AS 2016 2643
Verordnung über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen
Verordnung des Bundesgerichts über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen (VVAG)
Änderung vom 29. Juni 2016
Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 15 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 11. April 18891 über Schuldbetreibungs- und Konkurs (SchKG), verordnet:
I Die Verordnung des Bundesgerichts vom 17. Januar 19232 über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen (VVAG) wird wie folgt geändert:
Titel Verordnung über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen (VVAG)
Ingress Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 15 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 11. April 18893 über Schuldbetreibungs- und Konkurs (SchKG),
2016-0996 2643
Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen. AS 2016 V des Bundesgerichts
Art. 2 Abs. 2
2 Befindet sich der Wohnort des Schuldners im Ausland, so ist zur
Pfändung des Anteilsrechts an einer unverteilten Erbschaft und des Ertrages daraus das Betreibungsamt am letzten Wohnsitz des Erblas- sers zuständig. Hat der Erblasser keinen letzten Wohnsitz in der Schweiz und besteht eine Zuständigkeit in der Schweiz nach Arti- kel 87 des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 19874 über das Inter- nationale Privatrecht, so ist jedes Betreibungsamt, in dessen Betrei- bungskreis sich Vermögenswerte befinden, zuständig.
II Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2017 in Kraft.
29. Juni 2016 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Johann N. Schneider-Ammann Der Bundeskanzler: Walter Thurnherr
4 SR 291
2644