet sich nach dem dienstlichen Bedarf. Die Diensttage können auch tageweise geleistet werden.
Art. 12 Anrechnung von Diensttagen
1 Jeder Tag eines Ausbildungsdienstes vom Einrückungstag bis zum Entlassungstag
wird an die Ausbildungsdienstpflicht angerechnet; vorbehalten bleiben: a. die Regelungen des VBS über die Anrechnung von freiwilligen Dienstleis- tungen; b. die Regelungen dieser Verordnung über die Anrechnung von Urlaub.
2 Angehörigen der Armee, die von ihrem Wohnort am Vortage abreisen müssen, um
zur festgesetzten Zeit einrücken zu können, oder die erst am Tage nach der Entlas- sung den Wohnort ordentlich erreichen können, werden diese Reisetage an die Ausbildungsdienstpflicht angerechnet.
3 Werden Angehörige der Armee während eines Ausbildungsdienstes auf Anord-
nung der zuständigen militärgerichtlichen Stelle in Untersuchungshaft versetzt, so werden die bis und mit dem Tag der Verhaftung geleisteten Diensttage an die Aus- bildungsdienstpflicht angerechnet. Wird das Verfahren eingestellt oder der Beschul- digte freigesprochen, so werden ihm auch die Tage der Haft bis und mit dem Ent- lassungstag seiner Truppe angerechnet.
Art. 15 Abs. 4 Bst. c und d
4 Ausbildungsdienste für Offiziere der Reserve dauern:
c. für Hauptleute und Stabsoffiziere in Brigadestäben: höchstens 30 Tage in- nerhalb von zwei Jahren; d. für Generalstabsoffiziere in Brigadestäben: höchstens 40 Tage innerhalb von zwei Jahren.
Art. 16 Abs. 2 Einleitungssatz und 3 Einleitungssatz 2 Der Chef der Armee hat ausser den weiteren in dieser Verordnung erteilten folgen- de Zuständigkeiten; er: 3 Der Führungsstab der Armee hat ausser den weiteren in dieser Verordnung erteil- ten folgende Zuständigkeiten; er:
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
Art. 24 Abs. 5 und 6
5 Ausbildungsdienste gelten als bestanden, wenn die Summe der nicht anrechenba-
ren Einzeltage höchstens 20 Prozent der vollen Dauer des Ausbildungsdienstes beträgt.
6 In Grundausbildungsdiensten sowie im Ausbildungsdienst der Durchdiener darf
ausserdem eine ununterbrochene Reihe von nicht an die Ausbildungsdienstpflicht anrechenbaren Tagen höchstens 10 Prozent der vollen Dauer des Ausbildungsdiens- tes betragen.
Art. 25a Abs. 2‒4 2 Fällt der Beginn oder das Ende eines Ausbildungsdienstes auf einen Feiertag, so kann der Chef der Armee den Ausbildungsdienst im Militärischen Aufgebotstableau um diesen Tag beziehungsweise diese Tage verkürzen.
3 Bei einer solchen Verkürzung wird der Feiertag nicht an die Ausbildungsdienst-
pflicht angerechnet und er begründet keinen Anspruch auf Sold oder Erwerbsersatz.
4 Aufgehoben
Art. 28 Abs. 3 Einleitungssatz und 7 3 Der zu bestehende Praktische Dienst ist in einer Rekrutenschule zu leisten oder ausnahmsweise:
7 Angehende Kommandanten absolvieren den Technischen Lehrgang spätestens vor
dem dazugehörigen Praktischen Dienst. Über begründete Ausnahmen entscheidet der Führungsstab der Armee.
Art. 37 Abs. 1bis 1bis Längerer allgemeiner Urlaub, ist der mehr als drei Tage dauernde allgemeine Urlaub während oder zwischen Grundausbildungsdiensten. Der Chef der Armee bestimmt den Zeitpunkt und die Dauer der längeren allgemeinen Urlaube und erlässt Weisungen über die administrativen Einzelheiten der längeren allgemeinen Urlaube.
Art. 40 Sachüberschrift, Abs. 2 und 3 Anrechnung des Urlaubs
2 Längere allgemeine Urlaube, die während oder zwischen Grundausbildungsdiens-
ten angeordnet werden, werden nicht an die Ausbildungsdienstpflicht angerechnet.
3 Bei persönlichen Urlauben werden nur die Reisetage an die Ausbildungsdienst-
pflicht angerechnet.
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Art. 46 Einteilung
1 Es besteht kein Anspruch auf eine bestimmte Einteilung.
2 Fürdie Einteilung eines Angehörigen der Armee in eine bestimmte Funktion
müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: a. Der entsprechende Bedarf der Armee muss ausgewiesen sein. b. Der Angehörige der Armee muss zur Ausübung dieser Funktion fähig und geeignet sein. c. Die in Anhang 4 für diese Funktion festgelegten Ausbildungsdienste müssen bestanden sein. d. Die sonstigen Einzelbedingungen dieser Verordnung müssen erfüllt sein. e. Eine allenfalls vorgeschriebene Personensicherheitsprüfung muss rechtskräf- tig vollzogen sein.
3 Die im Zivilleben und in der Armee erworbenen Kenntnisse des Angehörigen der
Armee sind soweit als möglich zu berücksichtigen.
4 Anwärter, die in Grundausbildungsdiensten Ausbildungsblöcke unterrichtet oder
diese während ihrer beruflichen Tätigkeit absolviert haben, müssen diese für eine Einteilung nicht mehr bestehen.
5 Ausbildungsdienste nach Anhang 4 gelten auch als bestanden, wenn ein anderer
Ausbildungsdienst oder eine andere Ausbildung mit gleichen oder vergleichbaren Ausbildungsinhalten bestanden worden ist. Der Führungsstab der Armee entscheidet auf Antrag der zuständigen Vorgesetzten.
6 Ausnahmsweise können Unteroffiziere oder Offiziere in eine Funktion eingeteilt
werden, die in den Sollbestandestabellen mit einem Grad tiefer oder höher ausge- wiesen ist. In eine um einen Grad höhere Funktion darf nur in Vertretung oder ad interim eingeteilt werden.
7 Die Einteilung von höheren Stabsoffizieren kann nur mit Genehmigung des Chef
VBS erfolgen. Der Chef der Armee erlässt Weisungen über die administrativen Einzelheiten des Einteilungsverfahrens.
Art. 50 Abs. 4‒6 4 Die Ausübung einer Funktion in der Reserve dauert für Hauptleute und Stabsoffi- ziere mindestens vier Jahre, ausser sie erreichen vorher die Altersgrenze nach Arti- kel 13 MG3 oder werden wieder in die aktive Armee eingeteilt. 5 In der Reserve eingeteilte Offiziere können nur mit schriftlicher Zustimmung des Betroffenen wieder in die aktive Armee eingeteilt werden.
6 Dieser Artikel gilt nicht für Fachoffiziere.
3 SR 510.10
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
Art. 54 Voraussetzungen
1 Für die Ernennung zum Armeeseelsorger müssen folgende Voraussetzungen erfüllt
sein: a. die Militärdiensttauglichkeit; b. das Bestehen von mindestens 47 Tagen Grundausbildung in einer Rekruten- schule oder einer fachspezifischen Grundausbildung.
2 Für die Ernennung zum evangelisch-reformierten Armeeseelsorger müssen ausser-
dem folgende Voraussetzungen erfüllt sein: a. die Anerkennung als Pfarrer oder Anerkennung der akademischen oder gleichwertigen theologischen Ausbildung und Ordination durch die zustän- dige Kirchenbehörde; b. die Empfehlung durch die zuständige Kirchenbehörde.
3 Für die Ernennung zum römisch-katholischen Armeeseelsorger müssen ausserdem
folgende Voraussetzungen erfüllt sein: a. die Anerkennung als Priester, Diakon oder Pastoralassistent durch das zu- ständige Bischöfliche Ordinariat oder den zuständigen Ordensobern; b. die Empfehlung durch das zuständige Bischöfliche Ordinariat.
4 Armeeseelsorger werden nur ernannt, wenn bei der Armee ein entsprechender
Bedarf besteht.
Art. 57 Grundsätze
1 Es besteht kein Anspruch auf eine Weiterausbildung oder eine Beförderung zu
einem bestimmten Grad.
2 Für die Weiterausbildung oder die Beförderung eines Angehörigen der Armee zu
einem bestimmten Grad müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: a. Es muss ein Bedarf der Armee ausgewiesen sein. b. Der Angehörige der Armee muss zur Ausübung der mit dem höheren Grad verbundenen Funktion fähig und geeignet sein. c. Die in Anhang 4 für diese Weiterausbildung oder Beförderung festgelegten Ausbildungsdienste müssen bestanden sein. d. Die sonstigen Einzelbedingungen dieser Verordnung müssen erfüllt sein. e. Eine allenfalls vorgeschriebene Personensicherheitsprüfung muss rechtskräf- tig vollzogen sein.
3 Die im Zivilleben und in der Armee erworbenen Kenntnisse des Angehörigen der
Armee sind soweit als möglich zu berücksichtigen.
4 Anwärter, die in Grundausbildungsdiensten Ausbildungsblöcke unterrichtet oder
diese während ihrer beruflichen Tätigkeit absolviert haben, müssen diese für eine Weiterausbildung oder Beförderung nicht mehr bestehen.
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
5 Ausbildungsdienste nach Anhang 4 gelten auch als bestanden, wenn ein anderer
Ausbildungsdienst oder eine andere Ausbildung mit gleichen oder vergleichbaren Ausbildungsinhalten bestanden worden ist. Der Führungsstab der Armee entscheidet auf Antrag der zuständigen Vorgesetzten.
6 Die Beförderungen des militärischen Personals richten sich unabhängig von der
Milizfunktion nach der Berufsfunktion; über begründete Ausnahmen im Einzelfall entscheidet der Chef der Armee.
Art. 62 Abs. 4
4 Generalstabsoffiziere, Kader in Ausbildung und Fachoffiziere können nicht nach
diesem Artikel befördert oder ernannt werden.
Art. 63 Abs. 1 Einleitungssatz und 2
1 Der Chef der Armee verleiht für die Dauer des Auslandaufenthalts den für den
Einsatz zwingend erforderlichen militärischen Grad bis zum Grad Oberst an Perso- nen, die im Auftrag des Bundes im Ausland:
2 Der Bundesrat kann Offizieren den Grad eines höheren Stabsoffiziers befristet
verleihen, wenn sie im In- und Ausland eine bestimmte Funktion in der Armee ausüben oder wenn sie im Auftrag des Bundes zur Erfüllung einer besonderen Aufgabe eingesetzt werden.
Art. 66 Abs. 1 Bst. a
1 Angehörige der Armee, deren persönliche Verhältnisse ungeordnet sind, können
nur mit Zustimmung des Führungsstabes der Armee: a. einen Grundausbildungsdienst leisten; keine Zustimmung bedarf die Absol- vierung der Rekrutierung;
Art. 76 Abs. 2 Bst. b Betrifft nur den französischen Text.
Art. 81 Abs. 1 Bst. b Betrifft nur den französischen und italienischen Text.
Art. 86–88a Aufgehoben
II Die Anhänge 1, 2 und 3 werden gemäss Beilage geändert. Anhang 4 erhält die neue Fassung gemäss Beilage.
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
III Die Änderung bisherigen Rechts wird in der Beilage geregelt.
IV Diese Änderung tritt am 1. Januar 2010 in Kraft.
19. August 2009 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Hans-Rudolf Merz Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova
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Anhang 1 (Art. 3)
1. Abschnitt Begriff «Offiziersanwärterschule»
Der Begriff wird gestrichen.
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Anhang 2 (Art. 4)
Bst. h Ziff. 9 und 10 sowie i Ziff. 8 Spezialisten sind: h. Personen, die eingeteilt sind:
9. als Kryptologen;
10. Aufgehoben
i. Angehörige der Armee, die eingesetzt sind:
8. im Fachstab Ausbildung Kommando Management-, Informations- und
Kommunikationsausbildung (MIKA);
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Anhang 3 (Art. 3 und 14)
Spalte Grundausbildungsdienste (GAD) Die Begriffe «Anwärterschule (Anw S)» und «Offiziersanwärterschule (Of Anw S)» werden aus der Spalte gestrichen.
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Anhang 4 (Art. 11, 15, 46, 57, 58 und 59)
Ausbildungsdienste
Übersicht I Grundausbildungsdienste
1 Rekrutenschule/Fachkurse/Ausbildung zum Unteroffizier
(ohne höhere Unteroffiziere)
1.1 Rekrutenschule
1.2 Fachkurse
1.3 Regellaufbahn: Ausbildung zum Korporal
1.4 Regellaufbahn: Ausbildung zum Wachtmeister (Gruppenführer)
1.5 Regellaufbahn: Ausbildung zum Oberwachtmeister
2 Ausbildung zum höheren Unteroffizier
2.1 Regellaufbahn: Ausbildung zum Feldweibel (Tech Uof)
2.2 Ausbildung zum Fourier (Einheitsfourier)
2.3 Ausbildung zum Hauptfeldweibel (Einheitsfeldweibel)
2.4 Regellaufbahn: Ausbildung zum Adjutantunteroffizier
2.5 Regellaufbahn: Ausbildung zum Stabsadjutanten (Führungsgehilfe Stufe
Bat/Abt/Geschw)
2.6 Regellaufbahn: Ausbildung zum Hauptadjutanten (Führungsgehilfe Stufe
Br/LVb, Flpl Kdo) und zum Chefadjutanten (Führungsgehilfe Stufe Ter Reg/Ei Stäbe)
3 Regellaufbahn: Ausbildung zum Subalternoffizier
3.1 Ausbildung zum Leutnant (Zugführer)
3.1bis Ausbildung zum Leutnant (Quartiermeister)
3.2 Ausbildung zum Oberleutnant
4 Ausbildung zu Kommandantenfunktionen (inkl. Kdt Stv) und
zum höheren Stabsoffizier
4.1 Regellaufbahn: Einh Kdt (Hptm und Hptm/Maj)
4.2 Regellaufbahn: Bat/Abt Kdt Stv (Maj)
4.3 Regellaufbahn: Bat/Abt Kdt (Oberstlt)
4.4 Regellaufbahn: Kdt (Oberst)
4.5 Regellaufbahn: Kdt Stv Gs Vb (Oberst)
4.6 Regellaufbahn: höh Stabsof (Br, Div oder KKdt)
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5 Ausbildung der Generalstabsoffiziere (gilt für alle Fkt gemäss
Sollbestandestabellen)
5.1 Gst Of Grundausbildung (Hptm i Gst, Maj i Gst und Oberstlt i Gst)
5.2 Gst Of Weiterausbildung zum Bat/Abt/Geschw Kdt (Oberstlt i Gst)
5.3 Gst Of Weiterausbildung zum USC, SC und Kdt Stv Gs Vb sowie andere
Oberst i Gst Funktionen
6 Ausbildung zum Führungsgehilfen
6.1 Regellaufbahn: Führungsgehilfen Truppenkörper (Hptm/Maj und
Maj/Oberstlt) und Führungsgehilfen Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe), Hauptquartier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Aus- bildung und Support (Hptm/Maj)
6.2 Regellaufbahn: Führungsgehilfen Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe),
Hauptquartier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Aus- bildung und Support (Maj/Oberstlt und Oberstlt/Oberst)
7 Ausbildung von Berufssoldaten (BS)
7.1 Berufssoldat Gefreiter (Gfr Mil Sich)
7.2 Berufssoldat Obergefreiter (Obgfr Mil Sich)
8 Ausbildung von Fachberufsunteroffizieren (FBU)
und Berufsunteroffizieren (BU)
8.1 Fachberufsunteroffiziere
8.1.1 Fachberufsunteroffizier (Wm) Mil Sich
8.1.2 Fachberufsunteroffizier (Wm) MP Uof
8.1.3 Fachberufsunteroffizier (Wm) A Aufkl Det
8.1.4 Fachberufsunteroffizier (Obwm) Mil Sich
8.1.5 Fachberufsunteroffizier (Obwm) A Aufkl Det
8.2 Höhere Fachberufsunteroffiziere
8.2.1 Fachberufsunteroffizier (Fw) A Aufkl Det
8.2.2 Fachberufsunteroffizier (Fw) Mil Sich
8.2.3 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Mil Sich
8.2.3.1 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Mil Sich (Mob MP)
8.2.4 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) und Ausb zG LVb (Stufe Gr)
8.2.5 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) A Aufkl Det
8.2.6 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Mil Sich
8.2.7 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Ausb zG LVb (Stufe Z)
8.2.8 Fachberufsunteroffizier (Stabsadj) Mil Sich
8.3 Berufsunteroffiziersfunktionen
8.3.1 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E 1 (Adj Uof)
8.3.2 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E 2 (Adj Uof)
8.3.3 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Stabsadj)
8.3.4 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E4 (Hptadj)
8.3.5 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E5 (Chefadj)
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
9 Ausbildung von Fachberufsoffizieren (FBO) und Berufsoffizieren (BO)
9.1 Fachberufsoffiziere
9.1.1 Fachberufsoffiziersfunktion (Fachof) MP, Kom SDMP, MPSD Zfhr
9.1.2 Fachberufsoffiziersfunktion (Lt) Mil Sich
9.1.3 Fachberufsoffiziersfunktion (Lt) A Aufkl Det
9.1.4 Fachberufsoffiziersfunktion (Oblt) Mil Sich
9.1.5 Fachberufsoffiziersfunktion (Oblt) A Aufkl Det
9.1.6 Fachberufsoffiziersfunktionen (Hptm/Maj) Mil Sich
9.1.7 Fachberufsoffiziersfunktionen (Maj/Oberstlt und Oberstlt/Oberst)
9.2 Berufsoffiziere
9.2.1 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E1 (Hptm)
9.2.2 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 2 (Maj oder Maj i Gst)
9.2.3 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 3 (Oberstlt)
9.2.3.1 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 3 (Fhr Geh Oberstlt i Gst)
9.2.3.2 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 3 (Bat/Abt/Geschw Kdt
Oberstlt i Gst)
9.2.4 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 4 (Oberst oder Oberst i Gst)
9.2.5 Berufsoffiziersfunktion der Einsatzgruppe E 5 (Oberst oder Oberst i Gst)
10 Ausbildung von Zeitmilitär
10.1 Zeitunteroffizier (Fw)
10.2 Zeitunteroffizier (Four)
10.3 Zeitunteroffizier (Hptfw)
10.4 Zeitoffizier (Hptm)
II Fortbildungsdienste der Truppe (FDT); ohne Erk/KVK/WK/AUD und Beso DL
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
Dauer, Teilnehmer bzw. Anwärter und Zuständigkeiten der einzelnen Ausbildungsdienste
Grundsätzliche Bemerkungen: Sämtliche Detailregelungen der einzelnen Funktionen sind in den Weisungen des Chefs der Armee festgehalten. Je nach Herkunft bzw. zukünftiger Funktion kann der für die Behandlung personeller Angelegenheiten zuständige Vorgesetzte, in Absprache mit dem Führungs- stab der Armee (J1), einen SLG bzw. FLG, einen anderen SLG oder FLG, einen TLG oder einen spez. Ausbildungsdienst anordnen. Fhr Geh mit Einzelgrad, die keinen SLG, FLG oder speziellen Ausb D zu absolvieren haben, können frühestens nach 3 Wiederholungskursen befördert werden (gleich wie Mehrfachgrad-Beförderungen). * = Zwingend vor einer Funktionsübernahme zu bestehender Ausbildungsdienst nach Artikel 49. AusbOrg = Verantwortliche Ausbildungsorganisation des Heeres/der Luftwaffe, wie Lehrverbände, Schulen, Lehrgänge, Kurse oder Kompetenzzentren; die jährlich entsprechende Weisungen betreffend Teilnehmer/Anwärter, Aufgebots- und Meldewesen – im Einvernehmen mit dem FST A J1 – erlassen. Tage = Maximale Anzahl Ausbildungsdiensttage gemäss Militärischem Aufgebotstableau. Bei Teilung des Ausbildungsdienstes reduziert sich diese um die Anzahl nicht anrechenbarer Wochenendtage. Längere allgemeine Urlaube (d. h. ohne Wochenendurlaube) sind nicht berücksichtigt. Werden mehrere Grundausbildungsdienste ohne Unterbruch am Stück geleistet, so erhöhen sich diese um die Anzahl Tage der zwischen zwei Grund- ausbildungsdiensten liegenden Tage des Wochenendurlaubs. Formationen ohne Beförderungsmöglichkeiten In den folgenden Formationen können keine, Beförderungen erfolgen. Vorbehalten bleiben die Funktionen, die in den Weisungen über die Ausbildungsdienste zur Funktionsübernahme oder Beförderung, des Chefs der Armee festgelegt sind (maximal 5 Funktionen): – Ausb u Sup, Stab Patrouille des Glaciers – Ausb u Sup, Stab Swiss Raid Commando – Ausb u Sup, Betr Det Swiss Air Force Competition Militärisches Personal Die Beförderungen des militärischen Personals richten sich unabhängig von einer eventuellen Milizfunktion nach der Berufsfunktion, d.h. nach den Ziffern 7–10 dieses Anhangs. Über Ausnahmen wie Abweichungen vom festgelegten Mindestalter bzw. bei Gradbeförderungen bezogen auf die Einsatzgruppe, entscheidet der Chef der Armee auf Antrag der Laufbahnkommission (LBK V). Über Ausnahmen bzw. Funktionsübernahmen, insbesondere bei gegen unten abweichendem Alter gemäss Regellaufbahn Offiziere, entscheidet der Chef der Armee auf Antrag der Laufbahnkommission (LBK V).
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
1 Rekrutenschule/Fachkurse/Ausbildung zum Unteroffizier
1.1 Rekrutenschule
– RS 145 – Rekr AusbOrg Ausnah- men:
124 – Rekr – Rekr der Genietruppen (ohne Aufkl, Aufkl/Fahr, AusbOrg
Fhr St Sdt, Fhr St Sdt/Fahr, Pz Sap, Pz Sap/Brü Pz Fahr, Pz Sap/Spz Fahr, Pz Sap/Mirm Pz Fahr, Si Sdt, Si Sdt/Fahr) – Rekr der Rettungstruppen – Rekr der ABC Abwehrtruppen – Rekr der Logistiktruppen: Trp Buchh, Trp Koch, Ns Sdt und Ns Sdt/Fhr C1 je nach LVb = 18 oder
21 Wochen; alle Fkt mit VT (Vrk, Trsp), Diagn
(IMFS und Ik Syst), Diagn M Flab, Gtm M Flab, Mech M Flab sowie Mech Fest Gesch sowie Sdt BPz = 21 Wochen – Sanitätstruppen
173 – Gren, Gren Einh San, Gren/Fahr
89 – Motf Ausb u Sup; 35 Tage RS-Vollendung
– Fachpers Ssp Sdt; 56 Tage RS-Vollendung in Ssp Fachausb
68 – Betr Sdt San (San Sdt); 56 Tage RS-Vollendung
54 – Betr Sdt/Fahr C1; 70 Tage RS-Vollendung
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
47 – Betriebssoldaten (Betr Sdt, Büroord, Trp Ko und
Ns Sdt); 77 Tage RS-Vollendung – Sdt, die zum Uof oder Of ausgebildet werden – Kandidaten, die die Voraussetzungen für die Ernennung zum Hptm Asg erfüllen und ausgebil- det werden
33 – Absolventen der Spitzensportler-RS; 91 Tage RS
Vollendung
1.2 Fachkurse
Gemäss Weisungen des Chefs der Armee
1.3 Regellaufbahn: Ausbildung zum Korporal
– RS 47* – Rekr AusbOrg – UOS 33* – Sdt – KVK und Praktischer Dienst 61* (40) – Kpl – (Korporal mit 18 Wochen RS) Von dieser Regelung können die DU CdA abweichen soweit die Gesamtdienstzeit gleich bleibt.
1.4 Regellaufbahn: Ausbildung zum Wachtmeister (Gruppenführer)
– RS 47* – Rekr – 61 Tage RS für Grenadier Rekr mit 25 Wochen AusbOrg RS – 89 Tage RS für angehende Fsch Aufkl Wm – UOS 61* – Sdt – Praktikum 89* – Obgfr – Praktischer Dienst 54* – Wm – 33 Tage Gruppenführer mit 18 Wochen RS 68* – Grenadier Wm mit 25 Wochen RS Von dieser Regelung können die DU CdA abweichen soweit die Gesamtdienstzeit gleich bleibt.
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
1.5 Regellaufbahn: Ausbildung zum Oberwachtmeister
– TLG Zfhr Stv 5 – Wm Kdo HKA – Leiter Tambouren 12 – Wm – kann in Teilen geleistet werden AusbOrg / Kdo Gs Vb – FK Leiter Küchen 12 – Wm LVb Log weitere Bedingungen: mind. 2 WK als Wm Einh Kdt
2 Ausbildung zum höheren Unteroffizier
2.1 Regellaufbahn: Ausbildung zum Feldweibel (Tech Uof)
– TLG Tech Uof max. 26 – Kpl / Wm AusbOrg – Praktischer Dienst max. 54 – Fw weitere Bedingungen: mind. 2 WK als Kpl / Wm AusbOrg
2.2 Ausbildung zum Fourier (Einheitsfourier)
– RS 47 – Rekr AusbOrg – Four LG 96* – Sdt LVb Log – KVK und Praktikum 54* – Wm AusbOrg – Praktischer Dienst 54 (33)* – Four – (Four mit 18 Wochen RS) 68* – Four mit 25 Wochen Gren RS Von dieser Regelung können die DU CdA abweichen soweit die Gesamtdienstzeit gleich bleibt.
2.3 Ausbildung zum Hauptfeldweibel (Einheitsfeldweibel)
– RS 47 – Rekr AusbOrg – Fw LG 96* – Sdt LVb Log
5903
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
– KVK und Praktikum 54* – Wm AusbOrg – Praktischer Dienst 54 (33)* – Hptfw – (Einh Fw mit 18 Wochen RS) 68* – Einh Fw 25 Wochen Gren RS Von dieser Regelung können die DU CdA abweichen soweit die Gesamtdienstzeit gleich bleibt.
2.4 Regellaufbahn: Ausbildung zum Adjutantunteroffizier
– Grundausbildung zum Uof AusbOrg – Tech Ausb max. 46 – Wm, Fw, Four, Hptfw – Praktischer Dienst max. 89 – Adj Uof 2.5 Regellaufbahn: Ausbildung zum Stabsadjutanten (Führungsgehilfe Stufe Bat/Abt/Geschw) – TLG für Stabsadj 19* – Hptfw AusbOrg – SLG I / 1. Teil 12* – Adj Uof (gewesener Hptfw) Kdo HKA Stabsadj Anw weitere Bedingungen Einh Kdt – mind. 3 WK als Hptfw
– Der CdA kann für bestimmte Funktionen einen Praktischen Dienst von max. 26 Tagen anordnen 2.6 Regellaufbahn: Ausbildung zum Hauptadjutanten (Führungsgehilfe Stufe Br/LVb, Flpl Kdo) und zum Chefadjutanten (Führungsgehilfe Stufe Ter Reg/Ei Stäbe) – SLG II 31* – Stabsadj – wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA – TLG max. 38 Kdo HKA / AusbOrg
3 Regellaufbahn: Ausbildung zum Subalternoffizier
3.1 Ausbildung zum Leutnant (Zugführer)
– RS 47* (61) – Rekr – (Grenadier Rekr mit 25 Wochen RS) AusbOrg – UOS 61* – Sdt – Of LG 26* – Obgfr Kdo HKA
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
– Offiziersschule mit Praktikum 168* – Obgfr / Obwm – (Ausb Wo 24 + 1 Wo längerer Allgemeiner Urlaub) AusbOrg (OS Gren = 25 Wochen = 173 Tage) (12) – (Fachkurs für Gren Of) – Praktischer Dienst inkl. KVK 54* (40) – Lt – (Zfhr mit 18 Wochen RS) 68* – Gren Zfhr mit 25 Wochen RS Von dieser Regelung können die DU CdA abweichen soweit die Gesamtdienstzeit gleich bleibt. 3.1bis Ausbildung zum Leutnant (Quartiermeister)* – RS 47 – Rekr Ausb Org – Four LG 54 – Sdt LVb Log – Qm LG 33 – Wm LVb Log – Offiziersschule mit Praktikum 168 – Wm / Obwm Ausb Org – Praktischer Dienst inkl. KVK 54 (40) – Lt – (Qm mit 25 Wochen RS) Ausb Org Abweichungen in der Übergangszeit möglich
3.2 Ausbildung zum Oberleutnant
– Beförderung erfolgt nach Absolvierung der gesamten Ausbildung zum Leutnant (inkl. des Praktischen Dienstes) und 2 WK als Leutnant bzw. FST A nach 4 Gradjahren als Leutnant. – Leutnant, die ihre Ausbildungspflicht als Durchdiener absolvieren, werden nach 38 Tagen Ausb D DD (VBA 2) zum Oblt befördert. – Die Beförderung zum Quartiermeister (Oblt) erfolgt nach Absolvierung des SLG I (1. Teil) bzw. nach 4 Gradjahren als Leutnant. – Vorbehalten bleibt ein Aufschub der Beförderung wegen ungeordneten persönlichen Verhältnissen.
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
4 Ausbildung zu Kommandantenfunktionen (inkl. Kdt Stv) und zum höheren Stabsoffizier
4.1 Regellaufbahn: Einh Kdt (Hptm und Hptm/Maj)
– FLG I 26* – Adj Uof (Log Zfhr) Kdo HKA – TLG I max. 26 – Sub Of – Für spezielle Fkt entscheidet der CdA in den AusbOrg – Fhr Geh Hptm / Maj Weisungen über die Ausbildungsdienste zur Funktionsübernahme oder Beförderung über die – Einh Kdt Hptm für Fkt (Hptm/Maj) Absolvierung eines TLG – Praktischer Dienst inkl KVK max. 61 – max. 84 für Gren Kdt AusbOrg max. 40 – für Anwärter mit 18 Wochen RS – Die Weiterausbildung zum Einh Kdt kann erst nach dem 1. WK als Sub Of (Lt/Oblt) bzw. 4. WK als Adj Uof (Log Zfhr) erfolgen. – Bei Kommandanten mit Doppelgrad Hptm/Maj: Beförderung zum Maj nach 4 Jahren als Hptm.
4.2 Regellaufbahn: Bat/Abt Kdt Stv (Maj)
– FLG II 38* – Fhr Geh Hptm / Maj (gewesener – wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA Einh Kdt) – wird in Teilen durchgeführt – TLG II max. 12 – Radarof Flab (Hptm/Maj) – Für spezielle Fkt entscheidet der CdA in den – Geb Spez Of (Hptm) Weisungen über die Ausbildungsdienste zur – Einh Kdt Hptm Funktionsübernahme oder Beförderung über die Absolvierung eines TLG – Einh Kdt Hptm//Maj – Praktischer Dienst (als Bat/Abt * * Der CdA kann für bestimmte Fkt einen AusbOrg Kdt) inkl. KVK Praktischen Dienst von max. 26 Tagen anordnen
4.3 Regellaufbahn: Bat/Abt Kdt (Oberstlt)
– FLG II 38* – Fhr Geh Hptm bis Oberstlt (gewese- – wird in Teilen durchgeführt Kdo HKA ner Einh Kdt) – Kdt Stv Maj / Oberstlt (gewesener Einh Kdt bzw. Geb Spez Of )
5906
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
– TLG II max. 12 – Für spezielle Fkt entscheidet der CdA in den AusbOrg Weisungen über die Ausbildungsdienste zur Funktionsübernahme oder Beförderung über die Absolvierung eines TLG – Praktischer Dienst * * Der CdA kann für bestimmte Fkt einen AusbOrg Praktischen Dienst von max. 26 Tagen anordnen – Mindestens 2 Jahre als Kdt Stv (ohne Gst Of sowie Kdt SDBR/SDMP) – Mindestalter zur Beförderung 35: (Art. 61)
4.4 Regellaufbahn: Kdt (Oberst)
– Gemäss Weisungen des Chefs der Armee – Mindestalter zur Beförderung 42: (Art. 61)
4.5 Regellaufbahn: Kdt Stv Gs Vb (Oberst)
– gem spez Weisung – Fhr Geh Oberstlt/Oberst – Vor der Übernahme der Fkt Kdt Stv Gs Vb, Kdo HKA (gewesener Kdt Trp Kö) müssen mindestens während drei Jahren in einem Stab eines Gs Vb 40 Tage als Ausbil- – Kdt Stv Oberstlt dungsdienst geleistet werden. Von dieser – Kdt Oberstlt/Oberst Regelung sind Gst Of nicht betroffen – Mindestalter zur Beförderung 42: (Art. 61)
4.6 Regellaufbahn: höh Stabsof (Br, Div oder KKdt)
– gem spez Weisung – Fhr Geh Oberstlt/Oberst Kdo HKA (gewesener Kdt Trp Kö für WA zum Kdt Gs Vb) – Kdt Stv Oberstlt/Oberst – Kdt Oberstlt/Oberst – Die Beförderung zum Korpskommandanten ist nur für Br und Div möglich.
5907
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
5 Ausbildung der Generalstabsoffiziere (gilt für alle Fkt gemäss Sollbestandestabellen)
5.1 Gst Of Grundausbildung (Hptm i Gst, Maj i Gst und Oberstlt i Gst)
– GLG I 26 – Pil/Bordop Of Hptm Kdo HKA – GLG II 26 – Kdt Stv Maj – Absolvierung des GLG III erst im Folgejahr nach – Kdt Hptm/Maj bestandenem GLG II – GLG III 24* – Dro Of Hptm – zwischen GLG II und GLG III sind mind.
10 Tage ADF im Stab eines Gs Vb zu leisten (auf
Fkt bezogen) * GLG III wird in 2 Teilen durchgeführt – Bestandener FLG II – Führung Einh Kdo während mind. 3 WK; Pilot / Bordop Of: 3 Gradjahre als Hptm. – Die Beförderung zum Maj i Gst erfolgt nach bestandenem GLG II, sofern der Anwärter zu diesem Zeitpunkt seit mindestens acht Jahren einen Offiziersgrad bekleidet (Art. 61). Ist diese Bedingung nicht erfüllt, wird der Anwärter nach bestandenem GLG II zum Hptm i Gst ernannt. Die Beförderung zum Maj i Gst kann nach Erreichen der erforderlichen Offiziersgradjahre auf den nächsten Termin vorgenommen werden. – Für Gst Of ohne Weiterausbildung gemäss den Ziffern 5.2 oder 5.3 erfolgt die Beförderung zum Oberstlt i Gst frühestens nach 8 Gradjahren als Major i Gst und bestandenem GLG III. – Mindestalter zur Beförderung zum Oberstlt i Gst 38: (Art. 61).
5.2 Gst Of Weiterausbildung zum Bat/Abt/Geschw Kdt (Oberstlt i Gst)
– TLG II max. 12 – Maj i Gst/Oberstlt i Gst – TLG: gemäss Ziffer 4.3 AusbOrg – Praktischer Dienst * – Prakt D: gemäss Ziffer 4.3 AusbOrg – Die Ausb zum Bat/Abt Kdt sollte in der Regel vor der Gst Of Grundausbildung absolviert werden. – Die Beförderung zum Oberstlt i Gst kann erst nach abgeschlossener Gst Of Grundausbildung (GLG III) erfolgen. – Mindestalter zur Beförderung 35: (Art. 61)
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
5.3 Gst Of Weiterausbildung zum USC, SC und Kdt Stv Gs Vb sowie andere Oberst i Gst Funktionen – GLG IV 19 – Oberstlt i Gst/(Oberst i Gst) – Für Beförderung zum Oberst i Gst bzw. Muta- tionen zum Kdt Stv Flpl Kdo – Für Bef zum Oberstlt i Gst/Oberst i Gst (USC) bzw. Mutation Oberst i Gst (USC) Ausnahme: siehe Art 49 Abs 5 – Mindestens 3 Jahre USC als Oberstlt i Gst bevor USC als Oberst i Gst – Absolvierung des GLG IV ist möglich, sofern Einsatz als USC geplant; in der Regel 4 Jahre nach dem GLG III. – GLG V 19 – (Oberstlt i Gst)/Oberst i Gst – für SC, Kdt Flpl Kdo und Kdt Stv Gs Vb (gewesener Kdt Trp Kö) – Bei Übernahme einer Fkt, die allen Fhr Geh (auch nicht Gst Of) offen steht, entscheidet der Kdt Gs Vb über die Absolvierung des entsprechenden TLG; ausgenommen davon ist das zwingende Absolvieren des TLG für Funktionen gemäss den Weisungen des CdA über die Ausbildungsdienste zur Funktionsüber- nahme oder Beförderung. – Über die Teilnahme am GLG V für Kandidaten welche keine Trp Kö geführt haben, entscheidet im Einzelfall der CdA. – Die Beförderung zum SC (Oberst i Gst) ist nur vom Grad Oberstlt i Gst aus möglich. – Als SC können nur ehemalige USC mit absolviertem GLG IV und GLG V eingeteilt werden. – Mindestalter zur Beförderung zum Oberst i Gst 42: (Art. 61)
6 Ausbildung zum Führungsgehilfen
6.1 Regellaufbahn: Führungsgehilfen Truppenkörper (Hptm/Maj und Maj/Oberstlt) und Fhr Geh Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe), Hauptquar- tier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Ausbildung und Support (Hptm/Maj) – TLG max. 40 – Adj Uof (Log Zfhr) – Für spezielle Fkt entscheidet der CdA in den AusbOrg / – Sub Of Weisungen über die Ausbildungsdienste zur Kdo HKA Funktionsübernahme oder Beförderung über die – Fhr Geh Hptm / Maj Absolvierung eines TLG
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
– SLG I max. 24* – Kdt Stv Maj – wird in Teilen durchgeführt Kdo HKA – Einh Kdt Hptm/Maj – Gewesene Einh Kdt (Hptm oder Maj) mit bestan- – Kom SDBR/SDMP (Hptm/Maj) denem FLG I leisten keinen SLG I; Ausnahme: Einh Kdt, die weniger als 3 Wiederholungs- kurse als Kdt absolviert haben, bestehen nur den SLG I / 1. Teil. – Praktischer Dienst * * Der CdA kann für bestimmte Fkt einen AusbOrg Praktischen Dienst von max. 26 Tagen anordnen – Die Weiterausbildung kann erst nach dem 1. WK als Sub Of (Lt/Oblt) bzw. 3 WK als Einh Kdt (ohne SLG I) bzw. 4 WK als Adj Uof (Log Zfhr) erfolgen. – Die Bef zum Qm Hptm erfolgt frühestens nach 3 Gradjahren als Oblt, sofern SLG I (1. Teil) und TLG A Log Of absolviert. – Fhr Geh gemäss Sollbestandestabellen mit Doppelgrad: Beförderung nach 4 Jahren im tieferen Grad. – Mindestalter zur Beförderung zum Oberstlt 38: (Art. 61) 6.2 Regellaufbahn: Fhr Geh Grosser Verband (inkl. Ter Vrb Stäbe), Hauptquartier der Armee, Kompetenzzentren und Formationen von Ausbildung und Support (Maj/Oberstlt und Oberstlt/Oberst) – TLG max. 40 – Fhr Geh Hptm/Maj/Oberstlt – Für spezielle Fkt entscheidet der CdA in den AusbOrg – Kdt Stv Maj/Oberstlt Weisungen über die Ausbildungsdienste zur Kdo HKA Funktionsübernahme oder Beförderung über die – Kdt Hptm/Maj/Oberstlt Absolvierung eines TLG – SLG II max. 31* * wird in zwei Teilen durchgeführt, dazwischen ist, Kdo HKA sofern vorgesehen, der funktionsbezogene TLG zu absolvieren. – Fhr Geh gemäss Sollbestandestabellen mit Doppelgrad: Beförderung nach 4 Jahren im tieferen Grad. – Mindestalter zur Beförderung zum Oberstlt 38 bzw. Oberst 42: (Art. 61)
5910
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
7 Ausbildung von Berufssoldaten (BS)
7.1 Berufssoldat Gefreiter (Gfr Mil Sich)
– Sdt – Beförderung frühestens nach MP S, Teil A Mil Sich
7.2 Berufssoldat Obergefreiter (Obgfr Mil Sich)
– Gfr – Beförderung frühestens nach einem Jahr Einsatz als Gfr Mil Sich Ausbildung: MP S, Teil A
8 Ausbildung von Fachberufsunteroffizieren (FBU) und Berufsunteroffizieren (BU)
8.1 Fachberufsunteroffiziere
8.1.1 Fachberufsunteroffizier (Wm) Mil Sich
– Gfr / Obgfr Ausbildung: – KAMIR: MP S, Teil A + KAMIR Mil Sich Grundausb – Mob MP: MP S, Teil A+C
8.1.2 Fachberufsunteroffizier (Wm) A Aufkl Det
– Sdt, Gfr, Obgfr Ausbildung: – Grundkurs A Aufkl Det Kdo Gren
8.1.3 Fachberufsunteroffizier (Obwm) Mil Sich
– Wm – 3 Jahre als Wm Mil Sich
8.1.4 Fachberufsunteroffizier (Obwm) A Aufkl Det
– Wm Erfahrung im Beruf: – 2 Jahre als Wm im A Aufkl Det Kdo Gren
8.2 Höhere Fachberufsunteroffiziere
8.2.1 Fachberufsunteroffizier (Fw) A Aufkl Det
– Wm, Obwm Ausbildung: – Fachausb A Aufkl Det Kdo Gren Erfahrung im Beruf: – 2 Jahre Angehöriger des A Aufkl Det
5911
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
8.2.2 Fachberufsunteroffizier (Fw) Mil Sich
– Wm, Obwm Ausbildung: – Tech Ausb 1 MP Uof Mil Sich – Mob MP: MP S, Teil A+C
8.2.3 Fachberufsunteroffizier (Fw) Mil Sich
– Gfr / Obgfr / Wm / Ausbildung: – KAMIR: MP S, Teil A, Grundausb Mil Sich Obwm KAMIR + Fachkurs III – Ter MP: MP S Teil A+B – Beso D: MP S Teil A+B
8.2.3.1 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Mil Sich (Mob MP)
– Fw LG 47 – Obwm, Fw LVb Log – Praktischer Dienst 33 – Wm Ausbildung: – Mob MP: MP S, Teil A+C Mil Sich – Ter MP: MP S, Teil A+B
8.2.4 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) Ausb zG LVb (Stufe Gr)
– Wm, Obwm, Fw Ausbildung: – Kurs zum Erwachsenenbilder LVb Stufe 1 Erfahrung im Beruf: – Ausb zG LVb: 4 Jahre in Fkt Ausb
8.2.5 Fachberufsunteroffizier (Hptfw) A Aufkl Det
– Fw LG 96 – Obwm, Fw LVb Log – Praktischer Dienst 33 – Hptfw Kdo Gren Ausbildung: – C Mat, C Mun oder andere Fkt im Kdo Gren Log Bereich
5912
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
8.2.6 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Mil Sich
– Offizierslehrgang 26 – Hptfw Kdo HKA Ausbildung: – Tech Ausb 2 MP Uof Mil Sich – Ter MP, Beso D: MP S, Teil A+B – Mob MP: MP S, Teil A+C – KAMIBES: MP S, Teil A, Fach- kurs III (SC1) Erfahrung im Beruf: Tech Ausb 1 MP Uof
8.2.7 Fachberufsunteroffizier (Adj Uof) Ausb zG LVb (Stufe Z)
Ausbildung: – Kurs zum Erwachsenenbilder Stufe 2 LVb Erfahrung im Beruf: – 4 Jahre in Fkt als Ausb zG LVb
8.2.8 Fachberufsunteroffizier (Stabsadj) Mil Sich
– TLG für Stabsadj 19 – Adj Uof LVb Log – SLG I 26 – wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA Ausbildung: – Tech Ausb 3 MP Uof Mil Sich – MP Ter, Beso D: MP S, Teil A+B – MP: MP S, Teil A+C – KAMIBES: MP S, Teil A, Fachkurs III (SC1) Erfahrung im Beruf: – Tech Ausb 1 und 2 MP Uof Mil Sich
8.3 Berufsunteroffiziersfunktionen
8.3.1 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E 1 (Adj Uof)
– Ausb zum höheren Unteroffizier – Kpl , Wm, Obwm Grundausbildung BUSA von 2 Jahren Kdo HKA – höherer Uof
5913
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
8.3.2 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E2 (Adj Uof)
– Adj Uof Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz Kdo LVb in versch E1-Funktionen/Stellen
8.3.3 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Stabsadj)
– FLG I oder SLG I 26*/17 – Adj Uof SLG I wird in 2 Teilen durchgeführt Kdo HKA (entsprechend künftiger Funktion) Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: – ZAL 1 BUSA Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E2-Funktionen – Mindestalter: 35 – Auswahlverfahren bestanden
8.3.4 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E4 (Hptadj)
– Stabsadj Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: – ZAL 2 BUSA Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E3-Funktionen – Mindestalter: 42 – Auswahlverfahren bestanden
8.3.5 Berufsunteroffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E5 (Chefadj)
– Hptadj Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: – bedarfsorientiert Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E4-Funktionen
5914
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: bedarfsorientiert Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E4-Funktionen – Mindestalter: 48 – Auswahlverfahren bestanden
9 Ausbildung von Fachberufsoffizieren (FBO) und Berufsoffizieren (BO)
9.1 Fachberufsoffiziere
9.1.1 Fachberufsoffiziersfunktion (Fachof) MP, Kom SDMP, MPSD Zfhr
– AdA mit Mannschafts- Ausbildung: – Tech Ausb Fachof MP Mil Sich grad, Uof – Fachausb Erfahrung im Beruf: – 400 MP-Einsatztage
9.1.2 Fachberufsoffiziersfunktion (Lt) Mil Sich
– Offizierslehrgang 26 – Wm, Obwm, Fw, Four, Kdo HKA Hptfw – Adj Uof, Stabsadj – Praktischer Dienst 61 – Lt Mil Sich Ausbildung: – Tech Ausb 1 MP Of Mil Sich – Der Kdt Mil Sich bestimmt im Einzelnen die Dauer der MP Schule – Forensik Ausb – KAMIR: MP S, Teil A, Fachkurs III (SC1)
5915
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
9.1.3 Fachberufsoffiziersfunktion (Lt) A Aufkl Det
– Offizierslehrgang 26 – Obwm, Fw, Hptfw Kdo HKA – OS mit Praktikum 103 Kdo Gren – Praktischer Dienst 61 – Lt
9.1.4 Fachberufsoffiziersfunktion (Oblt) Mil Sich
– Lt Ausbildung: – Tech Ausb 1 MP Of Mil Sich – Der Kdt Mil Sich bestimmt im Einzelnen die Dauer der MP Schule – Forensik Ausb – KAMIR: MP S, Teil A, Fachkurs III (SC1) Erfahrung im Beruf: – 2 Jahre als Lt Tech Ausb 1 MP Of
9.1.5 Fachberufsoffiziersfunktion (Oblt) A Aufkl Det
– gemäss Ziffer 3.2
9.1.6 Fachberufsoffiziersfunktionen (Hptm/Maj) Mil Sich
– GAD gemäss Ziffer 4.1 bzw. 6.1 – Sub Of Kdo HKA / – Hptm Mil Sich
5916
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
Ausbildung: – Tech Ausb 1 MP Of – Tech Ausb 2 MP Of – Der Kdt Mil Sich bestimmt im Einzelnen die Dauer der MP Schule – Forensik Ausb – KAMIR: MP S, Teil A, Fachkurs III (SC1) Erfahrung im Beruf: – mind. 4 Jahre Of (für die Beförderung zum Hptm)
9.1.7 Fachberufsoffiziersfunktion (Maj/Oberstlt und Oberstl/Oberst)
– GAD gemäss Ziffer 4.4, 4.6, 4.7, – Hptm Kdo HKA / 4.11, 4.15, 6.1 und 6.3 – Maj Mil Sich – Oberstlt
9.2 Berufsoffiziere
9.2.1 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E1 (Hptm)
– FLG I oder SLG I 26*/24* – Sub Of Kdo HKA – TLG I (entsprechend Einteilung) 26 gemäss Ziff 4.1 oder 6.1 – KVK und Praktischer Dienst 61/26 AusbOrg (entsprechend Einteilung) (40) (für Anwärter mit 18 Wochen RS)
5917
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
Ausbildung: – Diplomlehrgang MILAK; oder Kdo HKA/ Bachelor-Studiengang Berufsoffi- AusbOrg zier MILAK/ETHZ; – Militärschule 1 + 2 Besonderes: – Beförderung bis max. Major, jedoch nicht vor dem zurückgeleg- ten 34. Altersjahr und 6 Jahren im Grad Hptm
9.2.2 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E2 (Maj oder Maj i Gst)
Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E1-Funktionen – Gst Of haben zusätzlich die Ausbildung gemäss Ziff 5 der entsprechenden Gradstufe/Fkt zu absolvieren
9.2.3 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Oberstlt)
– FLG II oder SLG II 38/31* – Fhr Geh Maj Kdo HKA – TLG II 12 – Kdt Maj gemäss Ziff 4 oder 6 AusbOrg – Praktischer Dienst * * Der CdA kann für bestimmte Fkt einen Praktischen Dienst AusbOrg von max. 26 Tagen anordnen Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: – ZAL 1 MILAK Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E2-Funktionen – Mindestalter: 38 (Art. 61) – Auswahlverfahren bestanden
9.2.3.1 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Fhr Geh Oberstlt i Gst)
– GLG I 26 – Pil/Bordop Of Hptm Kdo HKA – GLG II 26 – Kdt Stv Maj – GLG III 24 – Kdt Hptm/Maj GLG III wird in 2 Teilen durchgeführt
5918
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: – ZAL 1 MILAK Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E2-Funktionen – Mindestalter: 38 (Art. 61) – Auswahlverfahren bestanden – Bestandener FLG II – Führung Einh Kdo während mind. 3 WK; Pilot / Bordop Of: 3 Gradjahre als Hptm. – Die Beförderung zum Maj i Gst erfolgt nach bestandenem GLG II. – Absolvierung des GLG III erst im Folgejahr nach bestandenem GLG II; zwischen GLG II und GLG III sind mind. 10 Tage ADF im Stab eines Gs Vb zu leisten (auf Fkt bezogen) 9.2.3.2 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E3 (Bat/Abt/Geschw Kdt Oberstlt i Gst) – TLG II 12 – Maj i Gst/Oberstlt i Gst TLG: gemäss Ziffer 4.3 AusbOrg – FLG II 26* Kdo HKA – Praktischer Dienst * Prakt D: gemäss Ziffer 4.3 AusbOrg Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Ausbildung: – ZAL 1 MILAK Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E2-Funktionen – Mindestalter: 35 (Art. 61) – Auswahlverfahren bestanden – Die Ausb zum Bat/Abt Kdt sollte in der Regel vor der Gst Of Grundausbildung absolviert werden. – Die Beförderung zum Oberstlt i Gst kann erst nach abgeschlossener Gst Of Grundausbildung (GLG III) erfolgen.
5919
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
9.2.4 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E4 (Oberst oder Oberst i Gst)
– Fhr Geh Oberstlt Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Kdo HKA – Kdt Oberstlt Ausbildung: – ZAL 2 MILAK Erfahrung im Beruf: – mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E3-Funktionen – Mindestalter: 42 (Art. 61) – Auswahlverfahren bestanden – Gst Of haben zusätzlich die Ausbildung gemäss Ziff 5 der entsprechenden Gradstufe/Fkt zu absolvieren
9.2.5 Berufsoffiziersfunktionen der Einsatzgruppe E5 (Oberst oder Oberst i Gst)
Kontingent: – freie Stelle gem Stellenplan Kdo HKA Erfahrung im Beruf: – weiterführende Ausbildung für die Fkt mehrjähriger erfolgreicher Einsatz in E4-Funktionen – Mindestalter: 45 – Auswahlverfahren bestanden – Gst Of haben zusätzlich die Ausbildung gemäss Ziff 5 der entsprechenden Gradstufe/Fkt zu absolvieren.
10 Ausbildung von Zeitmilitär
10.1 Zeitunteroffizier (Fw)
– TLG Tech 26 – Wm AusbOrg – Praktischer Dienst 54 – Fw
10.2 Zeitunteroffizier (Four)
– RS 47 – Rekr AusbOrg – Four LG 96 – Sdt – KVK und Praktikum 54 – Wm – Praktischer Dienst 54 (33) – Four (Four mit 18 Wochen RS) AusbOrg
5920
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
I. Grundausbildungsdienste Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
10.3 Zeitunteroffizier (Hptfw)
– RS 47 – Rekr AusbOrg – Fw LG 96 – Sdt – KVK und Praktikum 54 – Wm – Praktischer Dienst 54 (33) – Hptfw (Hptfw mit 18 Wochen RS)
10.4 Zeitoffizier (Hptm)
– FLG I 26* – Adj Uof (Log Zfhr) Kdo HKA – TLG I gemäss – Sub Of AusbOrg LVb – Praktischer Dienst inkl KVK 61 – Praktischer Dienst inkl. KVK 40 für Anwärter mit 18 Wochen RS – Die Weiterausbildung zum Einh Kdt kann erst nach 1 WK als Sub Of bzw. 4 WK als Adj Uof (Log Zfhr) erfolgen
II. FDK, TK, UK, EinfK, Tage Teilnehmer bzw. Anwärter Bemerkungen Zuständig
II. Fachdienstkurse, Trainingskurse, Umschulungskurse und Einführungskurse Gemäss Weisungen des Chefs der Armee
5921
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
Beilage (Ziff. III)
Änderung bisherigen Rechts
Die nachstehenden Verordnungen werden wie folgt geändert:
1. Dienstreglement der Schweizerischen Armee vom 22. Juni 19944
Ziff. 55 Abs. 1bis
1bis Längerer allgemeiner Urlaub ist der mehr als 3 Tage dauernde allgemeine Urlaub während oder zwischen Grundausbildungsdiensten. Der Chef der Armee bestimmt den Zeitpunkt und die Dauer der längeren allgemeinen Urlaube und erlässt Weisungen über die administrativen Einzelheiten der längeren allgemeinen Urlaube.
2. Verordnung vom 29. November 19955 über die Verwaltung der
Armee
Art. 35 Dauer Die Soldberechtigung beginnt mit dem Einrückungstag und endet mit dem Entlas- sungstag.
Art. 36 Reisetage Angehörige der Armee, die von ihrem Wohnort aus am Vortage abreisen müssen, um zur festgesetzten Zeit einrücken zu können, oder die erst am Tage nach der Entlassung den Wohnort ordentlich erreichen können, sind für diese Reisetage soldberechtigt.
Art. 43 Angestellte der Militärverwaltung Militärisches Personal nach Artikel 47 MG6 sowie zivile Angestellte der Militärver- waltung beziehen Gradkompetenzen nur für jene Diensttage, zu denen sie im Rah- men ihres Milizdienstes aufgeboten sind.
4 SR 510.107.0 5 SR 510.301 6 SR 510.10
5922
Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
Art. 51 Abs. 1 und 2
1 Für die Dauer der allgemeinen Urlaube und der längeren allgemeinen Urlaube
sowie für die Reisetage von persönlichen Urlauben sind die Angehörigen der Armee soldberechtigt.
2 Aufgehoben
Art. 52 Aufgehoben
3. Verordnung vom 24. September 20047 über die Militärdienstpflicht
der Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen sowie der Doppelbürger und Doppelbürgerinnen
Art. 1 Bst. a Schweizer Bürger und Bürgerinnen gelten in dieser Verordnung: a. als Auslandschweizer oder Auslandschweizerin, wenn sie vor Vollendung des 18. Altersjahres ihren Wohnsitz im Ausland begründet haben oder sich mit einem rechtswirksamen Auslandurlaub gemäss den Artikeln 16–21 der Verordnung vom 10. Dezember 20048 über das militärische Kontrollwesen (VmK) im Ausland aufhalten;
4. Verordnung vom 10. Dezember 20049 über das militärische
Kontrollwesen
Art. 16 Status
1 Meldepflichtige, die als Auslandschweizer oder Auslandschweizerinnen mit
rechtswirksamem Auslandurlaub gelten wollen, müssen sich einen Auslandurlaub bewilligen lassen.
2 Für ins Ausland abkommandiertes Personal gilt die Abkommandierung als Bewil-
ligung von Amtes wegen.
Art. 17 Abs. 1
1 Das Gesuch um Auslandurlaub ist zwei Monate vor dem vorgesehenen Ausreise-
datum schriftlich beim Kreiskommandanten einzureichen.
7 SR 511.13 8 SR 511.22 9 SR 511.22
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
Art. 18 Abs. 3 Bst. c und d
3 Keinen Auslandurlaub erhalten Meldepflichtige:
c. die sich für weniger als zwölf Monate ununterbrochen ins Ausland begeben wollen; d. die sich zivilrechtlich bei der Gemeinde nicht ins Ausland abmelden wollen.
Art. 21bis Arbeitsort im Ausland 1 Einen Auslandurlaub können auch Meldepflichtige erhalten, die zivilrechtlich in der Schweiz angemeldet sind, aber den tatsächlichen Arbeitsort im Ausland bei einem nicht in der Schweiz niedergelassenen Arbeitgeber haben und auf deren Arbeitsvertrag keine den Artikeln 324a und 324b des Obligationenrechts10 mindes- tens gleichwertige Regelung betreffend die Lohnfortzahlung bei Erfüllung gesetz- licher Pflichten anwendbar ist.
2 Die Artikel 17–21 ausgenommen Artikel 18 Absatz 3 Buchstabe d sind sinngemäss
anwendbar.
Art. 35 Kern- und Referenzdaten der Armee
1 Der Führungsstab der Armee führt für die Planung und Bewirtschaftung des Per-
sonalbestandes der Armee die Datensammlung Kern- und Referenzdaten der Armee (KERDA); er ist Inhaber von KERDA.
2 In KERDA werden die folgenden anonymen Grunddaten geführt und bearbeitet:
a. Daten über die Truppengattungen und Dienstzweige; b. Daten über die Truppenkörper und Formationen, insbesondere:
1. Formationsdaten mit Gliederungen, Texten und Nummern, Funktionen,
Graden, Sollbeständen,
2. Einheitsdaten mit Sprachcode, Angabe der verwaltenden und kontroll-
führenden Stellen sowie der für die besonderen Aufgaben zuständigen Kantone,
3. einheitsbezogene Daten mit Angabe von Dienstleistungs- und Sprach-
codes sowie die Strukturen; c. Verbindungen zwischen den Truppengattungs-, Dienstzweig-, Formations- und Einheitsdaten; d. weitere Daten über Verwaltungs- und Kommandostellen, Einrichtungen sowie Material.
3 Die anonymen Grunddaten von KERDA bilden die Grundlage für die Kontrollfüh-
rung im PISA.
10 SR 220
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
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Verordnung über die Militärdienstpflicht. Berichtigung AS 2009
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