AS 2019 155
Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung
Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung (RVOV)
Änderung vom 14. Dezember 2018
Der Schweizerische Bundesrat verordnet:
I Die Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November
19981 wird wie folgt geändert:
Art. 8e Abs. 2 Bst. m
2 Die Einsetzungsverfügung hat insbesondere folgenden Inhalt:
m. Für ausserparlamentarische Kommissionen, die mit Aufsichts- oder Regulie- rungsaufgaben betraut sind, enthält sie das Anforderungsprofil für deren Mitglieder.
Gliederungstitel vor Art. 8j 1b. Abschnitt: Leitungsorgane von Organisationen des Bundes sowie Bundesvertretungen in Organisationen des öffentlichen oder privaten Rechts
Art. 8j Sachüberschrift sowie Abs. 1 und 1bis Befugnisse des Bundesrates
1 Der Bundesrat wählt nach Massgabe der Organisationserlasse die Mitglieder der
Leitungsorgane von öffentlich-rechtlichen Organisationen des Bundes, insbesondere die Mitglieder des Verwaltungs- oder Institutsrats von Anstalten des Bundes. 1bis Soweit die Wahl einem andern Wahlorgan obliegt oder ein Organisationserlass des öffentlichen oder privaten Rechts die Vertretung des Bundes in einem Leitungs- organ vorsieht, bestimmt oder wählt der Bundesrat die Mitglieder des entsprechen- den Leitungsorgans, insbesondere die von der Generalversammlung zu wählenden
1 SR 172.010.1
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und die nach den Artikeln 762 und 926 des Obligationenrechts2 abzuordnenden Vertreterinnen und Vertreter des Bundes.
Art. 8k Abs. 1 1 Die Bundeskanzlei veröffentlicht unter Mitwirkung der Departemente in elektroni- scher Form ein Verzeichnis der Mitglieder ausserparlamentarischer Kommissionen, der Mitglieder der Leitungsorgane von Organisationen des Bundes sowie der Vertre- terinnen und Vertreter des Bundes in Organisationen des öffentlichen oder privaten Rechts.
II Anhang 2 wird gemäss Beilage geändert.
III Die Änderung anderer Erlasse wird im Anhang geregelt.
IV 1 Diese Verordnung tritt unter Vorbehalt von Absatz 2 am 1. Februar 2019 in Kraft.
2 Folgende Änderungen in Anhang 2 treten am 1. Januar 2020 in Kraft:
a. Streichung der Einträge «EDI Eidgenössische Kommission für Alkohol- fragen», «EDI Eidgenössische Kommission für internationale Lebensmittel- sicherheit», «EDI Eidgenössische Kommission für Suchtfragen», «EDI Eid- genössische Kommission für Tabakprävention», «WBF Eidgenössische Kommission für Berufsbildungsverantwortliche», «WBF Eidgenössische Kommission für höhere Fachschulen» und «WBF Eidgenössische Kommis- sion für Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben»; b. Aufnahme des Eintrags «EDI Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten».
14. Dezember 2018 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Alain Berset Der Bundeskanzler: Walter Thurnherr
2 SR 220
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Anhang 2 (Art. 8 Abs. 2, 8e Abs. 2 Bst. gbis, 8n Abs. 2, 8o Abs. 2, 8p Abs. 2 und 8q Abs. 2)
Ausserparlamentarische Kommissionen
Folgende Kommissionen werden gestrichen:
Ziff. 1.3
Zuständiges Ausserparlamentarische Kommission Departement
EDI Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen Eidgenössische Kommission für internationale Lebensmittel- sicherheit Eidgenössische Kommission für Suchtfragen Eidgenössische Kommission für Tabakprävention WBF Eidgenössische Kommission für Berufsbildungsverantwortliche Eidgenössische Kommission für höhere Fachschulen Eidgenössische Kommission für Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben
Folgende Kommission wird neu aufgenommen:
Ziff. 1.3
Zuständiges Ausserparlamentarische Kommission Departement
EDI Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
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Folgende Kommissionen werden umbenannt:
Ziff. 1.1
Zuständiges Ausserparlamentarische Kommission Departement
EDI «Expertenkommission für genetische Untersuchungen beim Menschen» in «Eidgenössische Kommission für genetische Untersuchungen beim Menschen»
Ziff. 1.3
Zuständiges Ausserparlamentarische Kommission Departement
EDI «Eidgenössische Kommission für sexuelle Gesundheit» in «Eidge- nössische Kommission für Fragen zu sexuell übertragbaren Infektio- nen» «Expertenkommission für den Tabakpräventionsfonds» in «Fach- kommission für den Tabakpräventionsfonds» «Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen» in «Eidgenössische Kommission für Familienfragen» EJPD «Eidgenössische Expertenkommission für das Handelsregister» in «Eidgenössische Fachkommission für das Handelsregister» WBF «Zollexpertenkommission» in «Fachkommission für Zolltariffragen»
Ziff. 2
Zuständiges Ausserparlamentarische Kommission Departement
UVEK «Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle» in «Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle»
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Anhang (Ziff. III)
Änderung anderer Erlasse
Die nachstehenden Erlasse werden wie folgt geändert:
1. Berufsbildungsverordnung vom 19. November 20033
Art. 28a, 53, 54 und 76 Abs. 2 und 3 Aufgehoben
2. Verordnung vom 5. März 20044 über den Tabakpräventionsfonds
Ersatz eines Ausdrucks Im ganzen Erlass wird der Ausdruck «Expertenkommission» ersetzt durch «Fach- kommission».
3. Verordnung vom 14. Februar 20075 über genetische Untersuchungen
beim Menschen
Ersatz eines Ausdrucks Im ganzen Erlass wird der Ausdruck «Expertenkommission» ersetzt durch «Kom- mission».
Art. 1 Abs. 1 Bst. c
1 Diese Verordnung regelt:
c. die Zusammensetzung und die Organisation der Eidgenössischen Kommis- sion für genetische Untersuchungen beim Menschen (Kommission).
3 SR 412.101 4 SR 641.316 5 SR 810.122.1
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4. Betäubungsmittelsuchtverordnung vom 25. Mai 20116
Art. 1 Bst. f Diese Verordnung regelt: f. die Fachkommission.
Gliederungstitel vor Art. 34
7. Kapitel: Fachkommission, Gebühren und Datenschutz
1. Abschnitt: Fachkommission
Art. 34 Abs. 1 Einleitungssatz
1 Die Fachkommission hat folgende Aufgaben und Kompetenzen:
Art. 35–37 Aufgehoben
5. GUB/GGA-Verordnung vom 28. Mai 19977
Art. 8 Stellungnahmen Das BLW fordert die betreffenden kantonalen Behörden und Bundesbehörden zur Stellungnahme auf.
Art. 8a Abs. 5
5 Das BLW holt die Stellungnahme der betroffenen Bundesbehörden ein.
Art. 9 Abs. 1
1 Das BLW entscheidet darüber, ob das Gesuch den Anforderungen der Artikel 2–7
entspricht.
Art. 11 Entscheid über die Einsprache Das BLW entscheidet über die Einsprache nach Anhörung der betreffenden kantona- len Behörden und Bundesbehörden.
6 SR 812.121.6 7 SR 910.12
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Art. 15 Abs. 2 2 Handelt es sich um eine schweizerische Bezeichnung oder eine grenzübergreifende Bezeichnung im Sinne von Artikel 8a Absatz 2, so konsultiert das BLW vorgängig die betroffenen Behörden von Bund und Kantonen. Es hört die Parteien nach Arti- kel 30a des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 19688 an.
Art. 22 Aufgehoben
8 SR 172.021
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