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Verordnung des WBF über den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels
Verordnung des WBF über den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels
Änderung vom 4. Dezember 2014
Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) verordnet:
I Die Verordnung des WBF vom 4. Juli 20001 über den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels wird wie folgt geändert:
Art. 1 Abs. 3 Einleitungssatz und Bst. a Ziff. 1 Einleitungssatz sowie Abs. 4
3 Voraussetzungen für den Erwerb des Fachhochschultitels im Fachbereich Gesund-
heit mit Ausnahme des Studiengangs Pflege sind: a. einer der folgenden Abschlüsse:
1. eines der folgenden Diplome einer vom Schweizerischen Roten Kreuz
(SRK) anerkannten Schule:
4 Voraussetzungen für den Erwerb des Fachhochschultitels des Studiengangs Pflege
im Fachbereich Gesundheit sind: a. eines der folgenden vom SRK anerkannten Diplome:
1. «Pflegefachfrau/Pflegefachmann»,
2. «Gesundheits- und Krankenpflege, DN II»,
3. «allgemeine Krankenpflege» (AKP),
4. «psychiatrische Krankenpflege» (PsyKP),
5. «Kinderkrankenpflege, Wochen- und Säuglingspflege» (KWS),
6. «Gemeindekrankenpflege» (GKP),
7. «integrierte Krankenpflege» (IKP);
b. eine der folgenden ergänzenden Ausbildungen oder eines der folgenden ergänzenden Diplome:
1. «Höhere Fachausbildung Pflege Stufe II» (HöFa II) des SBK Bildungs-
zentrums (BIZ), der Kaderschule für die Krankenpflege Aarau oder des Weiterbildungszentrums Gesundheitsberufe (WE’G),
2. «Certificat d’infirmière clinicienne/infirmier clinicien II» der Ecole
supérieure d’enseignement infirmier (ESEI),
3. «Diploma CRS indirizzo clinico» der Scuola superiore per le formazio-
ni sanitarie,
1 SR 414.711.5
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Nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels. V des WBF AS 2014
4. vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefach-
männer (SBK) anerkannte «Höhere Fachausbildung Pflege Stufe I» (HöFa I),
5. «Höhere Fachausbildung Pflege Stufe I» der Kaderschule für die Kran-
kenpflege Aarau, des WE’G oder von Careum Weiterbildung,
6. «Höhere Fachausbildung für Gesundheitsberufe Stufe I» (HFG) mit
Schwerpunkt Pflege des WE’G,
7. «Certificat d’infirmière clinicienne/infirmier clinicien I» der ESEI,
8. vom SRK anerkanntes Diplom als «Gesundheitsschwester/Gesundheits-
pfleger»,
9. «Certificat d’Etudes Approfondies, Option Clinique» des Institut ro-
mand pour les sciences et les pratiques de la santé et du social (IRSP) oder der ESEI,
10. «Certificato CRS indirizzo clinico» der Scuola superiore per le forma-
zioni sanitarie,
11. «WE’G-Zertifikat NDK Pflege» mit fachlichen Schwerpunkten,
12. «Nachdiplomkurs Pflege» mit fachlichen Schwerpunkten von Careum
Weiterbildung,
13. «Diplom Careum Weiterbildung Mütter- und Väterberaterin»,
14. «WE’G-Diplom Mütterberaterin»,
15. «Certificat Le Bon Secours en Soins à la personne âgée et soins pallia-
tifs»; c. eine anerkannte Berufspraxis (Art. 2 Abs. 2) von mindestens zwei Jahren; d. ein Nachdiplomkurs auf Hochschulstufe im Fachbereich Gesundheit oder eine andere gleichwertige Weiterbildung (Art. 3 Abs. 2), sofern nicht eine Ausbildung oder ein Diplom gemäss Buchstabe b Ziffern 1–3 nachgewiesen wird.
Art. 2 Abs. 2
2 Als anerkannte Berufspraxis für Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller aus dem
Gesundheitsbereich (Art. 1 Abs. 3 und 4) gilt eine nach dem 1. Juni 2001 ausgeübte berufliche Tätigkeit im einschlägigen Berufsfeld.
Art. 3 Abs. 2
2 Für Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller aus dem Gesundheitsbereich (Art. 1
Abs. 3 und 4) muss der Nachdiplomkurs auf Hochschulstufe mindestens 200 Lek- tionen oder 10 ECTS-Kreditpunkte umfassen.
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II Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.
4. Dezember 2014 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung: Johann N. Schneider-Ammann
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